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Artikel Tagged ‘Standards’

Elektrofahrräder: BEM fordert einheitliche Prüfnorm

28. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität im Zweirad-Bereich boomt. Stetig wachsende Verkaufszahlen von eBikes und Pedelecs freuen dabei nicht nur die Einzelhändler, sondern die gesamte eMobilitäts-Branche. In den vergangenen Wochen haben jedoch Sicherheitstests vom ADAC und der Stiftung Warentest verschiedene Sicherheitsmängel bei einigen in Deutschland verkauften Modellen zu Tage gebracht. “Die schlechten Testergebnisse und das anschließend hohe mediale Echo haben bei den Kunden verständlicherweise zu Verunsicherungen geführt. Fakt ist: Es gibt bis dato noch immer keine auf Elektrofahrräder ausgelegten Sicherheitsvorschriften. Hier gelten nach wie vor die selben europäischen Normen, wie für konventionelle Straßenfahrräder. Obwohl bei eBikes und Pedelecs durch ihren elektrischen Antrieb und der damit verbundenen höheren Geschwindigkeit sehr viel größere Kräfte auf die einzelnen Bauteile wirken”, so Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität.

“Der BEM fordert deshalb verlässliche Sicherheitsstandards und eine einheitliche Prüfnorm für eBikes und Pedelecs. Dies wäre einerseits eine Hilfestellung für die Verbraucher, da eine standardisierte Regelung hohe Qualität garantiert, gleichzeitig vor mangelhaften Produkten schützt und letztlich ein sicheres Fahrerlebnis gewährleistet. Andererseits schaffen einheitliche Standards auch Klarheit und Orientierung für die verschiedenen Hersteller, Zulieferer und Einzelhändler, die sich bei uns im Bundesverband eMobilität organisieren und engagieren”, betont Sigl. Die vollständige Pressemitteilung des BEM vom heutigen Tag finden Sie hier.

Forschungsprojekt für einheitliche Standards für Ladestationen

14. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Derzeit verwendet jeder Hersteller von Ladestationen für eFahrzeuge eigene Entwicklungen für Technik, Design und Bedienung. Aus diesem Grund können beispielsweise verschiedene Ladesäulen nicht miteinander kombiniert werden. Je nach Herstellerkonzept ist auch die Benutzerführung an jeder Ladestation unterschiedlich. Für den Kunden bedeutet dies, die Bedienung an jeder Ladestation neu erlernen zu müssen. Ein Projekt des Netzwerks „Intelligente Ladetechnik für eFahrzeuge“, das mit 1,2 Millionen Euro vom Bayerischen Wirtschaftsministerium im Rahmen des Förderprogramms für Informations- und Kommunikationstechnologien gefördert wird, soll nun Abhilfe schaffen. Das Konsortium entwickelt eine Art „Lego-Baukasten“ für Ladesäulen-Hersteller, der alle weiteren Produktentwicklungen einfacher, schneller, einheitlicher und günstiger machen soll.

Das Projekt setzt dabei auf eine enge Kooperation zwischen Unternehmen aus den Bereichen Elektrik, Elektronik und IT. Gemeinsam sollen neue Informations- und Kommunikationstechnologie-Lösungen für Ladesysteme realisiert werden. Das “Netzwerk Intelligente Ladetechnik für eFahrzeuge“ wird organisiert vom ITSpeicher / IT Inkubator Ostbayern GmbH und ist ein Zusammenschluss von Spezialisten aus dem Bereich Hard- und Software für Ladestationen, ITK-Applikationen für die Elektromobilität, mobile Anwendungen und Datenübertragung zum und im eFahrzeug. Ziel des Netzwerks ist die gemeinsame Entwicklung innovativer Ladetechnikkomponenten für den Aufbau einer nutzerfreundlichen, intelligenten Ladetechnikinfrastruktur.

Elektromobilität soll nutzerfreundlicher werden

23. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Hubject GmbH, ein Joint Venture von BMW, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens hat gemeinsam mit achtzehn weiteren Unternehmen eine Vereinbarung zur Kooperation in der „eMobility ICT Interoperability Interest Group“ unterzeichnet. Damit gründet sich eine internationale Interessensvertretung für einheitliche Datenstandards der Elektromobilität. „Der junge Markt für Elektromobilität braucht gemeinsame Standards. Wir sehen die Gründung der eMobility ICT Interoperability Interest Group als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem funktionierenden Gesamtsystem Elektromobilität“, so Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH. Die Kooperation möglichst vieler Dienstleister ist die Basis, um einen standardisierten Datenaustausch zwischen allen Akteuren zu sichern und Barrieren für den Nutzer abzubauen. Weitere Informationen zur internationalen Zusammenarbeit finden Sie hier.

Normen zur Elektromobilität

31. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Der hohe Stellenwert von Normeninformationen bei den Endnutzern hat WTi dazu bewogen, in diese Richtung noch aktiver zu agieren. WTi hat jetzt mit der DIN Software GmbH eine Kooperationsvereinbarung getroffen, um gemeinsam eine Datenbank “Normen zur Elektromobilität” aufzubauen. Die Datenbank Normen zur Elektromobilität enthält Normen, Vornormen und einige Technische Regeln aus dem Bereich Elektromobilität. Überwacht werden die Regelwerke DIN, EN, ISO und IEC. Der Kernbestand bezieht sich auf Elektrofahrzeuge. Weitere Informationen zur Datenbank finden Sie hier.

Sie wollen noch mehr über die Aktivitäten erfahren? WTi präsentiert sich vom 11. bis 16. September 2012 auf dem BEM-Gemeinschaftsstand auf der diesjährigen Automechanika in Frankfurt am Main. Ein Besuch lohnt sich..!

TÜV SÜD über die Mobilität der Zukunft

4. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Volker Blandow setzt mit dem TÜV SÜD massiv auf eMobilität, weil “der elektrische Antriebsstrang im Fahrzeug eindeutig die Zukunft” ist. Über die nächsten 10 bis 15 Jahre werde die Elektrifizierung durchgreifen, sagte der Global Head of E-Mobility während der eCarTec im Interview mit Peter Schwierz von electrive.net. Mahnende Worte hat Blandow ebenfalls parat: eAutos gehören nicht an die “Rasenmäher-Steckdose” und Haustiere nicht auf die induktive Ladeplatte.

Das vollständige Interview mit dem BEM-Mitgliedsunternehmen finden Sie hier.

Opel setzt auf eMobilität

30. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Adam Opel GmbH beteiligt sich mit drei Technologieträgern auf Meriva-Basis an MeRegioMobil und bringt so die Elektromobilität weiter voran. “Praxisgerechte und nutzerfreundliche Anwendungen steigern die Akzeptanz der Elektromobilität bei den Verbrauchern. Mit unseren Technologieträgern leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Definition von europaweiten Standards für Energieinfrastruktur, Stromspeichertechnik und Datenkommunikation”, erklärt Opel-Entwicklungschefin Rita Forst. Opel untersucht im Rahmen von MeRegioMobil neue, intelligente Ladetechnologien, die in künftigen Serienprodukten zur Anwendung kommen könnten. Der Elektro-Meriva verfügt als Versuchsträger über eine Steuerelektronik, die “Strom-Tanken” in besonders kurzer Zeit sowohl mit 230-Volt-Haushaltsstrom als auch mit 400-Volt-Drehstrom zulässt. Das System ist so ausgelegt, dass es sich in ein Smart Grid einfügt und die Batterie immer dann auflädt, wenn Strom aus Erneuerbaren Energien, beispielsweise Wind- oder Sonnenenergie, verfügbar und besonders günstig ist. Umgekehrt kann das Auto mittels der bidirektionalen Ladetechnologie Strom ins Netz zurückspeisen, wenn es gerade nicht genutzt wird und der Fahrzeugnutzer dies erlaubt. Die Demonstration dieser Zwei-Wege-Ladetechnologie soll klären, wie die in einer leistungsfähigen Autobatterie gespeicherte Energie zu Hause sinnvoll genutzt werden kann.

EU: Hersteller einigen sich auf einheitliche Standards

28. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die europäischen Automobilhersteller haben sich auf gemeinsame Standards bei der Ladung künftiger Elektroautos geeinigt. Dadurch werde die Verbindung der Wagen mit dem Stromnetz sicher und verbraucherfreundlich gestaltet, teilte der Verband der europäischen Hersteller ACEA am Donnerstag in Brüssel mit. Die Hersteller hatten stets betont, bei den Anschlüssen ein ähnliches Chaos wie bei den Ladegeräten von Mobiltelefonen vermeiden zu wollen. Einen einheitlichen Stecker für alle Elektrowagen soll es ab 2017 geben. Der nun ausgearbeitete Vorschlag erlaube den zuständigen EU-Behörden schnell eine einheitliche Schnittstelle festzulegen, hiess es weiter. Zudem hätten die europäischen Vorgaben eine gute Chance, sich auch international durchzusetzen, denn die japanischen und südkoreanischen Autohersteller seien bei der Abstimmung eng eingebunden gewesen. Die Empfehlung enthält darüber hinaus klare Leitlinien für die öffentliche Hand, wenn sie in Ladestationen investieren.