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Artikel Tagged ‘TU-Ilmenau’

TU Ilmenau forciert Entwicklung des Elektroautos mit Windkraft

5. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

Die Technische Universität Ilmenau entwickelt ein Energieladesystem für Elektrofahrzeuge, das auf der Basis der aktuellen und der vorhergesagten Einspeisung von Windkraft arbeitet: Das Kontrollsystem Wind2Vehicle steuert den Ladevorgang so, dass dieser bei entsprechendem Windangebot erfolgt. Die Forschung der Wissenschaftler des Fachgebietes Elektrische Energieversorgung unter der Leitung von Prof. Dirk Westermann soll es erstmals ermöglichen, Elektrofahrzeuge an einem beliebigen Ort mit Strom in Abhängigkeit der globalen Einspeisung erneuerbarer Energien aufzuladen. Die umweltfreundliche Entwicklung wird dazu beitragen, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen deutlich zu reduzieren. Wind2Vehicle“ ist ein Teilprojekt des großangelegten Feldversuchs zur Elektromobilität “MINI E Berlin powered by Vattenfall“. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Forschungsvorhaben befasst sich mit der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen.
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Gesamtkonzept – ePerformance mit Audi

21. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit 22 Mio. Euro ein Projekt, bei dem unter Führung der Audi AG Partner aus Industrie, Universitäten und Forschungsinstituten in den kommenden Jahren ein komplett neuartiges Systemkonzept für ein leistungsfähiges Elektroauto entwickelt werden soll. Neben Audi beteiligen sich die Robert Bosch GmbH und die RWTH Aachen an dem sogenannten “ePerformance”-Projekt. Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden ist mit seinen Forschungsarbeiten zu funktionsintegrativen Leichtbaustrukturen ebenfalls beteiligt. Der funktionsintegrative Systemleichtbau in Mischbauweise, gehört zu den wesentlichen Innovationstreibern von zukunftsfähigen Produkten. Auch am Projekt beteiligt, die Technische Universität Ilmenau. Das Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik wird zielgerichtet am Thema “Bremssysteme der Zukunft” arbeiten. Als Auftragnehmer der Audi Electronics in das Projekt eingebunden ist das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern, das im Verbund ein innovatives Sicherheitskonzept im Auto der Zukunft mitentwickelt. Bundesforschungsministerin Annette Schavan: “Wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen wir nicht nur neue leistungsstarke Batterien entwickeln. Es geht darum, über Autos, Mobilität und Infrastruktur insgesamt neu nachzudenken. Wir brauchen neue Gesamtkonzepte – das Verbundvorhaben von Audi geht in die richtige Richtung”.