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Artikel Tagged ‘Volvo’

Volvo entwickelt die Batterien der Zukunft

18. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Volvo Car Group hat ein revolutionäres Energiespeicherkonzept für elektrifizierte Fahrzeuge entwickelt. Die umweltverträglichen Energiespeicher – eine Verbindung aus Kohlefasermaterial, Nanostruktur-Batterien und Super-Kondensatoren – können bestehende Fahrzeugteile wie die Kofferraumklappe ersetzen und bieten erhebliche Vorteile bei Gewicht, Bauraum und Kosteneffizienz.

Das neue Speicherkonzept für Hybrid- und Elektrofahrzeuge wurde im Rahmen eines mit EU-Mitteln finanzierten Forschungsprojekts entwickelt, an dem die Volvo Car Group als einziger Automobilhersteller gemeinsam mit neun weiteren europäischen Firmen und Instituten beteiligt war. Dabei ging es darum, eine praktikable Lösung für die Nachteile konventioneller Batterien bei Gewicht, Größe und Kosten zu finden. Gleichzeitig sollten Kapazität und Leistung der Batterien beibehalten werden. Die Ergebnisse des über dreieinhalb Jahre dauernden Projekts werden nun in einem Forschungsfahrzeug auf Basis des Volvo S80 umgesetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Siemens und Volvo kooperieren im Bereich der Neuen Mobilität

1. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Siemens AG und der schwedische Autohersteller Volvo haben eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung im Bereich Elektromobilität unterzeichnet. Beide Unternehmen wollen künftig die technische Entwicklung von Elektroautos gemeinsam voranbringen. Im Fokus stehen die gemeinsame Weiterentwicklung von elektrischer Antriebstechnik, Leistungselektronik und Ladetechnik sowie die Integration der Systeme in die Fahrzeuge vom Typ Volvo C 30 Electric. “Die Kooperation mit Volvo ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung hochwertiger Komponenten und Systeme für die spätere Serienproduktion von Elektroautos”, sagte Siegfried Russwurm, Siemens-Vorstandsmitglied und CEO des Siemens-Sektors Industry. “Unser langfristiges Ziel ist es, Siemens mit Lösungen außerhalb und innerhalb der elektrischen Fahrzeuge als globalen Systemanbieter zu etablieren. Wir verstehen uns als umfassenden Wegbereiter der Elektromobilität.” Die ersten Modelle mit Siemens-Motoren sollen bereits Ende 2011 Straßentests absolvieren. Ab Ende 2012 wird der schwedische Autobauer eine Testserie von bis zu 200 Fahrzeugen an Siemens liefern, die dann als Siemens-interne Testflotte unter realen Einsatzbedingungen geprüft und validiert werden.

Volvo setzt auf kabelloses Laden

24. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Gemeinsam mit dem belgischen Unternehmen Flanders Drive, das auf die Entwicklung hochkomplexer technischer Systeme spezialisiert ist, arbeitet Volvo an einer neuen Technik, die die Stromzufuhr ohne Steckdose ermöglichen soll. Mithilfe des induktiven Aufladesystems wird der notwendige Strom für die Fahrzeugbatterie über eine im Boden versenkte Aufladeplatte kabellos geliefert. „Mit diesem Projekt verfolgen wir das Ziel, die Nutzung so einfach wie möglich zu machen und dadurch die Alltagstauglichkeit eines Elektrofahrzeugs zu erhöhen”, erklärt Johan Konnberg, Projektmanager der Special Vehicle Abteilung bei der Volvo Car Corporation.

Mit der Auslieferung eines Volvo C30 Electric, der mit dem neuen System ausgerüstet werden soll, an Flanders Drive fiel am 19. Mai 2011 der offizielle Startschuss des Projektes, das zukünftig den Namen CED (Continuous Electric Drive) trägt. Neben Flanders Drive und Volvo beteiligen sich mit dem Bushersteller Van Hool und dem Straßenbahnproduzenten Bombardier auch zwei belgische Staatsunternehmen an dem Projekt.

Volvo feiert Weltpremiere seines Hybrid-Autos

31. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Auf dem Genfer Automobil-Salon 2011 will der Autohersteller Volvo den V60 Diesel-Plug-in-Hybrid vorstellen. Das Fahrzeug kann sowohl mit Diesel als auch rein elektrisch gefahren werden. Als Elektrofahrzeug hat es eine Reichweite von 50 Kilometern, als Hybridfahrzeug weist es laut Hersteller einen Verbrauch von 1,9l/100km auf. “Diese neue Hybrid-Generation ist die perfekte Wahl für Kunden, die ein emissionsarmes Fahrzeug mit Fahrspaß haben wollen”, so Stefan Jacoby, Präsident und CEO der Volvo Car Corporation. Bereits 2012 soll es den Wagen zu kaufen geben.

Volvo: Testflotte m. Elektro-C30

21. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Volvo C30 BEVVolvo wird auf der Detroit Motor Show 2010 (11.-24. Januar) einen ausschließlich elektrisch angetriebenen Volvo C30 mit einer Reichweite von 150 Kilometern vorstellen. Zudem wird in Kürze eine Testflotte mit mindestens 50 Fahrzeugen produziert, die ab 2011 unter realistischen Bedingungen im Alltagsverkehr zum Einsatz kommen wird. Bereits im September präsentierte Volvo einen ersten fahrbereiten Prototypen. Das jetzt angekündigte Fahrzeug verfügt im Gegensatz zu diesem über ein komplettes Interieur, eine vollständige Instrumentierung sowie eine optimierte Batterie. Die Höchstgeschwindigkeit des Volvo C30 beträgt ca. 130 km/h und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h kann in 10,5 Sekunden erfolgen. Entwicklungspartner der Volvo Car Corporation ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall. Das Unternehmen beteiligt sich auch an der Testphase und versorgt die Flotte mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Finanziell unterstützt wird das Projekt zudem von der Schwedischen Energie Agentur, die dafür 150 Mio. Schwedischen Kronen (ca. 15 Mio. Euro) bereitstellt.

Elektroriese China

25. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

chinaExperten gehen davon aus, dass chinesische Hersteller auch im sich entfaltenden Markt für Elektroautos eine bewährte Strategie verfolgen: Erst wird die Marktführung im eigenen Land angestrebt, dies auf weitere asiatische Wachstumsmärkte übertragen, gefolgt vom Mittleren Osten sowie Afrika (diese Vorgehensweise erklärt auch die relative IAA-Zurückhaltung noch in diesem Jahr), bis schließlich der US- und europäische Markt angegangen wird. Gezielt wird dabei meist zunächst auf das unterste Preissegment, später auch die Mittelklasse. Einige Fachleute glauben, dass China spätestens im Jahr 2015 die USA als größten Automobilmarkt weltweit ablösen werden.

Die Zentralregierung in Peking hat bereits 2006 angekündigt, dass durch Zusammenschlüsse, Übernahmen und höhere Produktionszahlen eine Gruppe heimischer Autoproduzenten mit Staatshilfe zu globalen Herstellern aufgebaut werden sollen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), die unter anderem mit Volkswagen und General Motors (GM) kooperiert, und um FAW, deren Partner ebenfalls der VW-Konzern ist. Daneben sollen die beiden Hersteller Dongfeng und Changan zügig zu großen Konzernen aufgebaut werden. Insgesamt gibt es in China derzeit mehr als 80 Produzenten unterschiedlichster Größen. Die Regierung strebt die Schrumpfung und Konzentration auf rund zehn um so stärere Automobilbauer an.

In einem nächsten Schritt stehen internationale Einkäufe an, um an Entwicklungs-Know-how und Vertriebsnetze zu gelangen. Beispiele sind etwa die Übernahme von Hummer seitens Sichuan Tengzhong oder das Werben der Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) um Delphi und Opel oder Geelys Bemühungen um die Ford-Tochter Volvo.

Zentral in der chinesischen Automobilstrategie steht die Elektromobilität. Peking fördert die Entwicklung konkurrenzfähiger Elektroautos mit umgerechnet 1,1 Milliarden Euro. Bereits bis 2011 sollen Produktionskapazitäten von mindestens 500.000 Elektroautos aufgebaut werden. Jeder chinesische Produzent ist gehalten, mindestens ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb ins Portfolio aufzunehmen.

Auf Konsumentenseite wird der Kauf von Elektrofahrzeugen staatlicherseits mit bis zu 6.500 Euro für batterieelektrische PKF gefördert. Die Förderung von E-Taxis liegt auf ähnlicher Höhe, Busse können mit über 50.000 Euro subventioniert werden. Dies führt zu Endpreisen chinesischer Elektroautos, die deutsche Verbraucher als attraktives Kaufkriterium bezeichnet haben.

Prominentester Vertreter der Carmaker aus dem Reich der Mitte ist Build Your Dreams (BYD) – gleichzeitig zweitgrößter Batterieproduzent der Welt, das einen Weltmarktanteil von 30 Prozent bei Lithium-Ionen-Akkus hält. Erst seit 2003 werden hier auch Fahrzeuge gefertigt. Doch Kooperationen mit beispielsweise Bergé Automoción oder Volkswagen führen dazu, dass bereits 2010 in den USA marktfähige Fahrzeuge angeboten werden sollen. Da passt es ins Bild, dass der BYD-CEO Wang Chuanfu mit einem geschätzten Vermögen von 3,4 Mrd. Euro die (schnell wachsende) Liste der reichsten Chinesen anführt. Das Gesamtwachstum der chinesischen Wirtschaft für 2009 schätzen Wirtschaftsexperten auf rund acht Prozent.

Elektrisches Volvo Golf-Kart

29. September 2009 klaus Keine Kommentare

volvo_caddyIm Gegensatz zum C30 BEV ist dieses Elektrofahrzeug der schwedischen Fordtochter bereits lieferbar: Das Golfmobil nimmt stilistische Anleihen beim Kultcabrio C70, es soll angemessen geländegängig sein und über eine Reichweite von 60 Kilometern verfügen – genug für die meisten Fairways. Mitentwickelt wurde das adrette Teil vom schwedischen Unternehmen Pro Green Nordic. Statt mit einem zweitem Sitz punktet es mit einer Anhängerkupplung zum Transport eines kleinen Trailers. Das Playmobil soll erstmals während des Europa-Turniers der “Volvo World Match Play Championship” präsentiert werden, das vom 29. Oktober bis zum 1. November im spanischen Casares stattfindet. Vermarktung und Verkauf erfolgen über die Pro Grandiose Car Corporation in Dubai. Es wird ein Preis von unter 6.000 Euro erwartet.
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C30: Elch unter Strom

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

volvo-c30-bevMit dem C30 BEV (Battery Electric Vehicle) stellte Volvo auf der IAA das erste eigene reinrassige eCar vor. Die Speicherkapazität seines Akkus soll mit 24 kWh doppelt so viel wie beim ebenfalls vorgestellten Hybrid betragen. Ein Ladevorgang an einer Haushaltssteckdose (230V, 16A) dauert laut Volvo etwa acht Stunden. Nicht nur bei diesem Projekt wird die Batterie voraussichtlich unter das Fahrzeug am sonstigen Unterbringungsort des Benzintanks wandern – auch aus Sicherheitsgründen. Der Zeitpunkt des Serienanlaufs oder Preise wurden noch nicht genannt.

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Zusammenarbeit: Batteriets för Sverige

17. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Die Magna Steyr, ein Unternehmensteil von Magna International, wird Lithium-Ionen Batteriesysteme für die schwedische Volvo Group produzieren. Die Volvo Group konzentriert sich seit 1999 ausschließlich auf Fahrzeuge, Maschinen und Ausrüstung für den Transport von Mensch und Material, sprich Nutzfahrzeuge. Die Batteriesysteme sollen jetzt in Volvo Bussen und LKW verschiedener Marken der Gruppe zur Anwendung kommen. Produktionsbeginn soll bereits im August 2009 am Magna Steyr Standort in Graz sein. Die Fahrzeuge werden dabei mit einem Parallelhybridsystem ausgestattet. Die Bremsenergie, die bei herkömmlichen Bus- und LKW-Fahrzeugen verloren geht, wird so genutzt, um die Batterie über einen Generator aufzuladen. Hybridfahrzeuge verbrauchen so deutlich weniger Kraftstoff, produzieren weniger Abgase und laufen leiser als Busse und LKW mit konventionellen Antriebssystemen. Dadurch sind diese Fahrzeuge besonders für den Stadtverkehr geeignet.

Grüne Wikinger – Volvo und Vattenfall

11. Juni 2009 frecker Keine Kommentare

Der Stromkonzern Vattenfall und die Volvo Car Corporation haben ein Joint Venture angekündigt. Ziel der beiden schwedischen Unternehmen sei es bis 2012 ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.

Quelle: Volvo

Quelle: Volvo


Die Technologie der Plug-in-Fahrzeuge stellt die nächste Entwicklungsstufe der Hybridantrieb dar, da die Lithium-Ionen-Akkus an einer 220-Volt-Steckdose geladen werden können. Im elektrischen Betrieb könnten so Reichweiten erzielt werden, die den Einsatz eines Benzin- oder eher Dieselmotors überflüssig werden lassen würden. Nicht nur die Ladebuchse unterscheidet ein Plug-In-Hybridauto von den gängigen Teilzeitstromern. Volvo will den an der Hinterachse montierten Elektromotor mit einem Dieselaggregat kombinieren. Diese Paarung gilt als sparsamste Lösung, ist aber auch die teuerste Variante. Geplant werden solche Diesel-Hybrid-Fahrzeug auch von den im PSA-Konzern vereinten Marken Peugeot und Citroën sowie von Mercedes-Benz. Bereits im Januar 2007 hatten die Volvo Car Corporation und Vattenfall ein Gemeinschaftsvorhaben mit dem Ziel gegründet, die Plug-in-Hybrid-Technologie zu testen und weiterzuentwickeln. So hat die Zusammenarbeit jetzt die nächste Stufe erreicht. Denn bislang favorisierte die Volvo Ethanol als alternativen Kraftstoff – und engagierte sich kaum bei elektrischer Mobilität.