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Artikel Tagged ‘Strom bewegt’

Hessische Bundesratsinitiative zur steuerlichen Förderung der eMobilität

13. März 2015 Juliane Keine Kommentare

„Der weitere Abbau von steuerlichen Hemmnissen ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um die Verkaufszahlen und damit die Nutzung von Elektroautos weiter anzukurbeln. Eine steigende Anzahl von Elektroautos ist ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz“, so die Staatsminister Al-Wazir, Schäfer und Rhein. „Unser Ziel muss es sein, dass weitaus mehr Elektroautos als bisher in Deutschland zugelassen werden. Mittel- und langfristig hat Deutschland die einmalige Chance, sich zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Bislang sind Elektroautos im Vergleich zu anderen Pkw hinsichtlich der Anschaffungskosten, Reichweite und Ladedauer im Nachteil. Hier gibt es noch Nachholbedarf“, so der Wissenschaftsminister.

In Deutschland gebe es gegenwärtig rund 4.500 Ladestationen, im Vergleich dazu über 14.000 Tankstellen. „Insbesondere mit der Ladeinfrastruktur steht und fällt der Erfolg der Elektromobilität auf vier Rädern. Die Landesregierung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gezielt finanzielle Anreize zu schaffen, um möglichst viele Menschen für die Elektromobilität zu gewinnen“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Durch neue steuerliche Anreize können wir einen Dominoeffekt erzielen, der gleich eine ganze Reihe von Nachteilen beseitigt“, sagte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. „Elektroautos sind nur dort gut zu laden, wo sie möglichst lange stehen. Dafür kommt nicht nur etwa die eigene Garage in Betracht, sondern auch die Arbeitsstätte. Lädt heute ein Arbeitnehmer nach der morgendlichen Fahrt zur Arbeit sein privates eAuto im Betrieb des Arbeitgebers kostenlos oder verbilligt auf, um abends wieder nach Hause fahren zu können, muss der Wert dieses Sachbezugs ermittelt und der Lohnsteuer unterworfen werden“, erklärte der Finanzminister. Für den Arbeitgeber bedeute dies einen bürokratischen Aufwand und für den Arbeitnehmer nicht selten eine Steuerbelastung. „Deshalb setzt sich die Hessische Landesregierung für eine auf die Jahre 2015 bis 2019 befristete Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils, für das von Arbeitgebern gewährte kostenfreie oder verbilligte Aufladen privater Elektroautos und Hybridelektroautos, ein. Das spart Bürokratie, reduziert die Steuerbelastung und setzt Anreize für eine weitere Verbreitung der Elektromobilität“, so Dr. Thomas Schäfer. Die vollständige Initiative aus Hessen finden Sie hier zum Nachlesen.

Bad Homburg startet eMobiliäts-Projekt

12. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein gab am 10. Dezember 2014 den Startschuss für das neue Elektromobilitätskonzept der Stadt Bad Homburg. Künftig nutzt die Stadt zwölf Elektrofahrzeuge für die städtischen Betriebe und nimmt ab Januar 2015 ein öffentliches Carsharing in Betrieb. „Das Land Hessen sieht in der Elektromobilität die Mobilität der Zukunft und hat deshalb diese innovative Technologie zu einem der Schwerpunkte ihrer Arbeit gemacht. Wir unterstützten die Stadt Bad Homburg bei den Kosten für die Elektroflotte, das Carsharing und die Errichtung der Ladeinfrastruktur mit einer Förderung in Höhe von 100.000 Euro“, so der  Wissenschaftsminister.

Hessen gilt bundesweit als einer der Vorreiter in der Elektromobilität, das betrifft sowohl den Stand der Umsetzung, als auch die Qualität der Projekte. Unter dem Motto „Strom bewegt“ sind alle entsprechenden Aktivitäten in Hessen miteinander verknüpft. Dazu zählt auch das Projekt „Elektromobilität in Hessischen Kommunen“, das in der Laufzeit von 2013 bis 2015 die hessischen Kommunen bei den Kosten für 30 Elektrofahrzeuge und 33 Ladepunkte unterstützt. “Wir vom Bundesverband eMobilität kooperieren bereits seit einiger Zeit mit der engagierten Hessischen Landesregierung und begrüßen das aktuelle eMobilitäts-Projekt als Beispiel für ein integratives Gesamtprojekt sehr. Hier werden die unterschiedlichen Aspekte der Neuen Mobilität zu einem Gesamtpaket verknüpft: Die Stadt erzeugt umweltfreundlichen Strom mit der Photovoltaikanlage, stellt eine Ladeinfrastruktur von Stromtankstellen zur Verfügung, bietet ein Carsharing-System als Anschlussmobilität an den ÖPNV an und setzt zudem selbst auf Elektro- und Gewerbefahrzeuge”, betont die hessische BEM-Landesvertreterin Susanne Weiß im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung.

Frankfurter Handwerker nutzen erfolgreich eFahrzeuge

25. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat am 22. August 2014 gemeinsam mit dem Frankfurter Wirtschaftsdezernenten, Stadtrat Markus Frank, und dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main, Bernd Ehinger, auf dem Frankfurter Römerberg das Projekt „erster! Das Handwerk fährt emobil“ vorgestellt und eine kurze Zwischenbilanz gezogen. Seit Sommer 2013 besteht die Möglichkeit für Frankfurter Handwerksbetriebe eine staatliche Förderung zu bekommen, wenn sie Elektrofahrzeuge für den täglichen Betrieb nutzen. Vom Bauunternehmer, Orthopädie-Techniker, Auto-Servicebetrieb bis zum Optiker – die unterschiedlichsten Gewerke sind bei dem über drei Jahre laufenden Pilotprojekt mit dabei. Insgesamt haben 52 Frankfurter und Wiesbadener Handwerksbetriebe ihr Interesse bekundet, knapp die Hälfte der Fahrzeuge ist ausgeliefert. Wissenschaftlich begleitet die Frankfurt University of Applied Sciences das Pilotprojekt. Das Wissenschaftsministerium fördert die Anschaffung jedes neuen Elektroautos mit Zuwendungen zwischen 4.000 und 6.000 Euro pro zugelassenem Elektrofahrzeug.

„Mit dieser finanziellen Unterstützung wollen wir den Handwerksbetrieben die Entscheidung erleichtern, die Mehrkosten des Elektrofahrzeuges auf sich zu nehmen. Die Landesregierung hat deshalb für das Pilotprojekt in Wiesbaden und Frankfurt insgesamt 900.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ich hoffe, dass dieses Pilotprojekt in Hessen weitere wichtige Impulse für die Elektromobilität setzt. Unser Ziel ist es, die derzeit umweltfreundlichste Art der motorisierten Fortbewegung nachhaltig zu fördern. Elektromobilität passt überall“, erklärt Wissenschaftsminister Boris Rhein. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

Hessen fördert eMobilität mit 6,8 Mio. Euro

11. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein hat am 10. April 2014 drei BMW i3 an die Goethe-Universität Frankfurt übergeben. Die Fahrzeuge stehen den Mitarbeitern der Universität künftig für Dienstfahrten zur Verfügung und sollen gleichzeitig Vorbild sein, für andere Institutionen des Landes, die noch keine Elektrofahrzeuge im Einsatz haben. “Das Land Hessen sieht in der Elektromobilität die Mobilität der Zukunft und hat deshalb diese innovative Technologie zu einem der Schwerpunkte ihrer Arbeit gemacht. Für die Jahre 2012 bis 2016 stehen daher 6,8 Millionen Euro für die Förderung von entsprechenden Projekten zur Verfügung”, so Rhein.

Hessen gilt bundesweit als einer der Vorreiter im Bereich der Neuen Mobilität – das betrifft sowohl den Stand der Umsetzung, als auch die Qualität der Projekte. Unter dem Motto “Strom bewegt” sind alle entsprechenden Aktivitäten in Hessen miteinander verknüpft. Dazu zählt auch die “e-Beschaffungsinitiative Hessen”, die seit 2012 mehr als 70 Elektrofahrzeuge gefördert hat – so auch die drei neuen Elektro-Dienstfahrzeuge der Goethe-Universität Frankfurt. Bis 2016 stellt das Land Hessen allein für die “e-Beschaffungsinitiative Hessen” 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Projekt dient gleichzeitig zur Erforschung der Vor- und Nachteile von Elektro-Dienstfahrzeugen sowie zur Erstellung eines wissenschaftlichen Konzepts, das die Frage klärt, mit welchen gezielten Maßnahmen die Landesregierung die Elektromobilität auch in Zukunft effektiv unterstützen kann.

eMobilität am Frankfurter Flughafen

11. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat gestern gemeinsam mit Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport, und Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands, das von der Bundesregierung vergebene Prädikat „Leuchtturm“ für das Elektromobilitätsvorhaben “E-Port an” am Flughafen entgegengenommen. „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung des Bundes, der damit das Engagement am Frankfurter Flughafen für mehr Nachhaltigkeit und weniger Emissionen anerkennt“, sagte Wintermeyer.

Die Systempartner Fraport und Lufthansa Group sind am Frankfurter Flughafen bei der Einführung von Elektromobilität führend in Deutschland. „Wir fördern Elektromobilität technologieoffen auf Straße und Schiene, in der Luft- und in der Schifffahrt. Mit Elektrofahrzeugen in der Flugzeugabfertigung und im Rollverkehr der Flugzeuge können Lärm und Abgase rund um einen Flughafen deutlich verringert werden. Im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main fördern wir deshalb am Frankfurter Flughafen drei Projekte mit hohem Innovationsgrad, die sich zur Nachahmung empfehlen. Das Prädikat ‚Leuchtturm‘ soll die Strahlkraft dieses einzigartigen Technologieprojekts noch erhöhen – auch international. Mit ‚E-Port an‘ zeigt der Frankfurter Flughafen eindrucksvoll, was schon heute im Bereich ‚Grüne Abfertigung‘ möglich ist“, so Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), anlässlich der Verleihung des Leuchtturmprädikats.

Zukünftig werden alle Aktivitäten, die zu mehr Elektromobilität am Flughafen führen, unter dem Dach von „E-Port an“ zusammengefasst. Partner von „E-Port an“ sind das Land Hessen, die Deutsche Lufthansa AG, die Fraport AG und die Modellregion Rhein-Main. „Mit der Auszeichnung des Bundes tritt das Engagement im Bereich elektrischer Antriebe am Airport Frankfurt in eine neue Phase ein. Für einen reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs werden nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden viele Kilometer täglich zurückgelegt. Je höher dabei der Anteil der Elektromobilität ist, desto größer ist die Entlastung für Mensch und Umwelt“, betonte Wintermeyer.