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Artikel Tagged ‘StreetScooter’

StreetScooter geht in Kleinserie

22. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Elektro-Lieferfahrzeug StreetScooter, welches das BEM-Mitgliedsunternehmen StreetScooter GmbH gemeinsam mit Instituten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen und der Deutschen Post DHL für den Paketzustellbetrieb entwickelt hat, soll demnächst in die Vorserien-Produktion gehen. Die derzeit laufenden Prüfungen durch Gutachter der international tätigen Sachverständigenorganisation DEKRA sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Sobald die Typgenehmigung für eine Kleinserie vorliegt, sollen im kommenden Jahr bis zu 1.000 StreetScooter produziert werden. Ihr angepeiltes Einsatzgebiet reicht vom innerstädtischen Zustellverkehr auf der so genannten „letzten Meile“ über kommunale Fuhrparks bis hin zu innerbetrieblichen Lieferverkehren in Unternehmen.

StreetScooter wird Upgrade-fähig

20. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Siemens und das BEM-Mitgliedsunternehmen StreetScooter haben vereinbart, ein Elektroauto mit einer neuartigen Elektronik- und Software-Architektur auszurüsten. Die Technologie wurde im Rahmen des RACE-Projekts entwickelt. RACE ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördertes Forschungsprojekt, bei dem Siemens Konsortialführer ist. Damit wird es erstmals möglich sein – ähnlich dem “Plug & Play”-Prinzip am heimischen PC – Funktionen wie elektrisches Bremsen oder Systeme wie Spurhalteassistenten nachzurüsten. Bis Dezember 2014 wollen die Unternehmen im Siemens-Forschungszentrum München-Neuperlach die RACE-Architektur in einen elektrischen Lieferwagen integrieren, um die neue Technologie erstmals in der Praxis zu testen.

“Wir glauben, dass RACE ein erhebliches Potenzial bietet und den Aufbau künftiger Autos revolutionieren könnte”, sagt Prof. Armin Schnettler, der bei Corporate Technology, der zentralen Siemens-Forschung, das Projekt verantwortet. “In Zukunft erwarten wir einen Einsatz von standardisierter Hardware und flexiblen Apps. Entwicklungszeiten werden deutlich reduziert, gleichzeitig steigt die Individualisierung – nicht nur in der Automobilbranche.” StreetScooter erhofft sich mit Hilfe von RACE, neue Funktionen in seinen Autos schnell, flexibel und mit geringem Kostenaufwand selbst entwickeln und anpassen zu können. “Wir möchten nicht nur die Möglichkeiten haben, Updates einzuspielen, sondern auch Erstentwicklungen für unsere Kunden individuell gestalten”, sagt Prof. Achim Kampker, Geschäftsführer von StreetScooter. “Mit unserem modularen und adaptierbaren Konzept sind wir eine ideale Plattform für die RACE-Technologie.” Weitere Informationen rund um die Zusammenarbeit finden Sie hier.

StreetScooter bezieht neues Gebäude auf dem Talbot-Gelände

26. Juni 2014 Juliane Keine Kommentare

Was schon lange Zeit geplant war, ist nun Wirklichkeit: Konstruktion, Produktion und Verwaltung befinden sich in unmittelbarer Nähe. Innerhalb der letzten 12 Monate ist das BEM-Mitgliedsunternehmen StreetScooter stark gewachsen; mittlerweile arbeiten circa 100 Mitarbeiter für das Unternehmen. Im Zuge der rasanten Entwicklung war es an der Zeit, ein neues Domizil zu beziehen. Mitte Juni 2014 ist die Aachener Firma in ein vierstöckiges Gebäude auf dem Gelände der Talbot Services GmbH in der Jülicher Straße gezogen. Der Umzug war wegen des schnellen Wachstums nicht nur notwendig, sondern bietet jetzt auch Raum für weitere Expansionen in naher Zukunft. Von großem Vorteil ist dieser Schritt zudem, weil StreetScooter bereits seit einem Jahr in einer Produktionshalle auf dem Talbot-Gelände ihre Elektrofahrzeuge produziert und sich nun Konstruktion, Produktion und Verwaltung in unmittelbarer Nähe befinden.

Talbot-Chef Dirk Reuters begrüßt es, dass die StreetScooter GmbH auf dem Gelände Platz gefunden hat: „Wir freuen uns sehr, dass jetzt das komplette Team hier Fuß gefasst hat. Meines Erachtens ist dies auch ein großer Vorteil für die komplexen Abläufe, die ein aufstrebendes Automobilunternehmen zu bewältigen hat.“ Prof. Dr-Ing. Achim Kampker, Geschäftsführer der StreetScooter GmbH, fügt hinzu: „Mit dem neuen Standort unterstreichen wir unsere Firmenphilosophie. Schließlich setzen wir auf lokale Wertschöpfung. Zudem schaffen wir neue Arbeitsplätze, vor allem für junge Menschen. Und auch in diesem Kontext ist die lokale Anbindung relevant.“

StädteRegion Aachen setzt auf Elektrofahrzeuge von StreetScooter

26. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Mit diesem Ausspruch des französischen Schriftstellers Victor Hugo aus dem Jahre 1869 wirbt das BEM-Mitgliedsunternehmen StreetScooter für seine Elektrofahrzeuge. Es ist nun an der Zeit, dass die eigens in Aachen konzipierten und produzierten Autos das Verkehrsbild in der Region mit prägen – und vor allem dazu beitragen, die Umwelt zu entlasten. Mehrere hochkarätige Partner aus Verwaltung und Wirtschaft haben sich in der neuen Produktionshalle auf dem Gelände der Talbot Services GmbH getroffen, um die besondere Bedeutung dieses Ereignisses zu unterstreichen: Ziel ist es, letztlich insgesamt 100 Fahrzeuge auf die Straßen innerhalb der Region zu bringen. Das Nutzfahrzeug „Work“ macht dabei den Anfang, gefolgt vom Stadtflitzer „Compact“.

Gemeinsam luden Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Oberbürgermeister Marcel Philipp sowie Professor Achim Kampker, Geschäftsführer der StreetScooter GmbH, zum offiziellen Start der regionalen Flotte ein. Von den geplanten 100 Elektrofahrzeugen hat Kampker zunächst drei Stück übergeben: ein Auto für die Stadt Aachen, eines für die StädteRegion und eines für die Aachener Sparkasse. Weitere Fahrzeuge liefert die StreetScooter GmbH ab dem dritten Quartal sukzessiv aus.

Elektronutzfahrzeug Work von StreetScooter

28. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Nach dreieinhalb Jahren Entwicklung beginnt das BEM-Mitgliedsunternehmen StreetScooter ab dem dritten Quartal 2014 mit der Industrialisierung seines Elektronutzfahrzeugs Work. Das Elektrofahrzeug ist speziell für die logistischen Abläufe innerhalb der Stadt entwickelt worden. Basierend auf einer modularen Plattform hat das Team den elektrischen Kleintransporter Work entwickelt, der sowohl in einer Pritschenversion als auch mit Kasten erhältlich ist.

Die offizielle Markteinführung des Elektronutzfahrzeugs findet gleichzeitig in Deutschland und den Niederlanden statt. StreetScooter geht im Zuge dessen eine Partnerschaft mit dem niederländischen Unternehmen Spijkstaal Elektro B.V. ein. Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung kümmert sich Spijkstaal Elektro B.V. offiziell und exklusiv um den Vertrieb sowie um die Wartung des Work in den Niederlanden, in Belgien und in Luxemburg.

Elektromobilität braucht Experten

9. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen DEKRA präsentiert auf der nächste Woche stattfindenden eCarTec (Halle A6-501) sein breites Dienstleistungsangebot in Sachen Elektromobilität und Hybrid. Vom 15. bis 17. Oktober 2013 stellen die Experten in München unter anderem ein Exemplar des StreetScooter aus. Das Elektrofahrzeug wurde gezielt für die Bedürfnisse von Post- und Paketzustellern entwickelt und von DEKRA auf seine Sicherheit überprüft. Die Prüforganisation hatte schon die Entwicklung des Fahrzeugs an der RWTH Aachen beratend begleitet und erstellt jetzt die Sachverständigengutachten, auf deren Grundlage die Fahrzeuge jeweils die Einzelbetriebserlaubnis erhalten. Vorausgegangen sind Tests in den Labors von DEKRA Testing and Certification im niederländischen Arnheim sowie im DEKRA Automobil Test Center (DATC) in Klettwitz.

„Die Arbeit am StreetScooter deutet schon an, wie breit gefächert unser Angebot im Bereich eMobility ist“, sagt Andreas Richter, Leiter des DEKRA Competence Center Elektromobilität, das die Aktivitäten konzernweit bündelt. Dazu gehören unter anderem Homologation und Typprüfung, Crashtests mit Elektro- und Hybridfahrzeugen, Schulungskonzepte für die Arbeit an Hochvolt-Systemen im Rahmen von Wartung und Reparatur, Produktprüfungen und Zertifizierungen im Bereich der Ladeinfrastruktur, die Mitarbeit in der Nationalen Plattform Elektromobilität – unter anderem bei Normung, Standardisierung und Zertifizierung – sowie in mehreren Forschungsvorhaben zur Elektromobilität. Hinzu kommt die Arbeit als offizieller Technischer Partner der Formula Student Electric.

DEKRA gibt Grünes Licht für eFlotte von DHL

26. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Briefe und Pakete fahren in Zukunft elektrisch: Zusammen mit der Deutschen Post DHL haben die StreetScooter GmbH, Mitglied im Bundesverband eMobilität, und Institute der RWTH Aachen ein Elektrofahrzeug entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von Brief- und Paketzustellern zugeschnitten ist. Das erste von 50 Fahrzeugen hat jetzt nach Tests in den Labors von DEKRA Testing and Certification im niederländischen Arnheim sowie im DEKRA Automobil Test Center (DATC) im brandenburgischen Klettwitz die Einzelbetriebserlaubnis erhalten.

Die Experten in Arnheim untersuchten das Fahrzeug eingehend auf seine Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Diesen Tests folgte die mehrere Tage dauernde technische Abnahme in Klettwitz. Schon während der Entwicklungsphase hatte DEKRA, ebenfalls Mitglied im BEM, den Entwicklern beratend zur Seite gestanden. „Wir engagieren uns als Expertenorganisation ganz bewusst an vielen unterschiedlichen Stellen im Bereich der Elektromobilität“, so Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands DEKRA SE und verantwortlich für die Business Unit Automotive. „Die Nutzung solcher Fahrzeuge unter alltäglichen Praxisbedingungen ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass sie ständig weiter entwickelt werden können. Nur so kann sich Elektromobilität langfristig durchsetzen.“

Die Post kommt elektrisch

31. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität hat Ende Mai gemeinsam mit der Deutschen Post DHL zum Journalisten-Workshop “GoGreen – eMobil in die Zukunft” nach Berlin und Hamburg geladen. “Als größter Logistikdienstleister der Welt trägt das Unternehmen eine besondere Verantwortung. Um CO2-Emissionen zu verringern, setzt die Deutsche Post DHL deshalb bei der Zustellung von Briefen und Paketen vermehrt auf den Einsatz von Elektrofahrzeugen und macht bereits heute an verschiedenen Standorten vor, wie die tägliche Postzustellung elektrisch funktioniert”, so BEM-Präsident Kurt Sigl, der neben dem Umweltbeauftragten der Deutschen Post DHL, Michael Lohmeier, bei der Veranstaltung in Berlin als Redner vor Ort mit dabei war.

Die Deutsche Post DHL ist Vorreiter in der Nutzung alternativer Antriebsarten: Insgesamt sind derzeit mehr als 8.500 Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben, alternativen Kraftstoffen und motorelektronischen und aerodynamischen Modifikationen im Einsatz des Post- und Logistikkonzerns. Mit dem StreetScooter hat das Unternehmen zusammen mit der StreetScooter GmbH und der RWTH Aachen ein eigenes, speziell auf die Brief- und Paketzustellung zugeschnittenes, Elektrofahrzeug entwickelt. Nach erfolgreichen ersten Tests mit dem Prototypen werden ab Mitte 2013 insgesamt 50 Vorserienfahrzeuge in verschiedenen Zustellstützpunkten bundesweit im Betrieb eingesetzt.

Offene Forschungsplattform E|Mobility

26. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben jetzt gemeinsam die offene Forschungsplattform E|Mobility gegründet, die auf dem in Aachen entwickelten Elektrofahrzeug Streetscooter basiert. Der Vorteil: Sie ermöglicht den uneingeschränkten Zugriff auf ein reales Fahrzeugkonzept mit allen relevanten Informationen und Schnittstellen und ist so gestaltet, dass im Sinne eines Open-Innovation-Ansatzes alle erdenklichen Fragestellungen zum Thema Elektromobilität erforscht werden können. Sie soll künftig auch weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie offenstehen und erstmals am 12. Juni 2013 auf dem 1. Elektromobilproduktionstag in Aachen vorgestellt werden.

Im Rahmen der Plattform E|Mobility können die Partner für ihre Forschung auf den kompletten Baukasten des Streetscooter zugreifen – einschließlich aller Komponenten sowie der darauf angepassten Produktionsprozesse und -systeme. Die Geschäftsstelle für Elektromobilität (GSE) der RWTH Aachen konzentriert sich dabei auf Fragestellungen der Produktion von Gesamtfahrzeugen und die Forschung am Energiespeicher. Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik an der FAU fokussiert sich auf die Fertigung des elektrischen Antriebsstrangs. Weitere Informationen rund um die Plattform finden Sie hier.

Deutsche Post rüstet auf eAutos um

18. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Deutsche Post will Briefe und Pakete in Städten künftig mit Elektroautos auszuliefern. Nach Informationen der WirtschaftsWoche startet das Pilotprojekt mit 150 Fahrzeugen in Kürze in Bonn, dem Stammsitz der Deutschen Post. 50 Elektroautos dafür liefert im Juni das Aachener Startup-Unternehmen Streetscooter. Dessen Geschäftsführer Achim Kampker hofft darüber hinaus auf eine Serienfertigung über mehrere Tausend Autos im Anschluss an die Pilotphase, die Anfang 2014 endet.