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Artikel Tagged ‘VDIK’

VDIK forciert nachhaltige Verbesserung der Luftqualität

22. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Der VDIK fördert seit der Feinstaubdebatte im Jahr 2005 die dauerhafte und nachhaltige Erfüllung der von der EU definierten Luftqualitätsziele durch stetigen Austausch alter Fahrzeuge durch moderne neue Pkw und Lkw mit sehr schadstoffarmen Benzin- oder Dieselmotoren bzw. mit alternativen Antrieben. VDIK-Präsident Volker Lange: „Mit der Forcierung der Initiative ‘Pro saubere Luft’ übernehmen die internationalen Kraftfahrzeughersteller erneut eine Vorreiterrolle zur Verbesserung der Luftqualität, aktuell insbesondere zur Lösung der Stickstoffdioxid-Problematik. Hierzu werden unsere Mitglieder durch geeignete Rücknahmemaßnahmen dafür sorgen, dass ältere Fahrzeuge der Abgasstufen Euro2 bzw. Euro3 und schlechter durch Neufahrzeuge mit sehr schadstoffarmen Antrieben ersetzt werden. Alternative Antriebe und besonders die lokal emissionsfreien Elektrofahrzeuge werden dabei einen wesentlichen Beitrag leisten. Der VDIK spricht sich entschieden gegen Verkehrsbeschränkungen aus und fordert die Politik auf, die Anschaffung von Neufahrzeugen technologieneutral durch Förderungsmaßnahmen zu unterstützen.“

Weitere Details zur VDIK-Initiative ‘Pro saubere Luft’ und den Forderungen an die Politik finden Sie hier.

VDIK drängt auf rasche Umsetzung des Regierungsprogramms Elektromobilität

18. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des nationalen Gipfels Elektromobilität am 03. Mai 2010 in Berlin wurde das Ziel formuliert, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Mit dem Regierungsprogramm Elektromobilität hat die Bundesregierung im Jahr 2011 dieses Ziel konkretisiert und Maßnahmen zur Unterstützung der Zielerreichung formuliert. Die aktuelle Bilanz fällt mit bisher lediglich ca. 4.500 zugelassenen Elektrofahrzeugen eher ernüchternd aus.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Diese Zahl macht sehr deutlich, dass der durchschnittliche Autokäufer bisher das Elektroauto als Alternative noch nicht entdeckt hat. Der VDIK fordert daher die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm Elektromobilität bereits im Jahr 2011 formulierten Maßnahmen. Insbesondere die Verlängerung der Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge auf zehn Jahre und der Nachteilsausgleich im Bereich der Dienstwagenbesteuerung müssen schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Dabei darf keinesfalls die im Regierungsprogramm getroffene Begriffsbestimmung des Elektrofahrzeuges durch eine spitzfindige Formulierung der jeweiligen Gesetze eingeschränkt werden. Neben reinen Elektrofahrzeugen müssen selbstverständlich auch Plug-In-Hybrid- und Range-Extender-Fahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb in den Genuss der Steuererleichterungen kommen.“

VDIK forciert Elektromobilität

4. November 2011 Juliane Keine Kommentare

“Der VDIK und seine Mitgliedsunternehmen haben die Bedeutung der Elektromobilität frühzeitig erkannt. Nachdem ich bereits im Frühjahr 2011 unsere Ladesäule auf dem Grundstück der VDIK-Repräsentanz in Berlin ihrer Bestimmung übergeben konnte, verfügt nun auch die Verbandsgeschäftsstelle in Bad Homburg über eine “Stromtankstelle”, die neben dem normalen Laden auch bereits über eine Option für das besonders effektive Schnellladen verfügt. Diese Ladeinfrastruktur nutzen wir aktuell zum Betrieb von Elektrofahrzeugen, die vorrangig für Versorgungsfahrten an den beiden genannten Standorten sowie zur Wahrnehmung verschiedener Termine in Berlin sowie im Rhein-Main-Gebiet genutzt werden”, so VDIK-Präsident Volker Lange.

“Für die Verbreitung alternativer Antriebe, ganz besonders der Elektromobilität, kommt den Rahmenbedingungen eine sehr wichtige Bedeutung zu. In der Anlaufphase mit oft geringen Stückzahlen kann eine Marktdurchdringung nur durch entsprechende Marktanreize forciert werden. Für den Endverbraucher muss die Preisdifferenz zwischen Elektrofahrzeugen und vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verringert werden. Der VDIK hält hier anfängliche Kaufanreize in der Größenordnung von mindestens 5.000 Euro für erforderlich”, so Lange.

VDIK: Förderung privater Käufer muss ausgebaut werden

18. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Die auf der Basis des Zweiten Berichts der NPE von der Bundesregierung zurzeit geplanten Maßnahmen vernachlässigen, trotz der verlängerten Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge, den privaten Käufer, kritisierte der VDIK jetzt. Das Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 wird ohne den Privatkunden nicht erreicht werden können, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Der VDIK hält nach wie vor Kaufanreizprogramme, die den Erwerb eines Elektrofahrzeugs mit mindestens 5.000,- € fördern, für besonders erfolgversprechend. Dies könne auch in Form von Vergabe zinsgünstiger KfW-Krediten an Privatkunden erfolgen und damit Kaufimpulse auslösen, ohne direkt den Bundeshaushalt zu belasten. VDIK-Präsident Volker Lange: „Gerade mit Blick auf den privaten Käufer ist es wichtig, dass fahrzeugbezogene Maßnahmen des Regierungsprogramms technologieneutral bei allen Pkw mit CO2 Emissionen von weniger als 60 g/km zum Tragen kommen. Die von der Bundesregierung geplante Grenze von 50 g/km CO2 würde die überwiegende Zahl von in absehbarer Zeit verfügbaren Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen nicht berücksichtigten. Gerade in diesem Bereich wird es bezahlbare Klein- und Mittelklassefahrzeuge geben, die für private Verbraucher mit entsprechender Förderung eine gute Alternative zu konventionellen Fahrzeugen darstellen.“

VDIK bekräftigt seine Forderung nach Kaufanreizen für Elektrofahrzeuge

19. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Elektromobilität der Internationalen Kraftfahrzeughersteller in der Berliner Repräsentanz des VDIK wurde die Forderung nach Kaufanreizen für Elektrofahrzeuge noch einmal bekräftigt. Aus Sicht des VDIK gilt es, in einer Anlaufphase von mindestens 3 bis 5 Jahren, private und gewerbliche Nutzer durch ein intelligent geschnürtes Paket von Fördermaßnahmen oder anderen Vergünstigungen zum Kauf eines Elektrofahrzeugs zu motivieren. Die Unterstützungsmaßnahmen für den Käufer in den großen Märkten USA, Japan und besonders in China können dabei nicht außer Betracht gelassen werden. Auch in vielen Ländern der EU gibt es bereits eine Vielzahl von Fördermaßnahmen. VDIK-Präsident Volker Lange: „Ich halte es für erforderlich, dass dem Käufer Förderbeträge in der Größenordnung von 5.000,- bis 7.000,- Euro gewährt werden. Durch entsprechende Nutzervorteile wie beispielsweise freies Parken in Innenstädten oder die Erlaubnis zur Benutzung von Sonderspuren muss die Anschaffung von Elektrofahrzeugen zusätzlich gefördert werden. Dazu gehört in jedem Fall auch, dass die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge deutlich verlängert und auf leichte Nutzfahrzeuge ausgedehnt wird.“ Ohne eine Förderung in Deutschland sieht der VDIK die Gefahr, dass die in den nächsten Jahren weltweit verfügbaren Elektrofahrzeuge nahezu ausschließlich in Märkte mit entsprechenden Unterstützungsmaßnahmen fließen und so das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Fahrzeuge in Deutschland zugelassen zu haben, gefährdet wird.

Wechselkennzeichen für Elektrofahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung prüft zurzeit zusammen mit der Versicherungswirtschaft die Einführung von Wechselkennzeichen in Deutschland. Damit soll dem Bürger eine Wahlmöglichkeit eröffnet werden, zwei oder mehr Fahrzeuge mit einem Kennzeichen abwechselnd zu betreiben und die jeweiligen Fahrzeuge entsprechend seinen Bedürfnissen zu nutzen. “Der VDIK begrüßt dieses Vorhaben des BMVBS”, erklärte Volker Lange, Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Damit werde es möglich, individuelle Mobilitätsbedürfnisse besser zu gestalten. Auch werde bei günstigen Rahmenbedingungen beispielsweise hinsichtlich Versicherung und Kfz-Steuer ein Anreiz geschaffen, umweltfreundliche Fahrzeuge, insbesondere Elektrofahrzeuge anzuschaffen und zu nutzen. “Der VDIK hält die schnellstmögliche Einführung von Wechselkennzeichen für zwei oder mehr Fahrzeuge grundsätzlich für wünschenswert. In einem ersten Schritt könnten Wechselkennzeichen für reine Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybridfahrzeuge bzw. Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung eingeführt werden, um schnell deren Attraktivität bei den Kunden zu steigern. Einfache administrative Antrags- und Genehmigungsverfahren sind Grundvoraussetzung, um eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erreichen”, betonte Lange.