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Artikel Tagged ‘Serienfahrzeug’

Erster Plug-in Hybrid von Audi nun in Europa bestellbar

31. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort ist der erste Plug-in Hybrid von Audi, der A3 Sportback e-tron, für Kunden in Europa bestellbar. Rund 410 europäische Audi-Händler – davon 105 in Deutschland – bieten das Fahrzeug auf dem deutschen Markt zu einem Basispreis von 37.900 Euro an. Ein individueller Installationscheck, das Sonderpaket „e-tron plus“ und Ökostrom von Audi gibt es laut Hersteller oben drauf. Der kompakte Stromer soll im Winter an die ersten Kunden übergeben werden. „Der A3 Sportback e-tron ist ein weiterer wichtiger Schritt für Audi in Richtung nachhaltiger individueller Mobilität“, sagt Wayne Griffiths, Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG. „Die durchweg positive Resonanz unserer Händler auf den A3 Sportback e-tron zeigt, dass die Kombination aus effizienter Antriebstechnologie und nachhaltigem Energieträger auf dem Markt hervorragend ankommt.”

Entwicklung der QUANT eSportlimousine

17. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die nanoFLOWCELL AG und die Bosch Engineering GmbH gehen eine Partnerschaft ein: Erstes gemeinsames Projekt ist die Weiterentwicklung der Fahrzeugelektronik der QUANT eSportlimousine, die am 04. März 2014 auf dem Genfer Auto-Salon ihre Weltpremiere feiern wird. „Gemeinsam mit unserem Partner, dem Systementwickler Bosch Engineering GmbH, wollen wir in den nächsten Monaten und Jahren die Entwicklung und die Homologation der QUANT eSportlimousine international vorantreiben. Die Überführung eines ersten Prototypen mit nanoFLOWCELL® Antrieb in ein serienmäßiges Fahrzeug, das weltweit eingesetzt werden kann, ist eine große Herausforderung. Und wir sind uns sehr sicher, dass uns dies mit diesem etablierten und erfahrenen Partner gelingen wird“, verdeutlicht Nunzio La Vecchia, Gründer und Entwicklungschef der nanoFLOWCELL AG, die Bedeutung der neuen Partnerschaft.

Der Hauptsitz der Bosch Engineering GmbH befindet sich im Bosch Entwicklungszentrum in Abstatt bei Stuttgart. Mit über 1.850 Mitarbeitern weltweit, davon 1.600 in Deutschland, arbeitet der anerkannte Systementwicklungspartner an individuellen Lösungen für die Mobilität der Zukunft.

BMW: Nach dem eAuto folgt die Brennstoffzelle

5. August 2013 Juliane Keine Kommentare

BMW gibt in Sachen Innovationen weiter Gas: Gerade erst hat das Elektroauto BMW i3 Weltpremiere gefeiert, da kündigt der bayerische Automobilhersteller bereits die Entwicklung serienreifer Fahrzeuge mit Brennstoffzelle an. In Kooperation mit Toyota sollen bis 2015 erste Prototypen und bis 2020 serienreife Fahrzeuge gebaut werden, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer in München bei der Vorlage eines Zwischenberichts. Die Architektur des Brennstoffzellenautos soll entsprechend der elektrifizierten i-Famile für diese Technologie maßgeschneidert werden.

Ob die gemeinsamen Pläne von BMW und Toyota in einer neuen Submarke münden werden, wie jetzt beginnend mit dem BMW i3, ließ Reithofer offen. Klar sei aber, dass die Brennstoffzellentechnologie nicht einfach in ein bestehendes Modell verpflanzt, sondern um Brennstoffzelle, Motor und Batterie herum komplett neu entwickelt werde. Dabei könnte BMW zumindest auf Komponenten der i-Familie zurückgreifen. Reithofer begründete die Notwendigkeit für diesen erneut mit hohen Kosten verbundenen Entwicklungsschritt mit den immer höheren Abgasgrenzwerten. BMW habe den Flottenverbrauch mittlerweile auf 138 Gramm Kohlendioxid (CO2 ) je Kilometer gesenkt und Mühe, die von der EU bis 2020 geforderten 95 Gramm zu erreichen. Darüber hinaus seien bis 2025 verschärfte Grenzwerte zwischen 68 und 78 Gramm in der Diskussion. „Wir können uns nicht vorstellen, wie man das erreicht”, erklärte der Automanager. Für BMW heiße das aber auf alle Fälle „weiter investieren und elektrifizieren“.

Renault-Nissan-Allianz liefert 100.000 eFahrzeug aus

25. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Renault-Nissan Allianz hat im Juli 2013 das 100.000. Elektrofahrzeug an Kunden übergeben. Damit haben die beiden Partner mehr batteriebetriebene Modelle abgesetzt als alle anderen Volumenhersteller zusammen. Verglichen mit ähnlichen Modellen mit Verbrennungsmotor haben die Elektrofahrzeuge bis heute rund 124.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Der seit 2010 erhältliche Nissan LEAF ist mit bislang 71.000 Einheiten der weltweit meistverkaufte Elektro-Pkw. Mit dem Renault ZOE baut die Allianz rund um das BEM-Mitgliedsunternehmen Renault ihren Erfolg in Europa weiter aus: Die Kompakt­limousine macht Elektromobilität für breite Käuferschichten erschwinglich und fand seit dem Marktstart in Europa im März 2013 bereits rund 5.000 Käufer.

„Wir sind im Zeitalter der emissionsfreien Serienfahrzeuge angekommen“, sagte Carlos Ghosn, President und Chief Executive Officer der Renault-Nissan Allianz. „Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur erwarten wir eine weiter steigende Nachfrage und werden deshalb die ‚Zero Emission’-Technologie langfristig konsequent weiterentwickeln“, so Ghosn weiter.

Neuer Ford Focus Electric ab sofort bestellbar

24. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Der neue, batterieelektrische Ford Focus Electric ist in Deutschland ab sofort bestellbar. Er kostet ab 39.990 Euro und kann von Gewerbekunden zu einer monatlichen Rate von 555 Euro (brutto) auch geleast werden. Beim Ford Focus Electric handelt es sich um den ersten rein elektrisch angetriebenen Serien-Pkw (eine 5-türige Limousine) von Ford in Europa. Das Fahrzeug ist in Nordamerika bereits seit rund eineinhalb Jahren lieferbar und wird für die europäischen Märkte im Ford-Werk Saarlouis/Saarland gebaut. Der Produktionsstart dort war am 12. Juni 2013.

Der neue Ford Focus Electric steht an der Spitze einer neuen Familie elektrifizierter Ford-Fahrzeuge, die im kommenden Jahr mit dem Ford C-MAX Energi Plug-in-Hybrid Zuwachs erhält – gefolgt von dem neuen Ford Mondeo, der auf Wunsch auch als Hybrid-Fahrzeug erhältlich sein wird.

BMW Elektroroller reif für die Serie

30. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

BMW Motorrad hat die Entwicklung seines rein elektrisch angetriebenen Motorrollers für den Stadtverkehr fast abgeschlossen: In London stellte das Unternehmen den fahrbereiten Prototyp “C evolution” jetzt vor. Nach Angaben des BMW-Sprechers sei der Scooter bis auf wenige Details sehr nah am Serienfahrzeug. Der flüssigkeitsgekühlte Elektromotor entwickelt laut BMW eine Spitzenleistung von 35 kW/48 PS und eine Dauerleistung von 11 kW/15 PS. Der Antrieb soll später auch im Serienfahrzeug Fahrleistungen auf dem Niveau eines Großrollers mit Benzinmotor ermöglichen. Zugunsten der Reichweite von 100 Kilometern wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h limitiert.

2014 soll der Elektroroller in den Handel kommen. Dabei nutzt er einen Teil des Akkus, der im Elektroauto BMW i3 zum Einsatz kommt, welches wiederum bereits 2013 auf den Markt kommen soll.

Österreich: Schwungradspeicher für Serien-Elektrofahrzeuge

21. Juni 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Schwungradspeicher des e-tron quattro hat Audi als dreifach-Sieger von Le Mans eine Technologie ins Rennen gebracht, die bald auch in Serienfahrzeugen mit Elektroantrieb Anwendung finden könnte. Die Technische Universität Graz arbeitet im Elektromobilitätsprojekt CMO (Clean Motion Offensive) des oberösterreichischen Automobil-Clusters an einem Schwungradspeicher für die Serienproduktion. Bei jedem Bremsvorgang geht Energie in Form von Wärme verloren. Nicht so mit einem Schwungradspeicher. Dieser nimmt die Energie kurzzeitig auf und gibt sie beim Beschleunigen des Elektrofahrzeuges wieder an das Antriebssystem ab. Das Flywheel ist von der Leistungsdichte her optimal für den Einsatz in Individualfahrzeugen als hocheffizienter Kurzzeit-Energiespeicher sowie zur Abdeckung auftretender Leistungsspitzen geeignet. Der Einsatz des Flywheels verlängert die Lebensdauer einer eFahrzeug-Batterie deutlich und erhöht die Reichweite besonders im Stop-and-go-Verkehr.

Schletter stellt neue Doppel-Ladestation vor

14. Juni 2012 Juliane Keine Kommentare

Auf der Intersolar präsentiert das BEM-Mitgliedsunternehmen Schletter mit dem P-CHARGE Wallbox Duo eine Lösung für die Ladung zweier Elektroautos mit jeweils bis zu 22 kW. Die hochentwickelte und robuste Ladestation verfügt in der Grundausführung über zwei getrennt steuerbare Typ-2 –Ladepunkte. Die Wallbox Duo operiert in der Ladebetriebsart Mode 3 und erlaubt die Ladung mit Drehstrom und höherer Leistung (11/22 kW). Damit unterstützt sie einen Trend bei vielen Serienfahrzeugen und sorgt für kurze Ladezeiten. Das Gerät denkt mit: So stimmt es die Ladevorgänge auf die Fahrzeuge ab, bricht bei defektem Ladekabel den Ladevorgang eigenständig ab und verhindert so etwaige Kurzschlüsse oder gar Kabelbrände. An ihren beiden seriellen Schnittstellen lassen sich ein RFID-Kartenleser, ein Display oder ein Notebooks anschließen. Über den LAN-Bus/Ethernet lässt sich die EWS-Box in Netzwerke integrieren, komfortabel steuern und individuell konfigurieren. Auch ist dadurch ein lokales Lastmanagement möglich – ein entscheidender Schritt hin zur Einbindung in Smart-Grids.

Renault will jährlich 8.000 eFahrzeuge verkaufen

5. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Renault will in Deutschland insgesamt 8.000 Elektrofahrzeuge im Jahr verkaufen. “Wir sind mit dem Start der Kommerzialisierung der Elektromobilität durchaus zufrieden”, sagte der Vorstandsvorsitzende von Renault-Deutschland, Achim Schaible, der Nachrichtenagentur dpa. Von dem seit November 2011 erhältlichen Elektrotransporter Kangoo würden 250 Fahrzeuge monatlich verkauft. Noch größere Stückzahlen erwartet sich Schaible vom zweisitzigen Twizy, der seit diesem Monat erhältlich ist. Renault bietet bis dato unter den großen Herstellern die breiteste Modellpalette an rein elektrischen Serienfahrzeugen an. Mit dem Kompaktwagen ZOE, der in der zweiten Jahreshälfte auf den deutschen Markt kommen soll, sind es insgesamt vier Modelle. Bis 2020 will der Konzern weltweit rund zehn Prozent seiner Verkäufe mit Elektromodellen bestreiten.

Daimler plant eAuto für chinesischen Markt

26. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Autokonzern Daimler plant jetzt ein neues Elektroauto speziell für den chinesischen Markt. Das Fahrzeug auf der Basis der alten B-Klasse soll Ende April auf der Automesse in Peking vorgestellt und unter einem völlig neuen Markennamen verkauft werden. “Auf der Messe werden wir eine Studie präsentieren, die zeigen wird, wie das Elektroauto als Serienfahrzeug aussehen könnte und was es leistet”, sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber der Wirtschaftswoche laut einer Vorabmeldung. Daimler arbeitet auf diesem Gebiet mit dem chinesischen Auto- und Batteriehersteller BYD zusammen. “Wir sind bei den Arbeiten mit BYD im Zeitplan und sehen das Joint Venture weiterhin sehr positiv”, sagte Vorstand Weber.