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Artikel Tagged ‘TU München’

Studierende entwickeln elektrisches Rennmotorrad

4. August 2015 Juliane Keine Kommentare

136 PS, 250 Stundenkilometer, 240 Newtonmeter: Studierende der Technischen Universität München und der Tsinghua University haben gemeinsam das elektrische Rennmotorrad “T0RR” entwickelt. Beim Qualifying der “Pro Thunder Race Series” in Oschersleben wollen sie alle Motorräder mit Verbrennungsmotoren hinter sich lassen. Die rückwärts laufende Elektromaschine soll das Bike noch besser machen. Ein Dreivierteljahr Tüftelei und harte Arbeit steckt in dem Elektrobike “T0RR”. Aus einer BMW S1000RR haben vier deutsche und vier chinesische Studenten Getriebe, Kupplung, Motor und die Elektronik entfernt und es dann in ein Rennmotorrad mit elektrischem Antrieb umgerüstet. Weitere Informationen rund um die Technik der Rennmaschine finden Sie hier.

Mobilität in Ballungsräumen

16. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Feinstaubbelastung und Lärm werden zunehmend zu einem Problem für große Ballungsräume. Als Hauptursache werden die Belieferungen von Handel und Endverbraucher, die gewerblichen Personenverkehre und natürlich auch der private motorisierte Individualverkehr genannt. Lassen sich diese Verkehre aus den engbesiedelten Ballungsräumen ohne Einbußen für die alltägliche Lebensqualität einfach verbannen oder sollten wir nicht den Fortschritt nutzen, den uns die Forschung für eine emissionsfreie Mobilität ermöglicht? Die GVB-Tagung “Mobilitäts in Ballungsräumen” versucht am 07. Mai 2015 an der Technischen Universität München darauf mit Beiträgen zum Stand der Entwicklung und zu ersten praktischen Erfolgen Auskunft zu geben. Mit dabei ist u.a. auch BEM-Präsident Kurt Sigl, der sich aktiv an der Podiumsdiskussion beteiligen wird. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung und Teilnahmemöglichkeiten finden Sie hier.

Neue Technologien für die emobile Zukunft

26. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Welcher Antrieb wird in den nächsten Jahren den Ton angeben? Wie müssen Batterien und Getriebe von Elektrofahrzeugen ausgelegt sein? Welche Anforderungen haben die Kunden in den unterschiedlichen Märkten? Die von Bayern Innovativ und der TU München konzipierte „4th Conference on Future Automotive Technology“ am 28. und 29. April 2015 in Fürstenfeldbruck gibt erneut Antworten auf aktuelle Herausforderungen der Elektromobilität. Über 40 Fachvorträge widmen sich den Themen Antriebstechnik, Energiespeicher sowie Technologien und Dienste. Außerdem wird Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner in der diesjährigen Podiumsdiskussion mit Vertretern der Wirtschaft folgender Frage nachgehen: „Billiges Öl – Wird das Elektroauto uninteressant?“. Kurze Pitches zu neuen Forschungsergebnissen und die begleitende Ausstellung erweitern das attraktive Programm. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Alltagstauglich, preisgünstig und sicher

22. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Ein attraktives Elektrofahrzeug zu einem erschwinglichem Preis, das Sicherheit und Komfort bietet und eine vernünftige Reichweite besitzt: dies war das Ziel des Visio.M-Projekts. Die beteiligten Forscher der Technischen Universität München (TUM), die das Fahrzeug zusammen mit Spezialisten aus der Industrie aufgebaut haben, stellen es nun im Rahmen der in München stattfindenden eCarTec der Öffentlichkeit vor.

Der Visio.M hat eine Reichweite von rund 160 Kilometern und bietet Platz für zwei Personen mit Gepäck. Mit nur 15 Kilowatt Motorleistung erreicht das Fahrzeug eine maximale Geschwindigkeit von 120 km/h. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku hinter den Sitzen, der aus Consumer-Zellen besteht und eine Kapazität von 13,5 kWh bereitstellt. Der Akku wiegt annähernd 85 kg und lässt sich in nur drei bis vier Stunden an einem 230 V-Anschluss aufladen. In seinen Gesamtkosten aus Anschaffung und Betrieb soll das Fahrzeug günstiger sein als ein vergleichbarer Benziner. Entscheidend für die hohe Energieeffizienz ist das geringe Gewicht. Die Fahrgastzelle besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, in Vorder-, Hinterwagen und Dachrahmen kommt Aluminium zum Einsatz. Alle Scheiben bestehen aus Polycarbonat. Dieses Material ist nur halb so schwer wie Glas, dank einer speziellen Beschichtung aber ebenso kratz- und witterungsbeständig. Auch bei Fahrwerk, Lenkung und Getriebe sparten die Forscher mit speziellen Leichtbaukonstruktionen Gewicht ein. Ohne Batterie wiegt der Visio.M damit nur 450 Kilogramm. Weitere Informationen rund um das Elektrofahrzeug finden Sie hier.

Online-Umfrage: Technologiesprünge in der Wertschöpungskette

7. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen einer Befragung für eine Dissertation an der Technischen Universität München werden die Auswirkungen der Elektromobilität und weiterer neuer Technologien auf die unternehmerische Wertschöpfungsgestaltung untersucht. Innerhalb der Befragung erfolgt eine Analyse, wie Unternehmen in Folge eines Technologiesprungs (bspw. konventionelle Fahrzeuge zur Elektromobilität) ihre Wertschöpfung gestalten können. Ziel ist es, auf Basis dieser Analyse mögliche Handlungsschritte für die Elektromobilität respektive bei einem Technologiesprung zu erhalten. Die Befragung dauert nur 15 Minuten. Hier können Sie mitmachen..!

TU München: Fokus Elektromobilität

10. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Für Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität München (TUM), sind die technologischen Fragen kein entscheidender Stolperstein mehr auf dem Weg in eine elektromobile Zukunft. Das Hauptproblem sei vielmehr die Wirtschaftlichkeit erklärte er im Rahmen der „Conference on Future Automotive Technology“, die mit dem Fokus Elektromobilität vom 26. bis 27. März 2012 auf dem Campus der TU München in Garching stattfand. Künftig gehe es vor allem darum, sich auf Fahrzeugkonzepte zu fokussieren, die auch wirtschaftlich darstellbar sind, erklärte Lienkamp.

Ziel des zweitägigen Kongresses war es, den rund 400 Teilnehmern eine ausgewogene Mischung von Beiträgen aus Industrie und Wissenschaft zu bieten und den Innovationstransfer und die Vernetzung zu fördern. Eine begleitende Ausstellung von sechs Industriesponsoren wurde als Plattform für Fachgespräche am Rande der Konferenz rege genutzt. In sechs Plenarvorträgen und 40 Fachbeiträgen wurden die fünf Themenblöcke „Vehicle Concepts“, „Powertrain“, „Energy Storage“, „Production“ sowie „Mobility & Service“ behandelt. Das TUM Science Center for Electromobility hat mit acht Lehrstühlen und 21 Instituten die „MUTE“-Konzept-Studie erarbeitet, die 2011 auf der IAA Premiere hatte. Mit „visiom“ ist bereits ein Nachfolge-Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung avisiert.

Elektrofahrzeugkonzept MUTE auf der IAA

13. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Auf der IAA 2011 in Frankfurt stellt die Technische Universität München ihr von Grund auf neu entwickeltes und konsequent auf die Elektromobiltät ausgerichtetes Fahrzeugkonzept “MUTE” vor. Mehr als 200 Mitarbeiter und Studierende von 20 Lehrstühlen der Technischen Universität München haben das Konzept in den zurückliegenden 18 Monaten erarbeitet und präsentieren der Weltöffentlichkeit nun den Prototypen eines höchst effizienten, kostengünstigen und sicheren Elektrofahrzeugs. Das MUTE-Konzept tritt den Beweis an, dass ein Elektrofahrzeug günstiger sein kann als ein entsprechendes Benzinmodell. MUTE wurde daher auf geringes Gewicht und maximale Effizienz getrimmt. Erste Fahrversuche hat das Fahrzeug mit Bravour bestanden.

Mehr zum Fahrzeugkonzept finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT. Noch kein Exemplar?

Erfolgreiche Fahrtests des Elektrofahrzeugs der TU München

21. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Eine Handvoll Neugierige konnten nun erstmals das neue Elektrofahrzeug der TU München bei Testfahrten beobachten. Noch ist der MUTE nur im Erlkönig-Gewand zu sehen; das endgültige Design wird erst auf der IAA in Frankfurt (15. – 25. September 2011, Halle 4, C23) enthüllt. Der Erlkönig des MUTE ist so aufgebaut, dass er die gleichen fahrdynamischen Eigenschaften aufweist wie das endgültige Fahrzeug. Die ersten Fahrtests bestätigten die an unzähligen Computersimulationen ausgetüftelte Auslegung des Fahrzeugs. Besonders auffällig sind die schmalen Reifen des MUTE. Sie minimieren den Rollwiderstand und sorgen damit für eine größere Reichweite. Um dem Fahrzeug trotz der schmalen Reifen (115/70R16) ein gutes Kurvenverhalten zugeben, wurde über die Auslegung von Federung, Dämpfung und Kinematik der Achse die Querdynamik optimiert. Im Ergebnis absolvierte der MUTE-Erlkönig den doppelten Spurwechsel (ISO Lane Change) besser als mancher herkömmlicher Mittelklasse Pkw. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das geringe Gewicht des Fahrzeugs. MUTE hat ein Leergewicht von nur 400 kg, dazu kommen weitere 100 kg für die Batterien. „Für ein Elektrofahrzeug ist ein geringes Gewicht essentiell“, sagt Professor Markus Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München. „Mehr Gewicht erfordert mehr Akkuleistung für die gleiche Reichweite und verursacht damit höhere Kosten. Mehr Gewicht heißt auch weniger Dynamik bei gleicher Leistung. Wir wollen aber ein Auto, das bezahlbar ist und Spaß macht beim Fahren.“

Weitere Informationen zur Fahrdynamikauslegung des Elektrofahrzeugs MUTE finden Sie hier.

TU München will bis 2012 Elektroauto in Serie bauen

28. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Die TU München hat einen ehrgeizigen Plan: Bis 2012 will die Universität laut Financial Times Deutschland ein erschwingliches Elektroauto in Serie bauen. Das Elektroauto namens „Mute“ soll nur Platz für zwei Personen bieten und nicht mehr als 10.000 Euro pro Stück kosten. Das Fahrzeug soll 120 Kilometer pro Stunde erreichen und „garantiert“ 100 Kilometer weit fahren, so der Plan. Bereits im nächsten Jahr wolle die Universität das Fahrzeug auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vorstellen und ab 2012 als Serienfahrzeug bauen, so der Bericht.