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Artikel Tagged ‘Zukunftsmarkt’

IG-Metall: Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet

17. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Die IG Metall hat jetzt ein Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet. „Die Weichen müssen frühzeitig für eine zukunftsfähige Mobilität und sichere Arbeitsplätze gestellt werden. Ziel des von der IG Metall initiierten Betriebsräte-Netzwerkes Elektromobilität ist es, die Veränderungsprozesse in der Automobilindustrie beschäftigtenorientiert zu gestalten und die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg als ‚Schaufenster Elektromobilität’ zu etablieren. Neben sicheren Arbeitsplätzen, stehen Aus- und Weiterbildung im Vordergrund,“ sagt Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und Mitglied des Aufsichtsrates der Metropolregion. Die Gründungsmitglieder des Betriebsräte-Netzwerkes kommen aus insgesamt neun Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie und vertreten rund 104.000 Beschäftigte in Niedersachsen. Im Netzwerk arbeiten Betriebsräte der Volkswagen-Standorte, von Johnson Controls, Bosch und Continental zusammen.

Continental setzt auf den Zukunftsmarkt eMobilität

7. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Autozulieferer Continental rechnet damit, dass sich Elektroautos nach einer langsamen Startphase schneller durchsetzen werden, als bisher angenommen. Das erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart jetzt in einem Interview mit dem Handelsblatt. “Für 2025 rechnen wir mit einer Produktion von 115 Millionen Autos und leichten Nutzfahrzeugen, vor allem getrieben von der Nachfrage in den Schwellenländern. Auf Basis verschiedener Studien und eigener Berechnungen gehen wir dann, je nach Region, von mehr als 40 Prozent Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieb aus. Davon dürfte rund ein Viertel rein elektrisch fahren. Das wären weitaus höhere Werte als bisher gedacht”, so Degenhart.

Den kompletten Artikel im Handelsblatt finden Sie hier.

Clean Tech World eröffnet

30. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Heute wurde in Berlin die Clean Tech World eröffnet. Schirmherr Harald Wolf steuerte sein Grußwort vom Krankenbett aus bei: „Nicht nur umweltpolitisch, sondern auch für die Wirtschaft ist die Clean Technology von großer Bedeutung“, ließ der Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen verlauten. Um den Herausforderungen des drohenden Klimawandels und der globalen Umweltbelastung zu begegnen, gelte es, nachhaltige Technologien weiter auszubauen und einer breiteren Öffentlichkeit sichtbar zu machen. „Es ist daher nur folgerichtig, den privatwirtschaftlichen Mut der Initiatoren der Clean Tech World zur Etablierung eines Show-Rooms der Clean Technology in Berlin zu unterstützen.“ Rund 100 Unternehmen präsentieren derzeit auf dem historischen Flughafen Tempelhof ihre Lösungen für eine saubere Zukunft.

Saubere Mobilität von morgen Welche Themen die Gäste konkret erwarten, umrissen die Referenten des Podiums: Christian Heep, Vorstand Marketing des Bundesverbands eMobilität e. V. sagte zum Schwerpunkt Mobilität: „Das Zeitalter der Elektromobilität hat begonnen. Entscheidend ist, dass wir jetzt mit allen Mitteln in diesen Zukunftsmarkt einsteigen und uns auch langfristig als international kompetenter Partner zeigen.“ Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität, konstatierte den Status quo der Hauptstadt: „Berlin hat beste Chancen, Schaufenster der Elektromobilität zu werden“. Die Stadt biete aufgrund laufender Praxisprojekte und einer einmaligen Dichte universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen hervorragende Voraussetzungen, deutschlandweiter Leitmarkt zu werden.

“Der Strukturwechsel macht uns keine schlaflosen Nächte”

18. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will mit dem Geschäft rund ums Elektrofahrzeug noch vor 2020 den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffen. “Die Umsätze im Bereich Elektromobilität werden in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts deutlich anwachsen, so dass wir dann auf alle Fälle auch die Gewinnschwelle überschreiten”, sagte der Chef der Automobilsparte, Bernd Bohr, der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. “Im Moment wird sehr viel entwickelt und geforscht, aber noch relativ wenig Umsatz gemacht.” Bohr rechnet damit, dass sich ab Mitte des nächsten Jahrzehnts die Elektroautos durchsetzen und von da an Schritt für Schritt weniger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verkauft werden. “Den strukturellen Umschwung sehen wir in der Dekade zwischen 2020 und 2030″, sagte Bohr. “Dann werden Batterien zur Verfügung stehen, die deutlich leistungsfähiger und kostengünstiger sind.” Bosch sieht sich im Kampf um die besten Plätze im im Zukunftsmarkt Elektromobilität vorne mit dabei. “Das Umsatzpotenzial, das wir in einem Elektrofahrzeug haben, ist deutlich höher als in einem Auto mit Verbrennungsmotor. Deshalb macht uns der Strukturwechsel keine schlaflosen Nächte”, sagt Bohr. “Wichtig ist, dass wir von dem Kuchen marktanteilsmäßig ein ordentliches Stück abbekommen.” Er hält es für wahrscheinlich, dass sich an den Wertschöpfungsketten über die Jahre etwas zugunsten der Zulieferindustrie verändern wird.

Michael Hofmann – Bundesverband eMobilität e.V.

27. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

BEM-Vorstand-111

Als Finanzvorstand betreut Michael Hofmann alle finanziellen Belange des Bundesverbands eMobilität. Dazu gehören sowohl die Mitgliederbetreuung und -akquise als auch Controlling und Buchhaltung. Durch seine langjährige Erfahrung in der Automobilbranche verfügt er über zahlreiche Kontakte, die es ihm ermöglichen, die BEM-Mitglieder erfolgreich mit neuen Akteuren zu vernetzen. Immer vor dem Hintergrund innovative Geschäftsmodelle zu generieren, um Elektromobilität wettbewerbsfähig zu machen.

“Der Zukunftsmarkt Elektromobilität wird bei der Schaffung von Arbeitsplätzen zu den großen Wachstumsbranchen in Deutschland gehören. Deshalb ist es unverzichtbar, sich gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität zu stellen, um einen nachhaltigen Aufschwung in der gesamten Branche zu sichern. Für deutsche Unternehmen ergeben sich im Bereich der Elektromobilität ganz neue Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte marktfähig realisiert werden können.”

Ostbrandenburg für den Wachstumsmarkt Elektromobilität optimal aufgestellt

15. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

“Elektromobilität – Chance für Ostbrandenburg”: Unter diesem Motto diskutierten am 13. und 14. Dezember Unternehmer und Entscheider aus ganz Deutschland beim IV. Automobil-Zuliefertag in Frankfurt (Oder) neue Möglichkeiten für die Branche im Bereich eMobilität. Fachvorträge von Referenten der Volkswagen AG, der M+W Group, des Kompetenzzentrums Elektromobilität der EDAG und Pricewaterhouse Coopers machten deutlich, dass Elektromobilität in den nächsten Jahren noch stärker als bisher Innovations- und Wachstumstreiber für die Automobilbranche sein wird.

Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und Schirmherr des IV. Automobil-Zuliefertags, sieht die Region Ostbrandenburg dafür optimal aufgestellt: “eMobilität wird künftig eine wichtige Rolle spielen. In dem Maße, wie elektrische und hybride Antriebssysteme in den nächsten Jahren den Straßen-, aber auch den Schienenverkehr verändern werden, werden sich auch die Anforderungen an die Zulieferbranche verändern. Neue Komponenten und innovative Lösungen sind gefragt, Prozess- und Zulieferstrukturen müssen neu aufgestellt werden. Der IV. Automobil-Zuliefertag zeigt deutlich: Die Region Ostbrandenburg hat die Zeichen der Zeit erkannt. Die hier vorhandenen Kompetenzen in Bereichen wie Solartechnik, Metallverarbeitung und Mikroelektronik bieten beste Voraussetzungen für Wachstum entlang der Wertschöpfungskette im Zukunftsmarkt eMobilität.”

Elektromobilität: Innovationen bringen Bewegung in die Zulieferbranche

3. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität wird in den nächsten Jahren noch stärker als bisher ein zentraler Innovations- und Wachstumstreiber für die Automobilbranche sein. Zulieferer müssen dies rechtzeitig erkennen und neue Marktchancen für sich nutzen. Der IV. Automobil-Zuliefertag, der am 13. und 14. Dezember diesmal in Frankfurt (Oder) stattfindet, steht daher ganz im Zeichen des Zukunftsmarktes eMobilität.

Welche Konsequenzen haben die Innovationen im Automobilbau für Produktions- und Zulieferprozesse? Welche neuen Komponenten werden benötigt? Wo liegen Chancen für ansässige Unternehmen und neue Anbieter? Diese Fragen stehen im Zentrum der Veranstaltung. Der alternierend in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt stattfindende Automobil-Zuliefertag zieht jährlich über hundert Unternehmer und Entscheider aus ganz Deutschland an. Organisiert wird die Veranstaltung von der Investor Center Ostbrandenburg GmbH im Auftrag der beiden Städte. Veranstaltungsorte sind das Kleist Forum und das Business and Innovation Centre in Frankfurt (Oder).

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

Niedersächsischer Kick-Off-Workshop Elektromobilität

6. September 2010 Juliane Keine Kommentare

20. September 2010 / VGH Hauptverwaltung Hannover

Der Klimaschutz, die Sicherung der zukünftigen Energieversorgung und die CO2-Reduktion bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung stehen im Mittelpunkt öffentlicher und politischer Diskussionen. Vor diesem Hintergrund setzt Niedersachsen auf den Zukunftsmarkt Elektromobilität und fördert im Rahmen der Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität das gezielte Vorantreiben der technologischen und gesellschaftlichen Marktvorbereitungen für die breite Einführung der Elektromobilität. Ziel ist die Stärkung der niedersächsischen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb und die Sicherung der Spitzenposition Niedersachsens als Automobilland. Die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen initiiert den Kick-Off Workshop Elektromobilität im Auftrag der Niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Umwelt und Klimaschutz sowie Wissenschaft und Kultur, um das Thema Elektromobilität gezielt voranzutreiben.

Programm & Anmeldeformular

Mister Elektroauto im Gespräch mit der FAZ

21. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Henning Kagermann, ehemaliger SAP-Chef, führt seit Mai die von der Bundesregierung initiierte Nationale Plattform Elektromobilität. Das Netzwerk aus Politikern, Wissenschaftlern und Managern soll Elektromobilität in Deutschland nach vorne bringen. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte Kargemann, wie er die aktuelle Situation im Bereich Elektromobilität einschätzt, vor welchen Herausforderungen die Branche noch steht und welche Chancen sich seiner Meinung nach auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität für Deutschland ergeben.

Lesen Sie das komplette Interview hier.

Elektromobilität – Wertschöpfung in Deutschland

29. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 23.06.2010 hatte das Forum ElektroMobilität Akteure aus Industrie, Mittelstand und Forschung nach Berlin zur Veranstaltung “Kooperation ElektroMobilität” eingeladen. Ziel war es, den Dialog über Synergie- und Kooperationspotenziale zu intensivieren. Die Experten waren sich einig, dass noch ein hoher Entwicklungsbedarf für Technologien im Zielfeld Elektromobilität besteht. „Um die notwendigen Kompetenzen im Technologiefeld Elektromobilität weiter auszubauen und den neuen Markt zu entwickeln haben wir German-E-Cars gegründet“, so Dirk Fräger, Geschäftsführer der FRÄGER Gruppe. Diesen Monat habe die Serienfertigung des STROMOS begonnen – ein Elektroauto, zu zwei Drittel „Made in Europe“. Fräger betonte, dass neben der Klärung von Markt- und Rahmenbedingungen vor allem der Austausch mit Netzwerkpartnern an Bedeutung gewinne: „Wir wollen in Zukunft industrielle Kooperationsmöglichkeiten nutzen und insbesondere unseren Zugang zur Forschung verbessern.“ Dirk Fräger hat mit der Gründung der German E Cars GmbH auf den Zukunftsmarkt Elektromobilität gesetzt und trotz Krisenzeiten über 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.
„Der hohe Abstimmungs- und Vernetzungsbedarf beschränkt sich keinesfalls auf eine Branche oder Region“, so Dr. Guido Weißmann, Leiter der Geschäftsstelle des Forum ElektroMobilität e.V. „Deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz und fördern den kontinuierlichen und interdisziplinären Dialog zwischen relevanten Akteuren aus Forschung und Wirtschaft.“ Mit Blick hierauf biete die Reihe „Kooperation ElektroMobilität“ eine offene, interdisziplinäre Dialogplattform für den Austausch über Erfahrungen, Kernkompetenzen und Kooperationsmöglichkeiten.