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Artikel Tagged ‘Verbundprojekt’

Expertenmeinung gefragt

7. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Verbundprojekt EmoTal möchte Fahrer von Elektrofahrzeugen in die Entwicklung innovativer Dienstleistungen mit einbinden. Wer seine Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse in die Gestaltung praxisorientierter Lösungen einfließen lassen möchte, kann sich über www.emotal.de für die Teilnahme an der regelmäßigen Expertenumfrage anmelden.

Schwerpunkte des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts sind die Entwicklung passgenauer und übergreifender Dienstleistungen in Form eines eFitnessbikes, von eSchulungen und Zertifizierungen für Werkstätten und Sicherheitsorganisationen sowie von dynamischen Versicherungsmodellen.

Neue Brennstoffzellen für Autos

20. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Brennstoffzellen ermöglichen eine emissionsfreie Elektromobilität mit großen Reichweiten und kurzen Betankungszeiten. Eine neue Generation fahrzeugtauglicher Brennstoffzellen wollen jetzt neun europäische Automobilhersteller, Systemintegratoren und Zulieferer sowie fünf Forschungsinstitute in dem Verbund “Auto-Stack CORE” entwickeln. Mit dem Verbund sollen auch die Grundlagen für eine Serienfertigung gelegt werden. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. In dem europäischen Verbundprojekt werden fahrzeugtaugliche Brennstoffzellen mit optimierten Komponenten entwickelt. Ein umfassendes Testprogramm sowie eine kontinuierliche Kostenanalyse gehören ebenfalls zum Programm. Ziel ist zudem, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa aufzubauen. Das grenzüberschreitende Projekt läuft bis 2016. Das Gesamtprojektbudget beträgt 14,7 Millionen Euro, die EU fördert es mit 7,7 Millionen Euro. Weitere Informationen rund um das Projekt liefert das Konsortium im Rahmen der Hannover Messe.

Optimales Elektromobilitäts-Management

28. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Antrieb und Fortschritt mit „grüner Energie“: In Ostwestfalen-Lippe soll in naher Zukunft ein elektromobiler Wirtschaftsverkehr entstehen, der vor allem mit Strom aus regenerativen Energiequellen gespeist wird. An diesem ehrgeizigen Ziel arbeiten die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und das Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation IOSB-INA in Lemgo intensiv und federführend im Verbundprojekt „Elektromobilität in Lippe“ (kurz „EMiLippe“) mit. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit dem Kreis Lippe sowie die Wirtschaftsunternehmen itelligence AG, Herbert Kannegiesser GmbH und Phoenix Contact GmbH & Co. KG sowie die OWITA GmbH auf die Beine gestellt.

„Unsere Forschungsvision ist ein Internet der Dinge, in dem Echtzeitinformationen in allen Ebenen eines technischen Systems in der notwendigen Qualität zur Verfügung stehen. Unsere Entwicklungen und Erkenntnisse in diesem Bereich möchten wir nun auf die eMobilität übertragen, indem wir Fahrzeuge, erneuerbare Energiequellen und Menschen so miteinander vernetzen, dass intelligente Mobilitätslösungen entstehen“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums IOSB-INA, die Motivation zur Durchführung des Projekts. „Elektromobilität ist ein hochkomplexes System, das ein intelligentes Managementsystem erfordert und nur in Gemeinschaft mit starken Partnern durchgeführt werden kann. Dieses starke Konsortium haben wir mit den ausgewählten Unternehmen der regionalen Wirtschaft gefunden“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der Hochschule OWL. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

Elektroantriebe flexibel in Großserie produzieren

3. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundprojekt „Epromo“ im Rahmen des Spitzenclusters “Elektromobilität Süd-West” mit 1,8 Millionen Euro. In dem Projekt werden ab sofort führende Automotive-Partner an einem wettbewerbsfähigen Fertigungs-, Montage- und Prüfkonzept für Elektroantriebe arbeiten. Am Projektende im September 2015 werden sie eine Lösung vorstellen, die stückzahlflexibel von der Klein- bis zur Großserie ausbaufähig ist, mit der verschiedene Antriebsvarianten produziert werden können und die sich mit wenig Aufwand an technologische Neuentwicklungen anpassen lässt.

Das Projektteam wird geleitet vom Automatisierungsspezialisten Teamtechnik und setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der Daimler AG, Faude Automatisierungstechnik, dem Hersteller von Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen MAG, Wittenstein cyber motor sowie den Fraunhofer-Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fraunhofer IAO) und Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA). Gemeinsam werden sie in den nächsten drei Jahren Zukunftsszenarien zu Bauformen und Stückzahlen elektrischer Antriebe analysieren, eine zukunftsfähige, modulare Prozesskette erarbeiten und diese anschließend in eine Produktionsplattform umsetzen.

On-Board Metering: Verbundprojekt realisiert neues Infrastrukturkonzept

27. Juni 2012 Juliane Keine Kommentare

Eine bezahlbare Infrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für die flächendeckende Nutzung von Elektrofahrzeugen. VOLTARIS, Experte für Messstellenbetrieb, Smart Metering und Energiedatenmanagement, implementiert jetzt zusammen mit weiteren Projektpartnern eine innovative Gesamtlösung für die Bereitstellung sowie das Messen und Abrechnen von elektrischer Energie für Elektrofahrzeuge. Die erste Phase des von ubitricity initiierten On-Board Metering (OBM)-Projekts wird gerade erfolgreich abgeschlossen. Für die kommende Jahreshälfte ist der Start der zweiten Projektphase mit einem Praxistest geplant.

On-Board Metering ermöglicht die mobile Messdatenerfassung direkt im Fahrzeug oder im Ladekabel. Neben der notwendigen Messtechnik werden spezielle Systemsteckdosen als Anschlusspunkte an das Stromnetz genutzt. Diese Steckdosen sind besonders kostengünstig in der Anschaffung und verursachen – im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen – keine laufenden Kosten, da die erforderlichen Komponenten der Mess- und Kommunikationstechnik nur einmal im Auto und nicht an jeder möglichen Ladestelle im Stromnetz benötigt werden. In Verbindung mit präzisen Messdienstleistungen, sicherer Kommunikation, zuverlässiger Datenverarbeitung und effizienter Abrechnung werden so alle wesentlichen Voraussetzungen einer umfassenden Infrastrukturlösung für Elektromobilität erfüllt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch im BEM-Fachmagazin NEUE MOBILITÄT.