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Artikel Tagged ‘Umrüstung’

Der Elektro-Trabi

16. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Hamburger Unternehmen Karabag hat einen Trabant P 601, Baujahr 1989, zum Elektroauto umgerüstet. Auch andere haben sich schon daran versucht. Der Durchbruch blieb bis dato aus. Seine Premiere feiert der Elektro-Trabi auf der heute gestarteten Automechanika in Frankfurt. Der Stromspeicher von elf Kilowattstunden genügt den Angaben des Umrüsters zufolge, um eine Strecke von bis zu 130 Kilometer zu bewältigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 Kilometern pro Stunde. An die Steckdose muss das Gefährt etwa fünfeinhalb Stunden, um die Akkus aufzuladen und reisefertig zu sein. Der Umrüstungsbausatz aus Elektroantrieb, Steuereinheit, Akku und Standheizung kostet 13.500 Euro und eignet sich auch für andere Oldtimer, Pkw-Typen und Transporter. Hinzu kommt die Montage, die in jeder der bundesweit über 400 Partnerwerkstätten ausgeführt werden kann.

Offener Brief: Umrüstung des Bundestagsfuhrparks auf eMobilität

5. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Auf Spiegel Online weckte folgender Artikel heute unsere Aufmerksamkeit: Fahrbereitschaft des Bundestags droht die Pleite. Darauf Bezug nehmend hat sich BEM-Präsident Kurt Sigl mit einem offenen Brief an Bundestagspräsident Norbert Lammert gewendet und weißt darin auf folgendes hin: “Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass darin auch die Chance besteht, die Vereinbarungen des jüngst verabschiedeten Koalitionsvertrags zeitnah umzusetzen. Dort heißt es, der Bund werde seinen Fuhrpark sukzessive auf Elektromobilität umrüsten. Im Rahmen einer eventuell unausweichlichen Neuausschreibung des Auftrags für den Bundestagsfahrdienst sollte deshalb von der Bundestagsverwaltung eine signifikante Anzahl an umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen eingefordert werden. Auch die Umrüstung der 30 bundestagseigenen Fahrzeuge sollte in diesem Zusammenhang angedacht werden.” Den vollständigen offenen Brief können Sie hier einsehen. Viel Spaß beim Lesen..!

Ecos Harbinger: Sportliche Bereicherung

24. Januar 2010 klaus 1 Kommentar

ecos_harbingerEine sportliche Bereicherung des eCar-Spektrums soll der Harbinger von Ecos bringen – bislang für Ihre Elektro-Umrüstungen von z.B. VW-Käfer Co. bekannt. Eckdaten des Flügeltürers: Vmax 190 km/h, 0-100 kmH 6 Sek., 240 km Reichweite, ca. 60.000 Euro Endpreis.
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Elektrifizierter Mazda2 im Feldversuch

3. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Mit drei zu Elektrofahrzeugen umgerüsteten Mazda2 nimmt der japanische Autoproduzent an einem Feldversuch teil. Der soll im März 2010 in Tsukuba bei Tokio beginnen und “alle Aspekte der Elektromobilität” untersuchen.
via focus.de

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Elektroautos made in Kärnten

15. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

funtrainSTS Consulting & Trading aus Poggersdorf in Kärnten ist ein Hersteller von Elektrobussen und sog. Bummelzügen oder Funtrains z. B. für Sightseeing und Kinderbelustigung. Aufgrund einer just geschlossenen Lizenzvereinbarung mit Enerblu aus Modena wird STS sein Portfolio nun um die Umrüstung von Autos mit Verbrennungsmotor und den Vertrieb “elektrifizierter” Wagen erweitern. Geplant ist die Umrüstung von Fahrzeugen der Marken Fiat, Renault und Daimler. Zwei Prototypen sind schon fertig. Im Zuge der Ausweitung des Geschäftsfelds ist die Einstellung zehn weiterer Mitarbeiter geplant.

Firmenchef Bernhard Trattnig plant einen Ausstoß von zehn Fahrzeugen im Monat. Und rechnet trotz der hohen Kosten (ein Fiat Fiorino kostet als Benziner 12.000 Euro, als Elektroauto 48.000 Euro) mit einer guten Nachfrage, etwa von Kommunen oder Stromkonzernen.
via kleinezeitung.at

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Knallgrün u. elektrisch: Elektrotwingo auf Testfahrten im Harz

24. September 2009 klaus Keine Kommentare

elektroauto_landkreis-harz_hs-harzDer elektrische Fuhrpark des Forschungsprojektes “Harz.ErneuerbareEnergien-mobility” (Harz.EE-mobility) wurde kürzlich um einen neuen Testwagen erweitert. Dipl.-Ing. Ute Urban vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) fährt nun mit dem knallgrünen, in der Schweiz umgebauten Twingo durch den Landkreis Harz. Auf diese Weise sollen erste praktische Erfahrungen mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen im ländlichen Raum gesammelt werden. Das Fahrzeug ist mit einem Hochtemperatur-Akku und Rekuperation ausgestattet. Ziel von Harz.EE-mobility ist es, zu erforschen, wie sich regionale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen mit den alltäglichen Bedürfnissen der Benutzer von Elektrofahrzeugen in Einklang bringen lassen. Zudem sollen Elektroautos, beispielsweise von Lieferdiensten oder Carsharing-Modellen, ins Harzer Stromnetz eingebunden werden.

Pimp your (E-)Car: mobile Community für Tuning-Fans

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

mobietvZur IAA ging auch die mobile Community Tuningworld an den Start. Gemeinsam mit der Tuning World Bodensee, Europas größter Tuning-Messe, hat die in München ansässige mobieTV GmbH hierfür ein Handy-Portal entwickelt, auf dem die Zielgruppe Mann 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche alles findet, was das Tuning-Herz begehrt: Videos, Bilder, Wallpapers, Klingeltöne und Musik. Neben vielen Informationen rund um das Thema Auto-Tuning sowie Neuigkeiten und Streamings von der Messe in Friedrichshafen will die Community auch einen virtuellen Treffpunkt für Gleichgesinnte bieten. Es handelt sich um einen reinen Web-Service, also nicht etwa eine App für iPhone oder Blackberry.

E-Kart: Rasante Projektarbeit

2. September 2009 klaus Keine Kommentare

Im Rahmen einer Projektarbeit haben fünf Studenten der Hochschule Karlsruhe ein Kreidler F100 Kart von einem Verbrennungs- auf einen Elektroantrieb umgerüstet. Neben der technischen Umsetzung war das Finden von Sponsoren Teil des Projekts. Für die Beschaffung des Karts sowie aller zu verbauenden Komponenten waren die Studierenden selbst verantwortlich. Zusätzlich wurde im Rahmen des siebenmonatigen Projekts ein Prototyp einer elektronischen Antriebsregelung für ein Elektrofahrzeug entwickelt, programmiert und getestet. Diese Regelung arbeitet ähnlich einer Antriebs-Schlupf-Regelung. Für den Antrieb sorgen zwei bürstenlose Servomotoren der Serie NDS von ATS Antriebstechnik, die vor der Hinterachse quer eingebaut wurden und über einen Kettenantrieb die Kraft auf die Räder des Fahrzeugs übertragen. Die Akkus reichen im Testbetrieb für rund zwei Stunden Fahrt. Neben Batterie und Motor ist auch die Geschwindigkeitsregelung eines solchen Fahrzeugs entscheidend. Hier setzten die Studenten auf zwei Motorregler des Typs “Bamobil-D3 350″ von Unitek. Mit dem 4-Quadranten-Regler lässt sich auch eine Rekuperation – also die Rückspeisung der Bremsenergie -realisieren.
via Industrie.de

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Peripherie: Überstromschutz in E-Fahrzeugen

25. August 2009 klaus Keine Kommentare

An der Fakultät für Maschinenbau der FH Landshut wurde unter der Führung von Prof. Dr.-Ing. Franz Prexler in nur 18 Monaten aus einem 2,2 Tonnen schweren Luxus-SUV (BMW X5) ein echter Plug-In-Hybrid mit Range-Extender entwickelt, der sich problemlos an einer Steckdose aufladen lässt. Nun wurde das fahrbereite Fahrzeug in Landshut der Öffentlichkeit vorgestellt.

mbl_x5 Das Herzstück des MBL X5 Hybrid ist ein 400Vdc Akkumulator, bestehend aus 4.800 Einzelzellen mit moderner Lithium-Ionen-Technik, der die beiden Elektromotoren und alle Nebenaggregate des Fahrzeugs mit Strom versorgt. Als Überstromschutz sind in den Zuleitungen Sicherungen von Ferraz Shawmut zwischengeschaltet.

Dipl.-Ing. Björn Asmussen von Ferraz Shawmut, der das Projekt betreute, erklärt die technische Herausforderung: “Bei einem Hybridfahrzeug handelt es sich um eine Gleichspannungsanwendung, bei der zum einen aufgrund des fehlenden Nulldurchgangs das Löschen des Lichtbogens in der Sicherung schwieriger ist als bei Wechselspannung. Zum zweiten sind die prospektiven Kurzschlussströme relativ gering. Deshalb kamen Sicherungen mit einer ausgesprochen flinken Charakteristik zum Einsatz. Andererseits sind die extreme Wechsellast und die hohe Umgebungstemperatur, die eine vorzeitige Alterung der Sicherungskomponenten bewirken, zu beachten.”

x5_batteryUm die Batterie zu schützen, entschied man sich für zylindrische Sicherungen mit 30A zur Abschaltung von Zellkurzschlüssen der in Stacks verschalteten Lithium-Ionen Zellen. Dabei wurden jeweils 2 Stränge zusammen auf eine Sicherung geschaltet, ausgelegt auf einen minimalen Kurzschlussstrom von 100A je Strang. Die beiden Elektromotoren des Herstellers Brusa wurden mit 2 Sicherungen à 300A Nennstromstärke ausgestattet, die für 500Vdc bei einer Zeitkonstante von L/R <= 10ms geeignet sind. Neben der Lithium-Ionen Batterie und den Motoren wurden auch weitere Komponenten wie die Ladegeräte und der APU-Abgang mit Ferraz Shawmut-Sicherungen geschützt. Dazu gehören auch die DC/DC-Wandler, welche die von der Batterie erzeugte Gleichspannung von 400 Volt auf die 14Volt einer normalen Autobatterie umwandeln. Aus Platz- und Gewichtsgründen wurden im MBL X5 ausschließlich Sicherungen mit äußerst kompakten Baugrößen verwendet.
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Emissionsfreie Gemüselieferung

21. Juli 2009 klaus Keine Kommentare

Auf dem Marktplatz von Kirchheim/Teck stellte die Elektro-Fahrzeuge Schwaben GmbH (EFA-S) unlängst einen auf Elektroantrieb umgerüsteten Serienlieferwagen vor und in Betrieb. Der Renault Master hat TÜV-Segen, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und 18 Prozent Steigfähigkeit. Laut Hersteller eignet sich diese Konfiguration ideal für Lieferwagen, die im Stadtverkehr täglich rund 50 km oder weniger eingesetzt werden. Das vorgestellte Fahrzeug wird von einem Obst- und Gemüsehändler genutzt.
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