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Artikel Tagged ‘Standpunkt’

Standpunkt: “eCar discussion not overly substantial”

15. November 2009 klaus Keine Kommentare

Aston_MartinIm Kontext einer Podiumsdiskussion während der Messe für Elektronikfertigung Productronica geißelte Aston Martins CEO Ulrich Bez den Trend zum Elektroauto mit harschen Worten. Bez betonte, die aktuelle Diskussion um emissionsfreie Fahrzeuge und um Elektroautos habe seiner Meinung nach nicht allzuviel Substanz. Der ganze Wirbel verstelle den Blick auf die tatsächliche relative Bedeutungslosigkeit des Themas:

“For the year 2020, the German government expects 1 million e-cars on the roads. That’s nothing”

Auch jegliche V2G-Ansätze verfielen Bez‘ scharfer Kritik.

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Siemens: 2020 4,5 Mio. deutsche Elektroautos

2. November 2009 klaus Keine Kommentare

Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, Vice President Corporate Technology,  Siemens AGProf. Dr. Gernot Spiegelberg, Vice President Corporate Technology, Siemens AG, ist optimistisch:

“Bis 2020 erwarte ich allein in Deutschland ein Potenzial von 4,5 Millionen Elektroautos.”

Standpunkt: “Es wird ein Nebeneinander geben”

24. September 2009 klaus Keine Kommentare

Frank-Peter Arndt, Produktionsvorstand bei BMW, gab im PNP-Interview u. a. Antwort auf die Frage, wie BMW zur Elektromobilität stehe: “Die Elektromobilität ist ein wichtiges Element für die Mobilität von morgen. Wir glauben aber nicht, dass Elektromobilität die ausschließliche Antwort auf die Frage nach dem ultimativen Antrieb von morgen ist. Dieses Thema wird vor allem in Großstädten und Ballungsräumen einen Stellenwert haben. BMW betreibt derzeit weltweit übrigens die größte Flotte an elektrobetriebenen Fahrzeugen – im Pilotprojekt mit über 600 MINI E. Wo aber sehr große Distanzen überbrückt werden müssen, wird die Elektromobilität in den nächsten zehn Jahren noch keine ausreichenden Lösungen anbieten. Es wird also ein Nebeneinander verschiedener Technologien geben. Deshalb ist BMW auch bei alternativen Antrieben wie zum Beispiel dem Wasserstoffantrieb immer ganz vorne mit dabei.”
(via Passauer Neue Presse)

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Standpunkt: V2G “eine Spinnerei”?

19. September 2009 klaus 1 Kommentar

prof-helmut-altProf. Dr.-Ing. Helmut Alt lehrt am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der FH Aachen. Netzstützfunktionen und gewinnbringende Rücklieferung der elektrischen Energie in Vehicle to Grid V2G hält er für eine “Spinnerei” und “in Kenntnis des Energiemarktgeschehens und der energietechnischen Erfordernisse im UCTE-Verbundnetz für ohnehin absurd.” Stattdessen lenkt er unser aller Aufmerksamkeit auf folgende Zahlen: “1 kg Diesel enthält 11 kWh = 11.000 Wh thermische Energie. 1 kg Bleiakku enthält 0,03 kWh = 30 Wh elektrische Energie. 1 kg Lithium-Ionen-Akku enthält 0,08 kWh = 80 Wh elektrische Energie. 1kg “Mondfahrer-Batterie” enthält 8,8 kWh = 8.800 Wh thermische Energie = 360 Wh elektrische Energie. Doch die letztgenannte ist eine Plutonium-Batterie, wie sie von der Nasa bei den Mondmissionen verwendet wurde. Über die Technik der Plutonium-Batterien darf in Deutschland nicht geforscht werden.”

Prof. Alt fährt fort. “Elektromobilität in Verbindung mit erneuerbarer Energie wäre ein Traumpaar, wenn der Ladestrom aus erneuerbarer Energien für die Autofahrer bezahlbar wäre. Eine kWh Energie aus Diesel oder Benzin kostet derzeit rd. 10 Cent inklusive rd. 40 % Mineralöl-Steueranteil und Mehrwertsteuer, also ohne Steueranteile rd. 4 Ct/kWh. Strom aus Sonnenenergie kostet ohne Steueranteile rd. 43 Ct/kWh, Strom aus Windenergie im Onshore-/Offshore-Mix rd. 12 Ct/kWh. Berücksichtigt man, dass der Wirkungsgrad des Elektroantriebs ohne Fahrzeugklimatisierung mit 20 kWh/100 km etwa um den Faktor 3 günstiger ist als der Brennstoffantrieb (6 l/100 km), so wäre bei Windstrom annähernd Gleichpreisigkeit gegeben, bei Strom aus Sonnenenergie wäre dieser jedoch noch immer um den Faktor drei teurer, also einem Benzinpreis von rd. 4 Euro pro Liter entsprechend.”

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