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Smart ed – 2012 in Serie

23. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Nach Flottentests mit dem Smart ed in London und Berlin, startet Ende 2009 eine Kleinserie noch mit Lithium-Ionen-Akkus von Tesla. Ab 2012 ist der Elektro-Smart regulär erhältlich, die Akkus stammen dann aus dem Joint-Venture “Deutsche Accumotive” von Daimler und Evonik. Eine Schlüsselposition bei der Batterietechnik-Allianz kommt der Li-Tec Battery GmbH im sächsischen Kamenz, zu – einem Gemeinschaftsunternehmen von Evonik (50,1%) und Daimler (49,9%). Li-Tec verwendet die wichtigen Batteriekomponenten von Evonik, um Lithium-Ionen-Zellen zu produzieren. Der in London eingesetzte Smart ed basiert noch auf dem alten Modell und weist ältere Nickel-Hydrid-Akkus auf. Der E-Motor leistet 33 kW (41 PS). Der Stromverbrauch wird auf 12 Kilowattstunden pro 100 Kilometer beziffert. Spätestens nach 110 Kilometer muss aufgeladen werden. Aus diesem Grund legt Daimler das Augenmerk auf die Entwicklung einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie. Man arbeitet an der Industrialisierung und Standardisierung dieser Batterie-Technologie und will so die Voraussetzungen schaffen, dass künftig interessante Margen erzielt und somit Produkte zu marktfähigen Preisen angeboten werden können. Das Entwicklungsziel ist eine standardisierte, industrialisierte Produktion von Lithium-Ionen-Batterien sowohl für Hybrid- als auch für Brennstoffzellen- und reine Batteriefahrzeuge. Aus diesem Grund kommt 2010 eine Elektro-A-Klasse in Kleinserie, 2011 eine B-Klasse mit Brennstoffzelle. Denn auch im Bereich des Wasserstoffbetriebs sind noch viele Fragen zu Kosten und Infrastruktur offen.

Strategie – Low Carbon Economic Area

21. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Vor zirka einer Woche hat die britische Regierung ihre Low-Carbon-Industrial-Strategy vorgestellt und die erste Low-Carbon-Economic-Area im Südwesten Englands präsentiert. In Sunderland, dem Nordosten von Großbritannien, soll jetzt die zweite Low-Carbon-Economic-Area des Landes, mit dem Fokus auf umweltverträgliche Automobiltechnologie, entstehen. Nissan ist bereits in diesem Gebiet ansässig und wird nach einem Bericht der Tageszeitung Guardian, hier in Zukunft seine Elektroautos bauen. Die britische Regierung hofft das Land so zum europäischen Zentrum für umweltfreundliche Fahrzeuge zu entwickeln. Toyota hatte bereits vergangene Woche angekündigt seine Hybridautos in Großbritannien bauen zu lassen. Mit der Entscheidung von Nissan würden nun vorraussichtlich 4.500 Arbeitsplätze gesichert und ein Netzwerk von bis zu 20.000 Zulieferern entlastet, das zuletzt durch die Krise unter Druck geraten war.

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