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Artikel Tagged ‘Sicherheit’

Pedelec Sicherheitstraining in Neumarkt

10. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad sind Pedelecs wesentlich schneller und auch schwerer. Außerdem ist es zumindest am Anfang nicht immer einfach, die hydraulischen Bremsen mit dem dafür notwendigen Fingerspitzengefühl zu beherrschen. Hier setzt das Pedelec Sicherheitstraining am 11. Oktober 2014 von 09.30 bis 13.30 Uhr in Neumarkt an.

Beginnend mit der Pedelec Technik, über die Einstellung des Geräts, werden Sie auf die theoretischen Grundlagen hingewiesen. Auch auf entscheidende Details der Straßenverkehrsordnung, die das Pedelec betreffen, werden Sie hingewiesen. Im Praxisteil des Trainings werden Schieben, Auf- und Absteigen, Schalten, sowie das Umfahren von Hindernissen geübt. Sie werden auch lernen, wie Sie optimal aus verschiedenen Geschwindigkeiten bremsen und mit und ohne Bremsen ausweichen. Daran anschließend werden Sie sich in einer Gruppe im Straßenverkehr bewegen und üben, wie Sie das Pedelec in verschiedenen Verkehrssituationen sicher beherrschen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro, Miet-Pedelecs stehen in begrenzter Anzahl für 20 Euro zur Verfügung. Für Fragen rund um die Anmeldung steht Ihnen Petra Traboulsi (Fon 09181 4689 10, Petra.Traboulsi@tuev-sued.de) vom TÜV SÜD Service Center Neumarkt gerne jederzeit zur Verfügung.

VDE-Institut in Expertengremien berufen

24. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut, Mitglied im Bundesverband eMobilität, engagiert sich auch international für die Sicherheit von Elektrofahrzeugen. Ab sofort setzt die Europäische Kommission auf die Kompetenz der Fachleute und berief einen Vertreter des VDE-Instituts in zwei Expertengruppen. Süleyman Berber vom VDE-Institut ist Mitglied der Gremien, die für die Genehmigung neu entwickelter Elektrofahrräder, Elektroroller und -motorräder zuständig sind. „Der Aufgabenbereich umfasst zwei-, drei- oder vierrädrige Fahrzeuge, für die man ein grünes Kennzeichen, Führerschein und Helm benötigt“, erläutert Berber. Dazu können neben superschnellen eBikes, so genannten S-Pedelecs, Elektroroller oder Rollstühle gehören. In ähnlicher Funktion vertritt Berber das VDE-Institut bereits seit 2012 bei den Vereinten Nationen. Dort ist das VDE-Institut als Nicht-Regierungsorganisation (Non-Governmental Organization, NGO) akkreditiert.

Dabei geht es vor allem um die elektromagnetische, elektrische und funktionale Sicherheit sowie die Batteriesicherheit. „Der Einsatz von Fahrzeugkomponenten, die mit hoher, berührungsgefährlicher Spannung betrieben werden, ist eine neue Herausforderung für die Automotive-Industrie“, sagt der VDE-Experte. In die EU-Gremien bringt Berber seine UN-Erfahrung ein: „Die Typ-Zulassungsverfahren werden weltweit harmonisiert. Deshalb arbeiten wir in der EU daran, von der UN verabschiedete Regeln zu übernehmen.“

Elektromagnetischen Verträglichkeit bei eMobilität

22. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Vorhaben der Bundesregierung, dass Deutschland innerhalb der nächsten zehn Jahre zum Leitmarkt für eMobilität wird, wirft zahlreiche neue EMV-Fragen auf. Eine Expertenplattform zu eMobilität und Smart Grid auf der EMV 2014, die vom 11. bis 13. März 2014 in Düsseldorf statt findet, behandelt genau diese. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich außerdem themenverwandte Aussteller mit Exponaten und Impulsvorträgen.

In den Präsentationen „EMV und Sicherheit in der Elektromobilität – aktuelle Anforderungen und Trends“ sowie „Laden und Kopplung Elektrofahrzeug“ wird auch im begleitenden Kongress das Thema eMobilität beleuchtet. Der hochkarätige Kongress bietet mit 24 deutschen Sessions, 12 deutschen Tutorials und 8 englischen Workshops die ideale Plattform zu einem intensivem Wissens- und Erfahrungsaustausch. Die Kombination aus Fachmesse und Kongress hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt für Ingenieure, vor allem aus den Bereichen Fahrzeugbau/Automotive und Elektrotechnik, entwickelt. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Programm OpEneR zur Reichweitenoptimierung

15. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Bosch und PSA Peugeot Citroën arbeiten im Forschungsprogramm “Optimal Energy Consumption and Recovery”, kurz OpEneR, gemeinsam mit AVL List, dem Forschungszentrum Karlsruhe und dem spanischen Centro Tecnologico de Automocion de Galicia daran, die Reichweite und Sicherheit von Hybrid- und Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Im Rahmen des Projekts haben sie zwei Technologien entwickelt, die in Zukunft für alle Antriebsarten zur Verfügung stehen sollen. Navigationsdaten für vorausschauendes Fahren und 15 Prozent weniger Energieverbrauch sowie Kamera und Radarsensoren, die Fahrzeugsicherheit und Komfort optimieren sollen. Weitere Informationen dazu können Sie hier nachlesen.

Herausforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit

12. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Ziel einer schnellen Markteinführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen stehen für die Hersteller und Zulieferer insbesondere Fragestellungen der Sicherheit und Zuverlässigkeit auf der Agenda. In diesem Sinne gilt es, sowohl die Zuverlässigkeit im Betrieb als auch die chemische, elektrotechnische und mechanische Sicherheit in Unfallsituationen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Sicherheitsaspekte zu diskutieren. Nach den erfolgreichen ersten beiden Tagungen wird sich auch die SafeEmobility 2013 den Themenstellungen bewusst in gesamtheitlicher Form annehmen: ausgehend von Batteriesystemen, über Hochvolt-Bordnetze, Leistungselektroniken und elektrische Traktionsantriebe bis hin zur Umsetzung des Gesamtfahrzeugs. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Tagung: SafeEmobility 2013

9. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Ziel einer schnellen Markteinführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen stehen für die Hersteller und Zulieferer insbesondere Fragestellungen der Sicherheit und Zuverlässigkeit auf der Agenda. In diesem Sinne gilt es, sowohl die Zuverlässigkeit im Betrieb als auch die chemische, elektrotechnische und mechanische Sicherheit in Unfallsituationen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Sicherheitsaspekte zu diskutieren. Nach den erfolgreichen ersten beiden Tagungen wird sich auch die SafeEmobility 2013 den Themenstellungen bewusst in gesamtheitlicher Form annehmen: ausgehend von Batteriesystemen, über Hochvolt-Bordnetze, Leistungselektroniken und elektrische Traktionsantriebe bis hin zur Umsetzung des Gesamtfahrzeugs. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Herausforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit

20. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Ziel einer schnellen Markteinführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen stehen für die Hersteller und Zulieferer insbesondere Fragestellungen der Sicherheit und Zuverlässigkeit auf der Agenda. In diesem Sinne gilt es, sowohl die Zuverlässigkeit im Betrieb als auch die chemische, elektrotechnische und mechanische Sicherheit in Unfallsituationen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Sicherheitsaspekte zu diskutieren. Nach den erfolgreichen ersten beiden Tagungen wird sich auch die SafeEmobility 2013 den Themenstellungen bewusst in gesamtheitlicher Form annehmen: ausgehend von Batteriesystemen, über Hochvolt-Bordnetze, Leistungselektroniken und elektrische Traktionsantriebe bis hin zur Umsetzung des Gesamtfahrzeugs. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

SafeEmobility 2013: Herausforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit

4. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Alternative Fahrzeugantriebe bieten dem Entwicklungsingenieur neue konzeptionelle Spielräume – beinhalten aber auch eine Vielzahl von Herausforderungen. Mit dem Ziel einer schnellen Markteinführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen stehen für die Hersteller und Zulieferer insbesondere Fragestellungen der Sicherheit und Zuverlässigkeit auf der Agenda.

Wenn die Kunden bereit sein sollen, in Elektro- und Hybridfahrzeuge zu investieren, ist es essentiell, ein Sicherheits- und Zuverlässigkeitsniveau nach heutigem Stand der Technik zu gewährleisten. In diesem Sinne gilt es, sowohl die Zuverlässigkeit im Betrieb als auch die chemische, elektrotechnische und mechanische Sicherheit in Unfallsituationen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Sicherheitsaspekte zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung vom 18. bis 19. Juni 2013 in Karlsruhe finden Sie hier.

SGS nimmt Batterie-Prüfzentrum in Betrieb

5. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Die SGS-Gruppe Deutschland hat in München offiziell ihr neues Battery Testhouse eröffnet. Hier werden künftig Lithium-Ionen-Akkus von Elektrofahrzeugen umfangreichen Härtetests unterzogen – durchgeschüttelt, gequetscht sowie Staub, Hitze und Salznebel ausgesetzt. Mehr als zehn Millionen Euro wurden in das Testlabor investiert. Entstanden ist eine der modernsten Anlagen in Europa für unabhängige Sicherheits- und Funktionstests im Bereich der Elektromobilität.

Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern werden im Battery Testhouse die Traktionsbatterien auf mehr als 30 Testständen auf ihre Sicherheit und Leistungsfähigkeit geprüft, indem realistische Fahrzeugbedingungen simuliert oder Unfälle nachgestellt werden. Mit den verschiedenen Anlagen untersuchen die Prüfingenieure sowohl einzelne Zellen und Module als auch komplette Batteriepacks. Die Einsatzfälle reichen dabei vom motorisierten Fahrrad bis hin zum Lkw. Selbst Hochleistungsakkus mit einer Spannung von 1.000 Volt, einer Länge von bis zu zwei Metern und einem Gewicht von 500 Kilogramm werden hier auf den Prüfstand gestellt.

Lithium-Ionen-Batterien stellen in Brandversuchen Sicherheit unter Beweis

31. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektro- und Hybridautos mit Lithium-Ionen-Antriebsbatterien sind im Brandfall mindestens genauso sicher wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Reihe von Brandversuchen, die das BEM-Mitgliedsunternehmen DEKRA gemeinsam mit einem Autohersteller unternommen haben.

In der Versuchsreihe wurden drei Antriebsbatterien eines aktuellen Elektrofahrzeugs in Brand gesetzt und mit unterschiedlichen Löschmitteln gelöscht. „Wir wollten herausfinden, wie sich die Batterien beim Brand und während des Löschens in der Praxis verhalten und welche Mengen an Löschmittel notwendig sind“, so Markus Egelhaaf aus der DEKRA Unfallforschung. Entzündet wurden die Batterien mit Benzin. Nach mehreren Minuten in den Flammen bei Temperaturen von über 800°C begannen die Batterien eigenständig zu brennen. Dabei war die Flammen- und Rauchentwicklung deutlich geringer als bei brennendem Benzin. Der Überdruck, der im Inneren der Batterien durch den Brand entstand, wurde durch die eingebauten Überdruckventile nach außen abgeleitet. Dabei entstanden kleinere Stichflammen, die aber ihrerseits hinter der Intensität eines Benzinbrandes zurückblieben. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt, so Egelhaaf: „Die Gefahr, dass sich der Brand schnell ausbreitet, ist bei den Batterien geringer. Denn anders als bei Fahrzeugen mit konventionellen Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel können hier keine brennenden Flüssigkeiten wegfließen und so benachbarte Objekte in Brand setzen.“