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ColognE-mobil startet 2010

21. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Köln wird Modellregion für Elektromobilität. Wie die Ford Werke GmbH – Autoindustrie-Partner des Projekts “ColognE-mobil” – jetzt mitteilte, liegt mittlerweile eine schriftliche Absichtserklärung (”Letter of Intent”) des Projektträgers Jülich für eine finanzielle Förderung vor. Damit könne der Großversuch im ersten Quartal 2010 starten, hieß es. Dabei würden unterschiedliche Aspekte wie etwa die Dauerhaltbarkeit der Batterien, Lade- und Entladezyklen, die Akzeptanz der Elektroautos und der Ladestationen sowie die Verkehrssicherheit unter Alltagsbedingungen getestet.

Der Ford-Beitrag fokussiert sich den Angaben zufolge zunächst auf die Erprobung von batterieelektrischen Nutzfahrzeugen des Typs Transit, die als Liefer- und Verteilerfahrzeuge eingesetzt werden. In einer ersten Projektstufe würden zehn E-Transit – sieben Kastenwagen, ein Pritschenwagen sowie zwei Personentransporter – ausgewählten Unternehmen zur Verfügung gestellt, so der Hersteller.

Mit im “ColognE-mobil”-Boot sitzen der Stromkonzern RheinEnergie, die Stadt Köln sowie die Universität Duisburg-Essen. Das Projekt ist Teil der “Modellregion Rhein-Ruhr” für Elektromobilität. Diese wird zusammen mit sieben weiteren Gebieten mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert.
via autohaus.de

“Diesel wird Auslaufmodell” – Ergebnisse d. Wissenschaftsforums Automotive

9. Juli 2009 klaus Keine Kommentare

Mit rund 300 Teilnehmern gut besucht war das erste Wissenschaftsforum Automotive an der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 1. Juli. Im
Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der Spitzenmanager wie der BMW-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Milberg, der Magna-Technikchef Prof. Burkhard Göschel und die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben angereist waren, standen die Themen Innovation am Standort Deutschland und Elektromobilität. Auf den Punkt brachte es Joachim Milberg: “Deutschland kann nur als Innovationsstandort überleben.” Dazu brauche es die Wissenschaft, vor allem die Naturwissenschaften, neben der Industrie und Politik, um Innovationen im Markt umzusetzen. Um 0,5 % unterschreitet Deutschland seit Jahren das Ziel, 3 % des Sozialprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben. Das entspricht pro Jahr 11,2 Milliarden Euro oder 90.000 Menschen, die in der Forschung eingestellt und bezahlt werden könnten. Eine Gefahr für den Innovationsstandort Deutschland sei zudem, so Milberg, dass deutsche Hochschulen jährlich “nur” 42.000 Absolventen der Ingenieurwissenschaften hervorbringen.

Der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna strebt gemeinsam mit einem Konsortium immer noch an, den Autobauer Opel zu übernehmen. Prof. Dr. Burkhard Göschel, Chief Technical Officer (CTO) der Magna International, skizzierte in seinem Vortrag die Rolle der Zulieferindustrie: “Die Bedeutung der Zulieferer wächst in Zukunft signifikant.” Dabei spiele die Elektromobilität eine wichtige Rolle, denn batteriegetriebene Elektrofahrzeuge erlauben weniger differenzierende Faktoren für die Autobauer. Göschel zeigte sich in der Diskussion davon überzeugt, dass die Kosten der Hybridsysteme um die Hälfte gesenkt werden können. Die Stickoxid-Abgasanforderungen an den Diesel, die SCR-Katalysatoren erforderlich machen, treiben den Preis für den Dieselantrieb nach oben. Kleine, aufgeladene Benzinmotoren und Hybrid lassen viele Fragezeichen hinter die Zukunft des Diesel machen, so Göschel.

Gemeinsam mit Ford und anderen Partnern bewirbt sich die UDE mit dem eigenen Modellprojekt “Simply e-Mobility” an dem Wettbewerb der Modellregion NRW. Dabei spielt die Verkehrsprognose, so Stauforscher Prof. Michael Schreckenberg, zur Abbildung und Entwicklung der richtigen Verkehrsinfrastruktur eine Schlüsselrolle.
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Event – Erstes Wissenschaftsforum Automotive

23. Juni 2009 klaus Keine Kommentare

Zum ersten Wissenschaftsforum Automotive lädt das CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 1. Juli ein. Erwartet werden zahlreiche prominente Experten sowie NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, die zum Stand der Elektromobilitäts-Aktivitäten in NRW sprechen wird.

“Das Thema Elektromobilität und neue
Antriebe zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Tagung”, so Kongressveranstalter
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Auf einiges Interesse wird etwa der Vortrag des Chief Technical Officer (CTO)
der Magna International, Prof. Dr. Burkhard Göschel stoßen. Er fokussiert das zukünftige Geschäftsmodell der Automobilzulieferer. Dabei zielt er auch auf das Thema der Elektromobilität.

Das erste Wissenschaftsforum Automotive ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des CAR – Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit der FH Gelsenkirchen und dem Förderverein Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen, der in diesem Rahmen zum 5. Unternehmergespräch einlädt. Der Eintritt zum ersten Wissenschaftsforum Automotive ist für die Teilnehmer kostenlos.
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