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Artikel Tagged ‘Speicherkapazität’

Swatch Group entwickelt Batterie für Elektrofahrzeuge

26. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Swatch Group und ihre Tochter Belenos Clean Power wollen zu einem der größten Produzenten einer neuen Generation von Batterien weltweit werden. Der Uhrenkonzern hofft, bis in drei, vier Jahren ein marktfähiges Produkt für Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Belenos Clean Power habe eine Batterie entwickelt, deren Speicherkapazität für elektrische Energie zwischen 50 bis 100% höher sei, als alle heute auf dem Markt befindlichen Produkte. Dies erklärte Swatch-Chef Nick Hayek in einem auf der Internet-Seite der Zeitschrift L’Hebdo veröffentlichten Gespräch. Das vollständige Interview kann hier auf französisch nachgelesen werden.

Batteriekosten drastisch gesunken

6. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Kosten für die Antriebsbatterien von Elektroautos sind deutlich gesunken. Der Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität hat noch vor wenigen Jahren 800 Euro betragen, sagte Batterieexperte Prof. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen der Fachzeitschrift kfz-betrieb. Heute müsse die Industrie nur noch 200 Euro pro Kilowattstunde bezahlen. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.

Vielversprechendes Material für Lithium-Ionen-Akkus

7. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Laptops könnten länger arbeiten und Elektroautos weiter fahren, wenn es gelänge, die Kapazität ihrer Lithium-Ionen-Akkus weiter zu steigern. Einen entscheidenden Einfluss darauf hat ihr Elektrodenmaterial. Bisher besteht die negative Elektrode meist aus Graphit, dessen Schichten eine begrenzte Menge an Lithium einlagern können. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben nun ein Material aus Bor und Silizium entwickelt, das den Weg zu Systemen mit höheren Speicherkapazitäten weisen könnte. Ähnlich wie die Kohlenstoff-Atome im Diamanten sind die Bor- und Silicium-Atome im neuen Lithium-Borsilicid (LiBSi2) tetraederförmig miteinander verbunden. Doch anders als der Diamant bilden sie zusätzlich Kanäle aus. „Offene Strukturen mit Kanälen bieten prinzipiell die Möglichkeit Lithium ein- und wieder auszulagern“, sagt Thomas Fässler, Professor am Lehrstuhl für Anorganische Chemie der TU München. „Das ist eine wichtige Voraussetzung zur Anwendung als Material für die Anode in Lithium-Ionen-Akkus.“

Im Hochdrucklabor des Departments of Chemistry and Biochemistry der Arizona State University gelang es den Wissenschaftlern, die Ausgangsstoffe Lithiumborid und Silicium zur Reaktion zu bringen. Bei einem Druck von 100.000 Atmosphären und Temperaturen um 900 ° Celsius bildete sich das gewünschte Lithium-Borsilicid. „Es ist eine Menge Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung notwendig, um das richtige Verhältnis der Grundmaterialen und die richtigen Parameter herauszufinden“, erklärt Thomas Fässler. Lithium-Borsilicid ist gegenüber Luft und Feuchtigkeit stabil und widersteht auch Temperaturen bis zu 800° Celsius. Da die Struktur des Lithium-Borsilicids bisher einzigartig ist, durften Fässler und Zeilinger ihrem neuen Gerüst einen Namen geben. Zu Ehren ihrer Universität entschieden sie sich für den Namen „tum“. Weitere Informationen rund um die Forschungsergebnisse der TUM finden Sie hier.

Strom speichern in der Cloud

8. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Cloud-Computing, das Speichern von Daten in der Wolke, ist in der Computerwelt inzwischen Gegenwart. Ein Konsortium aus den Bereichen Energie, IT- und Kommunikationstechnik adaptiert jetzt dieses Prinzip auf die Energiewelt. Mit dem Forschungsprojekt „green2store“ entwickelt und erprobt Konsortialführer EWE gemeinsam mit den Partnern EWE NETZ, Alcatel-Lucent, Süwag Energie, BTC und ABB sowie dem Informatik-Institut OFFIS, dem EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY und dem Institut elenia der TU Braunschweig in den nächsten vier Jahren eine sogenannte Energy Storage Cloud. Ziel ist es, dezentral verteilte Speicherkapazitäten unterschiedlichster Betreiber zusammenzufassen, zentral zu verwalten und schließlich verschiedenen Akteuren der Energiewirtschaft zur Verfügung zu stellen. Das Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von über 9 Millionen Euro ist Teil des vom Bundesumweltministerium geförderten Leuchtturms „Batterien in Verteilnetzen“ der Förderinitiative Energiespeicher.

In einem überregionalen Feldtest verbindet das Konsortium 13 ausgewählte Batteriespeicher in Oldenburg, Frankfurt/Main und Stuttgart zu einem virtuellen Großspeicher und erprobt die Kombination verschiedener Betriebsstrategien unterschiedlicher Akteure in Bezug auf Kommunikation und Steuerung. Die gebündelte Nutzung soll eine wesentlich höhere Auslastung der Speicher ermöglichen. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

VW denkt über Batterie-Leasing nach

9. April 2012 Juliane Keine Kommentare

„Wir denken derzeit darüber nach, wie wir den Markteintritt gestalten. Dabei könnte es auch ein Leasingkonzept geben“, sagte Rudolf Krebs, Elektroauto-Chef des VW-Konzerns, laut auto motor und sport bei der Vorstellung eines Kongresses des Magazins in Stuttgart. „Wir wissen, dass die Batterie das problematischste Bauteil ist und man ein Preisproblem hat.“ Darauf werde VW reagieren. „Wir werden mit unserem Angebot konkurrenzfähig sein.“ Für eine Batteriezelle mit einer Speicherkapazität von einer Kilowattstunde werden aktuell rund 500 Euro verlangt. Andere Autohersteller setzen die Leasing-Idee bereits um. So auch Renault, die derzeit in Deutschland drei reine Elektroautos anbieten, bei denen die Batterie zu Monatsraten von 72 Euro geleast werden kann. Beim Twizy, der in den nächsten Tagen auf den Markt kommt, beträgt die Leasing-Rate nach Angaben von Renault Deutschlandchef Achim Schaible 50 Euro.