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Artikel Tagged ‘Vernetzung’

Partizipation, intelligente Mobilität und Europa

26. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Die euregia, Fachmesse und Kongress für Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa, öffnet am 27. Oktober 2014 in Leipzig ihre Pforten. Für drei Tage wird damit das Congress Center Leipzig zum neunten Mal zur Vordenkerwerkstatt in Sachen grenzüberschreitende Kooperation auf dem Kontinent. Drei Schwerpunkte stehen diesmal im Brennpunkt der netzwerkübergreifenden Plattform für Regionalentwickler, Verkehrsplaner, Kommunalpolitiker, Projektfinanzierer und Umweltexperten: der aktive Bürger und seine Teilhabe an allen relevanten Planungsprozessen, das nachhaltige Zusammenwachsen von Europas Regionen sowie die Mobilität in all ihren Facetten, von der Vision über Konzepte bis hin zu Lösungen für Stadt und Land. Damit schlägt die euregia auch einen Bogen zur parallel stattfindenden new mobility – Fachmesse und Kongress rund um den zeitgemäßen Anspruch, Mobilität neu zu denken.

Schaufensterregionen setzen auf Hubject

21. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der diesjährigen eCarTec demonstrieren die Schaufenster Elektromobilität am 23. Oktober 2014 in einem gemeinsamen „eRoaming-Showcase“ die Umsetzung einer anbieterübergreifenden Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur in Deutschland. Elektroautofahrern wird damit der Zugang zu Ladestationen, über regionale Grenzen hinaus, erleichtert.

Die bereits bestehende Vernetzung von drei Schaufensterregionen über die eRoaming-Plattform des BEM-Mitgliedsunternehmens Hubject machte in diesen Sommer die Anbindung des Schaufensters Niedersachsen und damit eine vollständige und übergreifende Nutzung der Ladeinfrastruktur in den vier deutschen Schaufenstern möglich. Die erzielten Fortschritte werden am Gemeinschaftsstand der Schaufenster Elektromobilität, mit unterschiedlichen technischen Ansätzen an verschiedenen Ladestationen, live demonstriert. Partner der technischen Umsetzung des Showcases sind neben Hubject Bosch, das DAI Labor, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ebee Smart Technologies, EnBW, Komola, die Stadtwerke Leipzig, T-Systems und die Volkswagen AG.

Elektromobiles Großprojekt am Bodensee

17. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Zusammenarbeit der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom fällt der Startschuss für ein neues Großprojekt gemeinsam mit dem Bodenseekreis: „BodenseEmobil“. Das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Vorhaben hat zum Ziel, die Akzeptanz von Elektroautos als Teil des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Raum zu untersuchen und ein integriertes Angebot für die Bewohner des Landkreises zu entwickeln.

Kerngedanke ist die dreifache Vernetzung von Elektroautos: In das öffentliche Verkehrssystem, in das Energienetz und untereinander mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Das heißt: Die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge sollen so in den öffentlichen Verkehr integriert werden, dass Nutzer problemlos umsteigen können: vom Auto in Bus oder Bahn – und umgekehrt. Durch die Verknüpfung mit dem Energienetz werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Elektrofahrzeuge jederzeit ausschließlich mit Erneuerbaren Energien aufgeladen werden. Und schließlich sorgt eine Vernetzung aller Systemteilnehmer und -komponenten für die reibungslose Kommunikation untereinander.

Hubject bietet Services zur europäischen Vernetzung

28. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Damit Elektromobilität selbstverständlich werden kann, benötigen die Nutzer der Fahrzeuge unkomplizierten Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. Außerhalb von Forschungsprojekten ermöglicht Hubject als erster kommerzieller Anbieter den Marktakteuren auf einfache Weise miteinander zu kommunizieren und eRoaming europaweit zu verbreiten. Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH, sieht dabei vor allem den Mehrwert für den Endkunden: „Wir fördern die Kundenakzeptanz von Elektromobilität, indem wir Barrieren abbauen. Zukünftig können Elektromobilisten mit nur einem Anbietervertrag die Ladeinfrastruktur aller Hubject-Partner in ganz Europa nutzen. Unsere Technologie hilft dabei, dass das Laden von Elektroautos so unkompliziert wird, wie das Abheben von Bargeld an Bankautomaten.“

Mit Leistungen, die speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Akteure des jungen Marktes angepasst sind, liefert Hubject Lösungen für Elektromobilitätsprovider (z.B. Carsharer oder Autostromanbieter), Betreiber von Ladeinfrastruktur und Anbieter von Geo-Daten. Als Erkennungsmerkmal für unkompliziertes Laden dient dem Endkunden dabei ein Kompatibilitätszeichen an jeder Ladesäule des Netzwerks. Dieses Zeichen enthält einen standardisierten QR-Code, der mittels der Scanfunktion einer Smartphone-App zukünftig jeden Ladevorgang starten und beenden lässt. Andere Zugangsmerkmale wie RFID-Karten, intelligente Ladekabel oder Plug & Charge via PLC-Kommunikation können je nach Angebot der Ladestationsbetreiber zusätzlich verwendet werden.

Mit Smartphones zu Bus, Bahn und Elektroauto

Am Donnerstag hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gemeinsam mit der Sächsischen Energieagentur und den Stadtwerken Leipzig auf dem 5. Weltverkehrsforum das Projekt “Mit Smartphones zu Bus, Bahn und Elektroauto” vorgestellt. “Unsere sächsischen Partner zeigen, wie durch die Einbindung von “Smartphones” und einer umfassenden Mobilitätskarte die Abrechnung der Aufladung von Elektrofahrzeugen vereinfacht werden kann. Gleichzeitig wird durch das System eine stärkere Verknüpfung zwischen Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr erreicht”, so Ramsauer.

“Für dieses neue gemeinsame Programm von vier Bundesressorts stellt die Bundesregierung 180 Millionen Euro bereit. Zusammen mit den Ressorts für Wirtschaft, Umwelt und Forschung wollen wir die Elektromobilität als Gesamtsystem weiter verbreiten und innovative Technologien und Lösungen im Alltagsgebrauch testen. Ich freue mich, dass die Region Leipzig als ein wichtiger Produktionsstandort der Automobilindustrie Teil der erfolgreichen Schaufensterbewerbung der Bundesländer Bayern und Sachsen ist”, sagte Ramsauer weiter.

Neue Gesellschaft soll Basis für kundenfreundliche eMobilität schaffen

15. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Ein zentraler Baustein für die zunehmende Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland nimmt Gestalt an. Um einen komfortablen und sicheren Zugang zur bundesweiten Ladeinfrastruktur für alle künftigen Elektromobilitätsnutzer zu ermöglichen, haben die BMW Group, Bosch und Daimler sowie das BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW, RWE und Siemens ein gemeinsames Unternehmen gegründet. Nach Bekanntgabe der Absichtserklärung im Januar geben die Konsortialpartner hierfür jetzt den offiziellen Startschuss. Die neue Gesellschaft firmiert unter dem Namen hubject GmbH, hat ihren Sitz in Berlin und sieht sich als Wegbereiter der Elektromobilität. Ziel ist der Aufbau und Betrieb einer Datenplattform zur Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur. Das neue Unternehmen versteht sich als offene Plattform und strebt die Anbindung möglichst vieler Partner an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

safe.tech 2012: Funktionale Sicherheit im Fokus

14. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Funktionale Gesamtsicherheit von Fahrzeugen steht im Fokus der neuen Fachtagung safe.tech 2012, die TÜV SÜD Automotive und TÜV SÜD Rail am 13. und 14. März 2012 in der TÜV SÜD-Zentrale in München veranstalten. Im neuen Symposium bündeln die Experten ihr konzernweites Know-how im Bereich Funktionale Sicherheit und schaffen damit ein Forum für internationale Fachleute aus Wissenschaft und Industrie, in dem erstmals die Industrien Automobil, Bahntechnik und Automatisierungstechnik miteinander verbunden sind.

Sicherheitsanalyse, Gebrauchssicherheit, Risikoanalyse – im Mittelpunkt Fachtagung steht die ganzheitliche Betrachtung von elektronischen Schutz- und Assistenzsystemen, die in einem Fahrzeug verbaut sind. Sie machen heute einen Großteil der Innovationen in der Autoindustrie aus. Weiterer Schwerpunkt des Expertentreffens: die Elektronik-Sicherheit. Die Fachleute des BEM-Mitgliedsunternehmens werfen dabei einen Blick über die einzelnen Komponenten hinaus auf die Vernetzung der Sicherheitsbauteile mit IT-Systemen, deren Absicherung inzwischen einen großen Einfluss auf die Fahrzeugsicherheit insgesamt hat. „Klare Zielsetzung der safe.tech 2012 ist es, die Gesamtsicherheit der Fahrzeuge zu betrachten. Dabei steht neben den einzelnen Komponenten besonders die Elektronik-Sicherheit in vernetzten Systemen im Fokus“, sagt Walter Reithmaier, Sprecher der Geschäftsführung von TÜV SÜD Automotive.

Vernetzung im Sinne der Neuen Mobilität

2. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität stellt die Marktakteure vor neue Herausforderungen, die in der Vergangenheit nie ein Thema waren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Verkäufer und Techniker auch die neuen, peripheren Themengebiete beherrschen und ihr lokales Umfeld dabei aktiv einbeziehen. „Wir bringen die relevanten Player innerhalb eines lokalen Umfeldes zusammen. Dabei wird in der Regel ein eMobilitäts-Beirat gegründet, an dem sich die lokalen Teilnehmer der Business Community in Form eines Mitgliedsbeitrages beteiligen“, so die beiden Go Green Geschäftsführer Peter Gnau und Heinrich Grabowski.

Go Green Partners positioniert sich als Antrieb für die Zusammenarbeit lokaler Unternehmen im Umfeld der Elektromobilität. Das Team von Go Green Partners setzt sich aus einem interdisziplinären Netzwerk von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Automotive, Energiewirtschaft, IT, öffentlicher Dienst und Mobilitätsdienstleistern zusammen.

Kurt Sigl – Bundesverband eMobilität e.V.

23. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Kurt

Als Präsident des Bundesverbands eMobilität (BEM) setzt sich Kurt Sigl dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Hauptaugenmerk seiner Arbeit liegt auf der Vernetzung aller relevanten Akteure. Denn nur durch starke strategische Partnerschaften zwischen Energieversorgern, Batterieherstellern, Herstellern und Entwicklern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen, den Verbänden und der Politik, können die notwendigen technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Ziel seiner Arbeit ist es tradierte Strukturen und Denkmuster aufzubrechen, damit innovative Konzepte zum Tragen kommen und die Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien einen nachhaltigen Beitrag zur Emissionsreduktion und zum Klima- und Umweltschutz leisten kann. Durch seine jahrelange berufliche Erfahrung in der Automobil- und Zweiradbranche im Bereich des Fahr- und Sicherheitstrainings fließen sowohl technische Kompetenz als auch zahlreiche Kontakte aus der Automobilbranche in die Arbeit des BEM ein.