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Artikel Tagged ‘Wertschöpfungskette’

Online-Umfrage: Technologiesprünge in der Wertschöpungskette

7. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen einer Befragung für eine Dissertation an der Technischen Universität München werden die Auswirkungen der Elektromobilität und weiterer neuer Technologien auf die unternehmerische Wertschöpfungsgestaltung untersucht. Innerhalb der Befragung erfolgt eine Analyse, wie Unternehmen in Folge eines Technologiesprungs (bspw. konventionelle Fahrzeuge zur Elektromobilität) ihre Wertschöpfung gestalten können. Ziel ist es, auf Basis dieser Analyse mögliche Handlungsschritte für die Elektromobilität respektive bei einem Technologiesprung zu erhalten. Die Befragung dauert nur 15 Minuten. Hier können Sie mitmachen..!

6. Wissenschaftsforum Mobilität

12. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Unter dem Leitthema “Decisions on the Path to Future Mobility“ treffen sich am 08. Mai 2014 hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Duisburg. Das Wissenschaftsforum Mobilität ist ein Forum zur intensiven Diskussion von Forschungsarbeiten zur Mobilität geworden. 2014 werden erneut rund 200 Teilnehmer erwartet.

Nach der Begrüßung durch Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen, werden mehr als 40 Referenten in Vorträgen und im Plenum darüber diskutieren, welche Entscheidungen im Übergang in eine Neue Mobilität notwendig sind – bezogen auf das Automotive Management, das Automotive Engineering, die Wertschöpfungskette und auf neue Mobilitätskonzepte. Die Anmeldung ist jederzeit online möglich.

eCarTec 2013

1. April 2013 Juliane Keine Kommentare

„In den letzten fünf Jahren hat sich die eCarTec zu einer bedeutenden Plattform im Bereich Elektromobilität entwickelt. Branchenexperten schätzen die eCarTec vor allem deshalb, weil sie hier wichtige Kontakte mit Entscheidungsträgern knüpfen und sich über neueste Trends informieren können. Das Konzept der eCarTec berücksichtigt dabei die gesamte Wertschöpfungskette – von den Materialien über Komponenten, Zellen und Batterien bis hin zum Gesamtsystem mit seinen Komponenten”, erläutert Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo Veranstaltungs GmbH und Organisator der Messen eCarTec Munich und eCarTec Paris. Informationen rund um die vom 15. bis 17. Oktober 2013 stattfindende Messe in München finden Sie hier.

Berlin soll Referenzstadt für Elektromobilität werden

13. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Hauptstadtregion will sich in dem wichtigen Zukunftsfeld der Elektromobilität als Referenzstadt aufstellen. Das hat der Senat am 12. März 2013 auf Grundlage einer gemeinsamen Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, sowie des Senators für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Michael Müller, beschlossen. Senatorin Yzer hob die Bedeutung der Elektromobilität als Wachstumsmarkt hervor: „Berlin wird in einem der wichtigsten Zukunftsbereiche zur Referenzstadt. Elektromobilität wird nicht nur unser Mobilitätsverhalten beeinflussen, sondern auch neue Wertschöpfungsketten entstehen lassen. Berlin kann seine starken Forschungskapazitäten und die innovativen Zulieferer- bzw. Entwicklungsunternehmen verstärkt verknüpfen. Dies ist eine einmalige Gelegenheit für unsere fachspezifischen Forschungseinrichtungen und die kreativen Unternehmen vor Ort, qualifizierte Arbeitsplätze zu sichern bzw. neu zu schaffen.“ Die geplanten Projekte bezeichnete Yzer als ein „Praxislabor, das Alltagstauglichkeit und Wirtschaftlichkeit der eMobility aufzeigen werde.“

Das Land Berlin will unter anderem die Ladeinfrastruktur ausbauen und ein Qualifizierungszentrum Elektromobilität einrichten. Es sollen insgesamt bis zu elf Projekte mit bis zu 20,1 Millionen Euro durch die Länder Berlin und Brandenburg gefördert werden.

Premiere für die Battery+Storage

8. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Die zuverlässige Energiespeicherung ist eines der aktuell am meisten diskutierten Themen und von herausragender Bedeutung für das Gelingen der Energiewende. Die Battery+Storage – internationale Fachmesse für Batterie- und Energiespeicher-Technologien – die vom 8. bis 10. Oktober 2012 Premiere feiert, bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Speicherherstellung ab: Von der Forschung und Entwicklung über Materialien, Zellfertigung und Batteriesysteme für den mobilen und stationären Einsatz bis hin zu den Themen Second-Use und Recycling-Technologien. Damit werden internationale Fachbesucher aus der Speicherfertigungsindustrie, Dienstleister und Forscher sowie Vertreter der wichtigsten Anwenderbranchen wie Elektromobilität, Energieversorgung und Elektroindustrie angesprochen.

Parallel zur Messe finden das Brennstoffzellenforum f-cell und der e-mobil BW TECHNOLOGIETAG statt. Die gemeinsame Konferenz von Battery+Storage und f-cell beleuchtet in mehr als 120 Vorträgen zu den Themen Wassersto­ff-, Brennsto­ffzellen-, Batterie- und Energiespeichertechnologie die neuesten Entwicklungen aber auch Synergie-Effekte zwischen den Anwendungsgebieten. Weitere Informationen finden Sie hier.

eCarTec Award 2012 ist mit 60.000 Euro dotiert

Gut 130 Jahre nach Erfindung des Verbrennungsmotors werden jetzt die Weichen gestellt für die Antriebskonzepte der Zukunft: Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung eines neuen Antriebs – die gesamte Wertschöpfungskette der Fahrzeugherstellung ist betroffen. Um diesen Prozess zu beschleunigen und zu fördern, lobt die MunichExpo anlässlich der eCarTec 2012 den eCarTec Award aus. Anmeldeschluss ist der 31. August 2012.

„Gesucht werden die innovativsten und zukunftsträchtigsten Projekte, Technologien und Produkte aus dem Bereich der Elektromobilität. Mit der Teilnahme am Wettbewerb können Unternehmen ihre Innovationskompetenz unterstreichen und gewinnen zudem ein wertvolles Marketinginstrument, um ihr Produkt noch erfolgreicher am Markt zu positionieren“, stellt Robert Metzger, Veranstalter der Messe eCarTec, fest. „Nur wer jetzt vorne mit dabei ist, kann sich den Markt von morgen sichern. Und da sind die Umsatzchancen enorm.“

“Der Strukturwechsel macht uns keine schlaflosen Nächte”

18. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will mit dem Geschäft rund ums Elektrofahrzeug noch vor 2020 den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffen. “Die Umsätze im Bereich Elektromobilität werden in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts deutlich anwachsen, so dass wir dann auf alle Fälle auch die Gewinnschwelle überschreiten”, sagte der Chef der Automobilsparte, Bernd Bohr, der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. “Im Moment wird sehr viel entwickelt und geforscht, aber noch relativ wenig Umsatz gemacht.” Bohr rechnet damit, dass sich ab Mitte des nächsten Jahrzehnts die Elektroautos durchsetzen und von da an Schritt für Schritt weniger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verkauft werden. “Den strukturellen Umschwung sehen wir in der Dekade zwischen 2020 und 2030″, sagte Bohr. “Dann werden Batterien zur Verfügung stehen, die deutlich leistungsfähiger und kostengünstiger sind.” Bosch sieht sich im Kampf um die besten Plätze im im Zukunftsmarkt Elektromobilität vorne mit dabei. “Das Umsatzpotenzial, das wir in einem Elektrofahrzeug haben, ist deutlich höher als in einem Auto mit Verbrennungsmotor. Deshalb macht uns der Strukturwechsel keine schlaflosen Nächte”, sagt Bohr. “Wichtig ist, dass wir von dem Kuchen marktanteilsmäßig ein ordentliches Stück abbekommen.” Er hält es für wahrscheinlich, dass sich an den Wertschöpfungsketten über die Jahre etwas zugunsten der Zulieferindustrie verändern wird.

“Die Elektromobilität sortiert die Wirtschaft neu”

10. August 2011 Juliane Keine Kommentare

“In welcher Weise und mit welcher Intensität sich die Elektromobilität durchsetzen kann und ob das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 erreicht wird, lässt sich heute nicht seriös prognostizieren”, sagt Prof. Dr. Uwe Götze, Inhaber der Professur Unternehmensrechnung und Controlling an der Technischen Universität Chemnitz. Unternehmen der beteiligten Branchen sollten daher in hohem Maße Flexibilität bewahren, um Chancen nutzen und sich der Entwicklung anpassen zu können. “Die Elektromobilität sortiert die Wirtschaft neu. Sie wird mit einem Aufbrechen kompletter Wertschöpfungsketten einhergehen und zu einer stärkeren Vernetzung bisher weitgehend unverbundener Wirtschaftszweige führen, die unter anderem die Automobilbranche, die Energiewirtschaft und die IKT-Branche einschließen”, meint der Wirtschaftswissenschaftler. Der Facettenreichtum der Elektromobilität gehe weit über einen Austausch von PKW-Komponenten hinaus und umfasse eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen, Elektrifizierungsgrade des Antriebsstrangs und potentieller Energiespeicher. Die Professur Unternehmensrechnung und Controlling arbeite deshalb eng mit anderen Professuren und der Industrie zusammen. “Beispielsweise wird gemeinsam mit der MUGLER AG im Rahmen einer Industriepromotion die Modellierung von Elektroenergie- und Informationsnetzen sowie deren Vernetzung untersucht, eine Arbeit, die Grundlagen auch für die Gestaltung elektromobiler Wertschöpfungsketten schafft”, berichtet Götze. Aus seiner Sicht habe die Wissenschaft auf dem Gebiet der Elektromobilität noch jede Menge Wissenslücken zu schließen, sie könne aber trotzdem Beiträge leisten: für die Politik zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Etablierung der Elektromobilität in der Gesellschaft und für Unternehmen zur Gestaltung elektromobiler Wertschöpfungsketten.

Herausforderungen und Potenziale des Gesamtsystems Elektromobilität

22. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Weg hin zu einer elektromobilen Gesellschaft verlangt nach einer systemischen Vernetzung aller relevanten Akteure und Instanzen. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer IAO und der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale des Gesamtsystems Elektromobilität im Detail. Die Einbindung von Elektromobilität in bestehende und zukünftige Verkehrskonzepte sowie die intelligente Anbindung an die Energieinfrastruktur gilt als wichtiger Stellhebel für die Gestaltung der elektromobilen Zukunft. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stellen in diesem Zusammenhang Schnittstellen dar, die die komplexen Vorgänge in einem Gesamtsystem Elektromobilität steuern können. Die Studie zeigt, dass Baden-Württemberg als IT-Standort für die kommenden Herausforderungen im Bereich IKT sehr gut aufgestellt ist und die besten Voraussetzungen mitbringt, um zukünftige Mobilitätslösungen zu erdenken und umzusetzen sowie von den resultierenden Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenzialen zu profitieren.

“Das Elektroauto kann tausende Stellen schaffen”

16. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

In der Autoindustrie geht derzeit die Angst vor einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen um – denn das Elektroauto ist weniger komplex zu bauen. Gewerkschaftsführer Berthold Huber im Interview mit dem Handelsblatt über die Chancen der neuen Technologie und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. “Ich sehe in der Elektromobilität eher eine Chance für die Beschäftigten denn eine Gefahr. Erste Studien, die sich mit dem Thema beschäftigen, sagen voraus, dass durch neue Komponenten wie Batterie und Elektromotor unter dem Strich weltweit bis ins Jahr 2020 250 000 Arbeitsplätze entstehen können. Ich erwarte deshalb, dass es über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu einem positiven Beschäftigungseffekt durch den Umbruch zur Elektromobilität kommen wird.”

Das gesamte Interview finden Sie hier.