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Artikel Tagged ‘Stromspeicher’

Aus dem Auto ans Netz

15. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Daimler steigt mit der hundertprozentigen Tochter Deutsche ACCUmotive in das Geschäft mit stationären Energiespeichern ein. „Mercedes-Benz Energiespeicher sind das beste Beispiel dafür, dass Lithium-Ionen Batterien Made in Germany ein Zukunftsmodell sind“, so Harald Kröger, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik & E-Drive Mercedes-Benz Cars. „Mit unserem umfassenden Batterie Know-how bei der Deutschen ACCUmotive beschleunigen wir die Energiewende sowohl auf der Straße als auch bei der Stromversorgung von Unternehmen und Privathaushalten. Was sich auf Millionen zurückgelegten Kilometern unter widrigsten Bedingungen wie Hitze und Kälte bewährt hat, bringt auch für einen stationären Einsatz die besten Voraussetzungen mit. Auf diesem Gebiet haben wir bereits seit 2012 erste Erfahrungen gesammelt.“

Der erste industrielle Großspeicher von Daimler im deutschen Stromnetz wird vom BEM-Mitgliedsunternehmen The Mobility House und GETEC über das gemeinsame Joint Venture Coulomb betrieben und an der deutschen Strombörse vermarktet. Coulomb setzt den Energiespeicher aus dem sächsischen Kamenz zur Netzstabilisierung und Glättung von Lastspitzen ein. Eine Aufgabe die üblicherweise von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken übernommen wird. 96 Batteriemodule mit einer Gesamtkapazität von mehr als 500 kWh des Mercedes-Benz Energiespeichers sind bereits am Netz, der weitere Ausbau auf 3.000 kWh erfolgt Schritt für Schritt in den kommenden Wochen mit den zwei Partnern.

Bosch kooperiert mit BMW und Vattenfall

28. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität und Stromspeicher sind zwei Kernelemente der Energiewende. Ein Projekt von Bosch, der BMW Group und Vattenfall soll nun beide Technologiefelder gemeinsam voran treiben: Gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen werden in Hamburg zu einem großen Stromspeicher zusammengeschaltet. Dessen Energie steht binnen Sekunden zur Verfügung und kann dabei helfen, das Stromnetz stabil zu halten. BMW liefert dafür Batterien aus seinen Elektrofahrzeugen ActiveE und i3. Vattenfall betreibt den großen Speicher für zehn Jahre auf seinem Gelände. Bosch integriert die Batterien und übernimmt die Systemsteuerung. Der Speicher wird Teil eines bereits existierenden Virtuellen Kraftwerks von Vattenfall. Darin können verschiedene kleine und dezentrale Stromerzeuger zusammengefasst werden, die nach außen aber als gemeinsames Kraftwerk vermarktet werden.

Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT. Sie gehören noch nicht zum Empfängerkreis? Das können Sie hier problemlos ändern. Viel Spaß beim Lesen..!

Neuigkeiten und Trends bei Energiespeichersystemem

11. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Stromspeicher sind nach wie vor eines der vielversprechendsten Marktsegmente im Technologie-Mix der Erneuerbaren Energien. Vor diesem Hintergrund bringt der StorageDay des BEM-Mitgliedsunternehmens SolarAllianz am 24. November 2014 bereits zum fünften Mal Hersteller von Speichersystemen mit dem installierenden Gewerbe und den Kunden von morgen an einen Tisch. In auf das Wesentliche konzentrierten 15-Minuten-Vorträgen erhalten die Teilnehmer hier einen schnellen, direkten und kompakten Überblick der aktuellen Speichertrends, über konkrete Produkte und Wirtschaftlichkeitsmodelle. Außerdem besteht die Möglichkeit des direkten Austauschs untereinander und spannenden Diskussionen ganz im Sinne einer Netzwerkveranstaltung.

„Wir freuen uns sehr, zurück in Berlin zu sein sowie mit der VIESSMANN Gruppe einen starken Partner und Gastgeber gewonnen zu haben,“ erklärt Andreas Muntinga, Geschäftsführer der SolarAllianz. Der StorageDay findet nach Stationen im Raum München, Frankfurt und Düsseldorf bereits zum zweiten Mal in Berlin statt. Zu den Referenten gehören dieses Mal u.a. die E3/DC GmbH, KOSTAL Solar Electric GmbH, SMA Solar Technology AG, Sonnenbatterie GmbH, VARTA Storage GmbH und natürlich der Gastgeber VIESSMANN. Der Eintritt ist für Unternehmen kostenfrei. Weitere Informationen und Impressionen vergangener StorageDays finden Sie hier. Eine verbindliche Registrierung ist ab sofort online möglich.

Nanoflowcell: der Akku zum Nachtanken

7. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Liechtensteiner Unternehmen Nanoflowcell arbeitet an der Zukunft der Elektromobilität. Auf dem Autosalon in Genf stellt das Unternehmen derzeit die Quant-E-Sportlimousine vor. Ein Elektrofahrzeug, dessen Akku nicht geladen, sondern betankt wird. Die Leistungsdaten des Elektrofahrzeugs sind beeindruckend: annähernd 1.000 PS Systemleistung, unter drei Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Spitzengeschwindigkeit von 380 km/h. Dabei soll die Reichweite durchschnittlich 600 Kilometer betragen, wie das Unternehmen mitteilt. Für die enorme Beschleunigung und die hohe Endgeschwindigkeit sorgen insgesamt vier Radnabenmotoren.

Als Energiespeicher setzt das Liechtensteiner Unternehmen auf einen Redox-Flow-Akku. Dieser wird mit zwei flüssigen Elektrolyten betrieben, die in zwei Tanks gespeichert sind. Sie fließen in eine Kammer, in der sie durch eine Membran getrennt sind. Beim Austausch von Ladungen fließt Strom, der für den Antrieb des Autos genutzt wird. Ist der Akku leer, werden die Elektrolyte aufgefüllt, und die Fahrt geht weiter. Die Vorteile dieser Akkutechnik lägen laut Unternehmen in der hohen Ladungsdichte, der hohen Leistungsdichte und dem geringen Gewicht im Vergleich zu konventionellen Energiespeicher-Systemen. Die Technik ist allerdings noch in der Entwicklung, weshalb derzeit nur Laborwerte vorliegen. Die Quant E-Sportlimousine ist das Forschungsfahrzeug, an dem die Akkutechnik getestet werden soll.

StorageDay bietet direkten Vergleich von Speichersystemen

27. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Konferenzmesse Energy Storage der Messe Düsseldorf baut ihr Angebot für Handwerker und Energieberater aus. Im Rahmen des dritten Konferenztages am 27. März 2014 findet nun der 4. StorageDay der SolarAllianz Network SAN GmbH statt. Dabei präsentieren Hersteller und Distributoren in Kürze das Funktionsprinzip sowie die Besonderheiten ihrer Speicherlösungen und stellen sich anschließend den kritischen Fragen der Teilnehmer. Dadurch erhalten insbesondere Installateure, Solarteure und Energieberater die einmalige Gelegenheit, verschiedene Speichersysteme direkt zu vergleichen und sich so einen schnellen, kompakten Überblick zu verschaffen.

„Verbraucher wenden sich meistens direkt an Handwerker und Energieberater, wenn sie sich für eine Energiespeicherlösung interessieren“, erklärt Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. „Wir freuen uns, diesen wichtigen Akteuren auf der Energy Storage ein Forum bieten zu können.“ Ziel der Veranstaltung ist es, den schnell wachsenden Stromspeichermarkt verständlich zu machen und die Marktentwicklung weiter voranzutreiben. Für Unternehmen ist der StorageDay eine ideale Plattform zum Austausch mit bestehenden und potenziellen Partnern. „Die Veranstaltung ist für Hersteller ein Praxis-Check ihrer Speichersysteme. Gewonnene Eindrücke und neue Ideen können direkt in die Weiterentwicklung ihrer Produkte, den Vertrieb, das Marketing und den Service einfließen“, unterstreicht Andreas Muntinga, Geschäftsführer der SolarAllianz Network SAN GmbH. „Teilnehmer auf der anderen Seite erhalten einen kompakten Überblick und die Möglichkeit des Direktkontakts mit den Herstellern.“

eMobilität als Energiespeicher – Zukunft trifft Gegenwart

3. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Implementierung eines Smart Grids in das bestehende Stromnetz ist zu einem elementaren Wirtschaftsbereich geworden. Kommunen, private Haushalte, Industrie, Gewerbe und Energieerzeuger kommen nicht umhin, sich mit der Umsetzung dieser Thematik hin zu einem intelligenten Stromnetz ernsthaft zu beschäftigen. Produkte und Dienstleistungen für das Smart Grid erkennt man am SGready-Zertifikat. Im Zuge der Energie- und Mobilitätswende wird die Elektromobilität weitreichende Auswirkungen auf die Energie-, Informations- und Kommunikationsbranche haben. Das intelligente Stromnetz kann Elektrofahrzeuge sinnvoll in das Stromversorgungs-System integrieren und so einen Beitrag zu einem aktiven Energiemanagement leisten. Es gilt, die eMobilität als mobilen Speicher mit der Erzeugung von volatilem, dezentral erzeugtem Strom aus Erneuerbaren Energien zu koppeln.

Am 22. Februar 2014 findet in Stadtbergen im Bürgersaal ab 13.00 Uhr die Veranstaltung „Elektrofahrzeuge als Energiespeicher: Ja, es geht!“ statt. Hierbei geht es nicht mehr um eine Fiktion, sondern vielmehr um Innovationen, die bereits heute funktionieren und am Markt käuflich sind. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderen vom BEM-Mitgliedsunternehmen ComBInation und dem Bundesverband eMobilität auf Initiative des Ortsverbands Bündnis 90 / Die Grünen. Erleben Sie interessante Vorträge aus der Praxis und der Region, erfahren Sie die eMobilität und steigen Sie ein – über 10 eFahrzeuge stehen zum Mitfahren bereit.

eAutos als rollende Stromspeicher

10. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Forschern der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist im Bereich Elektromobilität nach eigener Darstellung ein Entwicklungserfolg gelungen. Elektroautos können auch als “rollende Stromspeicher” genutzt werden. Zusammen mit Partnern konnte eine leistungsfähige Kommunikationsstruktur zwischen Leitstellen, der Ladeinfrastruktur und dem eFahrzeug entwickelt werden, teilte eine BTU-Sprecherin am 09. Januar 2013 mit. Somit können eAutos mit ihren Akkus in die Stromverteilnetze integriert und bei Überkapazitäten als Speicher genutzt werden. Bei einer Flaute kann dieser Strom abgerufen werden. Am 13. Januar will die BTU die neue Technologie in Berlin der Öffentlichkeit vorstellen.

Seit 2010 arbeiten die am e-SolCar beteiligten Projektpartner, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Vattenfall und das BEM-Mitgliedsunternehmen German E-Cars Research&Development an technischen Lösungen, die das bidirektionale Laden ermöglichen. Dadurch wird nicht nur die Batterie des Elektroautos mit Energie aus dem Stromnetz geladen, sondern das eFahrzeug auch in die Lage versetzt, bei Bedarf Energie ins Stromnetz zurückzuspeisen.

2. StorageDay: energieautark und informativ

11. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Thema Stromspeicher trifft weiterhin auf riesiges Interesse. So knüpfte der 2. StorageDay des BEM-Mitgliedsunternehmens SolarAllianz nahtlos an den bisherigen Erfolg dieses Formates an und versammelte am 05. November 2013 mehr als 150 Besucher im Audi Zentrum in Berlin Adlershof. Mit kompakten Vorträgen und einem einleitenden Impulsreferat von BEM-Präsident Kurt Sigl erhielten die Teilnehmer einen einzigartigen Überblick zum Thema.

Ein ganz besonderes Highlight war die direkte Versorgung der Veranstaltungstechnik, Beleuchtung sowie Akustik des gesamten StorageDays über Stromspeicher der neuesten Generation: „Beim StorageDay geht es uns darum, eine Direktheit herzustellen. Einerseits zwischen den Akteuren – Hersteller und Distributoren treffen auf Installateure, Solarteure und Energieberater – andererseits zwischen den Besuchern und den Produkten. Was liegt da näher, als einen direkten Beweis des Potenzials hinter Stromspeichern anzutreten und den StorageDay energieautark von ebendiesen Stromspeichern zu betreiben?“, so Andreas Muntinga, Geschäftsführer der SolarAllianz Network SAN GmbH.

StorageDay: Stromspeicherung im Fokus

15. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Am 5. November 2013 geht der StorageDay in Berlin in die 2. Runde und wartet auch dieses Mal mit einer attraktiven Mischung unterschiedlicher Speicherlösungen auf. „Das Format StorageDay ist der Inbegriff einer Win-Win-Situation. Unternehmen erreichen mit einem kompakten Vortrag eine breite Zuhörerschaft, ohne wochenlang mit dem Außendienst unterwegs zu sein. Auf der anderen Seite bekommen Installateure und Händler eine hervorragende Gelegenheit, sich aufgrund der kompakten Form und einer direkten Austauschmöglichkeit mit den präsentierenden Unternehmen, schnell und persönlich über das Wesentliche zum Thema Stromspeicherung zu informieren,“ erklärt Andreas Muntinga, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens SolarAllianz.

Als Veranstaltungsort des 2. StorageDays konnte die SolarAllianz das Audi Zentrum Adlershof in Berlin gewinnen, welches einen exklusiven Rahmen bietet. Passend dazu wird Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität, mit seinem Impulsreferat einen interessanten Ausblick auf die Zukunft geben sowie eine Verbindung zwischen Stromspeicherbranche und Elektromobilität skizzieren.

BMW sucht Elektrofahrzeug-Nutzer für Forschungsprojekt

29. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Wie können Elektrofahrzeuge zum Gelingen der Energiewende beitragen? Mit dieser Fragestellung setzt sich die BMW Group gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten Forschungsprojekt auseinander. In deutsche Stromnetze wird immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen eingespeist. Weil sich Wind und Sonne nicht nach dem aktuellen Strombedarf richten, liegen Energieangebot und Bedarf nicht immer auf gleichem Niveau. Auf der anderen Seite sollen bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren – eine immense Speicherkapazität. Dabei sind diese Fahrzeuge nur an einem Bruchteil des Tages tatsächlich unterwegs. Den Rest der Zeit sind sie abgestellt, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in der heimischen Garage.

Die Elektrofahrzeuge könnten deshalb durch ihre Speicherkapazität zu einem wichtigen zeitlich flexiblen Stromabnehmer werden. Im Projekt wird untersucht, wie der Ladevorgang so gestaltet werden kann, dass das Ladevolumen der Fahrzeuge flexibel als so genannte „Regelleistung“ zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden kann, ohne dass der Nutzer dadurch in seiner Mobilität eingeschränkt wird. Das Projekt geht auch der Frage nach, wie der potenzielle Beitrag von Elektrofahrzeugen in den Markt für Regelleistung technisch und wirtschaftlich eingebracht werden kann. Es klärt, welche Anreize gesetzt werden müssen, um möglichst viele Nutzer für ein solches Modell zu gewinnen. Denn je mehr Fahrzeuge gesteuert geladen werden können, desto mehr Flexibilität steht für das Netz zur Verfügung.

Für drei Projektphasen (ab Februar 2014, September 2014 bzw. März 2015) werden jeweils zehn Teilnehmer gesucht, die über einen Zeitraum von fünf Monaten einen BMW ActiveE in Verbindung mit der Beteiligung an dem modellhaften virtuellen Kraftwerk im Alltagsbetrieb nutzen. Für die dritte Phase sollen die Fahrzeuge räumlich konzentriert in einem Straßenzug oder einer Wohnanlage zum Einsatz kommen, um damit auch eine höhere Netzbelastung als „Smart Grid Stresstest“ darstellen zu können. Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Forschungsprojekt finden Sie hier.