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Artikel Tagged ‘Smart Grid’

VDE gibt Leitfaden zu Lithium-Ionen-Batterien heraus

2. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den VDE und das Deutsche Dialog Institut beauftragt, im Rahmen der Begleitforschung zum Forschungsprogramm „IKT für Elektromobilität II“ das “Kompendium: Lithium-Ionen-Batterien” herauszugeben. Ziel des Leitfadens ist es, Anwendern das Verständnis der zu Grunde liegenden Physik bzw. Chemie zu erleichtern und entscheidende Bewertungskriterien zum Vergleich unterschiedlicher Batterien und Batteriesysteme zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus umfasst das Handbuch eine zusammenfassende Darstellung relevanter Standards, Richtlinien, Vorschriften und Hinweise entlang des gesamten Lebenszyklus der Batterie von der Kennzeichnung, Lagerung, Verpackung und dem Transport bis zu den damit verknüpften Test- und Prüfverfahren. Erklärungen wichtiger Begrifflichkeiten und Definitionen und Verweise auf weiterführende Fachliteratur und Normen komplettieren das Kompendium.

In dem Forschungsprogramm, das Informations- und Kommunikationstechnologien als kritische Erfolgsfaktoren der Elektromobilität in den Mittelpunkt stellt, förderte das BMWi insgesamt 18 Technologieprojekte, die auf der Basis von IKT neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto (Smart Car) mit Energieversorgungs- (Smart Grid) und Verkehrssteuerungssystemen (Smart Traffic) entwickeln. Das Kompendium „Lithium-Ionen Batterien“ kann hier kostenfrei herunter geladen werden.

Energiewende für Fortgeschrittene

11. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach mit dem Energiespeicher im Keller vernetzen. Gleichzeitig den Stromverbrauch der Familie optimieren und künftig das Elektroauto aufladen. Und das selbstverständlich per App auf dem Smartphone oder Tablet? Das soll in Zukunft ein Angebot des BEM-Mitgliedsunternehmens EnBW und der Daimler Tochter Deutsche ACCUMOTIVE ermöglichen: Eine jüngst unterzeichnete Kooperation der Unternehmen verbindet den intelligenten Energiemanager „EnergyBASE“ von EnBW mit einem Mercedes-Benz Energiespeicher für Privathaushalte.

Moderne Haustechnik und eine eigene, regenerative Energieerzeugung gehören für viele Eigenheimbesitzer heute schon zum Standard. Doch in den meisten Fällen arbeitet die PV-Anlage, der Energiespeicher und die Wärmepumpe im Keller nicht nach einer gemeinsamen Logik – und treffen somit nur in Teilen die Bedürfnisse der Bewohner. Auch technisch sprechen diese Anlagen nicht miteinander. Damit soll nun Schluss sein. Die EnergyBASE hat als zentrale Plattform sämtliche Energieeinrichtungen eines Haushalts im Griff: Von der Photovoltaik auf dem Dach, dem Ladepunkt für das Elektroauto, der Schnittstelle zur Haustechnik und jetzt auch den Energiespeicher im Keller. Der stationäre Mercedes-Benz Energiespeicher arbeitet auf Basis von Lithium-Ionen-Batterietechnologie, die für die hohen Anforderungen im Automobil entwickelt wurde und speichert überschüssigen Strom nahezu verlustfrei. Erste Anlagen laufen bereits erfolgreich im Testbetrieb. Die EnergyBASE erkennt, wann der selbst erzeugte Strom rentabel ins Verteilnetz eingespeist werden kann, besser für den Eigenverbrauch genutzt oder für seinen späteren Einsatz zwischengespeichert wird. Dafür greift die Plattform auch auf Wetterprognosen zurück. Ein auf dieses Zusammenspiel maßgeschneiderter Stromtarif soll in Zukunft den EnBW-Kunden dabei unterstützen, seine Eigenverbrauchsquote zu optimieren und so die für ihn stets günstigste Lösung finden.

Zürich: Intelligente Ladestationen im Test

8. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Von Juni bis November 2015 testet ewz in Zürich acht Elektrofahrzeug-Ladestationen mit einer intelligenten Steuerung der Ladezeiten. Damit sammelt das städtische Elektrizitätswerk weitere Erfahrungen für einen kostenoptimierten Netzausbau. Dank intelligentem Laden sollen Belastungsspitzen im Stromnetz vermieden und benötigte Kapazitäten besser planbar werden. Ein Großteil der Elektrofahrzeug-Flotte von ewz ist im Werkhof an der Pfingstweidstraße stationiert. Hier werden die Fahrzeuge für ihren nächsten Einsatz aufgeladen. Acht dieser Parkplätze sind neu mit intelligenten Ladestationen ausgerüstet. Intelligent daran sind zwei Faktoren: Einerseits kennt das System die aktuelle Netzbelastung, macht eine Prognose für die nächsten 24 Stunden und es lernt, wie sich diese Belastung über den Wochenverlauf verändert. Andererseits sammelt das System Daten über die Fahrzeugnutzung und kann das Aufladen der Fahrzeuge zeitlich optimal steuern.

Konkret heißt das, dass die Software steuert, ob und zu welchem Zeitpunkt ein Fahrzeug aufgeladen werden soll. So wird aufgrund der Erfahrungswerte des Werkhof-Areals gesteuert, dass die Elektrofahrzeuge beispielsweise weniger geladen werden, wenn andere Verbraucher wie Maschinen in Betrieb sind. Weil die Fahrzeuge für ihren Einsatz trotzdem jederzeit bereit sein müssen, ist die intelligente Ladung komplex.

Größte Elektro-Dienswagenflotte Deutschlands

23. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Anstatt auch weiterhin auf politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu warten, hat sich das BEM-Mitgliedsunternehmen BridgingIT dazu entschlossen, Fakten zu schaffen, elf langstreckentaugliche Elektrofahrzeuge in die Dienstwagenflotte zu integrieren und damit den Schritt in eine emissionsfreie Zukunft zu gehen. „Wir haben dabei darauf geachtet, dass hier ein echter Austausch Verbrenner gegen Elektroauto stattfindet und die Integration der Dienstwagen in die Flotte nahtlos ist. Aus diesem Grund können wir mit Stolz behaupten, dass wir derzeit bundesweit die größte Elektro-Dienstwagenflotte im Langstreckenbereich betreiben“, freut sich Klaus Baumgärtner, Geschäftsführer des IT-Unternehmens BridgingIT. Wichtig war dem mittelständischen Unternehmen aber auch, dass es sich nicht um ein Top-Management-Projekt handelt, sondern dass verschiedene Mitarbeiter in unterschiedlichen Rollen und Funktionen die Möglichkeit haben, auf ein Elektroauto umzusteigen. Baumgärtner: „Dafür haben wir ein Befragungsmodell entwickelt und am Ende damit elf Mitarbeiter identifiziert, die den direkten Umstieg vollzogen haben und nach den ersten Kilometern sind unsere Erfahrung durchweg sehr positiv.“

Auch der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz freut sich, dass ein Unternehmen aus der Region hier eine Vorreiterrolle einnimmt. Ebenso hebt er die nahtlosen Anknüpfungspunkte zwischen dem Beratungsangebot, dem Projekt der Flottenelektrifizierung des IT-Beratungshauses sowie den Bestrebungen der Stadt hervor: „Die BridgingIT GmbH ist ein Unternehmen, das in den Geschäftsfeldern Smart Mobility, Smart City und Smart Energy tätig ist und Mannheim will Modellstadt für Smart Grids und Energieeffizienz werden. In Mannheim wurde das Auto erfunden und BridgingIT treibt mit dem Einsatz der bundesweit größten Elektro-Dienstwagenflotte die „Neuerfindung“ des Autos voran. Die Umsetzung neuer Entwicklungen im Bereich Energieeffizienz in Städten und Ballungszentren ist eine wichtige Zukunftsaufgabe, die wir in Mannheim unter anderem mit dem Projekt „blue_village_franklin“ und der Entwicklung dieses Konversionsareals zu einem überregional bedeutsamen Modellquartier in den Bereichen Elektromobilität, Energieeffizienz und Smart Grids angehen.“

Bosch kooperiert mit BMW und Vattenfall

28. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität und Stromspeicher sind zwei Kernelemente der Energiewende. Ein Projekt von Bosch, der BMW Group und Vattenfall soll nun beide Technologiefelder gemeinsam voran treiben: Gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen werden in Hamburg zu einem großen Stromspeicher zusammengeschaltet. Dessen Energie steht binnen Sekunden zur Verfügung und kann dabei helfen, das Stromnetz stabil zu halten. BMW liefert dafür Batterien aus seinen Elektrofahrzeugen ActiveE und i3. Vattenfall betreibt den großen Speicher für zehn Jahre auf seinem Gelände. Bosch integriert die Batterien und übernimmt die Systemsteuerung. Der Speicher wird Teil eines bereits existierenden Virtuellen Kraftwerks von Vattenfall. Darin können verschiedene kleine und dezentrale Stromerzeuger zusammengefasst werden, die nach außen aber als gemeinsames Kraftwerk vermarktet werden.

Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT. Sie gehören noch nicht zum Empfängerkreis? Das können Sie hier problemlos ändern. Viel Spaß beim Lesen..!

Promotionsprogramm: eFahrzeuge als mobile Speicher

17. Juni 2014 Juliane Keine Kommentare

Derzeit forschen Promotionsstipendiaten an der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) rund um das Thema Smart eMobil. Die NTH, eine Allianz der TU Braunschweig, der TU Clausthal und der Leibniz Universität Hannover, hatte vor einem Jahr in Zusammenarbeit mit der Hochschule Hannover und der Ostfalia Hochschule insgesamt 20 Stipendien im Rahmen des kooperativen Promotionsprogramms Elektromobilität ausgeschrieben. Bis zu drei Jahre lang sind die Doktoranden in fünf Forschungsgebieten rund um das Thema Smart eMobil tätig.

Zwei der Promotionsstipendien sind bei Prof. Dr. Ekkehard Boggasch im Institut für energieoptimierte Systeme (EOS) am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia angesiedelt. Das dort im Rahmen der Promotionen zu bearbeitende Forschungsgebiet umfasst als Rahmenthema die Integration des Smart eMobil in das Smart eGrid. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf der Nutzung eines möglichst hohen Anteils Erneuerbarer Energien für die eMobilität, die in einem Gebäudeumfeld dafür zur Verfügung gestellt wird. Detaillierte Informationen rund um die Forschungsarbeit finden Sie hier.

AHK-Geschäftsreise Smart Grid nach Irland

13. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz des BMWi organisiert die AHK Irland mit dem Beratungsunternehmen enviacon international vom 06. bis 09. Mai 2014 die Geschäftsreise “Smart Grid” nach Irland. Ziel der AHK-Geschäftsreise ist es, den Markteinstieg insbesondere für deutsche KMU durch gezielte Kontaktvermittlung zu potentiellen Geschäftspartnern in Irland vorzubereiten. Zur Zielgruppe gehören Hersteller und Anbieter innovativer Technologien und Dienstleistungen wie z.B. Demand-Response-Technologie, Automatisierungs- und Steuerungssysteme, Smart Meter, Energiemanagementsysteme, elektrische und thermische Speichergeräte und Elektroautos. Die AHK organisiert individuelle Gespräche mit Entscheidungsträgern und potentiellen Kooperationspartnern. Weiterer Bestandteil der Geschäftsreise ist eine Fachkonferenz am 06. Mai 2014 in Dublin, zu der Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Verwaltung und Politik geladen werden und auf der die Teilnehmer die Möglichkeit haben, das eigene Unternehmen und ihre Produkte dem Fachpublikum zu präsentieren. Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen zu der Reise finden Sie hier.

StorageDay als Veranstaltungsformat endgültig etabliert

13. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Speicherung von selbst erzeugtem Strom bleibt auch 2014 ein ganz heißes Thema, insbesondere für Handwerks- und Installateur-Unternehmen. Mit dem bereits dritten erfolgreichen StorageDay ist die SolarAllianz, Mitglied im Bundesverband eMobilität, diesem Interesse begegnet und versammelte Anfang Februar 2014 mehr als 100 Teilnehmer und 9 Referenten bei der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH in Frankfurt am Main. Besonderes Highlight war die in Zusammenarbeit mit dem Gastgeber SOLARKAUF und dem Speicherhersteller E3/DC realisierte autarke Versorgung des Caterings am ersten Abend sowie des kompletten zweiten Veranstaltungstages mit Solarstrom vom Speicher.

„Uns ging es darum, die in Berlin begonnene Geschichte einer autarken Versorgung vom Speicher weiterzuerzählen“, erklärt Andreas Muntinga, Geschäftsführer der SolarAllianz Network SAN GmbH. „Dieses Mal haben wir eine Schippe draufgelegt, zertifizierten Solarstrom direkt in das Hausnetz des Veranstalters eingespeist und somit ein ,grünes Catering‘ angeboten. So konnten alle Teilnehmer direkt erleben, wie sicher und zuverlässig Speichertechnologie heute ist!“

eMobilität als Energiespeicher – Zukunft trifft Gegenwart

3. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Implementierung eines Smart Grids in das bestehende Stromnetz ist zu einem elementaren Wirtschaftsbereich geworden. Kommunen, private Haushalte, Industrie, Gewerbe und Energieerzeuger kommen nicht umhin, sich mit der Umsetzung dieser Thematik hin zu einem intelligenten Stromnetz ernsthaft zu beschäftigen. Produkte und Dienstleistungen für das Smart Grid erkennt man am SGready-Zertifikat. Im Zuge der Energie- und Mobilitätswende wird die Elektromobilität weitreichende Auswirkungen auf die Energie-, Informations- und Kommunikationsbranche haben. Das intelligente Stromnetz kann Elektrofahrzeuge sinnvoll in das Stromversorgungs-System integrieren und so einen Beitrag zu einem aktiven Energiemanagement leisten. Es gilt, die eMobilität als mobilen Speicher mit der Erzeugung von volatilem, dezentral erzeugtem Strom aus Erneuerbaren Energien zu koppeln.

Am 22. Februar 2014 findet in Stadtbergen im Bürgersaal ab 13.00 Uhr die Veranstaltung „Elektrofahrzeuge als Energiespeicher: Ja, es geht!“ statt. Hierbei geht es nicht mehr um eine Fiktion, sondern vielmehr um Innovationen, die bereits heute funktionieren und am Markt käuflich sind. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderen vom BEM-Mitgliedsunternehmen ComBInation und dem Bundesverband eMobilität auf Initiative des Ortsverbands Bündnis 90 / Die Grünen. Erleben Sie interessante Vorträge aus der Praxis und der Region, erfahren Sie die eMobilität und steigen Sie ein – über 10 eFahrzeuge stehen zum Mitfahren bereit.

Energieeffizienz bei Neubau und Modernisierung

15. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Auf dem Energie- und Immobilienkongress der 1. Hamburger Energietage ziehen Verbände und führende Unternehmen der Hamburger Wohnungs-, Immobilien- und Energiewirtschaft am 28. März 2014 im CCH Congress Center Hamburg eine Zwischenbilanz der Energiewende. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen zeigen Fachleute aus Wirtschaft, Forschung und Politik zudem auf, was angesichts der aktuellen Diskussionen um bezahlbaren Wohnraum, Stromnetze, virtuelle Kraftwerke, neue Energiespeicher und elektromobile Versorgungskonzepte dringend zu tun ist und stellen ihre Lösungsvorschläge vor.

Eingangs geht der Kongress der Frage nach „Wie grün sind Hamburgs Immobilien?“ Hierzu wird mit Unterstützung des Hamburger Grundeigentümer-Verbandes eine Markstudie zum Stand der energetischen Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern in Hamburg durchgeführt. Die repräsentative Befragung wird auch Aufschluss über die Investitionsplanungen in diesem Handlungsfeld geben. Die Ergebnisse werden wichtige Planungsvorgaben für die Hamburger Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik als auch für die Bauwirtschaft und Finanzierungsinstitute liefern. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.