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Artikel Tagged ‘Transporter’

German E-Cars: Nutzfahrzeug mit 0-Emission

28. September 2010 Juliane Keine Kommentare

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German E-Cars stellt auf der IAA in Hannover ihr zweites Modell vor: den Kleintransporter Plantos. Seit Juni diesen Jahres verkauft das Unternehmen bereits den elektrisch betriebenen Pkw Stromos. Das Pritschenauto Plantos gilt vorerst als Studie und Technologiedemonstrator. Der Automobilzulieferer will damit seine Fähigkeiten in der Konstruktion und Produktion von Komponenten für elektrische Antriebsstränge beweisen. Entsprechende Nachfrage vorausgesetzt, kann sich German E-Cars allerdings auch eine Kleinserienfertigung des Plantos vorstellen.

Eine neue Version des Stromos gibt es auf der IAA ebenfalls zu sehen. Es gibt ihn ab sofort auch als wendigen Mini-Transporter mit zwei Sitzen, ebener Ladefläche und auf Wunsch Stauboxen im Kofferraum. Damit trägt German E-Cars der Tatsache Rechnung, dass sich bislang fast ausschließlich gewerbliche Nutzer für Elektroautos interessieren. In seiner Transportervariante kommt der Stromos vor allem für Handwerker, Kurierdienste und Versorgungsunternehmen in Frage.

Vivaro e-Concept Studie

22. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Vivaro e-conceptFoto: 2010 Adam Opel GmbH

Auf der Nutzfahrzeuge IAA in Hannover präsentiert Opel als Weltpremiere die Studie Vivaro e-Concept, einen Elektro-Transporter mit über 400 Kilometer verlängerter Reichweite. Zielwert ist eine Reichweite von 100 Kilometern im reinen Batteriebetrieb. Auf längeren Strecken, etwa im Überland- oder Zubringerdienst schaltet sich automatisch ein kleinvolumiger Verbrennungsmotor als bordeigener Generator zu. Auf diese Weise ist eine effiziente Stromversorgung des 111 kW starken Elektromotors und ein Aktionsradius von über 400 Kilometer gewährleistet. Nicht nur das kräftige Drehmoment von 370 Nm des Elektroantriebes, auch das Ladevolumen von fünf Kubikmetern und 750 Kilogramm Nutzlast sollen den Vivaro e-Concept zum vollwertigen Transporter für Lieferfahrten im urbanen Umfeld machen.

Ford-Roadmap (USA)

7. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

ford_connectDer Ford Transit Connect BEV ist eines von vier Modellen mit Hybrid- bzw. Elektroantrieb, die Ford stufenweise zunächst in Nordamerika auf den Markt bringen will. Bei den anderen Modellen handelt es sich um einen Pkw, basierend auf dem Ford Focus BEV (2011), ein Hybrid-Fahrzeug der nächsten Generation (2012) sowie ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug (ebenfalls 2012). Bereits 2010 soll der Kleintransporter auf Basis des Connect besonders für den städtischen Lieferverkehr angeboten werden. Entwicklungspartner ist hier Azure Dynamics, der seinen patentierten “Force Drive”-Antriebsstrang in die Kooperation einbringt. Die Lithium-Ionen-Akkus mit einer Reichweite von rund 130 km werden von Johnson Controls-Saft geliefert und voraussichtlich in den Niederlanden gefertigt.

BMU fördert Entwicklung v. Daimler-Transportern

20. November 2009 klaus Keine Kommentare

bmu_logoMit bis zu 9 Mio. Euro wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ein Projekt der Daimler AG zur Entwicklung und Erprobung von Elektro-Transportern fördern. Ab dem Jahr 2010 sollen im Projekt 50 Fahrzeuge in Berlin unter Alltagsbedingungen getestet werden. Der Strom für den Betrieb der Transporter stammt aus erneuerbaren Energien. Das Projekt gehört zum Forschungsprogramm Elektromobilität des Bundesumweltministeriums. Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für den Einsatz im Wirtschaftsverkehr. Oft werden in diesem Bereich nur kurze Distanzen zurückgelegt, häufiges Anfahren und Anhalten, beispielsweise bei Auslieferungen, sind an der Tagesordnung. Dabei kommt der Effizienzvorteil des Elektroantriebs gegenüber dem Verbrennungsmotor besonders deutlich zur Geltung.

eMobility im RWE-Paket muss man sich leisten können

19. November 2009 klaus Keine Kommentare

RWE_cinquecentoEnde Oktober hatte der EVU RWE angekündigt, in NRW (und anderswo) künftig komplette Elektroauto-Pakete vermarkten zu wollen, die aus einem Fahrzeug, einer Ladestation und einem Autostrom-Vertrag mit RWE bestehen. Die Kollegen von heise Autos haben sich ein Angebot für diese sogenannten “e-Pakete” besorgt:

“Wer ab März 2010 einen für den reinen Elektroantrieb umgebauten Fiat 500 (Micro-Vett 500 E) fahren will, muss sich bei einem 30 Monate laufenden Leasingvertrag sowie einer durchschnittlichen Fahrleistung von 350 Kilometern pro Woche demnach auf monatliche Kosten von rund 1.200 Euro einstellen. Hinzu kommen Einmalaufwendungen für die Installation der Ladestation und eine optionale Schlussrate zum Kauf des Fahrzeugs in Höhe von 14.300 Euro.

‘Je früher Sie bestellen, desto länger profitieren Sie von den Kostenvorteilen’, schreibt RWE den Interessenten. Konkret heißt das: Wer das Fiat-500-Paket erst zum Juli 2011 bucht, kommt nach aktuellem Stand auf monatliche Kosten von gut 1.500 Euro. Grund sind Frühbucher-Appetizer wie eine um 500 Euro reduzierte monatliche Leasingrate bis Ende Juni 2011. ‘Zusätzlich schenken wir Ihnen bis 30.06.2011 die Miete für Ihre Ladestation und die Kosten für den Ökostrom’, führt RWE weiter aus. Letztere belaufen sich im Rahmen der e-Pakete auf 22 Cent pro Kilowattstunde (Verbrauchspreis).
Die gleichen Konditionen gelten für den ebenfalls rein elektrisch angetriebenen Kleintransporter “Micro-Vett Fiorino E”. Hier beträgt die Schlussrate allerdings nur rund 11.000 Euro. RWE erklärt in den Angebotsschreiben zudem, dass man die “e-Pakete” demnächst auch außerhalb Nordrhein-Westfalens anbieten wolle – dort jedoch “ausschließlich zum Kauf”. Zusammen mit einer Ladebox (ein Ladepunkt) soll der Fiat 500 als Elektroauto dann 61.500 Euro kosten, mit einer Ladesäule (zwei Ladepunkte, doppelte Ladeleistung) 64.500 Euro.”
via heise Autos

Baskenland: Ladestationen für Tankstellen

11. November 2009 klaus Keine Kommentare

RepsolDie baskische Regierung ist eine Vereinbarung mit Repsoleingegangen, um Ladestationen für Elektrofahrzeuge an Repsol-Tankstellen zu installieren.

Repsol ist Spaniens größter Benzin-Distributor und auf Platz 15 unter den Ölkonzernen der Welt. Daimler plant in Vitoria im Baskenland die Produktion von Transportern mit batterieelektrischem Antrieb.

Iveco: Elektrische City-Transporter

4. November 2009 klaus Keine Kommentare

IVECO_Daily ElectricSpeziell für den innerstädtischen Nahverkehr hat Iveco Magirus den Daily Electric konzipiert. Seine Umrüstung (ohne Basisfahrzeug) kostet je nach Anzahl der gewünschten Batteriepacks zwischen knapp 74.000 und etwas über 104.000 Euro. Die Fiat-Tochter Iveco nennt 60 kW Spitzen- und 30 kW-Nennleistung, 200 Nm Drehmoment, 70 km/h Höchstgeschwindigkeit, 70-130 km Reichweite und acht Stunden für eine vollständige Ladung als Leistungsdaten. Die Reichweite von 130 km wird beim 5,2 Tonner nur über vier Batteriepacks erreicht. Somit ist der Electric vorläufig kostentechnisch leider noch nicht mit seinem 103 kW starken Dieselpendant konkurrenzfähig, zumal auch die Nutzlast um ca. 500 kg sinkt. Nach rund 100.000 bis 130.000 km oder 700 bis 1.000 Ladezyklen müssen die Batteriepacks von Zebra ausgetauscht werden. Dennoch können Angebote wie der Iveco-Transporter im Sinne von Fuhrpark-Emissionen und Lieferdiensten in Feinstaub-belasteten Metropolen künftig immer interessanter werden.

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Iseki/Mega: gewerbliche Elektrotransporter

30. September 2009 klaus Keine Kommentare

iseki_pickupDie Iseki-Maschinen GmbH positioniert sich als führender Anbieter in der deutschlandweiten Vermarktung von klimafreundlichen Leichtkraftfahrzeugen der Marke MEGA mit emissionsfreiem Elektroantrieb. Die vornehmlich gewerblich nutzbaren Kleintransporter verfügen über Elektroantrieben auf Basis wartungsfreier AGM-Batterien. Darüber hinaus soll die gewichtsreduzierende Konstruktion nahezu 100%ig recyclebarer Kunststoff/Aluminium-Bauteile mit Glasfaserverstärkung zur Verbrauchsminimierung beitragen. Der 4 Kilowatt Elektroantrieb (11 kW kurzzeitige Spitzenleistung) mit elektronischer Variomatik beansprucht im Verbrauch durchschnittlich 0,115 kWh/km und erlaubt Spitzengeschwindigkeiten von 45 km/h. Dies entspricht laut Hersteller Energiekosten von ca. € 2,50/100 km. Die Modelle Multitruck (lieferbar als Van Pritschen-, Kipper- oder Pick-up-Version) und Worker bieten ein Ladevolumen von bis zu 3 Kubikmeter und eine Nutzlast von max. 680 kg. Für Stadtverkehr und innerbetriebliche Nutzung wird das Modellangebot durch den elektrobetriebenen, max. 64 km/h schnellen, Kleinwagen “e-City PRO” komplettiert.
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Emissionsfreie Gemüselieferung

21. Juli 2009 klaus Keine Kommentare

Auf dem Marktplatz von Kirchheim/Teck stellte die Elektro-Fahrzeuge Schwaben GmbH (EFA-S) unlängst einen auf Elektroantrieb umgerüsteten Serienlieferwagen vor und in Betrieb. Der Renault Master hat TÜV-Segen, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und 18 Prozent Steigfähigkeit. Laut Hersteller eignet sich diese Konfiguration ideal für Lieferwagen, die im Stadtverkehr täglich rund 50 km oder weniger eingesetzt werden. Das vorgestellte Fahrzeug wird von einem Obst- und Gemüsehändler genutzt.
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