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Artikel Tagged ‘Testflotte’

Saarland bewirbt sich als Schaufenster

14. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das saarländische Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr wird sich mit einem eigenen Elektromobilitätsprojekt, das die Vernetzung von Elektrofahrzeugen mit dem öffentlichen Nahverkehr und dezentralen Energie- und Speichersystemen im Saarland anstrebt, für die „Schaufenster Elektromobilität“ bewerben. „Das Saarland ist für die Einführung eines integrierten Konzeptes für Elektromobilität als Bindeglied zwischen Energiewende und neuer Mobilität prädestiniert. Es sind im Saarland eine Reihe bestens ausgebildeter Akteure im Energie- und Automobilbereich sowie damit verbundener Branchen vorhanden. Diese bewegen sich in einem innovationsfreudigen lokalen Markt mit repräsentativen Strukturen und engen Verflechtungen ins nahe Ausland. Ideale Bedingungen also, Forschungs- und Technologiekompetenz erfolgreich und lebensecht zu demonstrieren. Die Region ist zudem typisch für eine Vielzahl von Verdichtungsräumen ähnlicher Größe in Deutschland und hat sich erwiesenermaßen als Testregion in der Marktforschung bewährt“, so die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter, bei der Vorstellung der saarländischen Projektidee in Berlin.

Die Landesregierung plant die Gründung eines landesweiten Fuhrparkmanagements unter Einbindung von Akteuren wie beispielsweise der Fuhrparkgruppe der Deutschen Bahn AG sowie der Fahrzeughersteller Peugeot und das BEM-Mitglied Mia-Electric. Die Fahrzeuge werden allen privaten, gewerblichen und öffentlich Interessierten zur Verfügung stehen. Geplant ist eine Testflottengröße von bis zu 1.000 buchungsfähigen Einheiten.

SKODA testet eMobilität in Tschechien

12. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Octavia Green E Line präsentiert der tschechische Automobilhersteller SKODA das erste, rein elektrisch betriebene Fahrzeug der Marke. Eine aus zehn Fahrzeugen bestehende Testflotte ist seit Ende des Jahres 2011 im tschechischen Mladá Boleslav im Einsatz. Ziel der Testfahrten ist es, praxisnahe Erfahrungen mit dem Elektroantrieb zu gewinnen. “Der Octavia Green E Line zeigt unsere technologische Kompetenz auf dem Feld der Elektromobilität und ist ein Meilenstein im Rahmen unserer umfassend angelegten Nachhaltigkeitsstrategie”, betont SKODA Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. “Wir ruhen uns nicht auf dem Erreichten aus, sondern arbeiten Schritt für Schritt weiter an Lösungen für eine emissionsfreie Mobilität. Dafür hat der Elektroantrieb eine entscheidende Bedeutung”, ergänzt der SKODA Chef. “Unsere Entwicklung erfolgt dabei in engem Schulterschluss mit dem Volkswagen Konzern.”

Siemens und Volvo kooperieren im Bereich der Neuen Mobilität

1. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Siemens AG und der schwedische Autohersteller Volvo haben eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung im Bereich Elektromobilität unterzeichnet. Beide Unternehmen wollen künftig die technische Entwicklung von Elektroautos gemeinsam voranbringen. Im Fokus stehen die gemeinsame Weiterentwicklung von elektrischer Antriebstechnik, Leistungselektronik und Ladetechnik sowie die Integration der Systeme in die Fahrzeuge vom Typ Volvo C 30 Electric. “Die Kooperation mit Volvo ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung hochwertiger Komponenten und Systeme für die spätere Serienproduktion von Elektroautos”, sagte Siegfried Russwurm, Siemens-Vorstandsmitglied und CEO des Siemens-Sektors Industry. “Unser langfristiges Ziel ist es, Siemens mit Lösungen außerhalb und innerhalb der elektrischen Fahrzeuge als globalen Systemanbieter zu etablieren. Wir verstehen uns als umfassenden Wegbereiter der Elektromobilität.” Die ersten Modelle mit Siemens-Motoren sollen bereits Ende 2011 Straßentests absolvieren. Ab Ende 2012 wird der schwedische Autobauer eine Testserie von bis zu 200 Fahrzeugen an Siemens liefern, die dann als Siemens-interne Testflotte unter realen Einsatzbedingungen geprüft und validiert werden.

TÜV Rheinland erweitert Testflotte in Japan und Deutschland

25. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

TÜV Rheinland hat seine Testflotte von Elektroautos erweitert: Im japanischen Yokohama nutzen Fachleute von TÜV Rheinland einen vollelektrischen Nissan Leaf seit Mai 2011 im Praxisbetrieb. Ebenfalls unter realen Verkehrsbedingungen ist neuerdings ein Elektrofahrzeug auf Basis des Fiat Fiorino im Einsatz. Hinzu kommen jeweils ein Elektroauto an den Standorten Hamburg und Köln, welche für Langzeittests eingesetzt werden. „Wir bauen systematisch unsere Flotte mit Elektrofahrzeugen aus. Denn wir wollen Erfahrungen sammeln und das Thema Elektromobilität auch in der Praxis vorantrieben. Unser Engagement gliedert sich hierbei in drei Schwerpunktbereiche: Infrastruktur, Fahrzeugtechnik sowie Batterie und schließlich der Fahrzeugbetrieb“, so Dr. Thomas Aubel, als Bereichsvorstand Mobilität bei TÜV Rheinland weltweit verantwortlich für das Engagement des neutralen Prüfdienstleisters zur Elektromobilität. Auf Basis der drei Elektrofahrzeuge baut TÜV Rheinland einen internationalen Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Fachleuten auf, um das Know-how über die verschiedenen Elektrofahrzeuge im alltäglichen Straßenverkehr zu sammeln und zu analysieren. So ist sichergestellt, dass die Erfahrungen unmittelbar auch der Kompetenz von TÜV Rheinland rund um Elektromobilität zugute kommen. Denn TÜV Rheinland bietet hier vielfältige Leistungen für Unternehmen von der Stromerzeugung über die Entwicklung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Ladesystemen, bis zur Energiespeicherung in Batterien und der sicheren Nutzung von Elektrofahrzeu­gen. Entsprechend breit ist das 50-köpfige Kernteam für Elektromobilität bei TÜV Rheinland mit Fachleuten aus Deutschland, den Niederlanden, China, Japan, und den USA aufgestellt. Das Team umfasst Spezialisten für Anlagensicherheit, Fachleute für Fahrzeugtests und Fahrzeughomologation, für Ausbildung und Personalqualifizierung ebenso wie für Zellen- und Batterieprüfung sowie IT-Sicherheit.

GM treibt Entwicklung von Elektrofahrzeugen weiter voran

21. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Wie General Motors diese Woche bekannt gab, hat der Konzern ein neues Testprojekt in Korea an den Start gebracht. Ziel des Projekts ist es, weitere Erkenntnisse bezüglich der Marktbedürfnisse sowie der Kundenakzeptanz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu erlangen. Das Projekt umfasst eine Flotte elektrisch betriebener Fahrzeuge, die auf dem Chevrolet Cruze basieren. Der Cruze EV ist das Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklungsarbeit von GM, LG Chemical und LG Electronics und Teil einer Testflotte, die in Koreas Hauptstadt Seoul unterwegs sein wird. Der Beginn des Testprojekts ist für Ende Oktober vorgesehen. GM plant noch in diesem Jahr weitere Testflotten mit zusätzlichen Partnern in verschiedenen Ballungsräumen.

Zehn enercity-Elektroroller an erste Testgruppe übergeben

3. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 15. Juli rief die Stadtwerke Hannover AG ihre Kunden auf, sich für die enercity-Elektroroller-Testflotte zu bewerben. Die Resonanz ist anhaltend groß – bis heute gingen für alle vier Testphasen über 1.350 Bewerbungen ein. Jetzt überreichte enercity-Technikvorstand Harald Noske die zehn enercity-Elektroroller der ersten Testgruppe. „Ich freue mich, dass diese Kunden mit uns in Hannover zeigen werden, wie Elektromobilität ganz konkret im Alltag funktionieren kann“, so Noske. Insgesamt rund 40 Testpersonen können bis November 2011 in vier Staffeln das Zweiradfahren elektromobil auf einem der enercity eRoller erleben. Jeweils zehn Wochen können die leisen, sparsamen Flitzer für die täglichen Wege genutzt werden. Zur Betreuung der eRollerflotte wurde die Lautlos durch Deutschland GmbH ausgewählt, die über ihre Hannover-Dependance im Autohaus Kahle die Rollerflotte betreut.