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Artikel Tagged ‘Verkaufszahlen’

eMobilität ist beim Fahrrad bereits Wirklichkeit

18. August 2015 Juliane Keine Kommentare

In wenigen Tagen richtet sich die Aufmerksamkeit der Fahrradwelt wieder auf die Eurobike-Messe in Friedrichshafen. Seit mehreren Jahren beherrscht das Thema eBike das Messegeschehen. „Das eBike ist Vorreiter der eMobilität in Deutschland“, sagt Albert Herresthal, Vorstand beim Verbund Service und Fahrrad (VSF). „Wir rechnen in diesem Jahr 2015 mit rund 520.000 verkauften Pedelecs, bzw. eBikes und damit mit einem neuen Verkaufsrekord“. Hingegen werden die Zulassungszahlen für eAutos im unteren fünfstelligen Bereich liegen. Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million eAutos auf die Straßen zu bringen, sei vor diesem Hintergrund laut Herresthal äußerst unrealistisch. „Trotzdem pumpt die Bundesregierung weiterhin hohe Fördermittel in die automobile Elektromobilität, obgleich die Abstimmung mit den Füßen bereits geschehen ist. Aus Sicht des VSF sollte es um eine nachhaltige Mobilität gehen, die es Menschen ermöglicht, ohne Stau, Lärm und Umweltbelastungen schnell von A nach B zu kommen. Wenn dies mit dem eBike geschehen kann, ist dies gerade in Ballungsgebieten die effizienteste Lösung.“ Hier finden Sie die aktuelle Grafik vom VSF zum eAuto- und eBike-Bestand in Deutschland.

Renault-Nissan Allianz verkauft 250.000. Elektrofahrzeug weltweit

25. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Renault-Nissan Allianz hat im Juni 2015 das 250.000. Elektrofahrzeug ausgeliefert. Viereinhalb Jahre nach der Markteinführung des Nissan LEAF erzielen die beiden Partner einen weltweiten Marktanteil von über 50 Prozent bei batteriebetriebenen Modellen. Die beiden BEM-Mitgliedsunternehmen steigerten in diesem Jahr mit 31.700 verkauften Elektrofahrzeugen (Januar bis Mai) ihren Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 15 Prozent. Mit über 180.000 verkauften Einheiten bleibt der Nissan LEAF der weltweit meistverkaufte Elektro-Pkw. Renault behauptet bei den rein batteriebetriebenen Fahrzeugen weiter die Top-Position in Europa und erreichte im Mai einen Marktanteil von 26 Prozent.

„Dank staatlicher Anreize und dem konsequenten Ausbau der Ladestruktur wird die Nachfrage nach unseren Elektrofahrzeugen noch weiter steigen”, unterstreicht Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer der Renault-Nissan-Allianz. „Auch die durchweg positive Resonanz unserer Kunden fördert die Nachfrage zusätzlich. Überall auf der Welt genießen die Fahrzeuge eine äußerst hohe Kundenzufriedenheit”, so Ghosn weiter. Mit sechs unterschiedlichen Fahrzeugen auf der Straße verfügt die Renault-Nissan Allianz weltweit über die breiteste Modellpalette mit Batterieantrieb. Neben dem LEAF verkauft Nissan den seit vergangenem Jahr in Europa und Japan erhältlichen Transporter e-NV200. Renault verkauft in Europa neben dem ZOE den Kangoo Z.E., die Langversion Kangoo Maxi Z.E. und den agilen Zweisitzer Twizy. Darüber hinaus vertreibt das Tochterunternehmen Renault Samsung Motors in Südkorea die Elektrolimousine SM3.

Norwegen: eAutos dominieren Verkaufscharts 2014

25. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Norwegen fährt europaweit bekanntermaßen auf der emobilen Überholspur – kräftige Subventionen, attraktive Sonderregelungen und ein positives Image machen’s möglich. Für das vergangene Jahr ist nun eine weitere bemerkenswerte Entwicklung zu verzeichnen: Unter den 5 meistverkauften Neuwagen 2014 sind 3 Elektroautos vertreten! Weitere Informationen dazu finden Sie bei unserem Mitgliedsunternehmen eMobilitätOnline. Reinschauen lohnt sich..!

Nissan Leaf auf Rekordkurs

15. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Nissan Leaf hat sich im September europaweit 1.986 Mal verkauft, das zweitbeste Monatsergebnis seit Markteinführung. Allein in Deutschland stiegen die Neuzulassungen des japanischen Stromers im neunten Monat des Jahres auf 176 Einheiten – rund jeder vierte der 2014 hierzulande zugelassenen Leaf wurde demnach im September verkauft. Noch erfolgreicher war das Elektrofahrzeug des BEM-Mitgliedsunternehmens in Großbritannien: Mit 851 Einheiten und einem Plus von 156 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Absatz auf den höchsten, jemals in einem einzelnen Monat verzeichneten Wert auf einem europäischen Markt.

„Dies ist ein weiterer Meilenstein: Der Absatz von Elektrofahrzeugen in Europa wächst kontinuierlich. Wir sehen ein fortwährendes Wachstum in allen Schlüsselmärkten und von unseren Kunden erhalten wir so viele positive Rückmeldungen wie bei keinem anderen Modell zuvor“, erläutert Jean-Pierre Diernaz, Nissan Director für Elektrofahrzeuge in Europa. Einen entscheidenden Anteil an diesem Erfolg hat die verbesserte Infrastruktur: In Großbritannien sind bereits 80 Prozent des Autobahnnetzes mit Schnellladestationen ausgestattet und auch in Deutschland gibt es immer mehr Ladesäulen. Unter dem Motto „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“ können die Fahrer von Elektroautos – unabhängig vom Fabrikat – beispielsweise bei allen Nissan Vertragspartnern kostenlos Strom tanken.

Bilanz: Zwei Jahre Opel Ampera

19. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Seit knapp zwei Jahren gibt es die uneingeschränkt alltagstaugliche Elektro-Limousine des BEM-Mitgliedsunternehmens Opel bereits zu kaufen – zum heutigen Preis von 38.300 Euro. Dafür bekommt der Kunde ein Auto der Gegenwart mit der Technik der Zukunft. Nach 100 Millionen rein elektrisch absolvierten Kunden-Kilometern durch Europa lässt sich nun eine erste Bilanz realer Elektromobilität ziehen. „Der Opel Ampera war das erste Elektroauto eines europäischen Herstellers im Handel. Auch zwei Jahre später zeigen wir Geradlinigkeit und setzen unsere Strategie der nachhaltigen Mobilität konsequent fort. Wir bei Opel investieren weiter in Elektroantriebe und glauben an eine emissionsfreie automobile Zukunft – nicht irgendwann, sondern bereits heute”, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Thomas Neumann.

Insgesamt 7.700 Kunden setzen schon auf den Opel Ampera, der 2012 das am meisten verkaufte eAuto Europas war und von einer Fachjury zum Car of the Year gewählt wurde. In diesem Jahr liegt der Opel Ampera auf dem dritten Platz der europäischen Zulassungsstatistik – mit einem Marktanteil von knapp zehn Prozent. In den Niederlanden ist der Stromer mit einem überzeugenden Anteil von 40 Prozent unangefochtener Marktführer. In Deutschland, dem einzigen relevanten Markt für Elektrofahrzeuge ohne Förderprogramme in Europa, sind es beachtliche zehn Prozent – Tendenz steigend. Denn seit der Preissenkung im September 2013 auf 38.300 Euro haben sich die Auftragseingänge nahezu verdoppelt. Weitere Details zur Bilanz von Opel finden Sie hier.

Tesla erwartet 2016 Absatz von 200.000 eAutos

29. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla rechnet damit, schon in drei bis vier Jahren jährlich rund 200.000 Elektroautos produzieren und absetzen zu können. Das kündigte Tesla-Chef Elon Musk gegenüber der Zeitschrift auto motor und sport an. Derzeit befinde sich Tesla im Übergang zur dritten Wachstumsphase, bei der die Preise deutlich sinken und die Absatzzahlen stark steigen sollen. Phase 3 erreiche Tesla “schätzungsweise in drei bis vier Jahren. Wir reden dann von 200.000 Autos pro Jahr anstatt von 20.000 Einheiten”.

Neben den sinkenden Preisen sprächen auch die wachsenden Reichweiten für den Durchbruch der Elektroautos, so Musk. “Wenn wir von einer Reichweite von 300 bis 350 Kilometer pro Auto ausgehen – der Tesla Model S schafft rund 400 – dann brauchen wir in einem Land wie Deutschland gar nicht so viele Lade-Stationen, wie stets angenommen wird.”

Renault erwartet Verdopplung für 2013

28. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Mehr als 18.000 Elektrofahrzeuge konnte das BEM-Mitgliedsunternehmen Renault von Oktober 2011 bis Ende 2012 verkaufen. Der jüngste Zuwachs, ZOE, wird derzeit in die Märkte der europäischen Länder eingeführt. Dies macht Renault so zuversichtlich, dass sie für 2013 eine Verdopplung der Verkaufszahlen anpeilen. Wie Carlos Tavares, operativer Leiter bei Renault, dem britischen Newsmagazin Autocar mitteilte, will man die globalen Verkaufszahlen im nächsten Jahr mit 36.000 Elektrofahrzeugen mehr als verdoppeln.

Zusammen mit dem Partner Nissan hat Renault noch weitere Ziele: Bis 2016 will man 1,5 Millionen Elektrofahrzeuge produziert haben. Bis Ende 2012 waren es etwa 80.000 – Nissan steuerte dabei den weitaus größeren Teil bei. Gefragt nach seiner Meinung zu Plug-In Hybriden, sieht Tavares diese eher nicht im Segment der Kompaktwagen. Er fügte jedoch hinzu, dass es auch bei Renault in Zukunft Fahrzeuge mit Plug-In Hybrid Antrieb geben könnte, wenn es Sinn mache und profitabel sei. Den vollständigen Artikel der britischen Kollegen finden Sie hier.

Renault will jährlich 8.000 eFahrzeuge verkaufen

5. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Renault will in Deutschland insgesamt 8.000 Elektrofahrzeuge im Jahr verkaufen. “Wir sind mit dem Start der Kommerzialisierung der Elektromobilität durchaus zufrieden”, sagte der Vorstandsvorsitzende von Renault-Deutschland, Achim Schaible, der Nachrichtenagentur dpa. Von dem seit November 2011 erhältlichen Elektrotransporter Kangoo würden 250 Fahrzeuge monatlich verkauft. Noch größere Stückzahlen erwartet sich Schaible vom zweisitzigen Twizy, der seit diesem Monat erhältlich ist. Renault bietet bis dato unter den großen Herstellern die breiteste Modellpalette an rein elektrischen Serienfahrzeugen an. Mit dem Kompaktwagen ZOE, der in der zweiten Jahreshälfte auf den deutschen Markt kommen soll, sind es insgesamt vier Modelle. Bis 2020 will der Konzern weltweit rund zehn Prozent seiner Verkäufe mit Elektromodellen bestreiten.

Subaru stellt Produktion von Elektroauto ein

7. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Der japanische Autohersteller Subaru stellt für die kommenden fünf Jahre sein Elektroautoprogramm ein. 2009 hatte der Autobauer die Elektroversion des Kleinwagens Stella auf den Markt gebracht. Doch die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen. Die Firma glaubt, dass eine fehlende Infrastruktur und die teuren Lithium-Ionen-Akkus den Kauf von Elektroautos für potentielle Kunden unattraktiv machen würden. Subaru will sich künftig gemeinsam mit Toyota auf Hybridfahrzeuge konzentrieren.

Österreicher sind eBiker

24. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

In Österreich bleibt das Auto immer öfter in der Garage und es wird in die Pedale getreten. Darunter finden sich auch immer mehr Pedelecs und eBikes. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wurden im letzten Jahr 12.000 Elektrofahrräder in Österreich verkauft, um 50 Prozent mehr als im Jahr 2008. Der VCÖ rechnet mit einer Versechsfachung der Verkaufszahlen auf 75.000 im Jahr 2015. In Oberösterreich werden vor diesem Hintergrund in 50 Gemeinden Solarstromtankstellen gefördert. Ziel sei es, eine möglichst dichte Infrastruktur nahe der Radwege zu schaffen. Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschoben identifiziert außerdem ein weiteres Manko, das zu beseitigen sei: “Im Bereich der Elektrofahrräder gibt es leider keinen entsprechenden Lehrberuf. Gut ausgebildetes Personal wäre in Anbetracht der steigenden Zahlen der eBikes aber dringend vonnöten”.