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Artikel Tagged ‘Wachstumsmarkt’

150.000 neue Jobs in Europa bis 2030

11. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Auftrag der EU wurde jetzt an der Universität Duisburg-Essen eine Studie zur Entwicklung der Automobilindustrie durchgeführt. Anhand von fast 100 Gesprächen mit Wirtschafts- und Politik-Experten aus Europa, Asien und den USA entwickelten die Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Heike Proff und Dominik Kilian vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Internationales Automobilmanagement ein Prognosemodell, das zur Abschätzung der Veränderungen auf dem europäischen Automobilmarkt dient. Trotz der Tatsache, dass bisher nur wenige Elektroautos auf den Straßen fahren, gehen die Fachleute von erheblichen Zuwächsen bei der Elektromobilität aus. Die Studie der Universität Duisburg-Essen kommt zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen in der EU im Jahr 2030 mehr als 30 % betragen wird.

„Wenn der Marktanteil an Elektrofahrzeugen steigt und die Komponentenfertigung in den EU-Staaten verstärkt wird, könnte in diesem Bereich 2020 eine um bis zu 40 Mrd. Euro höhere und 2030 um bis zu 30 Mrd. höhere Wertschöpfung erreicht werden. Dadurch könnten europaweit 100.000 bis 150.000 neue Arbeitsplätze entstehen“, meint Proff.

Mosolf will Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen im eigenen Fuhrpark sammeln.

5. Juni 2012 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Horst Mosolf GmbH & Co. KG testet seit Kurzem im unternehmenseigenen Fuhrpark Elektrofahrzeuge. Auf Grundlage einer wissenschaftlichen Studienarbeit hat das Unternehmen jetzt mit der Langzeiterprobung von elektrisch betriebenen Kleinkrafträdern, Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen begonnen. Die Fahrzeuge kommen unter anderem von der EFA-S Elektrofahrzeuge Schwaben GmbH und aus dem Hause Karabag. Mosolf hatte zum Jahreswechsel 2011/2012 bereits 200 Elektrofahrzeuge im Auftrag der Karabag GmbH aufgebaut und diese dann in das Bundesgebiet verteilt.

Mit der Elektrifizierung will Mosolf Emissionen, Betriebs-, Reparatur- und Wartungskosten verringern. Der Logistikdienstleister will aber insbesondere in Sachen eMobilität Erfahrungen im eigenen Fuhrpark sammeln, um nachhaltig an diesem Wachstumsmarkt teilhaben zu können.

Region Stuttgart beschließt Förderprogramm für Nachhaltige Mobilität

17. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Verband Region Stuttgart (VRS) legt ein regionales Förderprogramm für Nachhaltige Mobilität auf. Das hat die Regionalversammlung jetzt einstimmig beschlossen. In diesem Jahr sind dafür eine Million Euro, in den nächsten Jahren insgesamt 6,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Umsetzung des Programms läuft in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Nachhaltige Mobilität ist ein Wachstumsmarkt, dessen Volumen nach Schätzungen des Bundesumweltministeriums im Jahr 2020 rund 300 Milliarden Euro betragen wird. “Die Region Stuttgart hat gute Voraussetzungen, um an diesem Wachstum zu partizipieren”, sagte Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler. Automobilcluster, vorhandene Dienstleistungs- sowie IT-Unternehmen und gute Institute an den Hochschulen böten “eine reelle Chance, zu einem führenden Produktions- und Forschungsstandort für Nachhaltige Mobilität zu werden”, so Dr. Wurmthaler weiter.

Das Programm fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Kosten aus vier Bereichen. Es geht erstens um die Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsmitteln und/oder Dienstleistungen; zweitens die Verbesserung von Informationen über die Verkehrslage und das Angebot von Mobilitätsdienstleistungen; drittens die Bündelung von Wirtschaftsverkehren bzw. deren Verlagerung auf die Schiene oder den Neckar und viertens können Projekte der Elektromobilität Zuschüsse erhalten.

Ostbrandenburg für den Wachstumsmarkt Elektromobilität optimal aufgestellt

15. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

“Elektromobilität – Chance für Ostbrandenburg”: Unter diesem Motto diskutierten am 13. und 14. Dezember Unternehmer und Entscheider aus ganz Deutschland beim IV. Automobil-Zuliefertag in Frankfurt (Oder) neue Möglichkeiten für die Branche im Bereich eMobilität. Fachvorträge von Referenten der Volkswagen AG, der M+W Group, des Kompetenzzentrums Elektromobilität der EDAG und Pricewaterhouse Coopers machten deutlich, dass Elektromobilität in den nächsten Jahren noch stärker als bisher Innovations- und Wachstumstreiber für die Automobilbranche sein wird.

Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und Schirmherr des IV. Automobil-Zuliefertags, sieht die Region Ostbrandenburg dafür optimal aufgestellt: “eMobilität wird künftig eine wichtige Rolle spielen. In dem Maße, wie elektrische und hybride Antriebssysteme in den nächsten Jahren den Straßen-, aber auch den Schienenverkehr verändern werden, werden sich auch die Anforderungen an die Zulieferbranche verändern. Neue Komponenten und innovative Lösungen sind gefragt, Prozess- und Zulieferstrukturen müssen neu aufgestellt werden. Der IV. Automobil-Zuliefertag zeigt deutlich: Die Region Ostbrandenburg hat die Zeichen der Zeit erkannt. Die hier vorhandenen Kompetenzen in Bereichen wie Solartechnik, Metallverarbeitung und Mikroelektronik bieten beste Voraussetzungen für Wachstum entlang der Wertschöpfungskette im Zukunftsmarkt eMobilität.”