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Artikel Tagged ‘Siemens’

Siemens startet eigene Elektroauto-Flotte

28. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Siemens will nun selbst Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität sammeln und startet dazu einen eigenen Flottentest. “Wir haben bislang zu wenig Erfahrung mit der Technik und den Geschäftsmodellen und wollen diese im Feldversuch testen”, erklärte Richard Hausmann, Chef des Bereichs Smart Grid, dem Handelsblatt. Ab November sollen in München, Erlangen und Berlin 100 Fahrzeuge auf die Straßen kommen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen Fragen rund um die intelligente Steuerung von Stromnetzen. Für die Testflotte verwendet Siemens das Elektroauto Stromos der German E-Cars GmbH.

eMobility-Pressekonferenz und Roadshow in München

22. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Schon vor 105 Jahren rollte das erste Elektroauto von Siemens, die Elektrische Viktoria, durch die Straßen Deutschlands. Sie war ihrer Zeit weit voraus. Ein solcher Pioniergeist ist auch heute wieder gefordert. So entstehen in München zukunftsweisende Projekte für eine umweltfreundliche Energieversorgung und die Mobilität von morgen – Oberbürgermeister Christian Ude sowie Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München, und Siemens-Chef Peter Löscher stellen einige davon am 23. Juni 2010 in der Siemens Soccer City am Wittelsbacherplatz in München vor. Von 12 bis 15 Uhr können hier Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit historische und moderne Elektrofahrzeuge besichtigen, eine Probefahrt mit der Elektrischen Viktoria gewinnen und sich über die Zusammenhänge zwischen Elektromobilität, Erneuerbaren Energien und Smart Grids informieren.

Siemens setzt auf grüne Technologie

20. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Die global geplante Energiewende lässt Siemens auf viele neue Geschäfte hoffen. Im Konzern arbeiten weltweit 30.800 Forscher und Entwickler an einer neuen, auf das Auto der Zukunft zugeschnittenen elektrischen Motorengeneration. “Das ist ein klassisches Siemens-Thema”, findet Reinhold Achatz, Chefforscher des Münchener Technologiekonzerns. Siemens will künftig die Autoindustrie mit genau diesen Elektromotoren beliefern. Denkt man dieses Szenario weiter, bedeutet das, dass grüne Technologie gewachsene Industriestrukturen ins Wanken bringen könnte. Wenn BMW & Co. plötzlich keine eigenen Verbrennungsmotoren, sondern Elektromotoren von Siemens unter der Haube hätten, sehe die Automobilwelt plötzlich ganz anders aus. Rund 14.000 der 56.000 aktiven Siemens-Patente sind grün und entspringen entweder direkt dem Bereich Erneuerbarer Energien oder sind Produkte, die Energie effizienter nutzen als Vorgängermodelle. Derzeit fließt mehr als ein Viertel des gesamten Forschungsbudgets bei Siemens in grüne Technologie.

Schlüsselkomponenten für eMobilität von Siemens

23. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Siemens stellt auf der diesjährigen Hannover Messe im Rahmen der Leitmesse Mobilitec Schlüsselkomponenten für die Elektromobilität vor. Dazu zählen unter anderem neu entwickelte Ladesäulen als Bestandteile einer künftigen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die dazu notwendige Software und IT. Siemens sieht bei der Elektromobilität auch für Energieunternehmen hohes Potenzial, denn Elektroautos könnten künftig in einem intelligenten Stromnetz als Zwischenspeicher für überschüssige Erneuerbare Energie genutzt werden. „Wir sind auf dem Weg in ein neues Stromzeitalter mit elektrischem Strom als bevorzugtem Energieträger. Der Schlüssel zum Erfolg liegt beim Aufbau von Smart Grids. Studien zufolge können mit intelligenten Stromnetzen bis 2020 mehr als eine Milliarde Tonnen CO2 eingespart werden“, sagte Ralf Christian, CEO der Power Distribution Division im Siemens-Sektor Energy. Smart-Grid-Lösungen kombiniert mit intelligenter Verkehrssteuerung von Siemens machen die Stromnetze fit für die Anforderungen der Elektromobilität. Umweltfreundliche Elektroautos können optimal in intelligente Stromnetze integriert werden. Über eine Verkehrssteuerung werden die Autos direkt zu freien Ladesäulen geführt. Dort über längere Zeit geparkt und an das Netz angeschlossen, können die Elektroautos beispielsweise nachts Stromüberschüsse aus Windkraftanlagen aufnehmen. Damit tragen die Elektrofahrzeuge zur Stabilisierung der Stromnetze bei und helfen, den Anteil Erneuerbarer Energien am Energiemix zu erhöhen.
Damit Elektrofahrzeuge effektiv an ein engmaschiges Netz von Ladevorrichtungen angebunden werden können, ist neben der Steuerung des Elektroautos hin zur Ladesäule eine zentral gesteuerte Vernetzung und informationstechnische Anbindung der Ladesäulen wichtig. Siemens zeigt in Hannover ein solches System, das beispielsweise auch verschiedene Bezahlmöglichkeiten bietet. Die daraus entstehenden Daten werden zur weiteren Verwendung – etwa zur Abrechnung mit dem Energieanbieter – an einen zentralen Computer weitergegeben. Der Einsatz ist vor allem dort sinnvoll, wo mehrere Autos geladen werden, also beispielsweise in öffentlichen Parkhäusern oder auf Firmenparkplätzen. Siemens beschäftigt sich umfassend und intensiv mit dem Thema Elektromobilität. Das Unternehmen deckt als einziges weltweit die gesamte Prozesskette der Elektromobilität ab – von intelligenten Energie- und Verkehrsinfrastrukturlösungen über Ladetechnologien und leistungsfähige IT-Systeme bis hin zur Erforschung der notwendigen Antriebstechnologien.

Siemens-Software zur Optimierung neuer Mobilitätskonzepte

27. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Siemens hat auf dem Technischen Kongress des VDA erklärt, wie ihre neue PLM Software umweltpolitische, wirtschaftliche und soziale Belange in Einklang bringen will. “Urbanisierung, demographischer Wandel, Klimaveränderung und Globalisierung beeinflussen unsere Zukunft. Die daraus resultierenden Herausforderungen werden Mobilität neu definieren. Für den einzelnen Automobilhersteller ist es entscheidend, die richtige Balance zwischen umweltpolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Belangen herzustellen und zugleich ein Fahrzeug zu entwickeln, das den Erwartungen der Kunden entspricht”, erklärte Dr. Helmuth Ludwig, Präsident von Siemens PLM Software. Siemens bietet Software-Lösungen, um die Automobilindustrie bei der Optimierung aktueller Fahrzeugtypen zu unterstützen und hilft zugleich den Automobilherstellern bei der Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos. Ludwig erklärte, dass die Zukunft der Mobilität durch verschiedene Faktoren und neue Akteure geprägt sei. Die Automobil- und Energieindustrie werde zusammen an neuen Technologien arbeiten müssen, um Mobilitätslösungen zu entwickeln, die den Weg für die Massenproduktion und die Akzeptanz des Elektrofahrzeugs ebnen. Die Software von Siemens wird von Autoherstellern und Zulieferern bei der Zusammenarbeit, Planung und Gestaltung sowie Validierung der Entwicklung und Fertigung ihrer Fahrzeuge eingesetzt. Die Software ermöglicht kürzere Produktionszyklen, eine größere Bandbreite an Varianten und eine flexible Produktion, die schnelle Anpassungen an Marktbedürfnisse erlaubt.

Siemens: neue Schlüsselkomponente für eMobilität

6. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem Genfer Automobilsalon vom 04. bis 14. März stellt Siemens ein Ladesystem mit der dazu gehörigen Software vor. “Wir sehen für die Elektromobilität auch aus der Sicht von Energieunternehmen hohes Potenzial, denn Elektroautos sind der ideale Zwischenspeicher für überschüssige erneuerbare Energie” erklärte Wolfgang Dehen, CEO des Sektors Energy der Siemens AG. Bei Siemens geht man davon aus, dass schon in absehbarer Zeit mehr als eine Million Elektroautos auf internationalen Straßen fahren werden. Smart-Grid-Lösungen von Siemens können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten. Damit können Elektroautos Bestandteil des intelligenten Stromnetzes werden. Beim Parken werden die eAutos an das Stromnetz angehängt und fungieren so während des Ladevorgangs gleichzeitig als kleine Generatoren, die beispielsweise nachts Stromüberschüsse aus Windkraftanlagen zwischen speichern können. Damit tragen die Elektroautos wesentlich zur Stabilisierung der Stromnetze bei und helfen den Anteil Erneuerbarer Energien am Energiemix zu erhöhen. Eine zentral gesteuerte Vernetzung der Park- und Ladesäulen ist nötig, um die Elektrofahrzeuge in das Smart-Grid-System einbinden zu können. Bei dem System von Siemens gibt eine zentrale Bezahlstation die gewünschte Ladesäule frei, an der der Strom gezapft werden kann. Die Daten werden zur weiteren Verarbeitung an einen zentralen Computer weitergegeben, um so beispielsweise zur Abrechnung bei den Energieanbietern weiter verarbeitet werden zu können. Sinnvoll ist die zentrale Steuerung vor allem dort, wo mehrere Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden müssen.

Siemens: intelligente E-Ladesäule Sitraffic Epos

13. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Parken und intelligent Strom tanken mit der E-Lades‰ule SitraffiDie E-Ladesäule Sitraffic Epos von Siemens Mobility ist mehr als eine Energiezapfstation für Elektroautos – neben dem Strom bietet sie außerdem einen Infoterminal und ein integriertes Bezahlsystem. Sie unterscheidet sich im Aufbau von bisherigen Ladestationen. So ist sie modular aufgebaut und kann damit sowohl als einzelne Ladeeinheit aber auch als Station für bis zu zehn Ladeeinheiten genutzt werden. Ihr Einsatz ist also immer dort sinnvoll, wo das Auftanken von mehreren Fahrzeugen gleichzeitig gefragt ist, wie im öffentlichen Verkehrsraum als E-Tankstellen oder auf Firmengeländen. Die Ladesäule übermittelt über Mobilfunk alle Informationen an eine Zentrale, wodurch kontinuierlich die Auslastung und Verfügbarkeit der Station überprüft werden kann und die Abrechnung auf Basis der tatsächlichen Nutzung erfolgt. Durch die Anbindung an die Datenzentrale können auf dem Display außerdem zusätzliche Informationen, wie touristische Ziele oder Restaurants in der Nähe, abgerufen werden. Außerdem können die Ortsdaten der Säule direkt an den Routenplaner im Auto übermittelt werden, wodurch der Fahrer eines Elektrofahrzeuges immer genau weiß, wo sich die nächste Lademöglichkeit befindet.

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Event: eMOBIKON

15. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

emobikonAuf dem eMOBIKON Fachkongress Elektromobilität, der vom 13. bis 14. April 2010 in Stuttgart stattfindet, diskutieren Experten u.a. von Better Place, Siemens und Mitsubishi vor welchen Herausforderungen der neue Markt steht. Von NETACAD in Kooperation mit dem Bundesverband eMobilität (BEM) e.V ausgerichtet und unter der fachlichen Leitung von Peter Grett, Herausgeber d. Fachmagazins Ecomobile und BEM-Beiratsvorsitzender soll eMOBIKON den Teilnehmern eine Plattform bieten, um sich über die neuesten Entwicklungen und Erfahrungen mit Experten aus der Praxis und Fachkollegen auszutauschen.

Aus den Themen: Speichertechnologien: Wie viele Investitionen werden hinfällig werden? Lithium-Ionen-Batterie – Vor- und Nachteile. Entwicklungsszenarien und ihre Folgen für die Energie- und Automobilbranche. Speichertechnologien im Netz zur Integration von erneuerbaren Energien. Der Ladevorgang – positive und negative Rückwirkungen auf den Netzbetrieb. Realisierung weiterer Entlastungspotenziale durch Elektrofahrzeuge in den CarSharing Flotten. Wie intelligent muss das Elektroauto im Smart Grid sein? Marktvorbereitungsprojekte Modellregionen Elektromobilität. Die Teilnahme kostet 1.390 Euro.
Programm

R&S produziert RWE-Ladestationen

16. November 2009 klaus Keine Kommentare

Rohde & Schwarz Teisnach (R&S) hat sich durch einen Volumenauftrag des RWE Konzerns in Deutschland als Produzent von Ladestationen für Elektrofahrzeuge positioniert. Seit Beginn des von der RWE AG initiierten, bundesweit angelegten Projekts Elektromobilität wurden bereits 500 Stück gefertigt. Als Dienstleistungsanbieter übernimmt das Fertigungswerk Teile der Entwicklung, Konstruktion und Produktion der Ladestationen.

Carolin Reichert, Leiterin d. GB Elektromobilität bei RWE, präsentiert eine Ladesäule zusammen mit Torsten Frieb-Preis (Mitte), Vertriebsleiter und Johann Kraus, Werkleiter von Rohde & Schwarz Teisnach.

Carolin Reichert, Leiterin d. GB Elektromobilität bei RWE, präsentiert eine Ladesäule zusammen mit Torsten Frieb-Preis (Mitte), Vertriebsleiter und Johann Kraus, Werkleiter von Rohde & Schwarz Teisnach.

Neben dem ADAC, Sixt, Siemens und Deutschlands größtem Parkraumanbieter APCOA gehört auch R&S zum Projektteam des RWE für Elektromobilität. Inzwischen wurden 60 Ladepunkte in Berlin installiert. 150 weitere Ladepunkte wurden in Metropolen wie Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main und München errichtet. Da das Aufladen der Elektrofahrzeuge mehrere Stunden dauert, werden die Ladepunkte vor allem dort errichtet, wo die Autos ohnehin parken – also in Parkhäusern oder auf Großparkplätzen. Doch auch für den privaten Bereich gibt es eine Lösung. Das Fertigungswerk in Teisnach hat diesen Folgeauftrag bereits erhalten: “Für ein gemeinsames Projekt zwischen der RWE AG und der Daimler AG werden wir die ersten 100 Ladestationen produzieren, die man an der Wand befestigen kann. Damit bietet RWE auch privaten Haushalten eine eigene Tankstelle für die Garage, die wir bei uns produzieren”, freut sich R&S-Vertriebsleiter Thorsten Frieb-Preis. Langfristiges Ziel der Projekt-Beteiligten ist es, ein flächendeckendes Netz mit Ladepunkten in ganz Europa zu errichten.

Österreich: ElmoSt fördert eMobility

10. November 2009 klaus Keine Kommentare

ElmoStDie Steiermark will österreichweit Vorreiter in Sachen Elektromobilität werden: Mit dem Projekt “ElmoSt” wollen das Land Steiermark, die Stadt Graz und die Energieregion Weiz-Gleisdorf die Zahl der Elektrofahrzeuge deutlich steigern. Im Großraum Graz – so wie in den 17 Gemeinden der Energieregion Weiz-Gleisdorf – soll der Bevölkerung mit entsprechenden Angeboten der Umstieg auf Elektrofahrzeuge mit zwei und vier Rädern schmackhaft gemacht werden, erklärte jetzt Umweltlandeslandesrat Manfred Wegscheider (SPÖ). Neben der öffentlichen Hand beteiligen sich auch die Energie Steiermark, die Energie Graz und Unternehmen, die sich mit Elektromobilität beschäftigen, wie etwa Magna Steyr, Siemens oder AVL.

Besonders ansetzen möchte man in den Bereichen Pendler-, Einkaufs- und Werksverkehr. Gerade auf kurzen Strecken – und die machen den überwiegenden Teil des Autoverkehrs aus – soll den Steirern der Umstieg auf das Elektrofahrrad oder den Elektroroller schmackhaft gemacht werden. In Graz funktioniert das zum Teil schon sehr gut, sagt die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne): “Die Rückmeldungen sind die, dass gerade die Leute, die jetzt gerne mit dem Auto fahren, weil sie sagen, mit dem Rad ist es mir zu anstrengend oder zu weit, dass wir genau die Leute dazu motivieren können, aus dem Auto auszusteigen und die Wege, die man so im Alltag hat, elektrisch zu absolvieren.”

Das Projekt wurde beim Klimafonds des Bundes eingereicht. Sollte das steirische Projekt ausgewählt werden, winken bis zu 2,4 Millionen Euro Bundesförderung.
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