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Artikel Tagged ‘Schaufensterbewerbung’

Wowereit begrüßt Erfolg bei Schaufensterbewerbung

5. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat die Entscheidung der Bundesregierung zu den Vergaben im Rahmen des Programms „Schaufenster Elektromobilität“ begrüßt. Dies sei ein wichtiges verkehrs- und auch industriepolitisches Signal für die Hauptstadt, so Wowereit in einer ersten Reaktion. Berlin und Brandenburg haben als „Internationales Schaufenster der Elektromobilität“ den Zuschlag bekommen.

Der Regierende Bürgermeister sagte: „Für Berlin ist das eine sehr gute Nachricht. Die Hauptstadt ist nun auf dem Weg hin zu einer Metropole, in der neue Formen der Mobilität beispielhaft verwirklicht werden. Hier gibt es, wenn ich an das vorbildliche Nahverkehrssystem denke, ja bereits eine lange Tradition. Die heutige Entscheidung des Bundes gibt uns aber einen zusätzlichen Schub. Die Berliner Bewerbung als Schaufenster Elektromobilität war deshalb so überzeugend, weil private und öffentliche Akteure eng zusammenarbeiten werden. Ich danke allen in unserer Stadt, die an dieser erfolgreichen Bewerbung mitgewirkt haben. Jetzt gilt es, die Projekte Wirklichkeit werden zu lassen. Die durch das Programm ‚Schaufenster Elektromobilität’ in unsere Stadt fließenden Mittel werden dazu beitragen, dass die spannende neue Entwicklung von Elektroantrieben in Berlin auch dauerhaft ein wichtiges Element im täglichen Verkehrs-Mix werden kann.“

Hessen reagiert auf Schaufenster-Entscheidung

4. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit großem Unverständnis hat der Hessische Staatsminister Axel Wintermeyer auf die Entscheidung der Bundesregierung zur Auswahl der Schaufensterregionen Elektromobilität reagiert. „Hessen hat eine hervorragende Bewerbung abgegeben und ein schlüssiges Gesamtkonzept für die nachhaltige Entwicklung der Elektromobilität im gesamten Rhein-Main-Gebiet vorgelegt“, sagte Wintermeyer, und führte weiter aus: „Die Entscheidung der Bundesregierung ist sowohl für uns als auch für Teile der Fachwelt nicht nachvollziehbar. Sie ist ausschließlich von Gründen getragen, die für uns nicht nachvollziehbar sind und geht an den selbst festgelegten Kriterien vorbei. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Entscheidung für bestimmte Teile der Automobilindustrie, die in den Fokus gerückt werden sollen. Ob die Regionen wirklich die Voraussetzungen erfüllen, scheint bei der Auswahl keine Rolle gespielt zu haben.“ Die vollständige Stellungnahme der Hessischen Staatskanzlei finden Sie hier.

Die Hessische Landesregierung wird sich von dieser Entscheidung nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen lassen, und die Elektromobilität weiterhin als Antriebsform der Zukunft fördern. Das aufgebaute Netzwerk und die Strukturen, wie beispielsweise die fortbestehende Modellregion Rhein-Main und Nordhessen, sollen dennoch weiter ausgebaut werden. Vorbildlich..! Denn wir brauchen Akteure, die aktiv Zeichen setzen. Die Bewerbung Hessens für die Schaufensterprojekte war herausragend – wir hoffen, dass die guten Ideen und Projekte jetzt trotzdem weitergeführt und umgesetzt werden.

Personennahverkehr setzt auf Elektromobilität

12. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Länder verbindende Nahverkehrssystem EgroNet setzt in Zukunft verstärkt auf Elektromobilität. Darüber haben sich letzte Woche über 40 Busunternehmer, Nahverkehrsexperten, Kommunalvertreter und Wissenschaftler auf einem Workshop in Auerbach verständigt. Unter anderem wurde „EMOplus EgroNet – eBus“ vorgestellt. Dieses Vorhaben ist Bestandteil der gemeinsamen Bewerbung von Sachsen und Bayern für das bundesweite Förderprojekt „Schaufenster Elektromobilität“. Danach könnten künftig auf der Linie V-21 zwischen Plauen und Hof Hybrid-Anhängerbusse eingesetzt werden. Das EgroNet will damit im Vierländereck Tschechien, Bayern, Thüringen und Sachsen einen Beitrag zum umweltgerechten Nahverkehr leisten.

„Wir wollen zeigen, dass man auch im ländlichen Raum Elektromobilität von der Energieerzeugung über die Fahrzeugtechnik bis hin zur Umsetzung erleben und buchstäblich erfahren kann“, so Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises und Vorsitzender des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ÖPNV) in seinem Grußwort an den Workshop.

Autoexperte Willi Diez berät Baden-Württemberg im Bereich eMobilität

27. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Professor Willi Diez ist seit Mitte Dezember Mitglied im Projektrat für das Schaufenster Elektromobilität in Baden-Württemberg. Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmidt (SPD) holte den Autoexperten von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) in das Gremium. “Der Benzin- und Dieselantrieb hat noch eine lange Zukunft vor sich. Aber als Autoland müssen wir bereits heute dafür Vorsorge treffen, bei neuen Antriebstechnologien nicht von anderen Ländern abgehängt zu werden”, sagte Diez zu seiner Berufung. Neben der Lehrtätigkeit an der HfWU leitet der Professor das Institut für Automobilwirtschaft (IFA). Dort führte er in den vergangenen Jahren zahlreiche Untersuchungen zu den Marktchancen von Elektrofahrzeugen durch. Dem Projektrat in Baden-Württemberg gehören neben ausgewählten Wissenschaftlern führende Vertreter der Autobranche an.

Konstituierende Sitzung des Parlamentarischen Beirats

16. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Um den bestehenden Herausforderungen der Neuen Mobilität insbesondere auch auf politischer Ebene gerecht zu werden und die anstehenden Aufgaben aktiv zu begleiten, hat der Bundesverband eMobilität im Sommer diesen Jahres seinen Parlamentarischen Beirat ins Leben gerufen. Dieser hat sich am 14. Dezember in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung erstmals gemeinsam getroffen, um sich über den politischen Status Quo der Elektromobilität in Deutschland sowie über die Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland auf dem Weg zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität auszutauschen.

Als Gastredner konnte der neue Leiter der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität (GGEMO) Ministerialrat Dr. Peter Sallandt gewonnen werden, der den Parlamentarischen Beirat über die nächsten Schritte der Bundesregierung im Bereich Elektromobilität und der Schaufensterbewerbung informierte.

“Ich freue mich sehr, dass wir heute erstmalig in großer Runde die Gelegenheit zum intensiven Austausch hatten. Mit Unterstützung unseres Parlamentarischen Beirats, der sich aus allen im Bundestag vertretenen Parteien zusammen setzt, haben wir die Chance aktiv auf die Gestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen einzuwirken”, so BEM-Präsident Kurt Sigl nach der erfolgreichen und vielversprechenden Runde mit Verkehrsminister a.D. Wolfgang Tiefensee, MdB, SPD, Andreas Jung, MdB, CDU, Dr. Reinhard Brandl, MdB, CSU, Markus Rinderspacher, MdL, SPD, Volker Ratzmann, MdA, Bündnis 90/Die Grünen, Christian Motzer, Referent für Elektromobilität der CDU/CSU-Fraktion und Dr. Peter Sallandt, MR, Leiter der GGEMO.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Beirat finden Sie hier.

Frühstück bei Tiefensee

27. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Gestern kamen auf Einladung des Bundesverbands eMobilität sowie von Wolfgang Tiefensee, MdB, Bundesminister a.D. und Beirat beim BEM, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zum “Frühstück bei Tiefensee” in Leipzig zusammen. Unter der Moderation von Wolfgang Tiefensee diskutierten die Teilnehmer Chancen und Möglichkeiten der Entwicklung Leipzigs, Sachsens und Mitteldeutschlands zur Modellregion Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund wurde außerdem die BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland vorgestellt und über die Bewerbung der Region als elektromobiles Schaufenster diskutiert. Die offene Gesprächsrunde soll in Kürze mit weiteren Partnern fortgesetzt werden, um die Vorhaben in Mitteldeutschland konstruktiv umzusetzen.

“Die Weichen für den Weg in eine moderne und nachhaltige Verkehrswirtschaft und -politik werden jetzt gestellt. Für die Automobilnation Deutschland ist es von entscheidender Bedeutung, die Kompetenzen unserer Industrien und Dienstleistungsgewerbe in den Bereichen Elektromobilität und elektromobiler Infrastruktur zu bündeln. Gerade Leipzig kann mit den hier versammelten Akteuren Vorbild sein“, erklärte Wolfgang Tiefensee, MdB. „Mitteldeutschland ist auf vielen Ebenen, in Unternehmen und Kommunen, mit vielen kreativen, innovativen Initiativen und Projekten im Bereich der Elektromobilität gut aufgestellt. Für eine schlagkräftige, hochqualitative Bewerbung als Schaufensterregion brauchen wir alle Kräfte. Ich rufe daher die Akteure in Mitteldeutschland auf, die Kompetenzen rasch zu bündeln, um beim Wettbewerb um Fördergelder im Schaufenster-Wettbewerb erfolgreich zu sein.“

Lesen Sie den kompletten Artikel zum Frühstück bei Tiefensee hier.