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Artikel Tagged ‘Studie’

KPMG-Autoumfrage: Neue Technologien immer wichtiger

8. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Ein weltweite KPMG-Umfrage unter 200 Vorständen und Geschäftsführern bedeutender Unternehmen in der Automobilbranche brachte das Ergebnis, dass die Mehrheit der Unternehmen in den kommenden fünf Jahren aus eigener Kraft wachsen wolle. Eine Schlüsselrolle nehme dabei die Entwicklung neuer Technologien ein. Die Studie wurde am 07. Januar 2013 anlässlich der Detroit Motor Show 2014 vorgestellt. Mathieu Meyer, Leiter des globalen Automobilbereichs bei KPMG, erläuterte, dass sowohl die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors als auch der Plug-in-Hybridtechnik eine entscheidende Rolle zukommen werde. Rund zwei Drittel der Befragten glauben, dass im Jahr 2025 zwischen elf und 15 Prozent Elektrofahrzeuge zugelassen werden. Die vollständige Studie können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen.

Partnerschaftsmodelle für Elektromobilität

2. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erstellte Untersuchung „Partnerschaftsmodelle für Elektromobilität“ zeigt, dass derzeit ca. 3 Millionen Fahrzeuge in öffentlichem Besitz sind bzw. in öffentlichen Flotten betrieben werden. „Wir schätzen, dass von diesen rund 3 Millionen Fahrzeugen in öffentlichen Flotten bis zu 80 Prozent in Bezug auf ihre Reichweite und das Nutzungsprofil durch Elektrofahrzeuge erneuerbar sind“, so Bernward Kulle, Vorstand der ÖPP Deutschland AG. Damit wäre die Zielzahl von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen sogar übertroffen, und die öffentliche Hand würde eine Vorbildfunktion im Rahmen der Energiewende ausüben.

„Die Kernaufgabe der Verwaltung liegt allerdings nicht in der Beschaffung und dem Betrieb von Elektrofahrzeugen. Partnerschaften mit privaten Mobilitätsdienstleistern oder Flottenmanagern sind eine Möglichkeit, öffentliche Flotten auf „grün“ zu stellen“, so Kulle weiter. Darüber hinaus öffnet sich die Verwaltung für moderne Mobilitätsmodelle, in die neben Elektrofahrzeugen auch andere Antriebsformen integriert werden können. In einer Mobilitätspartnerschaft kann die öffentliche Hand langfristig von der Kompetenz und Innovationskraft eines privaten Anbieters profitieren. Die Anschaffung und der Flottenbetrieb würden an den privaten Partner übertragen und damit auch Zeit, Kosten und Risiken für den öffentlichen Nutzer reduziert. Die nun vorgelegte Studie stellt Verfahrensschritte und Rahmenbedingungen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Modernisierung öffentlicher Flotten dar. Sie ist hier als PDF-Download abrufbar.

Großes Interesse an eMobilität im Tourismus

30. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Unternehmen der Tourismus- und Gastronomiebranche gehören in Deutschland zu den größten Interessenten an Produkten und Lösungen aus dem Bereich der Elektromobilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Pforzheim in Zusammenarbeit mit dem BEM-Mitgliedsunternehmen EIGHT.

“Grundsätzlich sind deutsche Unternehmen sehr offen, was das Thema Elektromobilität betrifft. Einer der Gründe liegt sicher darin, dass für 80 Prozent der befragten Unternehmer ein grünes Image wichtig bis sehr wichtig ist”, erklärt Christoph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter von EIGHT. Im Hotel- und Gaststättengewerbe haben bereits 48 Prozent der Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um die Nachhaltigkeit ihres Betriebs zu verbessern. Damit übernimmt die Branche eine führende Position. Befragt nach ihrer Bereitschaft, sich eine hochwertige Solarladestation anzuschaffen, haben 56 Prozent der Gastronomie- und Tourismusbetriebe großes Interesse bekundet. Bemerkenswert ist zudem die überdurchschnittlich hohe Zahlungsbereitschaft der Branche. Wo die deutschen Unternehmen nur in der Minderheit bereit sind mehr als 100.000 Euro für eine hochwertige Solarladestation zu investieren, so gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe eine große Zahl an Betrieben, die sogar zwischen 100.000 und 150.000 Euro ausgeben würden, wenn die Ladestation ihren Vorstellungen entspricht.

Potenziale für eFahrzeuge im Geschäftsumfeld

31. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

145 potenzielle Nutzer elektrisch betriebener Dienstwagen im Flottenverbund hat das Fraunhofer IAO im Rahmen des Forschungsprojekts Shared E-Fleet in Stuttgart, München und Magdeburg befragt. Das Ergebnis: Die Anwender sind grundsätzlich positiv gegenüber Elektromobilität eingestellt. Die Forscher ermittelten außerdem, ob die Anforderungen für einen Einsatz von Elektrofahrzeugen für Geschäftsfahrten erfüllt sind. Hier liefert die Befragung aufschlussreiche Resultate, denn der Großteil der Dienstfahrten bewegt sich in einem Radius von unter 100 Kilometern und ließe sich folglich mit Elektrofahrzeugen zurücklegen. Nachholbedarf gibt es aus Sicht der Anwender hinsichtlich der Information zu Reichweiten sowie der Ladung von Elektrofahrzeugen und der dazu benötigten Ladeinfrastruktur – hier fühlen sich die Befragten bisher noch nicht ausreichend informiert.

„Potenzielle Nutzer aufzuklären und deren Unsicherheiten abzubauen, sehen wir als ein wichtiges Ziel des Projekts Shared E-Fleet“, sagt Krešimir Vidačković, der das Projekt auf Seiten des Fraunhofer IAO verantwortet. „In unseren Pilotversuchen erfahren die Anwender hautnah, dass Elektromobilität wirtschaftlich ist und sich sinnvoll in den Dienstalltag integrieren lässt.“ Im Rahmen von Shared E-Fleet entwickeln neun Projektpartner bis Ende 2015 Cloud-basierte Lösungen für den organisationsübergreifenden Einsatz von elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen. Besonders in Technologieparks mit einer Vielzahl von Unternehmen in räumlicher Nähe sowie bei Stadtverwaltungen mit mehreren verbundenen Behörden lassen sich solche gemeinsam genutzten Dienstwagenflotten einsetzen. Erste Pilotversuche, in denen die entwickelten Lösungen erprobt werden, sollen im Frühjahr 2014 in den Modellregionen Stuttgart, München und Magdeburg beginnen.

eMobilität als europäischer Jobmotor

25. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Wenn die Automobilindustrie grüner wird, könnten in der EU mehr als eine Million neue Jobs entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die European Climate Foundation am 24. Juni 2013 in Brüssel vorgestellt hat. Demnach könnten bis 2030 etwa 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, wenn konsequent vom reinen Verbrennungsmotor auf Plug-in-Hybridtechnik sowie auf Elektroantrieb – batteriebetrieben oder mit Strom aus einer Brennstoffzelle – gewechselt würde. Weitere Informationen rund um die Studie finden Sie hier.

Studie zur Wasserstoff-Infrastruktur vorgestellt

27. März 2013 Juliane Keine Kommentare

„Wasserstoff kann als Kraftstoff in Brennstoffzellen-Fahrzeugen eine hervorragende Ergänzung zu batteriebetriebenen Antrieben darstellen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Entwicklung der nachhaltigen Mobilität leisten“, sagte der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel am 26. März 2013 in Stuttgart bei der Vorstellung der Studie „Wasserstoff-Infrastruktur als Voraussetzung für eine nachhaltige Mobilität – Entwicklungsstand und Forschungsbedarf“.

Die Studie zeigt den Handlungsbedarf zum Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur auf. Die vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft erstellte Studie steht hier kostenfrei als Download zur Verfügung.

Studie zur Mobilität der Zukunft

12. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Mobilität der Zukunft ist multimodal, flexibel und effizient und wird zu einem großen Teil von neuen Playern und Mega-Kooperationen geprägt sein. Zu diesem Ergebnis kommt das “Zukunftsbarometer” des Instituts für Zukunftsforschung und Wissensmanagement (IFK) in Kooperation mit dem Automotive Institute for Management (AIM).

Laut Schätzungen werden rund 70 Prozent der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 in Großstädten und Megacities leben, wobei der größte Anteil der europäischen Verkehrsleistung im Personenverkehr nach wie vor auf den Verkehrsträger Straße entfällt. Rund 79 Minuten pro Tag ist dabei jeder Bürger im durchschnitt unterwegs, hinzu kommen im Jahr 2050, so die Meinung der Studienautoren, rund 106 Stunden, die Autofahrer jährlich im Stau verbringen müssen. Als künftige Lösungen für die Mobilitätsprobleme der Zukunft sehen die Forscher vor allem multimodale Mobilitätsangebote, Mobilitätscluster und informell offene Plattformen. Weitere Informationen rund um die Studie finden Sie hier.

Studie: Elektromobilität und Wohnungswirtschaft

8. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität betrifft nicht nur die Bereiche Verkehr und Energiewirtschaft, sondern auch das Wohnen. So verursachen Elektrofahrzeuge weniger Staubemissionen und weniger Lärm als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und benötigen andere Stellplätze. Bisherige wissenschaftliche Arbeiten fokussieren sich im Wesentlichen auf die Fahrzeuge (Speichertechnologien, Antriebe) oder auf die Entwicklung von intelligenten Kommunikationsnetzwerken (Intelligente Batterieaufladung, Smart Grids, Kombikraftwerke, Windenergie-Speicher etc.). Das aktuelle Forschungsprojekt des Bremer Energie Instituts hat sich dagegen mit Fragen rund um die Anforderungen an die Wohnungswirtschaft und ihrer Einbindung bezüglich der Elektromobilität beschäftigt. Die Studie steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Jeder vierte Energieversorger investiert in eMobilität

29. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Fünf von sechs Energieversorgungsunternehmen planen, das Geschäftsfeld eMobilität weiter auszubauen. 27 Prozent investieren schon kurzfristig auf diesem Gebiet. In der Folge können die Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit über die reine Stromversorgung hinaus ausdehnen. Die Projekte sind allerdings komplex: Da die dafür notwendige Energie weitgehend aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden soll, müssen die Konzepte in die Planungen zur Energiewende eingebettet werden. Das sind Ergebnisse der Studie “Branchenkompass 2012 Energieversorger” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Die Energieexperten von Steria Mummert Consulting sehen die Aufgabe als große Chance für die Branche: “Für die Energieversorger eröffnen sich völlig neue Geschäftsfelder. Neben der Errichtung von Stromzapfsäulen können sie beispielsweise Carsharing-Angebote aufbauen oder in Joint Ventures die Abrechnungsprozesse übernehmen.” Um diese Potenziale zu erschließen, setzen die Unternehmen nicht nur auf das Themenfeld eMobilität, sondern parallel auf den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Stadtmobil Südbaden AG stellt einen Teil der Carsharing-Flotte auf Elektroantrieb um

18. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Stadtmobil Südbaden AG, die in Lörrach das Carsharing anbietet, ersetzt drei der aktuell sieben konventionellen Fahrzeuge durch Elektroautos. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich ab Frühjahr 2013 im Einsatz sein. Zwei werden am Bahnhof postiert, eines nahe der S-Bahnhaltestelle Museum/Burghof. Die Ergebnisse einer Studie vor Ort haben die Verantwortlichen zu diesem Schritt ermutigt. Der Energiedienstleister Badenova unterstützt den Umbau mit 121.000 Euro aus seinem Innovationsfonds.

Die Studie, die das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme erstellte, untersuchte, wie die 230 Lörracher Carsharer die Autos nutzen. Das Ergebnis: Die am häufigsten gefahrene Distanz beträgt sieben Kilometer, 70 Prozent der Nutzer legen bis zu 32 Kilometer zurück. Für sie alle käme ein Elektrofahrzeug in Frage, das nach dem aktuellen technischen Stand eine Reichweite von (je nach Fahrweise) 80 bis 120 Kilometer hat. Ein Problem sind bislang die Ladezeiten – sie betragen vier bis acht Stunden. Ein modernes Schnellladesystem könnte das auf eine halbe bis eine Stunde reduzieren. Damit wäre, legt man die Standzeiten in Lörrach zugrunde, der Einsatz von eAutos realistisch. Ein Fragebogen ergab außerdem, dass die Akzeptanz im Kreis der Lörracher Carsharer groß sei und dass viele die Möglichkeit begrüßen würden, ein Elektroauto per Carsharing auszuprobieren.