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Artikel Tagged ‘TU Dresden’

Elektromobilität trifft Unternehmergeist

2. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Technische Universität Dresden hat im Rahmen des bayerisch-sächsischen Schaufensters ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET mit dem Businessplanwettbewerb E-future nach Geschäftsideen für den wirtschaftlichen Betrieb von Schnellladestationen gesucht. Studenten und Young Professionals bewiesen wirtschaftlichen Ideenreichtum und reichten eine Vielzahl verschiedener Geschäftsideen ein. Der Fachjury gehörten u.a. Dr. Cosmas Asam (Leiter Hauptabteilung M&A, Kooperationen, Volkswirtschaft, Verkehr und Umwelt bei BMW AG), Christian Heep (Vorstand Marketing beim Bundesverband eMobilität e.V.), Alexander Holst (Managing Director Sustainability Services DACH, Accenture GmbH, ) und Prof. Dr. Andreas Knie (Geschäftsführer beim InnoZ) an.

Beim Finale des Wettbewerbs am 28. November 2013 im BMW Werk Leipzig kämpften die vier Teams mit den erfolgversprechendsten Geschäftsideen um das Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro. Den ersten Platz erstritt dabei das Team E-Taxi 12 A+++. Die Siegeridee in der Kurzfassung: „Wenn man die einzelnen Taxistände betrachtet, fällt auf, dass häufig mehrere Taxis auf Kunden warten. Diese Wartezeit könnte sinnvoll genutzt werden, um die Energiespeicher auszuladen. Je nach Tageszeit kann die Wartezeit mehr als 15 Minuten betragen, wodurch die Batterie entsprechend gut aufgeladen werden kann. Die Standorte der Elektrozapfsäulen sollten an Bahnhöfen, Flughäfen und Krankenhäusern liegen. Ergänzend sollte der Schwerpunkt auf Krankentransporten liegen. Viele Taxifahrten werden wegen nicht fahrtüchtiger Kunden durchgeführt. Dieser Markt sollte besonders erschlossen werden.”

TU Dresden sucht innovative Geschäftsmodelle

Die Professur für Kommunikationswirtschaft der Technischen Universität Dresden sucht im Rahmen des Businessplanwettbewerbs E-future innovative Geschäftsmodelle für den Betrieb von Schnellladestationen. Der Wettbewerb wendet sich an Studenten und Young Professionals in ganz Deutschland und fordert diese auf, kreative und elektrisierende Geschäftskonzepte zu entwickeln um so einen wertvollen Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität zu leisten. Der Wettbewerb der TU Dresden verbindet Elektromobilität und Unternehmergeist und vereint so den technischen Aspekt des Schnellladens mit wirtschaftlichem Ideenreichtum. Laut Prof. Dr. Ulrike Stopka, der Leiterin der Professur für Kommunikationswirtschaft an der TU Dresden, ist dies ein notwendiger Schritt um den Marktdurchbruch für Elektromobilität zu erreichen. “Es reicht nicht aus, dass schnelles Laden technisch möglich ist. Wir müssen auch neuartige Geschäftskonzepte für den gewinnbringenden Betrieb der Ladeinfrastruktur entwickeln, um diese Technologie in die Breite zu tragen”, erklärt Stopka.

Die Professur für Kommunikationswirtschaft der TU Dresden ist Projektträger des Wettbewerbs. Hinsichtlich der Entwicklung und Förderung von Businessplänen konnte die Professur in den vergangenen Jahren fundierte Kompetenzen aufbauen, die im Rahmen des Businessplanwettbewerbs aktiv zur Unterstützung der Teilnehmer eingebracht werden. Getragen wird der Wettbewerb durch das Verbundprojekt “DC-Schnellladestation Olympiapark”, das im Rahmen des sächsisch-bayerischen Schaufensterprojektes “Elektromobilität verbindet” stattfindet.

TU Dresden und TÜV SÜD schließen Kooperationsvertrag

7. November 2011 Juliane Keine Kommentare

An der Professur für Industrielles Management der TU Dresden entsteht ein von TÜV SÜD unterstütztes “Zentrum Car Business Management”, dessen Arbeitsschwerpunkt im ganzheitlichen Management von Automobilhäusern und Kettenbetrieben liegt. Gearbeitet und geforscht wird hier sowohl an zukünftigen Vertriebskanälen und Service-Konzepten für die Automobilbranche als auch an innovativen Mobilitätskonzepten im Privat- und Geschäftskundenbereich; weiteres Schwerpunktthema ist zudem die Analyse der Auswirkungen moderner Antriebstechnologien auf den Kfz-Kundenservice. Zusammen mit dem Gastprofessor Erik Hofmann (Universität St. Gallen) und dem Lehrbeauftragten Gerhard Golze (TÜV SÜD) zielt Prof. Udo Buscher in der Lehre darauf, den bereits bestehenden Minor-Schwerpunkt »Car Business Management« in den Masterstudiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre fortzuführen und weiter auszubauen.

eWolf: Elektro-Extremsportwagen

16. September 2009 klaus Keine Kommentare

ewolf Schneller Wolf im leichten Schafspelz: elektrobetrieben, ultraleicht gebaut, von Null auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden und straßentauglich – das sind die Superlative mit denen der Extremrennwagen “eWolf” (Modell E1) bei seiner Weltpremiere auf der IAA beschrieben wurde. Weitere Daten: 110 kw, 250 Nm, <500 kg, Vmax: 250 km/h....

Nach Herstellerangaben verbindet dieses von der TU Dresden mitentwickelte Fahrzeug erstmals ein Ultraleichtbau-Chassis aus einer Carbon-Aluminium-Konstruktion mit innovativer Flachzellentechnik, Carbonfelgen, Formelsport-Technologie und Straßenzulassung. Der weiße, offene Rennwagen wird präsentiert vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden zusammen mit der Leichtbauzentrum Sachsen GmbH, der e-Wolf GmbH und der Li-Tec Battery GmbH. Der schnelle Wolf wird auf dem Gemeinschaftsstand des Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) in Halle 4.0 (Stand C 21) vorgestellt. Er soll kommendes Jahr in Einzelfertigung gehen.

Ist der E1 schon eindeutig elektrisierend, verspricht der wunderschön gezeichnete Nachfolger nochmals umwerfender zu werden: Es geht um das zweisitzige Sportfahrzeug E2, bei dem alle Räder mit Elektromotoren angetrieben werden. Er soll bis zum Jahr 2011 kleinserienreif sein. Seine Projektdaten: Allrad-Direktantrieb, 400 kw, 1.000 Nm, >900 kg, Vmax: 250 km/h, über 300 km Reichweite(?).
mehr zu den eWölfen (auch das Intro – leider Flash – ist sehenswert!)
mehr zum Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden