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Artikel Tagged ‘VDA’

VDA testet ubitricity Laternenladepunkt für Elektrofahrzeuge

3. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) testet die Ladeinfrastruktur des BEM-Mitgliedsunternehmens ubitricity mit einem Laternenladepunkt vor der eigenen Haustür in Berlin-Mitte. Die Systemsteckdose im Lichtmast in der Markgrafenstraße wurde im Dezember von VDA-Geschäftsführer Dr. Ulrich Eichhorn sowie den ubitricity-Geschäftsführern Knut Hechtfischer, Dr. Frank Pawlitschek und Dr. Rupert Stützle eingeweiht.

„Die deutschen Automobilhersteller bringen bis Ende kommenden Jahres 16 neue elektrifizierte Serien-Modelle auf den Markt. Die Nachfrage nimmt spürbar zu. Dieses breite Angebot an Fahrzeugen muss nun rasch flankiert werden von einem Ausbau der Ladeinfrastruktur. Hierzu kann ubitricity mit seinem neuen Ladekonzept, das auch das Laden an Laternen einschließt, einen wertvollen Beitrag leisten“, erläuterte VDA-Geschäftsführer Dr. Eichhorn die Entscheidung des Verbandes, am Technologietest des Berliner Start-up Unternehmens teilzunehmen. „Autofahrer brauchen eine einfache und vor allem flächendeckende Ladeinfrastruktur“, betonte Dr. Rupert Stützle, CTO von ubitricity. „Über die Zusammenarbeit mit dem VDA freuen wir uns sehr.“

“Deutschland soll Leitanbieter werden”

20. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

“Deutschland soll Leitanbieter für Elektromobilität werden. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft müssen jetzt gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen. Innerhalb der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) zeigt sich, wie eng die beteiligten Branchen schon jetzt zusammenarbeiten.” Das erklärte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und BDI-Vizepräsident Matthias Wissmann am Dienstag in Berlin anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung von BDI und Deutschem Verkehrsforum “Elektromobilität in Deutschland: Eine Zwischenbilanz”.

“Für den Erfolg der Elektromobilität ist entscheidend, dass den Erwartungen der Nutzergruppen hinsichtlich Preis und Alltagstauglichkeit entsprochen wird”, betonte Klaus-Peter Müller, Präsidiumsvorsitzender des Deutschen Verkehrsforums. “Über die Kernthemen wie Batteriesystemproduktion oder Normung hinaus liegen uns die Aspekte Rohstoffversorgung, Anreize für einen erfolgreichen Marktstart und Nutzung des Potenzials im innerstädtischen Lieferverkehr besonders am Herzen.”

Autoindustrie fordert staatlich finanzierte Batteriefabriken

25. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, fordert die Bundesregierung auf, Batteriefabriken staatlich zu fördern. “Für die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland ist eine weltweit wettbewerbsfähige Batterie- und Zellproduktion entscheidend”, sagte er dem Handelsblatt.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel im Handelsblatt.

“Wir müssen nicht die Ersten sein”

28. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Diese Woche erklärte VDA Präsident Matthias Wissmann im Interview mit dem Tagesspiegel wie er staatliche Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos sieht. “In ein bis anderthalb Jahren, wenn die Markteinführung von eAutos näher rückt, muss die Politik entscheiden, welche Verkaufszahlen sie in Deutschland ab 2013 für wünschenswert hält”, so Wissmann. Genau dann müsse die deutsche Regierung entscheiden, welche Verkaufszahlen sie in Deutschland ab 2013 anstrebe. Vor diesem Hintergrund müsse dann entschieden werden, ob die höheren Anschaffungskosten für Elektroautos teilweise oder ganz von staatlicher Seite kompensiert werden. Wissmann sagte dem Tagesspiegel außerdem, dass er hoffe, dass die Bundesregierung den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität über 2011 hinaus verlängern werde. Denn die deutsche Autoindustrie brauche für die nächsten Jahre stabile Rahmenbedingungen für Investitionen und die Ansiedlung innovativer Technologien. Und das “nicht in fünf Jahren, sondern in zwei oder drei Jahren. Sonst werden die Batterien nicht hier, sondern weiter in China, Südkorea oder in den USA produziert”. Wissmann erklärte weiter: “Unsere Ansprüche an Qualität, Komfort und Sicherheit sind zu Recht die höchsten in der Branche. Wir müssen beim Elektroauto vorne dabei sein – aber wir müssen nicht die Ersten sein.”

Das gesamte Interview im Tagesspiegel

Wissmann fordert gemeinsame Anstrengung von Politik und Wirtschaft

25. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem 12. Technischen Kongress des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Ludwigsburg machte der Präsident des VDA, Matthias Wissman eines ganz deutlich: Deutschland braucht den Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft, um Leitmarkt für eMobilität zu werden. “Der weltweite Wettlauf um die Elektromobilität hat begonnen. Wichtige Autoländer sehen in der Elektromobilität die strategische Chance, die Spitzenstellung der deutschen Automobilbranche bei Verbrennungsmotoren wettzumachen. Es kommt nun entscheidend darauf an, dass der Industrie- und Forschungsstandort Deutschland keinen Wettbewerbsnachteil erleidet. Es gilt durch schnelles, unbürokratisches Handeln das notwendige Know-how in Deutschland aufzubauen.” Deutschland habe die Chance, als Industrie- und Wissenschaftsstandort die Führung bei der Elektromobilität zu übernehmen. Bislang seien die Batteriekosten für den Volumenmarkt noch deutlich zu hoch. “Hier ist die Politik gefordert. Sie kann die Markteinführung von Elektroautos nicht allein dem Markt überlassen. Aber sie kann auch nicht im nationalen Alleingang den Königsweg suchen. Sonst geraten wir in einen Subventionswettlauf verschiedener Nationen, der letztlich der Industrie und dem Kunden nicht wirklich weiterhilft”, erklärte Wissmann. Die Branche brauche international vergleichbare Standards, eine leistungsfähige Infrastruktur und ein vergleichbares Wettbewerbsumfeld bei den Rahmenbedingungen, der Forschungsförderung und den Markteinführungsimpulsen. Wichtige erste Schritte im Bereich der Standardisierung seien bereits durch Kooperationen der Automobilindustrie, Energiewirtschaft und Elektroindustrie realisiert worden. “Die Politik ist gut beraten, der Industrie keine Steine in den Weg zu legen – und das Autofahren für den Bürger nicht weiter zu verteuern. Ihre Aufgabe sollte es daher sein, die enormen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der gesamten Automobilindustrie durch langfristig angelegte Anstrengungen bei Hochschulen und Forschungsinstituten zu begleiten, die Einführung der Elektromobilität durch ein gemeinsames Wettbewerbsumfeld in Europa zu flankieren, eine faire Besteuerung für Elektrofahrzeuge zu gewährleisten, und den Aufbau einer funktionstüchtigen flächendeckenden Infrastruktur zu unterstützen”, betonte Wissmann.

VDA: Technologie-Kongress zur eMobilität

14. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Der 12. Technische Kongress des VDA findet am 24. und 25. März 2010 in Ludwigsburg statt. Es werden über 400 internationale Gäste zu dem europaweit wichtigsten Technologie-Symposium erwartet. Gemeinsam werden Vertreter der Hersteller, Energieversorger und Zulieferer über die Fortschritte und Perspektiven der eMobilität diskutieren. Das Tagungsprogramm und Anmeldeformular stehen hier zum Download bereit.

Zusammenschluss zur Förderung der Elektromobilität

4. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Die deutsche Industrie will Elektromobilität auf die Straße bringen. Die Verbände aus der Automobilindustrie, der Energiewirtschaft und der Elektroindustrie – VDA, BDI, BDEW und ZVEI – haben einen Lenkungsausschuss Elektromobilität und alternative Antriebe gegründet. Der soll künftig als zentraler Ansprechpartner für die Regierung zur Verfügung stehen. Auf politischer Seite wurde die so genannte Geschäftsstelle Elektromobilität ins Leben gerufen, die diesen Montag mit ihrer Arbeit begonnen hat. Sie ist ein erstes Ergebnis des vor einem halben Jahr ins Leben gerufenen “Nationalen Entwicklungsplans für Elektromobilität” des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesverkehrsministeriums. Auch die Bundeskanzlerin widmet sich mit dem geplanten Spitzengespräch zur Elektromobilität am 03. Mai 2010 dem Thema. Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen eine “Roadmap” zur Elektromobilität verabschieden. Ziel der Regierung ist es Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren und bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Im Vorfeld des Spitzengesprächs mit Angela Merkel wollen sich die Geschäftsstelle für Elektromobilität und der Lenkungsausschuss auf eine Struktur für ein gemeinsames Arbeitsprogramm einigen.

via Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. Februar 2010

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“Lenkungskreis E-Mobility” gegründet

8. September 2009 klaus Keine Kommentare

“Das Elektrofahrzeug hat das Potenzial, als Innovationsträger für den Standort Deutschland zu dienen. Es wird für die umweltfreundliche Mobilität von morgen einen wichtigen Beitrag leisten”, betonten Dr. Thomas Schlick, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sowie Vorsitzender des Normenausschusses Automobiltechnik, und Dr.-Ing. Bernhard Thies, Geschäftsführer der DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE). Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sei allerdings der flächendeckende Aufbau einer Infrastruktur, die es ermöglicht, Batterien schnell und zuverlässig wieder aufzuladen.

Wichtig für die Einführung von Elektrofahrzeugen ist die Interoperabilität der einzelnen Systeme und Komponenten. Normung und Standardisierung spielen hier die Schlüsselrolle.
Aus diesem Grund haben VDE|DKE gemeinsam mit dem VDA Normenausschuss Automobil
im DIN ein Lenkungsgremium zur Koordinierung der Aktivitäten gegründet. Ziele des Lenkungskreises E-Mobility sind die Förderung von Entwicklungen, das Steuern und Koordinieren der verschiedenen Normungs- und Standardisierungsprojekte sowie der kontinuierliche Informationsfluss in die Community. Dies betrifft vor allem die Standardisierung der Schnittstelle für das Laden von Elektrofahrzeugen am Stromnetz und die Standardisierung leistungsfähiger und zuverlässiger Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Als zukünftiger Partner beim Aufbau der Infrastruktur ist außerdem das Elektrohandwerk über den Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) eingebunden.

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VDA: eMobilität braucht langfristige Planung

20. August 2009 klaus Keine Kommentare

Für eine nachhaltige Mobilität von morgen ist der Elektroantrieb eine Schlüsseltechnologie. Der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) begrüßt daher, dass die Bundesregierung diese Zukunftstechnik vorantreibt. “Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität ist ein wichtiges Instrument für die Förderung von Elektroautos”, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann anlässlich des aktuellen Kabinettsbeschlusses. Es komme vor allem auf eine langfristige und sichere Planung an, betonte Wissmann. „Damit diese Technik in Zukunft für den breiten Massenmarkt tauglich ist, müssen alle Beteiligten, die Industrie, die Politik und die Energiewirtschaft, an einem Strang ziehen.“

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Große E-Koalition: Gemeinsames Positionspapier

15. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Für ein koordiniertes Vorgehen bei der Einführung der Elektromobilität haben sich gestern erstmals drei große Branchenverbände ausgesprochen. “Vor einer breiten Einführung von Elektrofahrzeugen sind zahlreiche politische, regulatorische, technische und infrastrukturelle Voraussetzungen zu schaffen, die einen Schulterschluss von Politik, Industrie und Energiewirtschaft erfordern”, heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier, das vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verband der Automobilwirtschaft (VDA) und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) verabschiedet wurde.
Die Verbände regen dabei eine gemeinsame Plattform der Bundesregierung sowie der Verbände und Unternehmen der Automobilindustrie, der Energieversorgung, der chemischen und der elektrotechnischen Industrie sowie der Batteriehersteller an. Diese würde dazu beitragen, die industrielle Basis Deutschlands bei dieser Technologie zu stärken. Verständlich, wurde doch durch diverse strategische Entscheidungen der Industrie in den 90er Jahren diese Basis erheblich beschädigt. Insbesondere im elektrochemischen Bereich wurde vieles von Deutschland nach Asien verlagert. “Man Power und Know-How fehlt im Land. Und die in Asien gefertigten Laptop- oder Handy-Akkus, die in Deutschland nur verbaut werden, sind für Elektroautos nicht optimiert. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Li-Tec. Hier versucht Daimler, auch mit Kapital aus Abu Dhabi, in diesem Technologiebereich wieder auf eigene Füße zu kommen.
Die drei Verbände sprechen sich aber auch für eine realistische Erwartung an die Elektromobilität aus. Aus heutiger Sicht würden Verbrenner die Mobilität noch für eine lange Übergangsphase gewährleisten. Die Fragen der Reichweite, der Ladezeiten und Kosten der Batterie würden die Marktdurchdringung beeinflussen. Auch die notwendige kundenorientierte Infrastruktur müsse erst noch installiert werden. Zudem werde die Domäne reiner Elektrofahrzeuge in näherer Zukunft zunächst eher im Nahbereich liegen.
Das unternehmerische Wagnis ausblendend, erwarten die drei Verbände von der Regierung eine langfristige und sichere Perspektive für die weitere Entwicklung der Elektromobilität. Bislang bearbeiten vier Ministerien – die Ressorts Verkehr (BMVBS), Umwelt (BMU), Wirtschaft (BMWi) und Forschung (BMBF) – dieses Thema. Die Verbände regen an, einen hochrangigen Beauftragten für Elektromobilität bei der Bundesregierung einzusetzen, um eine Straffung der Arbeit zu erreichen.

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