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Artikel Tagged ‘VDE’

Elektromobilität – heutige und zukünftige Perspektiven

25. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Am 20. Mai 2014 haben Sie im Rahmen des 10. VDE / TAW Elektrotechnik Forums in Wuppertal die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Köpfen der Branche über das Thema „Elektromobilität – heutige und zukünftige Perspektiven“ auszutauschen. Die Veranstaltung bietet einen Einblick in den aktuellen Stand der Elektromobilität und beleuchtet das Thema am Beispiel der Stadt Wuppertal. Zudem stellt das Forum Möglichkeiten zur Nutzung des Themas Elektromobilität für die zukünftigen Lösungen der Urbanisierung vor. Weitere Informationen rund um das Programm finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

eMobilität im Fokus der AUTOMOBIL 2014 in Freiburg

17. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Zum 29. Mal findet die AUTOMOBIL vom 21. bis 23. Februar 2014 in Freiburg statt. Zum ersten Mal werden dabei auf der Neuwagen- und Verkaufsmesse in größerem Umfang auch Elektrofahrzeuge und praxistaugliche Ladeinfrastruktur präsentiert. Mehr als 25 verschiedene Elektroautos sowie zahlreiche eBikes, Elektroroller und strombetriebene Sonderfahrzeuge sind nach Recherchen des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) zu sehen und zum Teil auch fürs Publikum zu testen. Der VDE Südbaden e.V. und sein jüngstes Mitglied, die Stadtmobil Südbaden AG, informieren an ihrem Stand (F.4.2) kompetent über Fahrzeugdaten, Ladetechnik und den Einsatz von eMobilität im Carsharing sowie für die private Nutzung.

Unter anderen präsentiert das Autohaus Märtin in Halle 2 als erstes BMW Elektromobilitäts-Center in Südbaden den neuen BMW i3 und den noch etwas neueren elektrischen Maxi-Roller BMW C evolution. Ernst & König ist in Halle 3 mit dem Focus Electric vertreten und Baden-Auto zeigt im Zentralfoyer den VW e-Up! auf einer Sonderfläche. In Halle 4 präsentieren die Mitsubishi-Händler Schmid-Hausen und Auto-Knauer außerdem den neuen Plug-in-Hybrid „Outlander PHEV“ mit 50 km rein elektrischer Reichweite und Anhängerkupplung. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Jugendliche präsentieren Mikrochips für eMobilität

16. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Seit zehn Jahren richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF)
und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) “Invent a Chip” aus. Der Wettbewerb startete im Frühjahr mit einer Rekordbeteiligung von 2.900 Teilnehmern. Jetzt stehen die Sieger dieses Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe fest.

Die wichtige Rolle der Mikrochips im Bereich der Elektromobilität zeigt besonders anschaulich das Sieger-Projekt “IndukLoad”. Colin de Vrieze (18) vom Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal landete mit seinem Mikrochip, der das Laden von Elektromobilen effektiver gestalten soll, auf Platz Eins und erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Der von ihm entwickelte Chip hat die Aufgabe, den berührungslosen Ladeprozess über Spulen zu steuern und dabei die Energie aus dem Netz möglichst effektiv einzusetzen. Der Schüler hat bereits Kontakte zur Industrie hergestellt und Interesse daran, seine Idee auch nach dem Wettbewerb fortzuführen.

Den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis des BMBF für das Projekt mit der größten Industrierelevanz gewannen Patrick Moog (15), Benedict Schleyer (15) und Adrian Gehrig (16) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt für ihren “Autoenergiesparchip”. Der Chip berechnet aus Umdrehungszahl, Geschwindigkeit, Art und Länge der Strecke, Tankinhalt, Akkustatus und Sonneneinstrahlung, ob ein Vollhybridauto mit Solarzelle am Zielort ankommt, und ermöglicht damit eine möglichst sparsame Fahrweise.

Bremst Fachkräftemangel eMobilität in Deutschland?

15. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Wird Deutschland zum Leitmarkt der Elektromobilität? Das hängt stark vom Know-how seiner Ingenieure ab. “Neun von zehn Unternehmen in der Elektro- und IT-Industrie sind der Meinung, dass die Elektromobilität die Nachfrage nach Elektroingenieuren weiter erhöhen wird. Gleichzeitig befürchten acht von zehn befragten Unternehmen, ihren Ingenieursbedarf künftig nicht ausreichend decken zu können und greifen jetzt schon auf Absolventinnen und Absolventen verwandter Fächer zurück”, so Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE). Klar ist: Deutschland hält in der Elektro- und Automobiltechnik nach wie vor eine internationale Spitzenposition – vor allem mit Blick auf die Antriebstechnik und die Leistungselektronik. Aber globale Wettbewerber, wie China, holen auf. “Für Deutschland geht es nicht um die Frage, ob die Elektromobilität kommen wird. Vielmehr geht es um die Frage, ob Deutschland auch künftig eine Spitzenposition bei dieser Zukunftstechnologie einnimmt”, erklärt Zimmer. So gehen laut einer repräsentativen Umfrage 67 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen davon aus, dass die deutschen Hochschulen nicht ausreichend auf das Thema Elektromobilität vorbereitet sind. 56 Prozent meinen dies auch in Hinblick auf die Forschung. “Für die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts müssen wir deshalb mehr in Bildung und Forschung investieren, sonst sehen wir nur die Rücklichter der ausländischen Konkurrenz”, warnt Zimmer.

Automobilindustrie verwendet VDE-Standard zum induktiven Laden von Elektrofahrzeugen

10. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Bei der Entwicklung von Ladesystemen für Elektrofahrzeuge arbeiten Experten derzeit an Lösungen zum induktiven Laden. Die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE hat zusammen mit den Experten der Automobilindustrie, der Elektroindustrie sowie von Universitäten und Forschungseinrichtungen bereits einen Standard entwickelt und veröffentlicht, der nun in ein Normungsprojekt für eine einheitliche internationale Norm eingebracht wird. In der Automobilindustrie, wie zum Beispiel bei Daimler, VW oder BMW, findet der VDE-Standard bereits Anwendung. Induktives Laden ermöglicht es, die Batterie von Elektroautos ohne Ladekabel an einer Ladestation derzeit mit einer Leistung von etwa 3 Kilowatt bei einem Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent aufzuladen. Voraussetzung hierfür sind Normen und Standards unter anderem zur kabellosen Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur. Auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie wurden auf dem Stand des Bundesumweltministeriums die Systeme zum induktiven Laden von Elektrofahrzeugen erstmals vorgestellt.

VDE zertifiziert Mennekes-Ladevorrichtung

3. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Erstmals hat der VDE eine Ladevorrichtung für Elektroautos zertifiziert. Die von der Firma Mennekes hergestellten Stecker und Kabel haben das VDE-Zeichen verliehen bekommen. Bei der Ladevorrichtung handelt es sich um eine Typ-2-Steckvorrichtung, die unter anderem auch für intelligentes Energiemanagement mit bidirektionaler Energieübertragung geeignet sind. Mennekes hat zusammen mit der Deutschen Kommission Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (DKE) das System bei der internationalen Normungsorganisation International Electrotechnical Commission (IEC) eingereicht. Damit sollen die Mennekes-Stecker zur internationalen Norm erklärt werden.

VDE-Kongress „E-Mobility“ bewertet Technik- und Branchentrends

26. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Experten sind überzeugt: Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Doch wie ist der aktuelle Stand der Technik, und welche Entwicklungstrends zeichnen sich ab? Wo besteht Forschungs- und Handlungsbedarf? Und welche Potentiale eröffnet die intelligente Verknüpfung von Elektroauto-, IT-, Strom- und Verkehrsnetzen? Diese Fragen stehen im Blickpunkt des VDE-Kongresses 2010 „E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte“, der vom 8. bis 9. November 2010 in Leipzig stattfindet. Rund 1.500 Experten aus dem In- und Ausland, darunter führende Vertreter der Elektro-, Automobil- und Energiebranche, diskutieren in circa 150 Fachbeiträgen Innovationen und Strategien für die Zukunft der mobilen Gesellschaft. Das Themenspektrum reicht von Konzepten für Elektrofahrzeuge und Szenarien zur Integration von Stromversorgungs- und Verkehrsinfrastrukturen über die Energiespeicherung und abrechnung sowie neue Lösungen für Navigations- und Verkehrsleitsysteme bis hin zu Anwendungsszenarien im Bereich Mobile Health. Neue internationale Standards und Normen – darunter der erste systemübergreifende Ladestecker für Elektroautos – sowie die Entwicklung von Prüfszenarien für Elektroautos bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Mehr Informationen zum Kongress

VDE-Standard für eAutostecker

2. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Serieneinführung von Elektrofahrzeugen sind geeignete Ladestecker zum „Betanken“, die einfach und vor allem sicher zu bedienen sein müssen. Sie müssen weltweit problemlos funktionieren – und das trotz national unterschiedlicher Stromversorgungssysteme und Anforderungen an Stecker und Steckdosen. Der VDE hat mit seiner Normungsorganisation DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) einen VDE-Standard konzipiert, der alle national unterschiedlichen Sicherheitsaspekte, physischen Aufbau- und Kompatibilitätsanforderungen berücksichtigt. Experten sehen darin einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur flächendeckenden Elektromobilität. Der VDE-Standard, der bereits bei der internationalen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) eingereicht wurde, definiert Stecker und Schnittstellen für höchst unterschiedliche Ladebetriebsarten. So wird ein „Betanken“ mit 20, 32, 63 Ampère (Einphasen- und Drehstrom) und 70 Ampère (nur Einphasenstrom) bei einer Betriebsspannung von maximal 500 Volt und 50 bis 60 Hertz möglich. Zukunftsweisend ist auch die Berücksichtigung der doppeltgerichteten Energieübertragung. Das heißt, dass Fahrzeuge sowohl Energie aus dem Versorgungsnetz aufnehmen als auch dorthin abgeben können – eine wichtige Voraussetzung für die Anbindung des Elektromobils an das „Smart Grid“ der Zukunft auf Basis Erneuerbarer Energien.

VDE stellt “Wegweiser Elektromobilität” vor

30. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Damit Deutschland eine Führungsposition in der Elektromobilität einnehmen kann, muss das Forschungs- und Entwicklungspotenzial der Automobil- und Elektrobranche vernetzt werden. Dazu hat der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft jetzt den ersten „Wegweiser Elektromobilität“ veröffentlicht. Die Publikation beinhaltet Basisinformationen zu 150 nationalen und internationalen Projekten zur Elektromobilität. „Das Wissen um geförderte Projekte und ihre Projektergebnisse hilft die eigene Innovationstätigkeit zu sichern, fördert vorwettbewerblichen Wissenstransfer und ermöglicht die Nutzung von Synergien“, so die Mitherausgeber der Publikation Ludwig Karg von B.A.U.M. und Dr. Thomas Becks, Leiter Technik und Innovation im VDE. Der „Wegweiser Elektromobilität“ bietet einen aktuellen Überblick über derzeit laufende, öffentlich-geförderte Forschungsprojekte und Modellregionen. Forschungsaspekte aus der Fahrzeug- und Batterietechnik, die Einbindung von Elektrofahrzeugen in eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und die Erprobung von Fahrzeugen in Feldversuchen und Modellregionen stehen dabei im Fokus. Neben der Übersicht über aktuelle Projekte diskutieren Experten in dem Wegweiser unter anderem die Rolle der Elektrofahrzeuge als Dienstleister für Erneuerbare Energien, die technische Sicherheit von eMobilität und Forschungsförderungen.

VDE: mehr Investitionen in eMobilität

Das Ziel der Bundesregierung bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, kann nur durch gesteigerte Forschungsanstrengungen und politische Unterstützung erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Elektrofahrzeuge”, die der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) vorgestellt hat. Laut dem Verband besitzt Deutschland das Potential Innovationsführer im Bereich eMobilität zu werden. Mit wenigen Ausnahmen haben wir bei den meisten Basistechnologien eine Spitzenposition und auch bezüglich der Infrastruktur ist unsere Ausgangssituation ausgezeichnet. Zudem tragen Elektrofahrzeuge optimal zum Klimaschutz bei, wenn sie komplett mit Erneuerbaren Energien fahren und zu Überschusszeiten aufgeladen werden. Allerdings müssen noch zahlreiche Hürden, beispielsweise bei der Batterieforschung, Übertragung vorhandener Technologien in das System Fahrzeug, elektrische Sicherheit, Standardisierung, intelligente Infrastruktur und Abrechnungssystemen, genommen werden, erklärte der VDE. So werden die Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen – im Gegensatz zu den Betriebskosten, die schon heute günstiger sind – noch viele Jahre deutlich höher sein als bei konventionellen Automobilen. Um den Markteintritt zu beschleunigen, fordert der Verband staatliche Impulsprogramme. “Die Erneuerbaren Energien sind ganz wesentlich aufgrund der steuerlichen Subventionen so erfolgreich, dies muss auch beim Elektroauto berücksichtigt werden”, verlangt der VDE. Neben Kaufanreizen könnten Nutzungsvorteile geschaffen werden, etwa kostenloses Parken oder freie Einfahrt in Umweltzonen sowie durch finanzielle Förderung von Ladestationen auf Mitarbeiterparkplätzen.
Am 8. und 9. November 2010 bewerten auf dem VDE-Kongress “E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte” in Leipzig rund 1.500 Experten der Elektro-, IT-, Automobil- und Energiebranche Innovationen und Strategien für die Zukunft der mobilen Gesellschaft.