Archiv

Artikel Tagged ‘Volkswagen’

VW wird nun auch zum CarSharer

14. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Nun steigt auch Volkswagen ins CarSharing-Geschäft ein. Im Herbst soll das neue Konzept “Quicar – Share a Volkswagen” in Hannover starten. Dazu haben VW und die niedersächsische Landeshauptstadt jetzt eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Die zunächst 200 Golf BlueMotion sollen zu Beginn an rund 50 Standorten ausgeliehen und wieder abgegeben werden können. Mittelfristig sollen bis zu 100 Stationen entstehen. Für “Quicar”-Kunden soll es zudem Info-Shops im ganzen Stadtgebiet geben. Nach einmaliger Registrierung kann der Kunde ein Fahrzeug über das Internet, eine spezielle App oder ein Callcenter bis fünf Minuten vor Fahrtbeginn buchen. Der Wagen wird per Chipkarte oder einem auf dem Führerschein aufgebrachten Chip geöffnet. Zu den Preisen machte VW leider noch keine Angaben.

China: eMobilität als zentrales politisches und wirtschaftliches Thema

In China, dem größten und am schnellsten wachsenden Automobilmarkt der Welt, ist Elektromobilität ein zentrales politisches und wirtschaftliches Thema, das ambitioniert vorangetrieben wird. “China stellt einen Leitmarkt für Elektromobilität dar”, erklärte Donnerstag Dr. Karl-Thomas Neumann, CEO der Volkswagen Group China, in seinem Vortrag beim 32. Internationalen Motorensymposium in der Wiener Hofburg. “Es gibt ein klares Ziel, wonach im Jahr 2020 fünf Millionen Elektroautos in China auf den Straßen sein werden. In Zukunft werden in China sechs- bis zehnmal so viele Elektroautos verkauft werden wie in Deutschland”, sagte Dr. Neumann. Der politische Wille der chinesischen Regierung, diese Ziele zu erreichen, sei enorm, mehr als 10 Milliarden Euro werden an Fördergeldern in die Entwicklung der eMobilität gesteckt. Während herkömmliche Fahrzeuge in China mit regionalen Zulassungs- oder Nutzungseinschränkungen belegt sind, unterliegen Elektroautos derzeit keinen Beschränkungen.

eCaddy für Hannover

5. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Volkswagen Nutzfahrzeuge, die Landeshauptstadt Hannover, die Stadtwerke Hannover AG enercity, hannoverimpuls, die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Landeshauptstadt und Region Hannover, die Deutsche Messe AG und die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover GBH starten eine Kooperation, um die CO2-freie Mobilität mit leichten Nutzfahrzeugen nachhaltiger zu gestalten. Ziel der Zusammenarbeit ist es, in der Region Hannover gemeinsam zwei Jahre lang elektrobetriebene Volkswagen Caddy zu testen. „Die Erprobung des rein elektrobetriebenen Caddy für den innerstädtischen Dienstleistungs- und Lieferverkehr ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung nachhaltiger Mobilität im Segment der leichten Nutzfahrzeuge“, betonte Dr. Wolfgang Schreiber, Sprecher des Markenvorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge, bei der Präsentation des Projekts auf der Hannover-Messe. Charakteristisch für den innerstädtischen und stadtnahen Verkehr von Handel, Dienstleistern und Gewerbe sind täglich wiederkehrende und kurze Fahrtrouten mit abendlicher Rückkehr zu Betriebshöfen. 80 Prozent der eingesetzten leichten Nutzfahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsantrieben fahren nicht mehr als 50 Kilometer am Tag und erreichen durch häufiges Stopp & Go relativ langsame Durchschnittsgeschwindigkeiten von fünf Kilometern pro Stunde, haben auf der anderen Seite jedoch einen sehr hohen Verbrauch, nämlich ungefähr 35 Liter auf 100 Kilometer, erläuterte Schreiber. Ein batteriebetriebenes Nutzfahrzeug, das meist tagsüber gefahren werde und nachts wieder an die Steckdose gehe, könne die wesentlich wirtschaftlichere Lösung sein.

Ärger über Technikstrategie bei Audi und VW

3. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Laut Spiegel will Volkswagen eine gemeinsame Elektroauto-Strategie für den gesamten Konzern und die Tochterunternehmen etablieren. Doch die Premiumtochter Audi will sich mit eigener Antriebstechnik absetzen. Das sorgt aktuell für Unmut in der Zentrale.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel

VW: Mobilität von morgen

10. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Volkswagen präsentiert in Shanghai fünf Automobile, die die Zukunft greifbar werden lassen. Drei davon eint ein neues Label der emissionsfreien Mobilität: blue-e-motion. Die Studie Up! blue-e-motion zeigt, wie der elektrisch angetriebene Cityspezialist von morgen aussehen wird. „Morgen” beginnt in diesem Fall bereits 2013. Denn dann wird die Serienversion des Up! blue-e-motion auf den Markt kommen. Der Golf blue-e-motion – die Elektroversion des erfolgreichsten Autos der Welt – bestätigt die Vermutung, dass rein elektrische Automobile auch ihren Platz in der Großserie finden werden. Last but not least macht der in China entwickelte Lavida blue-e-motion klar, dass es außerdem eigens auf die Bedürfnisse des wichtigsten Automobilmarktes der Welt zugeschnittene Elektrofahrzeuge von Volkswagen geben wird. Der Golf blue-e-motion wird ebenfalls noch 2013 in der Serienversion debütieren, der Lavida blue-e-motion folgt dann in naher Zukunft. Bereits Gegenwart ist der neue Touareg Hybrid – einer der ersten, voll geländetauglichen Hybrid-Allradler und gleichzeitig der wahrscheinlich modernste SUV der Welt.
Im Hinblick auf das reine Elektroauto im Stile des Up!, Golf oder Lavida gilt dabei, dass es erschwinglich sein muss, wenn es im großen Stil die Welt erobern soll. Dazu Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG: „Das Elektroauto muss für weite Kreise bezahlbar und kompromisslos alltagstauglich sein, um durchschlagend erfolgreich zu sein. Erst dann, mit hohen Stückzahlen, möglichst auf allen Kontinenten, kann wirklich vom Beginn des automobilen Elektrozeitalters und einer spürbaren Umweltentlastung gesprochen werden.”
Erklärtes Ziel für Volkswagen: Die Hightech-Marke will die Elektrofahrzeuge mit Bestsellern vom Schlage des Golf aus dem Bereich der Nischenmodelle bringen und so als Marktführer bis 2018 eine neue Art nachhaltiger Mobilität etablieren. „Die künftigen Elektroautos bieten uns riesige Chancen, Mobilität noch nachhaltiger zu gestalten. Wir müssen allerdings im Sinne der Umwelt dafür sorgen, dass die Energie für den Betrieb dieser Elektroautos aus erneuerbaren Quellen stammt. Da die Automobilhersteller auf die Art der Kraftwerke keinen Einfluss haben, müssen die Regierungen die Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen sicherstellen. Erst dann erleben wir eine Zeitenwende”, machte Winterkorn deutlich.