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Artikel Tagged ‘Subvention’

Nehmen wir uns ein Beispiel an Norwegen

19. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Norwegen zeigt, wie es geht: Der eAuto-Anteil beträgt aktuell 11%. Der Grund dafür? Ein ganzes Maßnahmenpaket zur Förderung der Neuen Mobilität. So kostet beispielsweise ein Nissan Leaf wegen der erlassenen Kfz-Steuer ca. 3.000 Euro weniger als ein vergleichbarer Golf. Außerdem wird in Oslo keine City-Maut fällig, der Strom an den öffentlichen Ladesäulen ist kostenfrei und es gibt extra Fahrspuren für ÖPNV und eAutos. Einen interessanten Artikel zum Thema finden Sie hier. Bitte nachmachen..!

China setzt auf Förderung

27. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

In China koordinieren 16 Staatsbetriebe aus verschiedenen Branchen die Aktivitäten rund um das Thema Elektromobilität. Auch sie wollen Stromer und Plug-in-Hybride über Modellregionen in den Verkehr bringen. Privatleute sollen in fünf der 25 Regionen bei deren Kauf mit direkter staatlicher Förderung rechnen können. Mit der massiven Subventionierung will China Leitmarkt für Elektromobilität werden. Schon in der Laufzeit des 12. Fünfjahrplans bis 2015 sollen Fertigungskapazitäten für 1 Mio. Elektrofahrzeuge jährlich entstehen. Dafür will die Zentralregierung chinesischen Zeitungsberichten zufolge fünf Hersteller von Batterien und Elektromotoren etablieren. Während der Vorsprung der Amerikaner, Europäer und Japaner beim Verbrennungsmotor uneinholbar scheint, ist die Elektromobilität wie ein Neustart für die Branche. Lokale Hersteller wie BYD, Cherry, Beijing Electric Vehicle Co. und andere stehen neben Autoherstellern wie BMW, Daimler, Honda, Nissan, Toyota und Volkswagen in den Startlöchern, um an Subventionen und Wachstum teilzuhaben.

“Markt und Wettbewerb sind der beste Motor für Innovationen”

Zu den gestrigen Medienberichten über Forderungen der Automobilbranche nach Subventionen für die Elektromobilität erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle. “Ich bin überzeugt: Auch in der Elektromobilität sind Markt und Wettbewerb der beste Motor für Innovationen und technischen Fortschritt. Daher müssen wir gerade bei einer solchen Zukunftstechnologie auf eine ordnungspolitisch saubere Rollenverteilung zwischen Staat und Wirtschaft achten. Mit staatlichen Kaufprämien würde man der Elektromobilität in Deutschland letztlich einen Bärendienst erweisen. Denn derartige staatliche Anreize können den Wettbewerb verzerren und zu Fehlanreizen führen. Anders sieht es bei der Förderung der Grundlagenforschung aus. Hier engagiert sich die Bundesregierung schon heute mit 500 Millionen Euro. Nur die Industrie kann erfolgreich die Entwicklung zur Elektromobilität vorantreiben. Dazu hat sie die Kraft und Innovationsbereitschaft. Der Aufschwung hat die deutsche Automobilindustrie voll erfasst. Die starken deutschen Automobilunternehmen haben hierdurch neue Spielräume gewonnen, um sich auch auf Zukunftsmärkten mit guten Chancen zu positionieren. Der Staat gibt dafür den Rahmen vor – aber ohne neue Subventionsfässer aufzumachen.”

Nissan verschiebt Verkaufsstart des Leaf

28. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Der japanische Autobauer Nissan bring sein Elektroauto Leaf nun doch später als gedacht auf den deutschen Markt. Grund hierfür seien die fehlenden staatlichen Subventionen erklärte Nissan-Manager Florian Wunsch dem Magazin “Auto Motor und Sport“. Demnach sei der Verkaufsstart nun auf Oktober 2011 verlegt. Zunächst wollen sie nun das Elektroauto in Ländern wie England, Irland und Portugal starten lassen. Zu welchem Preis, sei bis dato noch nicht klar.

VDA, Bitkom und ZVEI fordern Anschubfinanzierungen für Elektro-Fahrzeuge

13. November 2019 Juliane Keine Kommentare

Die Branchenverbände VDA, Bitkom und ZVEI fordern von der Bundesregierung die Einführung einer Prämie beim Kauf von Elektroautos. Alle drei Verbände glauben, dass ohne ein solches Programm Deutschland nicht zum Leitmarkt für Elektromobilität werden kann und das Ziel der Bundesregierung verfehlt wird, bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland auf die Straße zu bringen. Auf einem Treffen der drei Verbände auf Einladung der Branchenzeitung carIT sagte VDA-Geschäftsführer Hans-Georg Frischkorn: “Auf der Marktseite wird definitiv die Beteiligung der Politik benötigt, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.” Neben der Forschungsförderung müsse auch der Autokäufer direkt unterstützt werden. “Wir müssen auch die Kosten für den Kunden erträglich halten. Daher benötigen wir den gezielten, sehr genau definierten Anschub am Markt. Das können intelligente, zeitlich befristete Impulse sein”, so Frischkorn. “Ohne finanzielle Anreize werden wir das Ziel von einer Million Fahrzeugen nicht erreichen.” Deutschland müsse aber aufpassen, dass es in Europa nicht einen “Subventionswettlauf der Länder” gibt.