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Artikel Tagged ‘USA’

Nissan baut den Leaf jetzt auch in den USA

10. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Der japanischer Hersteller Nissan kündigte am Mittwoch an, dass in dieser Woche die Produktion des Elektroauto-Modells Leaf im Werk Smyrna im Bundesstaat Tennessee anlaufen werde. Die bis dato weltweit verkauften 50.000 Fahrzeuge stammen aus japanischer Fertigung, wobei 19.500 Stück auf US-Highways fahren. Nissan wird den Leaf auf der gleichen Produktionslinie herstellen wie seine herkömmlichen Modelle Altima und Maxima. Rein technisch sei das kein Problem, erklärten die Japaner. Die Batterien und der Elektromotor stammen aus US-Fertigung.

Texanische Kleinstadt macht vor, wie es geht

27. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Die kleine Gemeinde Mueller in der Nähe von Austin im US-Bundesstaat Texas ist bereits heute mit einem intelligenten Stromnetz ausgestattet und deckt ihren Bedarf an Strom vollständig aus Erneuerbaren Energien. Das Energie-Management der Häuser läuft über modernste Smart-Meter, die den Hausbewohner auf Wunsch alle 15 Minuten über den aktuellen Stand des Stromverbrauchs und der Stromerzeugung informieren. Alle Häuser in Mueller wurden ohne toxische Substanzen gebaut und sind nahezu vollständig recycelbar. Für vier Parkplätze wird mindestens ein Baum gepflanzt, um den Erhitzungseffekt zu senken. Zwanzig Prozent der Gesamtfläche von Mueller sind für Parks und Spielplätze reserviert, die mit Geräten aus recycelten Materialien bestückt sind.

Jetzt soll Mueller zur Teststadt für Elektroautos werden. In Zusammenarbeit mit der Regierung, Forschern und einigen NGOs will General Motors Informationen dazu sammeln, wie sich eine hohe Elektroauto-Dichte auf das Stromnetz auswirkt. 60 der insgesamt 600 Haushalte wurden vor diesem Hintergrund mit Chevrolet Volts ausgestattet. Die Einwohner konnten die Fahrzeuge entweder mit einem Rabatt von 15.000 US-Dollar kaufen oder aber mit einem Rabatt von 3.000 US-Dollar leasen. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt..!

Neue Standard-Ladetechnik in Europa und den USA

Audi, BMW, Chrysler, Daimler, Ford, General Motors, Porsche und Volkswagen haben vereinbart, den auf der einheitlichen Fahrzeugschnittstelle basierenden Ansatz für das Schnellladen – das DC-Schnellladen mit dem Combined Charging System – in Elektrofahrzeugen künftig in Europa und den USA einzusetzen. Das Combined Charging System vereint ein-phasiges Laden mit Wechselstrom, schnelles Wechselstromladen mit Drehstromanschluss, Gleichstromladen für Haushalte oder ultraschnelles Gleichstromladen an Stromtankstellen mit nur einer Schnittstelle im Fahrzeug. So kann der Kunde an den meisten Ladestationen unabhängig von Stromquelle und angebotener Ladegeschwindigkeit laden. Dieser Vorteil soll den Aufbau einer standardisierten Infrastruktur beschleunigen.

Die SAE (International Society of Automotive Engineers) hat das Combined Charging System als den Standard zum Schnellladen bestimmt, der das bestehende Typ 1 basierte AC-Laden erweitert. Der Standard wird diesen Sommer offiziell veröffentlicht. Die European Automobile Manufacturers Association (ACEA) hat das Combined Charging System ab 2017 als einheitliche AC/DC-Ladeschnittstelle für alle neuen Fahrzeugtypen in Europa ausgewählt.
Kommerziell erhältliche Ladestationen stehen voraussichtlich Ende dieses Jahres bereit. Alle beteiligten Automobilhersteller entwickeln Fahrzeuge, die das Combined Charging System nutzen. Erste Fahrzeuge mit der Technologie werden 2013 in den Markt eingeführt.

USA: Datenbank für Ladestationen

26. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Das US-Energieministerium hat eine Datenbank für alternative Tankstellen aufgebaut. Wer also statt Benzin Strom tankt, kann künftig auf der Webseite seinen Standort eingeben und sich via Google Maps anzeigen lassen, wo im Umkreis der nächsten 5 Kilometer die nächste Ladestation zu finden ist. Für das Angebot, das Alternative Fuels and Advanced Vehicles Data Center (AFDC), ist das GeoEVSE Forum verantwortlich. Daran sind 80 Unternehmen beteiligt. Dazu gehören unter anderem Google, der Ladesäulenhersteller Coulomb sowie die Elektronikhandelskette Best Buy, die auf den Parkplätzen einiger Filialen Ladesäulen aufgestellt hat. Ziel ist, eine möglichst vollständige Datenbank mit alternativen Tankstellen aufzubauen.

USA: Ford Focus Electric in 18 Pilotprojekten

26. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Ende 2011 wird der erste batteriebetriebene PKW von Ford seine Markteinführung haben. Zunächst will der amerikanische Automobilbauer den Ford Focus Electric in 18 amerikanischen Großstädten auf den Markt bringen. Die Modellregionen wurden nach den Gesichtspunkten bestehende Infrastruktur, Nachfrage nach Hybrid- und Elektroautos und Kooperationsbereitschaft der ansässigen Energieversorger ausgewählt.

US-Automagazine wählen Chevrolet Volt zum Auto des Jahres 2011

22. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Chevrolet Volt wurde in dieser Woche von den wichtigen U.S.-amerikanischen Automagazinen Motor Trend und Automobile Magazine gleich zwei mal zum Auto des Jahres 2011 gekürt. Die Redakteure von Motor Trend begründeten ihre Auswahl so: “Der Volt hält das Versprechen des ursprünglichen Konzeptfahrzeuges. Er kombiniert die Vorteile eines Elektromotors wie Effizienz und niedrige Emissionen mit der Flexibilität und Reichweite des zusätzlichen Verbrennungsmotors. Wir haben beim Volt anfänglich an ein wissenschaftliches Experiment gedacht, aber herausgekommen ist ein Meilenstein.” “Der Volt ist derzeit das raffinierteste und wichtigste Fahrzeug auf der Straße. Er wird nicht nur unser Fahrverhalten grundlegend ändern, sondern hat auch einen Einfluss darauf, was wir zukünftig fahren”, begründet das Automobile Magazine die Titelvergabe.

Better Place: Elektrotaxis für San Francisco

2. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Nach Tokio will Better Place nun auch in San Francisco eine Infrastruktur für Akkuwechselstationen für Taxis installieren. In drei Jahren sollen Taxikunden in Kalifornien mit Elektroautos von A nach B kommen. Zwischen San Francisco und San José sollen deshalb vier Wechselstationen aufgebaut werden, in denen die Taxis schnell leere Akkus gegen volle austauschen können. Partner des Projekts sind ein Taxiunternehmen, ein Carsharinganbieter und eine regionale Umweltbehörde. Finanzielle Zuschüsse kommen zudem vom US-Verkehrsministerium.

Elektroauto Chevrolet Volt für rund 32.000 Euro

6. August 2010 Juliane Keine Kommentare

In den USA wird jetzt das Elektroauto Chevrolet Volt für 41.000 US-Dollar, umgerechnet rund 32.000 Euro, verkauft. Der Kauf wird mit maximal 7.500 Dollar auf die Einkommenssteuer angerechnet. Damit kostet das Elektroauto im günstigsten Fall 33.500 US-Dollar, etwa 25.800 Euro. Angeboten wird der Volt aktuell in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York, Michigan, Connecticut, Texas, New Jersey und Washington D.C.. Ausgeliefert wird der Stromer mit einem 120-Volt-Ladekabel und einer achtjährigen Garantie auf das Lithium-Ionen-Packet. In Deutschland soll der Stromer als Opel Ampera im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Preise hierfür sind noch nicht bekannt.

Chevrolet Volt: 8 Jahre Garantie auf den Akku

20. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Der US-Autohersteller General Motors hat jetzt bekannt gegeben, dass er auf den Akku seines Plugin-Hybridautos eine Garantie von 8 Jahren oder rund 160.000 Kilometern geben wolle. Sollte innerhalb dieser Spanne ein Schaden auftreten, werde GM ihn gegen einen neuen Akku austauschen. Die Garantie bleibt auch erhalten, sollte das Fahrzeug während dieser Zeit verkauft werden. Sie umfasst sowohl den Akku als auch die dazugehörigen elektronischen Fahrzeugkomponenten. Interessant: auf die Autos mit Verbrennungsmotor gibt der Autohersteller nur eine fünfjährige Garantie. Der Volt soll im Herbst auf den US-amerikanischen Markt kommen. Als zusätzlichen Kaufanreiz spendiert GM seinen ersten Kunden eine Ladestation vom Hersteller Coulomb Technologies für die heimische Garage. In Europa müssen sich die Kunden voraussichtlich bis 2011 gedulden, dann kommt das Plugin-Hybridauto als Opel Ampera auch hier auf den Markt.

USA: hohe Nachfrage nach Elektroauto Chevrolet Volt

8. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

In der vergangenen Woche gab Ed Whitacre, Präsident und CEO von General Motors, bekannt, dass das Unternehmen die Markteinführung des Chevrolet Volt auf weitere US-Staaten ausweiten wird. Als Grund nannte er das in den gesamten Vereinigten Staaten herrschende starke Interesse an dem neuen Elektrofahrzeug. Whitacre bestätigte, dass der Volt zunächst auf sieben US-amerikanischen Märkten erhältlich sein wird. Ende 2010 wird der Verkauf in Kalifornien, Washington D.C., Austin (Texas) und New York City beginnen. Im ersten Quartal 2011 soll der Volt dann auch bei Händlern in Michigan, New Jersey, Connecticut sowie im Rest der Staaten Texas und New York eintreffen. “Die Ausweitung des Verkaufs auf so unterschiedliche Märkte wie Texas und New York ist durchaus möglich, denn der Chevrolet Volt ist sowohl bestens für den Stadtverkehr, als auch für längere Überlandstrecken geeignet, für den texanischen Sommer, wie auch für den Winter in Manhatten”, so Whitacre. “Der Volt bietet die Freiheit des treibstofffreien Antriebs, jedoch ohne den Stress, jede Reise um den Ladezustand der Batterie herum organisieren zu müssen.” Zur Feier der erweiterten Markteinführung startete der Volt am 1. Juli in Austin, Texas, zu einem 2.860 Kilometer langen “Freedom Drive”. Die Fahrt führte über Little Rock (Arkansas), Nashville (Tennessee), Washington D.C. und Philadelphia nach New York City, wo sie am 4. Juli endete – gerade rechtzeitig zu den Feierlichkeiten anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages. Der “Freedom Drive” veranschaulichte die einmalige Fähigkeit des Volt, rund 60 Kilometer als reines Elektrofahrzeug zu fahren und danach mit stromerzeugtem Antrieb eine Gesamtreichweite von über 500 Kilometern erreichen zu können.