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Artikel Tagged ‘Smart Meter’

AHK-Geschäftsreise Smart Grid nach Irland

13. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz des BMWi organisiert die AHK Irland mit dem Beratungsunternehmen enviacon international vom 06. bis 09. Mai 2014 die Geschäftsreise “Smart Grid” nach Irland. Ziel der AHK-Geschäftsreise ist es, den Markteinstieg insbesondere für deutsche KMU durch gezielte Kontaktvermittlung zu potentiellen Geschäftspartnern in Irland vorzubereiten. Zur Zielgruppe gehören Hersteller und Anbieter innovativer Technologien und Dienstleistungen wie z.B. Demand-Response-Technologie, Automatisierungs- und Steuerungssysteme, Smart Meter, Energiemanagementsysteme, elektrische und thermische Speichergeräte und Elektroautos. Die AHK organisiert individuelle Gespräche mit Entscheidungsträgern und potentiellen Kooperationspartnern. Weiterer Bestandteil der Geschäftsreise ist eine Fachkonferenz am 06. Mai 2014 in Dublin, zu der Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Verwaltung und Politik geladen werden und auf der die Teilnehmer die Möglichkeit haben, das eigene Unternehmen und ihre Produkte dem Fachpublikum zu präsentieren. Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen zu der Reise finden Sie hier.

Next Generation Energy, Teil 1

22. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

barkawi_logoDer Jahreswechsel – gern ergriffene Gelegenheit für mal mehr, mal weniger sinnvolle Rückblicke. An den von Barkawi Management Consultants Anfang November im Grandhotel Schloss Bensberg veranstalteten Event “Next Generation Energy” denkt man gerne als besonders gelungenes Beispiel einer kleinen, überschaubaren Fachkonferenz zurück, die weniger auf Frontalunterrichtung als vielmehr auf Dialog setzte. Im Gegensatz zu vielen erstmals in das Thema einführenden Veranstaltungen hatte man bei diesem von den Veranstaltern erstmals erprobten Format den Eindruck, dass sich hier Fachleute aus den Bereichen Automotive Industry, EVU, Logistik, Medien, Kommunen/Stadtwerke und Verbände auf hohem Vorwissensniveau austauschten und vorhandene Lösungsansätze durchaus kontrovers diskutierten.

Dabei war durchaus hoch gezielt worden, schon was die Referentenliste anging. Craig Davis, Sales and Marketing Director Tesla Motors Europe, war dann doch verhindert gewesen. Doch die meisten Besucher konnten sich wohl mit den exzellenten anderen Vortragenden ebenso trösten wie mit der Möglichkeit, an Testfahrten mit dem Elektrosportwagen selbst teilzunehmen… Nach einer straffen Begrüßung und Einführung seitens Karim Barkawi, Geschäftsführer, stellte Rolf Schumann – Country Engagement Manager Germany von Better Place – sehr anschaulich und anekdotenhaft die Grund-Idee und -Crux des Ansatzes seines von Ex-SAP-Manager Shai Agassi gegründeten Unternehmens dar. “Wir sind nicht die Batterietausch-Firma”, räumte er mit einem häufigen Mißverständnis auf. Stattdessen verkaufe Better Place Mobilität. Elektroautos würden so erschwinglicher, da die Batterie nicht mehr Bestandteil der Autokalkulation sei und über einen Vertrag mit dem Endkunden von Better Place bereitgestellt werde. Diese Mobilität werde nach Kilometern abgerechnet und werde die Total Cost of Ownership (TCO) heutiger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor keinesfalls übersteigen. Der Batterietausch sei in diesem Konzept nur die ultima ratio, falls für eine konkrete Strecke die Reichweite von heute ca. 150 km nicht ausreiche.

barkawi1Dr. Wolfgang Warnecke, Leiter weltweite Kraftstoffentwicklung Shell Group gab im Folgenden einen besonders interessanten Einblick in die vielfältigen Mobilitäts-Engagements eines Unternehmens, das von der Öffentlichkeit weitgehend als “Ölkonzern” wahrgenommen wird: Diese erstrecken sich von Biokraftstoffen (mit einem erwarteten kurzfristigen Marktanteil von 20-30%) über stets weitr als Treibstoff optimiertes Erdöl und verflüssigtes Gas sowie Wasserstoff (nicht vor 2020 als Individualantrieb) bis hin zur Elektromobilität. Warnecke lenkte die Aufmerksamkeit u.a. auf den Punkt, dass “nur” 23,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen auf Verkehr/Transport zurückzuführen sind.

Über “Intelligente Netze” der Zukunft referierte nun Dr. Wolfram Münch, Bereichsleiter Forschung und Innovation EnBW Energie Baden-Württemberg GmbH und beleuchtete dabei die zentrale Rolle von intelligenten Stromzählern (”Smart Meter”) in einem Szenario, in dem Haushalte Verbraucher und Erzeuger sind.

i-Charger: Smart Charging Point

3. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

i-ChargerGemeinsam mit der Japan Delivery System Corp. (JDS) hat Mitsubishi ein eigenes Ladesystem für Elektroautos entwickelt. i-Charger ist u.a. für die Nutzung an Tiefgaragenstellplätzen gedacht und kann die Zeit des Ladevorgangs sowie die entstandenen Stromkosten messen. Mittels einer ID-Card muss der Kunde sich vor dem Ladevorgang legitimieren, so dass die eindeutige Zuordnung der Gebühren möglich ist. Das Ladesystem ist in Japan ab sofort erhältlich.

Energy 2.0-Kompendium 2010

26. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

energy_2.0Am 12. Dezember erscheint das “Energy 2.0-Kompendium 2010″, das der Verlag publish-industry als “Referenzbuch für die Energie der Zukunft” beschreibt. Das Nachschlagewerk widmet sich neben dem hier besonders interessierenden Thema Elektromobilität auch Bereichen wie Energiemanagement, Energieerzeugung, Transport/Verteilung/Speicherung, Smart Metering oder Energieeffizienz. Einträge sind kostenpflichtig, der Teilnahmeschluss ist der 03.11.2009.
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Berlin und Vattenfall unterzeichen Klimaschutzvereinbarung

13. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit: das Energieversorgungsunternehmen Vattenfall Europe AG hat erstmals eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin unterzeichnet. Für die Erreichung der klimaschutzpolitischen Ziele Berlins – Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 – kommt dieser Vereinbarung eine Schlüsselstellung zu. Vattenfall schreibt darin sein im März vorgestelltes Energiekonzept für Berlin fest. Durch verschiedene Maßnahmen wird Vattenfall seine CO2-Emissionen von derzeit ca. 7,5 Mio. Tonnen pro Jahr bis 2020 um gut eine Mio. Tonnen auf ca. 6,4 Mio. Tonnen pro Jahr senken. Das wird dann gegenüber dem Basisjahr 1990 (13,3 Mio. t/a) eine Reduzierung um gut 50 Prozent sein. Bestandteil der gemeinsamen Vorrhaben sind ausdrücklich auch eMobility, also die Förderung von Elektrofahrzeugen und die Smart Meter-Technologie (intelligente elektronische Zähler).

MeRegio: 700 E-Gefährte für die Region Stuttgart

30. September 2009 klaus Keine Kommentare

enbw1Die EnBW hat sich vorgenommen, 700 Elektroroller und E-Bikes auf die Straßen der Region Stuttgart zu bringen. 500 dieser Fahrzeuge sollen an Pioniere der umweltfreundlichen Fortbewegungsart vergeben werden, die sich schon jetzt hier darum bewerben können. Hiermit einher geht die Installation von 500 privaten sowie 100 kommunalen und 100 öffentlich zugänglichen Ladestationen. Die meisten davon hat Bosch produziert, die ebenfalls an dem Projekt „MeRegio“ (Minimum Emission Region) beteiligt sind. Zum Einsatz kommen drei unterschiedliche Gefährte.

oettinger8_1Eines davon, das besonders attraktive elMoto, wurde von Unternehmen in Stuttgart und Schorndorf entwickelt und wird in der Region bei Blechtechnik gefertigt. Am 22. September 2009 besuchte übrigens B-W-Ministerpräsident Günther Oettinger das Unternehmen und ließ es sich nicht nehmen, eine elMoto-Probefahrt zu unternehmen.

Durch die Zuschüsse habe man die Chance, für die Region bei dieser wichtigen und umweltfreundlichen Zukunftstechnologie einen Vorsprung zu erarbeiten, urteilt Walter Rogg, Chef der regionalen Wirtschaftsförderung. Jedoch ist noch nicht ausgemacht, dass der Region mindestens ein Achtel der gesamten Fördersumme sicher ist.

“Baden-Württemberg ist nicht nur die Heimatregion der EnBW, sondern auch die Geburtsregion des Automobils. Ohne zuverlässige und standardisierte Ladeinfrastruktur wird die Elektromobilität jedoch keine Zukunft haben”, so Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, auf der Landespressekonferenz gestern in
Stuttgart. Villis sprach sich deshalb für die intensive Förderung der Elektromobilität in Baden-Württemberg aus und sicherte gleichzeitig die Unterstützung der EnBW bei der Entwicklung einer funktionierenden und standardisierten Lade-Infrastruktur zu. “Für mich hat die Elektromobilität ein ähnliches Wachstumspotenzial wie die Erneuerbaren Energien (EE).” Für die Entwicklung einer Lade-Infrastruktur plant die EnBW Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe.

Zuvor hatte Villis auf Einladung des Ministerpräsidenten gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Industrie und Forschung an einer Kabinettsanhörung zum Thema Elektromobilität in Baden-Württemberg teilgenommen. Dabei beschrieb er ein intelligentes Energiemanagement als notwendige Voraussetzung für die Zuverlässigkeit der Energieversorgung in Deutschland. Die rasante Zunahme von Strom aus EE mache ein intelligentes Lastmanagement notwendig, um die Stabilität der Stromnetze und damit die Energieversorgung im Land zu sichern. Die EnBW engagiert sich deshalb als Konsortialführer im Forschungsprojekt “MeRegioMobil”, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. In dem über zwei Jahre angelegten Feldversuch untersucht die EnBW gemeinsam mit Forschungspartnern die Anbindung von Elektrofahrzeugen über intelligente Ladestationen an ein Hausenergiemanagementsystem (”Smart Home”). Herzstück des Forschungsvorhabens ist der Intelligente Stromzähler (”Smart Meter”) der EnBW.

MP Oettinger plant eine “Stabsstelle Elektromobilität” im Staatsministerium, die Anfang nächsten Jahres zur “Koordinierungsstelle” ausgebaut werden soll.

UPDATE 24.11.09:
Diese Stabsstelle wurde inzwischen als Landesagentur Elektromobilität” gegründet.
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