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VDE-Institut in Expertengremien berufen

24. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut, Mitglied im Bundesverband eMobilität, engagiert sich auch international für die Sicherheit von Elektrofahrzeugen. Ab sofort setzt die Europäische Kommission auf die Kompetenz der Fachleute und berief einen Vertreter des VDE-Instituts in zwei Expertengruppen. Süleyman Berber vom VDE-Institut ist Mitglied der Gremien, die für die Genehmigung neu entwickelter Elektrofahrräder, Elektroroller und -motorräder zuständig sind. „Der Aufgabenbereich umfasst zwei-, drei- oder vierrädrige Fahrzeuge, für die man ein grünes Kennzeichen, Führerschein und Helm benötigt“, erläutert Berber. Dazu können neben superschnellen eBikes, so genannten S-Pedelecs, Elektroroller oder Rollstühle gehören. In ähnlicher Funktion vertritt Berber das VDE-Institut bereits seit 2012 bei den Vereinten Nationen. Dort ist das VDE-Institut als Nicht-Regierungsorganisation (Non-Governmental Organization, NGO) akkreditiert.

Dabei geht es vor allem um die elektromagnetische, elektrische und funktionale Sicherheit sowie die Batteriesicherheit. „Der Einsatz von Fahrzeugkomponenten, die mit hoher, berührungsgefährlicher Spannung betrieben werden, ist eine neue Herausforderung für die Automotive-Industrie“, sagt der VDE-Experte. In die EU-Gremien bringt Berber seine UN-Erfahrung ein: „Die Typ-Zulassungsverfahren werden weltweit harmonisiert. Deshalb arbeiten wir in der EU daran, von der UN verabschiedete Regeln zu übernehmen.“

VDE fordert mehr Sicherheit für Elektrofahrzeuge

6. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge könnten sicherer werden, wenn die Prüf- und Zulassungskriterien deutlich verschärft werden. Insbesondere die Brandgefahr nach schweren Unfällen werde durch die derzeit üblichen Tests nicht hinreichend untersucht. Darauf wies Wilfried Jäger, Vorsitzender der Geschäftsführung des VDE-Instituts, zur Eröffnung des neuen Batterie- und Umwelttestzentrums des VDE-Instituts in Offenbach hin. Jäger forderte neue bzw. erweiterte Sicherheitsstandards nicht nur für Kraftfahrzeuge, sondern auch für Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb.

Auf mehr als 50 hochmodernen Einrichtungen können Lithium-Ionen-Akkus für Elektrofahrzeuge im neuen Testzentrum auf Sicherheit und Dauerfestigkeit getestet werden. Die Prüfstände sind so dimensioniert, dass sie auch Lkw-Batterien mit bis zu 400 Kilogramm Gewicht inklusive Befestigungsmaterial und Abmessungen von bis zu 120 mal 120 Zentimetern aufnehmen können. Das Zentrum steht Automobilherstellern und Zulieferern, aber auch Forschungsinstitutionen und Behörden als Dienstleister zur Verfügung.