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Artikel Tagged ‘Studie’

eMobilitäts-Studie: STROMbegleiten

24. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) in der Studie „STROMbegleitung“ Technologien, Perspektiven und Ökobilanzen elektrifizierter PKW untersucht. Die Studie gibt einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Technik, identifiziert Trends und analysiert die Ökobilanz unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte. Gleichzeitig ordnet sie die deutschen Aktivitäten im Bereich Elektromobilität in einen globalen Kontext ein. Eine kurze Zusammenfassung der Studie finden Sie hier – die vollständige Version können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Elektroautos sind etwas fürs Land

28. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos sind etwas für junge, hippe Großstadtbewohner und Großunternehmen treiben die Elektromobilität voran. Eine aktuelle Studie des DLR zeigt, dass an diesem Klischee nicht immer etwas dran ist. Forscher vom Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollten wissen, wer Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb kauft, und wie die Fahrzeuge genutzt werden. Das Ergebnis: gebildete, männliche Kleinstadtbewohner über 50 und kleine Unternehmen fahren aktuell mit alternativem Antrieb. Nur jeder fünfte Elektroautofahrer lebt in einer Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Über die Hälfte wohnt in Kleinstädten und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Entsprechend laden die meisten ihr Auto täglich zuhause, etwa ein Drittel (36 Prozent) zusätzlich am Arbeitsplatz. Nur jeder fünfte Befragte nutzt mindestens einmal pro Woche eine öffentliche Ladesäule.

Die Forscher um Projektleiter Stefan Trommer hatten dazu im vergangenen Jahr 9.217 Halter angefragt, auf die mindestens ein Elektroauto oder ein Plug-in Hybrid-Fahrzeug zugelassen ist. 3.111 beteiligten sich an der Studie. “Eine Befragung zu diesem Thema ist in einem solchen Umfang bisher einzigartig”, sagt Trommer. Die Zahl der Teilnehmer erlaube “einen repräsentativen Einblick in Einstellungen zum Elektroauto und seiner Nutzung”. Die vollständige Studie finden Sie hier.

Baden-Württembergischen OEMs droht Rückstand bei der eMobilität

29. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Baden-Württemberg gehört aktuell zu den weltweit führenden Regionen im Automobilbau, was nicht zuletzt leistungsfähige Fahrzeughersteller wie Daimler, Porsche und Audi unterstreichen. In Zukunft könnte sich diese Vormachtstellung jedoch ändern, wenn sich die baden-württembergische Automobilindustrie nicht auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Branche einstellt. Durch die Endlichkeit fossiler Brennstoffe, wachsendes Umweltbewusstsein und ein verändertes Mobilitätsverhalten gewinnen alternative Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantriebe und Elektromobilität insgesamt an Bedeutung.

Um herauszufinden, wie sich die Automobilindustrie in Baden-Württemberg langfristig wandeln muss, damit sie auch in Zukunft zur internationalen Weltspitze gehört, hat das Fraunhofer ISI die Studie „Elektromobilität weltweit: Baden-Württemberg im internationalen Vergleich“ durchgeführt. Basierend auf umfassenden Analysen von neun im Bereich der Elektromobilität führenden Regionen wie zum Beispiel Kalifornien, Paris, Tokio oder Seoul sowie einer Detailanalyse Baden-Württembergs wurden die Stärken und Schwächen des Landes herausgearbeitet. Aufbauend auf den hierbei gewonnenen Erkenntnissen hat das Fraunhofer ISI zudem Handlungsempfehlungen abgeleitet, die aufzeigen, wie der Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität gelingen kann. Cornelius Moll, Projektmitarbeiter der Studie am Fraunhofer ISI, weist auf große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen hin: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Baden-Württemberg aktuell weder beim Angebot von Elektrofahrzeugen oder -technologien noch bei der Anwendung der Elektromobilität zur Führungsriege zählt. Auf der Angebotsseite sind vor allem die japanischen Regionen Aichi und Tokio sowie das südkoreanische Seoul führend.“ Die vollständige Studie können Sie sich hier herunterladen.

Der Nissan Leaf: mehr als ein Zweitwagen

15. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Europäische Familien lassen sich zunehmend vom zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Nissan Leaf elektrisieren. Eine vom BEM-Mitgliedsunternehmen Nissan in Auftrag gegebene unabhängige Studie des anthropologischen Forschungsinstituts Stripe Partners hat ergeben: Immer mehr Familien ziehen ihr Elektroauto einem konventionell angetriebenen Fahrzeug vor. Die in ihrer Detailtiefe bislang einzigartige Befragung von Leaf Kunden in Großbritannien und Norwegen belegt eindrucksvoll, dass sich Elektrofahrzeuge wie der Nissan Leaf längst von der Rolle als „Zweitwagen” emanzipiert haben. Shanaya Shah aus Borehamwood in der britischen Grafschaft Hertfordshire steht stellvertretend für diesen Statuswandel: „Anfangs haben wir den Nissan Leaf lediglich als Zweitwagen angeschafft. Doch aufgrund der niedrigen Unterhaltskosten und der beeindruckenden Reichweite ist er sehr schnell zu unserem Lieblingsgefährt avanciert.”

In der Studie, die sich auf Daten aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Norwegen bezieht, fanden die Meinungsforscher heraus, dass die durchschnittliche europäische Familie pro Jahr 230 Stunden gemeinsam im Auto verbringt – was umgerechnet 9,5 Tagen entspricht. Da zum überwiegenden Teil Kurzstreckenfahrten absolviert werden, verwundert es wenig, dass die Haushaltsvorstände recht bald die Vorteile eines Zero Emission Modells erkennen. Denn durchschnittlich legen sie pro Woche auf diesen reinen Familienfahrten maximal 75 – oder pro Jahr 3.870 – Kilometer zurück. Ideales Terrain für den Leaf, der mit einer Batterieladung maximal 201 Kilometer zurücklegen kann. Weitere Informationen rundum die Studie finden Sie hier.

Batterietest Studie 2014: Deutscher Prüfmarkt gut aufgestellt

20. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Die zunehmende Elektrifizierung von Antrieben rückt Batterietechnologien immer mehr in den Mittelpunkt. Dies führt zu einem veränderten Kompetenzbedarf, dem sich die gesamte Automobilindustrie stellen muss. Im wichtigen Bereich Batterie-Prüfung nimmt Deutschland bereits eine führende internationale Rolle ein – dies ist eines der zentralen Ergebnisse der großen Batterietest Studie 2014, welche die eMobility-Unternehmensberatung Electric Mobility Solutions (EMS) im Auftrag des BEM-Mitgliedsunternehmens TÜV SÜD, Voltavision und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) durchgeführt hat.

Bei der Batterietest Studie 2014 handelt es sich um die erste und bisher einzigartige Marktanalyse der Branche. Neben einer Einführung in die derzeitigen Batterieteststandards und Normen sowie die gängigsten Batterie-Prüfverfahren liefert die Studie eine Fülle an relevanten Informationen und Erkenntnissen: Welche Anbieter gibt es in Europa und wer sind die wichtigsten Marktakteure? Welche Leistungen werden aktuell im Batterie-Prüfmarkt offeriert? Woher stammen die Aufträge? Aus welchen Branchen werden künftig verstärkt Prüfaufträge zu erwarten sein? Wie groß sind die durchschnittlichen Auftragsvolumina für die unterschiedlichen Batterieausbaustufen? Der umfassende Marktüberblick sowie die im Rahmen der Studie durchgeführten Expertenbefragungen geben Antworten auf diese und weitere relevante Fragen. Weitere Informationen rund um die Studie finden Sie hier.

Autohäuser bremsen den Durchbruch der eMobilität

13. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

Eine aktuelle Studie der Analysten der Unternehmensberatung Kienbaum zeigt auf: Autohäuser bremsen den Durchbruch von Elektroautos. Mithilfe von Testkäufern untersuchten die Experten für ihre Analyse 52 Autohäuser von 18 verschiedenen Marken in ganz Deutschland. Untersucht wurde die Verkäuferkompetenz, die Präsentation des Verkaufsraums sowie das Fahrzeugerlebnis. Die Ergebnisse sind teils erschreckend: So war es den Testern in nur 14 Prozent der Autohäuser überhaupt möglich, sich ein Elektroauto oder Plugin-Hybridfahrzeug anzuschauen. Nur sechs Prozent der Häuser konnten eine kurzfristige Probefahrt ermöglichen. Und das, obwohl inzwischen fast ausnahmslos alle Autohersteller Elektrofahrzeuge anbieten. Weitere Informationen dazu können Sie hier bei den Kollegen von WiWo Green nachlesen.

Online-Befragung zur Geschäftsmodellentwicklung

12. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Energiewende in Deutschland stellt die Energieanbieter vor die große Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle auf die veränderte Marktsituation anzupassen. Dabei werden auch neue Absatzbereiche wie die Elektromobilität berücksichtigt. Eine Masterarbeit der Universität Göttingen versucht nun im Rahmen einer Online-Umfrage Kundenpräferenzen abzufragen und die ermittelten Ergebnisse in innovative Geschäftsmodelle zu integrieren. Die Beantwortung dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Den Fragebogen finden Sie hier. Jetzt mitmachen und dem Nachwuchs im Bereich der Neuen Mobilität helfen..!

Mövenpick Hotel Berlin setzt auf eMobilität

8. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Mövenpick Hotel Berlin bereitet sich systematisch auf die stark steigende Nachfrage nach Elektromobilitäts-Dienstleistungen vor, die durch reine Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund wird im 2. Quartal 2014 eine Studie zur umfassenden Ausgestaltung von tragfähigen Geschäftsmodellen für Elektromobilitäts-Dienstleistungen in Hotels initiiert. Gut gestaltet sind diese zukünftig ein Differenzierungsmerkmal und können Zusatzerträge generieren.

Für den Hotelgast wird so auf Basis ausgereifter Technologie, weitgehend automatisierter Abläufe und komfortabler Zusatzdienste (Reservierungs-Apps) das Laden des eigenen Elektrofahrzeugs zu einem selbstverständlichen, nahtlos integrierten Bestandteil des Hotel-Erlebnisses. Für den Hotelier ist wichtig, dass bestehende Arbeitsabläufe nicht gestört werden und die Kosten der zusätzlichen Aktivitäten durch die hohe Automatisierung und IT-Integration minimal sind. Der Direktor des Hauses, Frank Hörl, und sein Team sind sich als Gastgeber in der am schnellsten wachsenden Metropole in Europa ihrer Verantwortung für Nachhaltigkeit bewusst und wollen schon frühzeitig die Prozesse für den Gast gestalten. So ist Hörl überzeugt, dass „die Hotellerie in Berlin zukünftig ein wichtiger Katalysator und Wegbereiter für den Durchbruch der eMobilität sein wird.“

BMW 1er ActiveE: Testfahrer in Berlin werden

19. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Wie können Elektrofahrzeuge zum Gelingen der Energiewende beitragen? Mit dieser Fragestellung setzt sich die BMW Group gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft in einem vom BMUB geförderten Forschungsprojekt auseinander. Im Projekt wird untersucht, wie der Ladevorgang so gestaltet werden kann, dass die Ladekapazität der Fahrzeuge flexibel als so genannte “Regelleistung” zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden kann, ohne dass die Nutzer dadurch in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Zudem soll das technisch komplexe System für den Anwender einfach zu bedienen sein. Je mehr Fahrzeuge gesteuert geladen werden können, desto größer ist der entlastende Effekt für das Netz. Deshalb geht es neben den technischen Lösungen im Projekt auch darum, Anreize zu entwickeln, mit denen möglichst viele Elektrofahrzeug-Nutzer zum Mitmachen gewonnen werden können. Bis Ende 2014 werden zehn BMW ActiveE in drei Phasen für je fünf Monate im Großraum Berlin eingesetzt. Für die dritte Phase sucht BMW aktuell Testpersonen, die idealerweise in einer Straße oder in einer Wohnanlage konzentriert sind, um damit auch die Verträglichkeit vieler Elektrofahrzeuge mit dem Stromnetz unter Beweis zu stellen. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Bewerbung.

Der BMW ActiveE wurde von der BMW Group speziell für solche “Lernprojekte” entwickelt. Mit einer unverkäuflichen Versuchsflotte der über 1.000 elektrifizierten BMW 1er Coupés wurden und werden weltweit unterschiedlichste Nutzerstudien und Forschungsprojekte durchgeführt. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Entwicklung der BMW Elektrofahrzeuge ein.

Studie: Marktanteil von eFahrzeugen wird stark steigen

17. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Jahr 2020 werden rund 800.000 Elektroautos über Deutschlands Straßen rollen. 2025 wird jeder vierte Neuwagen ein Elektroauto sein. Das ist das Ergebnis einer Studie der Managementberatung Kienbaum, für die mehr als 350 Topmanager, Branchenexperten und Wissenschaftler in Europa, Nordamerika und Asien interviewt wurden. Nach Prognose von Kienbaum wird der Marktanteil von Elektrofahrzeugen in Deutschland mittel- bis langfristig stark steigen: 2020 soll der Marktanteil bei knapp sieben Prozent und 2030 bei etwa 30 Prozent liegen.

„Die Tatsache, dass der Genfer Autosalon keine neuen Offenbarungen in Sachen Elektroauto geboten hat, bedeutet keine Trendwende. 2013 gingen einige eAutos wie der BMW i3 in Serie, Tesla zeigte am Markt – noch nicht bei den Finanzen – beeindruckende Erfolge. Die Hersteller brauchen nun wieder etwas Zeit, um Innovationen zu schaffen. Auf mittlere Sicht geht der Trend eindeutig hin zur Produktion und zur Nutzung von Elektrofahrzeugen“, sagte Harald Proff, Geschäftsführer und Leiter der Global Practice Group Automotive von Kienbaum und Mitautor der Studie. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.