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Artikel Tagged ‘Taxi’

Halbjahres-Bilanz für Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander Taxi

20. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Seit gut sechs Monaten setzt der Berliner Taxiunternehmer Ottfried Rennebarth einen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander als Taxi ein. Seine erste Bilanz ist überwiegend positiv. Bei seinen nächtlichen 12-Stunden Schichten kommt er auf durchschnittlich 170 Kilometer in und um Berlin. Besonders bei Stadtfahrten ist das Plug-in Hybrid Taxi dabei überwiegend rein elektrisch unterwegs. Wenn es die Kundenanfragen erlauben, macht er in jeder Nacht Stopp an der vom BEM-Mitgliedsunternehmen Mitsubishi gestifteten Schnellladesäule am Potsdamer Platz und lädt in einer halben Stunde 80 Prozent des Akkus wieder auf. Bei Bedarf nutzt er auch eine der anderen 11 Schnellladesäulen im Raum Berlin, die den DC Ladestandard CHAdeMO unterstützen.

„Ich bin begeistert vom lautlosen Dahingleiten und der Beschleunigung, aber auch von den Verbrauchswerten. In einem halben Jahr habe ich über 22.000 km Fahrerfahrung gesammelt und liege bei einem Durchschnittsverbrauch von knapp fünf Litern innerstädtisch. Wenn ich die Schnellladestationen noch konsequenter nutze, werde ich den nächsten Monaten den Durchschnittsverbrauch auf drei Liter senken“, gibt sich Ottfried Rennebarth zuversichtlich. Mitsubishi bietet das weltweit erste SUV-Modell mit Plug-in-Hybridantrieb seit 2014 als Taxi- und Mietwagenausführungen an. Während die Fahrzeugbestellung und -auslieferung direkt beim Mitsubishi-Vertriebspartner erfolgt, wird die Umrüstung von der INTAX GmbH vorgenommen.

Taxiunternehmen spart dank Nissan EV-Flotte

17. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Seit das mittelständische Taxi-Unternehmen C&C aus St. Austell in Cornwall seine Flotte komplett auf Elektrofahrzeuge des BEM-Mitgliedsunternehmens Nissan umgestellt hat, spart der Familienbetrieb im Vergleich zur mittlerweile ausrangierten Diesel-Flotte pro Taxi nun über 11.374 Euro an Betriebskosten im Jahr. Auf den ganzen Fuhrpark der Briten hochgerechnet, ergeben sich damit Budget-Entlastungen von umgerechnet rund 80.000 Euro. Vor gerade erst 18 Monaten erwarb das über 30 Jahre alte Taxiunternehmen aus dem ländlichen Südwesten Englands seinen ersten Nissan Leaf – um zu testen, wie sich ein Elektrofahrzeug im harten Alltag eines Privat-Taxis wohl schlagen würde. Das Ergebnis lautet: exzellent.

C&C Taxis ist Teilnehmer des Nissan e4Business Programms. Dieses Programm hilft kleinen und mittelständischen Flottenbetreibern in ganz Europa, ihre Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten. Dazu kann die Integration von elektrisch angetriebenen Nissan Modellen in die Dienstwagen- und Taxiflotten maßgeblich beitragen. Die innovationsfreudigen Macher von C&C erkannten diese Vorteile sehr schnell, beließen es aber nicht beim Ankauf der Fahrzeuge. Parallel dazu installierten sie zwei Schnelllader, um so die Einsatzzeiten der Nissan zu erweitern. Die Quick Charger – einer direkt am Firmensitz, der zweite in einem Gewerbegebiet – laden die Batterien in nur 30 Minuten auf über 80 Prozent ihrer Kapazität neu auf. Dank dieser nur kurzen Ruhezeiten erzielte ein Nissan Leaf von C&C in nur zwölf Monaten eine Rekord-Laufleistung von 123.000 Kilometern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Taxipaket für den Nissan Leaf

26. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort kann der Leaf über das Nissan-Händlernetz mit den nötigen Vorrüstungen für einen Einsatz als Taxi oder Mietwagen bestellt werden. Wie bei Nissan üblich, werden die Umbauten vom Oldenburger Spezialisten Intax vorgenommen und sind dank einer Subventionierung durch den Hersteller für Taxi- und Mietwagenunternehmer kostenlos. Das Taxipaket für den Nissan Leaf beinhaltet die elektrischen Vorrüstungen für Taxameter, Funk und Dachzeichen, eine zentrale Innenlichtschaltung, eine Notalarmanlage mit integriertem Stillen Alarm sowie die Folierung des Fahrzeugs in Hellelfenbein (optional). Auf der Europäischen Taximesse in Köln hatte Nissan den Leaf im Taxi-Design im November erstmals als Ausstellungsstück vorgestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Amsterdam: eScooter als Flatrate-Taxi

26. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Für nur 2,50 Euro pro Fahrt können in Amsterdam seit Anfang Oktober elektrische Scooter samt Fahrer gebucht werden. 100 der knallgrünen eScooter sind im Zentrum unterwegs und können einfach per Telefon oder online gerufen werden. Sieht man in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr ein freies Fahrzeug, kann der auch einfach per Handzeichen gestoppt werden. Eine dazugehörige App soll bald folgen.

25 km/h fahren die elektrischen Scooter bei einer Reichweite von 130 Kilometern mit einer Akkuladung – emissionslos, leise und schneller als Autos und Taxis in Amsterdam. Das niederländische Unternehmen Hopper will mit seinem Service einen Beitrag zur Reduzierung der Verkehrslast, der Lärmbelästigung, der Feinstaub- und der CO2-Emissionen in der Stadt leisten. Die Fahrzeuge werden mit Erneuerbaren Energien von Greenchoice betrieben. Eine gute Idee..!

Better Place: Elektrotaxis für San Francisco

2. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Nach Tokio will Better Place nun auch in San Francisco eine Infrastruktur für Akkuwechselstationen für Taxis installieren. In drei Jahren sollen Taxikunden in Kalifornien mit Elektroautos von A nach B kommen. Zwischen San Francisco und San José sollen deshalb vier Wechselstationen aufgebaut werden, in denen die Taxis schnell leere Akkus gegen volle austauschen können. Partner des Projekts sind ein Taxiunternehmen, ein Carsharinganbieter und eine regionale Umweltbehörde. Finanzielle Zuschüsse kommen zudem vom US-Verkehrsministerium.

500 E-Taxen? Der Pott unter Strom

24. September 2009 klaus Keine Kommentare

e-rodteaDas Ruhrgebiet ist im kommenden Jahr europäische Kulturhauptstadt. Steffen Borngräber, Gründer des Wiesbadener Unternehmen Mileworks, sieht dies als ideale Plattform für Elektromobilität. Laut Autogazette will der gebürtige Berliner der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein Konzept vorstellen, dass im kommenden Jahr den Betrieb von 500 Elektrotaxen vorsieht, die im Ruhrgebiet verkehren. Borngräber ist in Sachen Elektromobilität seit Jahren unterwegs. Beispielsweise auf der diesjährigen Messe the electric avenue-EXPO hatte er den zweisitzigen Elektro-Roadster E-Rod (vgl. Foto) vorgestellt, dessen Serienproduktion 2010 anlaufen soll. Einen Produktionsstandort hat das Mileworks-Team seit kurzem in Dortmund im Zentrum für Produktionstechnologie gefunden. Dort könnten theoretisch auch die etwa 500 geplanten Elektro-Taxen gefertigt werden. Angedacht sind große Fahrzeuge mit Range Extender. Neben dem E-Rod (0-100 in 6 Sekunden, ca. 60.000 Euro) hat auch ein detailgetreuer Karmann Ghia-Nachbau ( 30.000 bis 40.000 Euro) für Aufsehen gesorgt. Ebenfalls bereits in der Planung soll ein Stadtlieferfahrzeug sein.

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Mit dem E-Taxi ins Tokio Hotel

8. September 2009 klaus Keine Kommentare

Das israelische Unternehmen Better Place startet in Tokio ein neues Pilotprojekt: Ab Januar 2010 sollen Fahrgästen in Tokios Zentrum auch Elektrotaxis zur Verfügung stehen. Natürlich wird dafür auch eine Akkuwechselstation – Dreh- und Angelpunkt des Better Place-Geschäftsmodell – errichtet werden. Im Viertel Roppongi Hills ist ein Taxistand geplant, an dem zunächst bis zu vier Elektrotaxis stationiert und “nachgeladen” werden sollen. Das Projekt wurde vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie und der Agentur für Energie und natürliche Rohstoffe beauftragt. Eine (automatisch betriebene!) Batteriewechselstation hat Better Place bereits in Yokohama in Betrieb genommen.

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