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Artikel Tagged ‘Verkehrsinfrastruktur’

Umwelt-Campus: 4. Elektromobilitäts-Tagung

12. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität wird in den nächsten Jahren eine immer bedeutendere Rolle im Bereich Mobilität und Nutzung erneuerbarer Energieträger spielen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Es ist nicht mehr die Frage, ob, sondern wann Elektroautos großmaßstäblich zum Einsatz kommen werden. Beispielsweise geht eine im Jahr 2013 im Auftrag der Europäischen Union durchgeführte Studie bis 2030 von über 30% Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen in der EU aus. Dieser Wandel wird einige Auswirkungen mit sich bringen, bspw. in den Bereichen Energieversorgung, Fahrzeugnutzung, Verkehrsinfrastruktur und -sicherheit, Aus- und Weiterbildung sowie bei den Fahrzeugkomponenten.

Die 4. Elektromobilitäts-Tagung, die vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umwelt-Campus in Birkenfeld am 24. September 2014 veranstaltet wird, richtet sich an KFZ-Betriebe, Kommunen, Bildungseinrichtungen, interessierte Bürger und engagierte Unternehmer, die diesen Wandel aktiv mitgestalten wollen. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Österreicher wollen Autos mit alternativem Antrieb

15. November 2012 Juliane Keine Kommentare

8.800 Europäer in sieben EU-Staaten (Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande und Spanien) wurden von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für die Studie darüber befragt, was sie sich von der Mobilität und dem Auto der Zukunft erwarten. Ergebnis: 92 Prozent der Österreicher wünschen sich in Zukunft Autos mit alternativen Antrieben. 41 Prozent der Österreicher und 36 Prozent der Europäer sind der Meinung, dass der notwendige Umbau der Verkehrsinfrastruktur, wie etwa die Bereitstellung von Ladestationen, durch die öffentliche Hand finanziert werden soll, da die gesamte Gesellschaft davon profitiere. 13 Prozent bevorzugen ein alternatives Finanzierungsmodell, bei dem die Nutzer diese Kosten direkt über eine Abgabe tragen sollen. 14 Prozent sind für indirekte Abgaben über die Energieanbieter, die diese Kosten dann an die Nutzer weitergeben. 28 Prozent der Österreicher wollen hingegen diejenigen zur Kasse bitten, die sich der Nutzung alternativer Antriebe verweigern.

Übrigens: Nur fünf Prozent der Österreicher würden den klassischen Klang der Verbrennungsmotoren vermissen (in Europa: sieben Prozent). 50 Prozent der Österreicher freuen sich hingegen auf mehr Ruhe im Straßenverkehr.