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Artikel Tagged ‘Schnelllader’

Taxiunternehmen spart dank Nissan EV-Flotte

17. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Seit das mittelständische Taxi-Unternehmen C&C aus St. Austell in Cornwall seine Flotte komplett auf Elektrofahrzeuge des BEM-Mitgliedsunternehmens Nissan umgestellt hat, spart der Familienbetrieb im Vergleich zur mittlerweile ausrangierten Diesel-Flotte pro Taxi nun über 11.374 Euro an Betriebskosten im Jahr. Auf den ganzen Fuhrpark der Briten hochgerechnet, ergeben sich damit Budget-Entlastungen von umgerechnet rund 80.000 Euro. Vor gerade erst 18 Monaten erwarb das über 30 Jahre alte Taxiunternehmen aus dem ländlichen Südwesten Englands seinen ersten Nissan Leaf – um zu testen, wie sich ein Elektrofahrzeug im harten Alltag eines Privat-Taxis wohl schlagen würde. Das Ergebnis lautet: exzellent.

C&C Taxis ist Teilnehmer des Nissan e4Business Programms. Dieses Programm hilft kleinen und mittelständischen Flottenbetreibern in ganz Europa, ihre Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten. Dazu kann die Integration von elektrisch angetriebenen Nissan Modellen in die Dienstwagen- und Taxiflotten maßgeblich beitragen. Die innovationsfreudigen Macher von C&C erkannten diese Vorteile sehr schnell, beließen es aber nicht beim Ankauf der Fahrzeuge. Parallel dazu installierten sie zwei Schnelllader, um so die Einsatzzeiten der Nissan zu erweitern. Die Quick Charger – einer direkt am Firmensitz, der zweite in einem Gewerbegebiet – laden die Batterien in nur 30 Minuten auf über 80 Prozent ihrer Kapazität neu auf. Dank dieser nur kurzen Ruhezeiten erzielte ein Nissan Leaf von C&C in nur zwölf Monaten eine Rekord-Laufleistung von 123.000 Kilometern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Erste 3-in-1-Schnellladestation in Herrsching

9. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Vor dem Gebäude der VR Bank in Herrsching a. Ammersee wurde Ende Dezember 2014 die erste 3-in-1 Schnellladestation in der Region zur Nutzung freigegeben. Peter Geuß, Vorstandsvorsitzender der VR Bank begrüßte zahlreiche Interessierte, darunter auch viele, die mit dem eigenen eAuto gekommen waren. Landrat Karl Roth und Herrschings Bürgermeister Christian Schiller lobten in kurzen Ansprachen das vorbildliche Engagement der VR Bank und die Pionierleistung in den Landkreisen Starnberg und Landsberg am Lech.

An der 3-in-1 Ladesäule können alle gängigen Ladesysteme angeschlossen werden und auch an Elektrozweiräder und Elektroautos, die an der klassischen Schukosteckdose laden wollen, wurde gedacht: Ein Dutzend Schließfächer mit integriertem Stromanschluss stehen vor der Bank zur Verfügung. Michael Dehnert, Regionalmanager beim Institut NEUE MOBILITÄT, lobte die vorausschauende Planung von Johann Oberhofer und das Engagement der VR Bank: “Mit dem Strom, der bisher vom Photovoltaik-Dach auf dem Gebäude der Bank produziert wurde, könnten Elektroautos 1,3 Millionen Kilometer fahren”, so Dehnert begeistert.