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Artikel Tagged ‘Wasserstoff’

H2Expo – emobility, fuel cells, hydrogen & storage solutions

12. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Die nächste H2Expo findet vom 23. bis 26. September 2014 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Sie wird als eigenständige Veranstaltung räumlich in die internationale Leitmesse WindEnergy Hamburg integriert und prominent in der Messehalle B6 platziert. In diesem neuen Rahmen widmet sich die H2Expo an vier Tagen speziell den Themen Elektromobilität, Wasserstoff, Brennstoffzellen und Energiespeicherlösungen.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität und die fachliche Unterstützung“, betont Anja Holinsky, Projektleiterin bei der Hamburg Messe und Congress. Die Fachmesse ist etablierter Branchentreffpunkt für Anbieter und Anwender von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie sowie Elektromobilität. Hamburg ist bei der Entwicklung und dem Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff führend und Modellregion der Bundesregierung für Elektromobilität. In der Wirtschaftsmetropole gibt es zahlreiche Beispiele für den Einsatz dieser Technologien in allen wesentlichen Bereiche, vom Straßenverkehr über Luftfahrt und Schifffahrt bis hin zu stationären Anwendungen. Die in der norddeutschen Metropole angesiedelten Schlüsselbranchen, Forschungsinstitute und Initiativen treiben die Anwendung dieser zukunftsweisenden Technologie seit Jahren in besonderem Maße voran. Die H2Expo spiegelt diese Aktivitäten wider. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Ministerpräsident Kretschmann fährt B-Klasse F-Cell

13. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

„Baden-Württemberg ist die Heimat des Automobils. Mit dem bewussten Einsatz emissionsfreier Technik setzen wir ein Zeichen für die Zukunft. Diese alternativen Antriebe werden schon bald aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken sein“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der offiziellen Übergabe seines neuen Berliner Dienstfahrzeuges vor der Landesvertretung. Künftig fährt er in der Hauptstadt einen Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzellenantrieb. Der Fahrstrom für das Fahrzeug wird durch die Reaktion von Luftsauerstoff mit Wasserstoff direkt an Bord in der Brennstoffzelle erzeugt. Dabei entstehen keine Schadstoffemissionen, sondern lediglich reiner Wasserdampf. Dank des 700 bar Hochdruck-Tanksystems verfügt das Fahrzeug über eine Reichweite von rund 400 Kilometern bei einer gleichzeitig kurzen Betankungszeit von unter drei Minuten.

In Stuttgart nutzt Ministerpräsident Kretschmann bereits eine B-Klasse F-Cell, so auch der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. Seit Februar 2011 sind für die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin zudem auch zwei Smart Fortwo Electric Drive im lokal emissionsfreien Einsatz.

Industrie-Initiative für bundesweite Wasserstofftankstellen

1. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Fünf Unternehmen – Air Liquide, Daimler, Linde, Shell und Total – gaben am 30. September 2013 in Stuttgart auf der “World of Energy Solutions”-Konferenz die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens “H2 Mobility Initiative” (H2MI) zum Aufbau einer bundesweiten Wasserstoffinfrastruktur bekannt. Das klare Ziel: Bis 2023 soll die Zahl der öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Zapfsäulen bundesweit auf 400 steigen – eine bedarfsgerechte Versorgung der künftigen Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle wäre dadurch sichergestellt. Die Industrie-Initiative baut auf dem “50-Tankstellen-Programm” bis 2015
auf. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat dieses Programm 2012 gemeinsam mit der Industrie ins Leben gerufen. Es wird vom Bundesverkehrsministerium mit rund 20 Millionen Euro unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bundesweites Netz von 50 Wasserstoff-Tankstellen

21. Juni 2012 Juliane Keine Kommentare

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat gestern zusammen mit Vertretern der Industriepartner Daimler, Linde, Air Products, Air Liquide und Total den Grundstein für ein bundesweites Netz von Wasserstoff-Tankstellen gelegt. “Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle fahren ohne schädliche Emissionen. Sie besitzen zudem eine hohe Reichweite und können innerhalb weniger Minuten auftanken. Um die Markteinführung zu ermöglichen, brauchen wir ein Tankstellennetz, das die wichtigsten Ballungsgebiete abdeckt und miteinander verbindet. Wir wollen deshalb zusammen mit der Industrie bis 2015 insgesamt 50 Wasserstofftankstellen in Deutschland errichten. Damit schaffen wir die Basis für eine bedarfsgerechte Infrastruktur zur Betankung von Wasserstoff-Fahrzeugen”, so Ramsauer.

Im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) soll das Netz von heute deutschlandweit 14 Wasserstofftankstellen auf insgesamt 50 Standorte ausgebaut werden – als Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Die Fördersumme beträgt rund 20 Millionen Euro.

EnBW tritt der Clean Energy Partnership bei

25. April 2012 Juliane Keine Kommentare

„Wir freuen uns sehr, dass die EnBW jetzt ein offizielles Partnerunternehmen der CEP ist“, so Patrick Schnell. „Die regenerative Erzeugung von Wasserstoff ist der CEP ein wichtiges Anliegen. Bereits die Hälfte des Wasserstoffs an unseren Tankstellen stammt aus regenerativer Erzeugung. Zusammen mit der EnBW und den weiteren Partnerunternehmen arbeiten wir daran, diesen Anteil stetig zu erhöhen.“

„Wir sind auch deswegen Entwicklungspartner für die Wasserstoff-Infrastruktur, weil hier eine Speicheroption für Erneuerbare entstehen kann, die wir für die Energiewende benötigen. Die realisierbaren Potenziale dieses Speichermediums werden wir mit einer neuen H2-Tankstelle in Stuttgart erproben“, so Dirk Rosenstock, Leiter Innovationen und Energiedienstleistungen beim BEM-Mitglied EnBW.

Next Generation Energy, Teil 1

22. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

barkawi_logoDer Jahreswechsel – gern ergriffene Gelegenheit für mal mehr, mal weniger sinnvolle Rückblicke. An den von Barkawi Management Consultants Anfang November im Grandhotel Schloss Bensberg veranstalteten Event “Next Generation Energy” denkt man gerne als besonders gelungenes Beispiel einer kleinen, überschaubaren Fachkonferenz zurück, die weniger auf Frontalunterrichtung als vielmehr auf Dialog setzte. Im Gegensatz zu vielen erstmals in das Thema einführenden Veranstaltungen hatte man bei diesem von den Veranstaltern erstmals erprobten Format den Eindruck, dass sich hier Fachleute aus den Bereichen Automotive Industry, EVU, Logistik, Medien, Kommunen/Stadtwerke und Verbände auf hohem Vorwissensniveau austauschten und vorhandene Lösungsansätze durchaus kontrovers diskutierten.

Dabei war durchaus hoch gezielt worden, schon was die Referentenliste anging. Craig Davis, Sales and Marketing Director Tesla Motors Europe, war dann doch verhindert gewesen. Doch die meisten Besucher konnten sich wohl mit den exzellenten anderen Vortragenden ebenso trösten wie mit der Möglichkeit, an Testfahrten mit dem Elektrosportwagen selbst teilzunehmen… Nach einer straffen Begrüßung und Einführung seitens Karim Barkawi, Geschäftsführer, stellte Rolf Schumann – Country Engagement Manager Germany von Better Place – sehr anschaulich und anekdotenhaft die Grund-Idee und -Crux des Ansatzes seines von Ex-SAP-Manager Shai Agassi gegründeten Unternehmens dar. “Wir sind nicht die Batterietausch-Firma”, räumte er mit einem häufigen Mißverständnis auf. Stattdessen verkaufe Better Place Mobilität. Elektroautos würden so erschwinglicher, da die Batterie nicht mehr Bestandteil der Autokalkulation sei und über einen Vertrag mit dem Endkunden von Better Place bereitgestellt werde. Diese Mobilität werde nach Kilometern abgerechnet und werde die Total Cost of Ownership (TCO) heutiger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor keinesfalls übersteigen. Der Batterietausch sei in diesem Konzept nur die ultima ratio, falls für eine konkrete Strecke die Reichweite von heute ca. 150 km nicht ausreiche.

barkawi1Dr. Wolfgang Warnecke, Leiter weltweite Kraftstoffentwicklung Shell Group gab im Folgenden einen besonders interessanten Einblick in die vielfältigen Mobilitäts-Engagements eines Unternehmens, das von der Öffentlichkeit weitgehend als “Ölkonzern” wahrgenommen wird: Diese erstrecken sich von Biokraftstoffen (mit einem erwarteten kurzfristigen Marktanteil von 20-30%) über stets weitr als Treibstoff optimiertes Erdöl und verflüssigtes Gas sowie Wasserstoff (nicht vor 2020 als Individualantrieb) bis hin zur Elektromobilität. Warnecke lenkte die Aufmerksamkeit u.a. auf den Punkt, dass “nur” 23,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen auf Verkehr/Transport zurückzuführen sind.

Über “Intelligente Netze” der Zukunft referierte nun Dr. Wolfram Münch, Bereichsleiter Forschung und Innovation EnBW Energie Baden-Württemberg GmbH und beleuchtete dabei die zentrale Rolle von intelligenten Stromzählern (”Smart Meter”) in einem Szenario, in dem Haushalte Verbraucher und Erzeuger sind.

HZwei erweitert das Themenspektrum

4. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Selbstdarstellung: HZwei ist das Magazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen, in dem ausgewiesene Experten kompetent und umfassend über die neuesten Entwicklungen dieser Zukunftsbranche informieren.

Ab der nächsten HZwei-Ausgabe, die Ende Oktober 2009 erscheint, wird auch das Thema Elektromobilität mit einer eigenen Rubrik vertreten sein. Das Heft erscheint quartalsweise, die News-Sektion im Web ist vergleichsweise wenig gepflegt (Anfang Oktober stammt der jüngste Eintrag aus dem Juni 2009). Auf dem Smartphone fummelige Bedienung des Webangebots. Fazit: Beachtenswerte Bereicherung des Spektrums.

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