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Artikel Tagged ‘Serienproduktion’

Elektroauto Mia für unter 20 000 Euro

29. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

2011 soll die die Serienproduktion des Elektroautos Mia von Heuliez starten. Genaue Preise stehen zwar noch nicht fest, aber Oliver Bussick von Conenergy erklärte in einem Interview mit der Fachzeitschrift “kfz-betrieb”, dass sie auf jeden Fall unter 20 000 Euro liegen werden. Laut Hersteller schafft der kleine Citystromer 80 bis 100 Kilometer. In der zweiten Jahreshälfte 2011 sollen rund 5 000 Mia an vornehmlich gewerbliche Kunden gehen. Im Jahr darauf rechnet man mit dem Verkauf von 10 000 Autos.

BMW setzt auf Leichtbau-Karosserie für Elektroauto

21. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Das BMW Group Produktionsnetzwerk Elektromobilität nimmt konkrete Formen an: Der Ausbau der CFK-Produktion im BMW Werk Landshut und die zeitgleiche Inbetriebnahme der Anlagen für die Produktion von Carbonfasergelegen der SGL Automotive Carbon Fibers GmbH & Co. KG im Innovationspark Wackersdorf markieren den Startpunkt für die Vorbereitungen der Serienproduktion des Megacity Vehicles, das 2013 als Elektrofahrzeug für städtische Ballungsräume auf den Markt kommen wird. Der Standort Wackersdorf liefert textile Gelege aus Carbonfasern, die am Standort Landshut zu Leichtbau-Karosseriekomponenten aus CFK (carbonfaserverstärkter Kunststoff) für das Megacity Vehicle verarbeitet werden. Die Montage des Fahrzeugs wird im BMW Werk Leipzig erfolgen. Am BMW Standort Landshut investiert die BMW Group in den nächsten Monaten rund 40 Millionen Euro in die umfangreiche Erweiterung der bestehenden CFK-Produktion. Auf rund 7.000 Quadratmetern Fläche werden künftig bis zu 100 Mitarbeiter Carbonfasergelege zu CFK-Komponenten für das Megacity Vehicle verarbeiten. “Das Megacity Vehicle ist eine Lösung für die urbanen Ballungsräume und in mehrfacher Hinsicht revolutionär”, so Dr. Herbert Diess, Mitglied des Vorstands für Einkauf und Lieferantennetzwerk der BMW AG, anlässlich des Festakts zur Erweiterung der CFK-Produktion im BMW Werk Landshut. “Es wird das weltweit erste Großserienfahrzeug mit einer Fahrgastzelle aus Carbon sein. Wir sehen in Carbon einen bedeutenden Werkstoff der Zukunft. Wir glauben an diesen Werkstoff – und wir sind Vorreiter auf diesem Gebiet.”

3. BEM-Roundtable // Schulterschluss der Verbände zum Thema Elektromobilität

28. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

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Auf dem 3. BEM-Roundtable am 24. Juni 2010 kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) verschiedene Verbände, die sich für eine saubere und CO2-freie Mobilität einsetzen, in Berlin zusammen. Ziel der Diskussionsrunde war es, eine gemeinsame Position und Handlungsstrategie der Verbände zu erarbeiten, um gegenüber der Bundesregierung und den Elektromobilitätsplayern mit gemeinsamer Stimme auftreten zu können. Neben dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), dem Bundesverband Biogene und Regenerative Kraft- und Treibstoffe e.V. (BBK), dem Fachverband Elektromobilität e.V., dem Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) und dem Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK) waren auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik vertreten.

„Das Reden ist vorbei, wir müssen jetzt die Elektroautos bestellen“, erklärte BEM Beiratsvorsitzender Dr. Jan Traenckner in seinem einleitenden Vortrag zur aktuellen Bain & Company Studie und brachte damit die gemeinsame Position der Roundtable-Teilnehmer auf den Punkt. Der Bundesverband eMobilität fordert vor diesem Hintergrund die großen Unternehmen, die EVUs und die Kommunen sowie die mittelständischen Handwerker auf, jetzt verbindlich 500.000 Elektrofahrzeuge für ihre Flotten zu ordern, um insbesondere bei den Automobilherstellern ein Zeichen zu setzen und die Serienproduktion von Elektroautos anzukurbeln. „Die Hemmschwelle muss überwunden werden, es ist jetzt Zeit zum Handeln“, betonte BEM Präsident Kurt Sigl.

Im europaweiten Vergleich wird der Systemwandel hin zur Elektromobilität in Deutschland nur wenig gefördert. Dabei beweisen bereits jetzt deutsche Mittelständler, wie die German E Cars GmbH mit ihrem Elektroauto Stromos, dass der Zukunftsmarkt Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung leisten kann. Der Bundesverband eMobilität sieht deshalb in gemeinsamen Geschäftsmodellen zwischen Kommunen und privatwirtschaftlichen Unternehmen eine wichtige Chance, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative auf die Straßen zu bringen. Sowohl Kommunen als auch mittelständische Unternehmen müssen zudem gezielt eigene Elektromobilitätsprojekte initiieren, um die Neue Mobilität für potentielle Kunden erfahrbar und bezahlbar zu machen.

„Wir müssen Mobilität künftig neu definieren. Die intelligente Mobilität der Zukunft wird eine Mobilität on demand sein, in die sowohl der öffentliche Personennah- und Fernverkehr als auch das Prinzip des Carsharings eingebunden sein werden“, erklärte BEM Geschäftsführer Frank Müller und machte damit deutlich, dass sowohl branchenübergreifende Kooperationsmodelle als auch neue Marktteilnehmer die Elektromobilität bestimmen werden.

Zulassung des ersten Stromos

8. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Stromos_Tankstutzen Ende Mai 2010 wurde das German E Cars Modell Stromos von der DEKRA Prüfstelle vollumfänglich abgenommen. Damit wurde dem Fahrzeug uneingeschränkte Straßentauglichkeit und -zulassung bescheinigt und gleich darauf mit einem „schwarzen“ Nummernschild bestätigt. „Wir können jetzt in Produktion gehen!“ so der Geschäftsführer Dirk Fräger. Damit bestätigt er seine Ankündigung mit der Herstellung der eigenen Elektroautos in Serie zu gehen, die er im letzten Jahr auf der IAA 2009 in Frankfurt getätigt hat. Ein großartiger Erfolg, der fristgerecht umgesetzt wurde. „Der Verkauf kann starten und wir haben unseren engen Zeitplan eingehalten.“ Im 2. Quartal 2010 startet jetzt die Serienproduktion des Elektroautos Stromos in der German E Cars Manufaktur in Grebenstein (Nordhessen). Leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus liefern Strom für eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern pro Batterieladung. Der Ladevorgang kann an einer gewöhnlichen Steckdose erfolgen und dauert etwa 6 Stunden. Damit ist der Stromos das ideale Kurzstreckenfahrzeug. Auch in Punkto Design, Komfort und Sicherheit ist er den Anforderungen und Vorstellungen der europäischen Nutzer gewachsen. Er bietet vier Sitzplätze und dank der eleganten Unterbringung der Batteriepacks unter der Karosserie ein alltagstaugliches Stauraumangebot im Kofferraum. Mit dem Stromos startet German E Cars die Produktion einer Serie von reinen Elektrofahrzeugen: neben dem alltagstauglichen Viertürer wird demnächst ein Transportfahrzeug die Palette erweitern, weitere Fahrzeugmodelle sind in Planung.

Continental ist bereit für die emobile Zukunft

Continental hat bereits die Grundlagen für den angekündigten Paradigmenwechsel in der individuellen Massenmobilität geschaffen. Geht es nach Continental, könnte man morgen bereits mit der Serienproduktion von Elektrofahrzeugen beginnen. “Die aktuellen Entwicklungen rund um das Elektroauto zeigen, dass der Wettlauf um den Antrieb der Zukunft in vollem Gange ist. Die dafür jetzt notwendigen Investitionen sind jedoch enorm. Deshalb ist das Zusammenspiel aller Kräfte, also Wirtschaft, Politik und Wissenschaft notwendig. Mein Appell an die Politik lautet daher: Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen müssen auf Jahrzehnte hinaus verlässlich sein. Nur so werden wir als Industrie genug Kräfte mobilisieren und Fahrt aufnehmen können, insbesondere in Deutschland”, sagt der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. Bei Continental ist die Industrialisierung der neuen Antriebstechnik schon Realität. Den Schritt hinaus aus den Entwicklungslabors und Versuchsanwendungen hin zur Serienproduktion auf industriellem Maßstab hat Continental bereits erfolgreich absolviert. “Continental hat die Entwicklung der Kernkomponenten für Elektromobilität bereits seit den 90er Jahren vorangetrieben. Wir haben damit wiederholt Serienaufträge gewonnen und sind gerne bereit, unser Wissen und unsere Erfahrung auch in die jetzt ins Leben gerufene “Nationale Plattform für Elektromobilität” einzubringen”, erklärt Degenhart. Auch bei der Leistungselektronik für elektrische Antriebe und deren Batterie ist Continental schon lange aus der Laborphase heraus: Die aktuelle, dritte Generation ist um rund 30 % kleiner als ihre Vorläufer. Mit dieser kompakten Leistungselektronik fertigt der Zulieferer auch jenen wichtigen Teil eines Elektrofahrzeugs oder Hybrids, der den Gleichstrom aus der Batterie in Wechselstrom für den Elektromotor wandelt und umgekehrt die beim Bremsen gewonnene elektrische Energie in der Batterie speichert. Ab 2011 wird Continental den ersten kompletten elektrischen Antriebsstrang für das Serienfahrzeug eines europäischen Automobilherstellers produzieren. “Dafür haben wir 12 Millionen Euro in unseren niedersächsischen Standort Gifhorn investiert. Die jährliche Produktionskapazität ist für zunächst bis zu 60.000 Elektromotoren ausgelegt. Mit diesem Schritt bringt Continental, neben der Batterie und Leistungselektronik, auch die dritte Schlüsselkomponente Motor für die Elektromobilität in Serie”, sagt José Avila, Leiter der Continental-Division Powertrain und Mitglied des Vorstands der Continental AG. “Elektromobilität ist eine viel versprechende Zukunftstechnologie. Deshalb investieren wir jetzt und heute in den Schritt der Industrialisierung. Denn wir wollen, dass die Technologie des Elektrofahrzeugs möglichst bald auf die Straße kommt”, ergänzt Avila.

Ramsauer will Strom geben

30. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Vor dem Elektromobilitätsgipfel im Kanzleramt am 3. Mai erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: “Wir dürfen uns auf diesem wichtigen Zukunftsfeld nicht den Rang von anderen Ländern ablaufen lassen.” Er betonte gegenüber dem Magazin “Auto Motor und Sport”, dass Deutschland zukünftig die besten Elektroautos der Welt bauen müsse. Er appellierte an die Fahrzeughersteller, möglichst schnell in die Serienproduktion von Elektroautos einzusteigen, um den Anschluss an ausländische Märkte nicht zu verpassen. “Führende Autohersteller in Deutschland haben mir zugesichert, dass sie im Jahr 2014 mit kundentauglichen Elektroautos auf den Markt kommen werden. In Zukunft sollte es so attraktiv sein, ein Elektroauto zu fahren, dass man im Idealfall auch ohne Kaufprämie zugreift.”

VW startet nun doch mit E-Golf

21. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Seit den ersten Meldungen, dass VW 2013 mit dem E-Up in die Serienproduktion von Elektroautos einsteigen wolle, wurde intern und extern darüber diskutiert, ob das der richtige Schritt sei. Nun scheint VW ein Signal setzen zu wollen und bringt 2013 die elektrische Version seines wichtigsten Modells Golf auf den Markt. Es bestehe sonst die Gefahr, von der Konkurrenz abgehängt zu werden. In der Vergangenheit wurde VW von Kritikern vorgeworfen, dem Thema Elektromobilität nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Mitte März hatte Konzernchef Martin Winterkorn daraufhin angekündigt, Volkswagen wolle sich im Bereich Elektromobilität weltweit an die Spitze der Bewegung setzen. VW werde der Autobauer sein, der das Elektroauto für alle in die Großserie bringe.

BMW: Elektrofahrzeug wird in Leipzig gebaut

24. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Die BMW Group baut das BMW Werk Leipzig für die Produktion eines Elektroautos aus. Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, bekennt sich eindeutig zum Industriestandort Deutschland: “Die BMW Group baut das Automobil der Zukunft in Leipzig, mit innovativer Hochtechnologie aus Bayern. Wesentliche Gründe für diese Entscheidung sind die Qualitäten des Standorts Deutschland: Hier verfügen wir über ein eingespieltes Produktionsnetzwerk und können auf ein hohes Ausbildungsniveau mit hervorragenden Kompetenzen zurückgreifen.” Damit bereitet die BMW Group die Serienproduktion ihres ersten Elektroautos vor, welches unter dem Projektnamen Megacity Vehicle bekannt ist. Es soll noch in der ersten Hälfte diesen Jahres unter einer Sub-Marke von BMW auf den Markt kommen.

VW: Elektroauto in Großserie ab 2013

18. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Gespräch mit der Fachzeitung “VDI Nachrichten” kündigte Volkswagen an, dass sie ab 2013 ihr erstes Elektroauto gleich in Großserie fertigen wollen. “Ab 2013 wird der Kleinstwagen Up! als Elektroauto in Großserie lieferbar sein. Die Karosserie ist identisch mit den bezin- und dieselbetriebenen Up-Versionen”, sagte Ulrich Hackenberg, VW-Entwicklungsvorstand. Abweichungen gäbe es aufgrund der Batterieunterbringung nur in der Bodenstruktur. Aktuell sammelt VW bei Flottenkunden praktische Erfahrungen mit Elektroantrieben. Gleichzeitig betonte Hackenberg aber seine Auffassung, dass Elektroautos bis 2020 höchstens mit einem Anteil von zwei Prozent auf dem Markt vertreten sein werden. Deshalb würde sich VW weiterhin auch um die Verbesserung von Verbrennungsmotoren kümmern.

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