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Artikel Tagged ‘Stromladesäule’

RWE errichtet 1.000sten Ladepunkt

9. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Den 1.000sten Ladepunkt für Elektroautos hat die RWE Effizienz GmbH jetzt offiziell am Schlosspark in Bad Bentheim in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine öffentliche Ladestation, die im Zuge der Kooperation mit der Stadt Bad Bentheim errichtet wurde. In Deutschland sind in 185 Städten und Gemeinden Ladepunkte des Dortmunder Energieeffizienz-Dienstleisters in Betrieb. Damit hat das RWE-Tochterunternehmen das größte Netzwerk an intelligenten, kommunikationsfähigen Ladestationen in Deutschland aufgebaut. Rund die Hälfte der in Deutschland öffentlichen und halböffentlichen intelligenten Stromtankstellen stammen von RWE. Spitzenreiter ist mit rund 150 Ladepunkten Berlin. Bundesweit folgen Dortmund (über 70 Ladepunkte) und Essen (über 60 Ladepunkte). „Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist Deutschland zur Zeit die Nr. 1 in Europa. Und das nicht nur bei der Anzahl, sondern auch bei der Technik der Ladestationen“, erläutert Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Nur Norwegen und die Niederlande sind ähnlich schnell unterwegs.“

Eröffnung der ersten Stromladesäule von AVIA

2. März 2011 Juliane Keine Kommentare

Viel Prominenz war nach Borken gekommen, um die erste Stromladesäule von AVIA zu eröffnen: Darunter N24-Moderator Mola Adebisi, Elektromobil-Pionier Sirri Steven Karabag, Elektrosportwagen-Hersteller TESLA aus Kalifornien und Autostrom-Lieferant RWE. Vor den Kameras der Presse in Borken stellte die Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH, gemeinsam mit ihrem Gesellschafter Klöcker GmbH & Co. KG, Borken, am 24. Februar 2011 ihre erste Stromladesäule in Deutschland vor. Ab sofort können die Borkener bei AVIA auf der Ahauser Straße 21 ihre Elektrofahrzeuge mit zertifiziertem Ökostrom betanken – und das bis zum 31.12.2011 kostenlos. Dabei wird AVIA von der RWE Effizienz GmbH, Dortmund, unterstützt. Sie liefert die Stromladesäule und den Strom.

Westfalen AG: Rund 40 Stromladesäulen geplant

16. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Westfalen AG und der Essener Energieversorger RWE kooperieren seit August im Bereich Elektromobilität. Bereits mit Stromladesäule ausgestattet sind die Westfalen-Tankstelle in Olfen sowie die Markant-Tankstelle in Bochum, Herner Straße. In den kommenden Wochen werden an mindestens 35 weiteren Stationen der Westfalen AG unter anderem im Raum Münster, Köln und dem Ruhrgebiet Ladesäulen aufgebaut. Vertragskunden der RWE und deren Roaming-Partner können dann dort grünen Strom laden. Dabei geht das Laden denkbar einfach: An einer separaten Säule mit zwei Steckdosen können sich die Kunden per PIN authentifizieren. Das Bezahlen erfolgt wie beim Haushaltsstrom nach Erhalt der Rechnung, die direkt von RWE an den Kunden geht. »Moderne Tankstellen verkaufen nicht mehr nur Benzin, sondern bieten auch ein umfassendes Shopping-Erlebnis: Ofenfrische Backwaren, Internet-Café, Restaurant und Supermarkt. Ein ideales Angebot zum Beispiel während einer Schnellladung an einer der RWE-Säulen«, erklärt Reiner Ropohl, Generalbevollmächtigter der Westfalen AG und Leiter des Unternehmensbereichs Tankstellen, und fügt hinzu: «Konventionelle Tankstellen und Elektromobilität ergänzen sich ideal.»

Das Auto der Zukunft tankt Strom am Parkscheinautomaten

22. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die technischen Voraussetzungen für die Einführung von Elektrofahrzeugen sind längst da. Was fehlt, ist die Umsetzung. Wie sich das ändern lässt, besprachen am Donnerstag Vertreter von Wissenschaft, Industrie, Energiewirtschaft und Politik im Rahmen der 13. Mainauer Mobilitätsgespräche. Auf der Begleitausstellung, auf der unter anderem Stromer von Audi, BMW und Daimler zu sehen waren, stellte Uwe Hahner die Antwort seines Unternehmens vor. Der Leiter der Business Unit Parking/E-Mobility bei Signalbau Huber zeigte EnergieParken – ein System aus Stromladesäule, Parkscheinautomat und Verkehrsleittechnik. Die Hauptsäulen des Systems können als reine Parkscheinautomaten genutzt werden, verfügen aber auch über Anschlüsse zum gleichzeitigen Laden von bis zu zwei Elektrofahrzeugen. Nimmt die Nachfrage nach Ladestationen zu, kann jeder Master mit beliebig vielen „Satteliten“ erweitert werden, an denen dann jeweils bis zu vier Fahrzeuge ihre Batterien laden können. Das erlaubt es Anbietern, nach und nach ein Stationsnetz aufzubauen, das der jeweiligen Nachfrage gerecht wird. Ein Vorteil: Für den Aufbau ist nicht einmal ein Antrag auf Raumnutzungsänderung nötig – schließlich sind die Mastersäulen Parkscheinautomaten. Doch EnergieParken bietet Betreibern einen viel größeren Vorteil. Sie können nämlich sofort nach Inbetriebnahme einer Mastersäule Umsätze erwirtschaften – über den Verkauf von Parkscheinen. „Wir hoffen, damit eine entscheidende Einstiegshürde beim Aufbau von Ladestationsnetzen beseitigt zu haben“, so Hahner. „EnergieParken-Säulen rechnen sich anders als andere Systeme auch dann nach kurzer Zeit, wenn keine oder nur wenige Elektrofahrzeuge geladen werden.“