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Artikel Tagged ‘Wirtschaftlichkeit’

Online-Tool unterstützt Flottenbetreiber

7. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Online-Tool entwickelt, mit dessen Hilfe Flottenbetreiber selbst ausrechnen können, wann sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen bezahlt macht. Das im Zuge des EU-Projekts I-CVUE (Incentives for Cleaner Vehicles in Urban Europe) entwickelte Programm ist nach Registrierung kostenlos nutzbar. Es richtet sich im ersten Schritt an Flottenbetreiber und berechnet in wenigen Minuten die Gesamtkosten pro Fahrzeug. “Um eine möglichst gute Entscheidungsgrundlage zu schaffen, berücksichtigen wir dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Kriterien und Annahmen”, erklärt Dr. Christoph Schimeczek, der das Projekt beim DLR in Stuttgart betreut. Dazu zählen beispielsweise Fördermaßnahmen wie Steuererleichterungen und Abschreibungsmöglichkeiten genauso wie Annahmen zur Entwicklung der Benzin- und Elektrizitätspreise, zu Reparatur-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten sowie zur Gesamtfahrleistung und Verteilung der Fahrleistung über das Jahr.

Der Nutzer kann komplett mit einem vorgegebenen Referenzdatensatz arbeiten. Alternativ kann er einzelne Annahmen ändern und eigene Daten in die Berechnung einfließen lassen, um auf diese Weise unterschiedliche Szenarien zu erstellen. “Im Vergleich zu anderen Angeboten ermöglicht unser Programm eine sehr detaillierte Auswertung. Gleichzeitig sind die zugrunde gelegten Annahmen für den Nutzer transparent und individuell anpassbar”, fasst DLR-Wissenschaftler Schimeczek die Vorteile zusammen. Die Auswertung steht für Deutschland ebenso zur Verfügung wie für die Niederlande, Großbritannien, Österreich, Spanien. In Kürze kommen Norwegen und Frankreich dazu. Weitere Informationen rund um das Online-Tool finden Sie hier.

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beim Einsatz von eAuto

3. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Bei ZEISS ist im Rahmen der Forschungstätigkeit das erste Elektrofahrzeug im Einsatz, das mit selbst erzeugtem Strom fährt. Bei der Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen geht es darum, herauszufinden, inwieweit eMobiltät für den Fuhrpark bei ZEISS künftig eine bedeutendere Rolle einnehmen könne. „Die Möglichkeit besteht, zumal wir unseren eSmart mit Strom versorgen, den wir selbst erzeugen“, so Hellmuth Aeugle, Leiter Business Services & Infrastructure bei ZEISS. Der Strom stammt aus Photovoltaikanlagen, die auf dem firmeneigenen Parkhaus im Südwerk in Oberkochen installiert sind. „Letztlich geht es um Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beim Einsatz von Erneuerbaren Energien. Das ist die Zukunft und natürlich auch für uns bei ZEISS sehr interessant“, sagt Aeugle.

Von der Kooperation profitieren beide Seiten: Die Hochschule Aalen unterstützt ZEISS dabei, sich im Bereich der Elektromobilität zukunftsorientiert und energieeffizient zu positionieren. Dazu gehört es auch, wirtschaftlich belastbare Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei geht es unter anderem darum, wie das Laden der Elektrofahrzeuge künftig als Baustein einer temporären Zwischenspeicherung von Ökostrom genutzt werden kann. Im Gegenzug stellt ZEISS der Hochschule technische Daten diverser Eigenschaften wie etwa Reichweite, Service und Ausfallzeiten des eSmarts für Studien und Forschungszwecke zur Verfügung. „Uns bedeutet der Austausch mit einem so innovativem Unternehmen aus der Region wie ZEISS sehr viel. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen.

GreenTec Awards rufen zur Bewerbung auf

9. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Bewerbungsphase für die GreenTec Awards 2015 ist eingeläutet. Gesucht werden technische Innovationen, die die Umwelt schonen und beweisen, dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen. Insgesamt gibt es im Wettbewerb 2015 folgende Kategorien: Automobilität, Bauen & Wohnen, Energie, Galileo Wissenspreis (ProSieben), Kommunikation, Lifestyle, Luftfahrt, Produktion, Recycling & Ressourcen, Reise, Start-up, Urbanisierung sowie Wasser & Abwasser. Grundsätzlich kann sich jeder bewerben: ob Start-up oder Global Player, Privatperson oder Forscher, Team oder Einzelkämpfer. Auch Bewerbungen aus dem Ausland sind ausdrücklich willkommen. Eine 60-köpfige Jury, die sich aus hochkarätigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Unterhaltung zusammensetzt, bewertet die Einreichungen. Zudem wird über ein öffentliches Online-Voting einer von drei Nominierten ermittelt. Die Sieger werden Ende Februar 2015 während der Jurysitzung gewählt. Das Ergebnis bleibt bis zur glamourösen Preisverleihung am 29. Mai 2015 geheim. Ein Novum: Der gesamte Wettbewerbsprozess wird vom TÜV NORD zertifiziert. Jetzt hier bewerben..!

Zustellautos: Elektroantrieb in der Stadt ideal

5. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Für Zustellautos im städtischen Raum ist ein Elektroantrieb oft sinnvoller als ein Dieselmotor, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Georgia Institute of Technology. Denn gerade auf Stadtrouten mit vielen Stopps auf engem Raum sind Elektrofahrzeuge um etwa die Hälfte effizienter als ihre Diesel-Konkurrenten. Damit sind elekektrifizierte Zustellautos nicht nur deutlich besser für die Umwelt, der Effizienzvorteil kann letztendlich sogar die höheren Anschaffungskosten aufwiegen. ”Über die Lebensdauer eines Trucks gesehen gibt es viele Fälle, in denen die Gesamtkosten für den Betrieb eines Elektroautos geringer sind als bei Dieselfahrzeugen”, betont Marilyn Brown, Energieeffizienz-Expertin und Professorin am Georgia Tech. Das dies heute schon zutrifft, ist für die Forscher eine positive Überraschung. Sie hatten erwartet, dass die hohen Anschaffungskosten Elektrofahrzeuge für Zustellunternehmen generell unattraktiv machen.

Dem Georgia-Tech-Team zufolge ist bei städtischen Routen, auf denen ständig stehengeblieben und wieder angefahren wird, der Energieerbrauch etwa 50 Prozent geringer als bei Dieselfahrzeugen. Denn hier fallen die hohe Effizienz von Elektromotoren bei geringen Geschwindigkeiten sowie die Vorteile regenerativer Bremssysteme wirklich ins Gewicht. Damit sinkt auch der Ausstoß von Treibhausgasen im Schnitt um die Hälfte – und in Regionen, wo viel Ökostrom produziert wird, noch mehr. Für Flottenbetreiber entscheidend dürfte eher sein, dass auch die Energiekosten eines Fahrzeugs um mindestens 20 Prozent sinken. Eben das ist dem Georgia-Tech-Team zufolge der Grund, warum Elektroautos schon heute eine wirtschaftlich sinnvolle Option für Zustellflotten darstellen können. Denn die geringeren Kosten im Betrieb machen zumindest für Trucks, die nur in der Stadt zum Einsatz kommen, die im Vergleich zu Dieselfahrzeugen höheren Anschaffungskosten schon aus heutiger Sicht mehr als wett.

Elektrischer Flottenbetrieb in Hamburg

18. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Fleet Factory GmbH und BLG Logistics Group AG & Co. KG in Kooperation mit der GIC–Agentur der Neuen Energien und Zukunftsthemen laden am 22. Mai 2012 zum 1. FLEET & ELECTRIC DAY. Die Veranstalter wollen zeigen, dass Elektromobilität im Flottenbetrieb heute schon wirtschaftlich und praktikabel ist. Insbesondere für Hamburg und die Metropolregion sind im Kurzstreckenbereich Lade-und Logistikverkehre und Kurierfahrten emissionsfrei möglich. Informieren Sie sich auf der Kattwyk-Island im Hamburger Hafen über zukunftsfähige Flottenlösungen oder nutzen Sie die Chance verschiedene Elektrofahrzeuge Probe zu fahren. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

TU München: Fokus Elektromobilität

10. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Für Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität München (TUM), sind die technologischen Fragen kein entscheidender Stolperstein mehr auf dem Weg in eine elektromobile Zukunft. Das Hauptproblem sei vielmehr die Wirtschaftlichkeit erklärte er im Rahmen der „Conference on Future Automotive Technology“, die mit dem Fokus Elektromobilität vom 26. bis 27. März 2012 auf dem Campus der TU München in Garching stattfand. Künftig gehe es vor allem darum, sich auf Fahrzeugkonzepte zu fokussieren, die auch wirtschaftlich darstellbar sind, erklärte Lienkamp.

Ziel des zweitägigen Kongresses war es, den rund 400 Teilnehmern eine ausgewogene Mischung von Beiträgen aus Industrie und Wissenschaft zu bieten und den Innovationstransfer und die Vernetzung zu fördern. Eine begleitende Ausstellung von sechs Industriesponsoren wurde als Plattform für Fachgespräche am Rande der Konferenz rege genutzt. In sechs Plenarvorträgen und 40 Fachbeiträgen wurden die fünf Themenblöcke „Vehicle Concepts“, „Powertrain“, „Energy Storage“, „Production“ sowie „Mobility & Service“ behandelt. Das TUM Science Center for Electromobility hat mit acht Lehrstühlen und 21 Instituten die „MUTE“-Konzept-Studie erarbeitet, die 2011 auf der IAA Premiere hatte. Mit „visiom“ ist bereits ein Nachfolge-Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung avisiert.

Design-Wettbewerb ermittelt elektromobile Zukunftsvisionen

26. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Wie sieht die elektromobile Zukunft aus? Wie können wir zukünftig den Strom wirtschaftlich vom Netz ins Fahrzeug bringen? Studierende der Bereiche Industriedesign, Industrial Design, Transportation Design und Integral Studies haben ihre Ideen und Konzepte dazu im Rahmen des vom Fraunhofer IAO und der Langmatz GmbH initiierten Hochschulwettbewerbs »Ladestationen der Zukunft« eingebracht. Im Wettbewerb wurden sowohl die Designs von Ladestationen als auch die Konzepte der Energieübertragung und der Mehrwertnutzung neu gedacht und entworfen. Am 01. und 02. Februar 2012 werden die rund 25 Studenten-Teams ihre Arbeiten vor der Jury – bestehend aus Vertretern der Hochschulen, der Langmatz GmbH und des Fraunhofer IAO – präsentieren. Die Preise in jeder Kategorie sind mit je 5.000 Euro dotiert. Die Siegerteams fahren im März 2012 auf die Intertraffic nach Amsterdam, um dort die von Langmatz gefertigten Prototypen ihrer Idee zu präsentieren.

Metropolen werden elektromobil

21. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Bei hohen Fahrleistungen, wie beispielsweise im Flotteneinsatz, können die geringeren Nutzungs- und Wartungskosten von Elektrofahrzeugen einen wesentlichen Beitrag zu deren Wirtschaftlichkeit leisten. Darüber hinaus besticht die Elektromobilität gerade im innerstädtischen Verkehr durch einen emissionsfreien und leisen Betrieb. Daher sehen Experten ein erstes Nutzungspotenzial u.a. im Bereich des öffentlichen Personen-Nahverkehrs von Städten und Kommunen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen am 08. Dezember 2011 in Hannover das Symposium „e-ÖPNV“. In Kooperation mit ITS Niedersachsen sowie regionalen Multiplikatoren der Elektromobilität dokumentieren Experten konkrete Einsatzbereiche und Nutzungskonzepte für die Elektromobilität am Beispiel Hannover und Braunschweig.

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