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Artikel Tagged ‘Zukunftstechnologie’

Neues Förderprogramm für Österreich

28. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Am 26. September 2013 hat der österreichische Klima- und Energiefonds die Ausschreibung für sein neues Förderprogramm “eMobilität für alle: Urbane Elektromobilität” gestartet. Mit insgesamt 6 Millionen Euro werden Projekte für leistbare und innovative eMobilitätslösungen in Städten gefördert. Erkenntnisse aus der Forschung sollen mit dem neuen Programm flächendeckend umgesetzt und demonstriert werden. Dabei soll die Elektromobilität sinnvoll in ein ganzheitliches, nachhaltiges Mobilitätssystem der Zukunft integriert werden.

“Die eMobilität als Zukunftstechnologie muss nachhaltig und sinnvoll in das bestehende Verkehrssystem integriert werden. Unser Förderprogramm bringt Forschungs- und Testergebnisse rasch auf den Markt. Wir wollen in langlebige Infrastruktur investieren und die Mittel effektiv nutzen, daher beginnen wir unsere Ausschreibung mit einer Sondierungsphase”, erklärt Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds. Das Programm widmet sich vor allem zwei Aspekten: Einerseits sollen die Kosten für eMobilität auf eine größere Nutzeranzahl verteilt werden. Nicht der Besitz, sondern die Nutzung von eFahrzeugen steht im Vordergrund: Intelligente eTaxi- und eCarsharing-Lösungen ergänzen dabei den ÖPNV. Andererseits gilt es die Reichweite durch den Ausbau der notwendigen Infrastruktur (z.B. Betankung) zu erhöhen. Ziel des neuen Förderprogramms ist es, die Erfahrungen aus den Demonstrationsprojekten in Städten mit mindestens 50.000 Einwohnern umzusetzen und final für die tatsächliche Markteinführung zu optimieren. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

Fachkongress Elektromobilität

3. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Wie schnell kommt Deutschland bei der Entwicklung der Zukunftstechnologie Elektromobilität voran? Was wurde bisher erreicht und welche Ziele liegen noch vor uns? Antworten bietet der Fachkongress Elektromobilität 2012 auf der diesjährigen 64. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) Nutzfahrzeuge in Hannover, den die Industrieverbände VDA, BDI,. BDEW, BITKOM, VCI, VDMA und ZVEI gemeinsam veranstalten. Hochrangige Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik werden am 26. September 2012 im Convention Center der Messe Hannover Erfolge und Herausforderungen der Elektromobilität diskutieren, Innovationen vorstellen sowie nationale und internationale Trends aufzeigen. Elektromobilität verspricht intelligente Lösungen für effiziente und umweltschonende moderne Mobilität. Informationen zu Programm und Teilnahme finden Sie hier.

BEM fordert Bundesregierung zum Handeln auf

6. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

BEM-Logo
Im Rahmen der Bundespressekonferenz am 30. November 2010 hat Prof. Dr. Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), den Zwischenbericht der NPE an die Ministerien von Wirtschaft und Verkehr übergeben. “Die Ergebnisse aus dem Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität müssen nun im Rahmen konkreter Gesetze und Initiativen umgesetzt werden, um Deutschland, wie angestrebt, zum Leitmarkt für Elektromobilität werden zu lassen. Deutschland muss aufhören zu analysieren und zu diskutieren und jetzt anfangen zu handeln, wenn wir im Bereich der Elektromobilität wettbewerbsfähig werden wollen”, so Kurt Sigl, Präsident Bundesverband eMobilität.

Kurt Sigl sieht erheblichen wirtschaftlichen und politischen Handlungsbedarf. “Der Systemwechsel hin zur Elektromobilität muss intelligent gefördert werden. Damit meinen wir keine Pauschalförderung der Automobilkonzerne sondern beispielsweise die staatliche Förderung der ersten 250.000 konkret verkauften Elektrofahrzeuge in Höhe von je 10.000 Euro. Eine Förderung die zu je 50% dem Hersteller von Elektrofahrzeugen und dem Käufer zu Gute kommt. Von dieser Investition in die Initialisierung der Elektromobilität profitiert die Bundesregierung gleich doppelt: Der Wirtschaftsmarkt Elektromobilität wird enorm angekurbelt, was gleichzeitig einen erheblichen monetären Rückfluss in die Staatskasse zur Folge hat”, erklärt Kurt Sigl. “Als zusätzlichen Kaufanreiz fordern wir außerdem die garantierte Steuerbefreiung aller Elektrofahrzeuge bis 2022.”

“Wir reden nicht mehr nur von einer bloßen Zukunftstechnologie. Deutsche mittelständischeUnternehmen wie German E-Cars, eWOLF oder Elmoto produzieren bereits jetzt, ohne staatliche Förderung und mit hohem finanziellen Risiko, die ersten serientauglichen Elektrofahrzeuge. Unsere Aufgabe ist es jetzt, die vorhandenen Fahrzeuge in Masse auf die Straße zu bringen, um Elektromobilität für die Gesellschaft sichtbar und erfahrbar zu machen”, betont BEM-Geschäftsführer Frank Müller und macht gleichzeitig deutlich, wie wichtig die aktive Einbindung des innovativen Mittelstands und der Erneuerbare-Energien-Industrie in die Arbeit der NPE wäre.

“Wenn wirklich alle Player in Deutschland Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative der Zukunft begriffen hätten, wären wir schon erheblich weiter”, so Christian Heep vom Bundesverband eMobilität. “Elektromobilität ist derzeit die einzige in naher Zukunft serienfähig umsetzbare Alternative zu herkömmlichen, fossilen Antriebstechnologien, die langfristig, ressourcenschonend und nachhaltig verschiedene Zielaspekte erfüllen kann. Dazu gehören sowohl die Unabhängigkeit von erdölexportierenden Ländern aus teilweise instabilen Regionen und die Erfüllung der globalen CO2-Reduktionsziele als auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie, die Technologieführerschaft Deutschlands, die Erhöhung der Lebensqualität in urbanen Räumen durch Lärm- und Emissionsreduzierung, die Sicherung heimischer Wertschöpfung und die damit verbundene Schaffung neuer Arbeitsplätze.”

Vor-Ort-Service für Elektroautos

2. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Telematikanbieter Wollnikom und das Car-Sharing-Unternehmen Drive-CarSharing machen sich gemeinsam für Elektromobilität stark. Im Rahmen einer Kooperation übernimmt Wollnikom mit seinen spezialisierten Technikern bundesweit den gesamten Service an der markenübergreifenden Elektro-Fahrzeugflotte von Drive-CarSharing. Das Plus für die lokalen Vermiet-Partner von Drive-CarSharing: Wollnikom unterhält in allen Ballungsräumen bundesweit Service-Stationen mit mobilen Technikern, die nach einem Anruf innerhalb kürzester Zeit vor Ort sind. Alle Fachleute sind speziell für die Arbeit an Elektrofahrzeugen geschult und zertifiziert. Für beide Unternehmen ist die Kooperation ein richtungsweisender Schritt in die Etablierung der umweltfreundlichen Zukunftstechnologie.

Schweiz: Hertz vermietet eAutos

21. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Als erster Autovermieter in der Schweiz bietet Hertz Elektrofahrzeuge an: Ab dem 25. Mai wird der Kamoo Panda Elektra die Flotte bereichern. Zunächst stehen die emissionsfreien Fahrzeuge, die der Schweizer Elektromobilitätsspezialist Kamoo Electrocars liefert, an Mietwagenstationen in Zürich bereit.„Elektromobilität ist eine wichtige Zukunftstechnologie. Wir freuen uns, mit dieser innovativen Flottenerweiterung der Pionier unter den Autovermietern in der Schweiz zu sein“, erklärt Markus Thiem, Geschäftsführer von Hertz Schweiz. „Immer mehr Verbraucher und Unternehmen legen großen Wert auf umweltschonende Mobilität. Bei uns können sie jetzt sogar emissionsfrei durchstarten.“ Der Kamoo Panda Elektra ergänzt die Hertz Green Collection, die ausschließlich umweltschonende Fahrzeuge umfasst. Der Flottenneuling basiert auf dem Fiat Panda, den die Spezialisten von Kamoo Electrocars aus Schlieren zukunftsweisend umrüsten. Diese kompakten Elektroautos erreichen mit einer Batterieladung eine Fahrtstrecke von rund 100 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 Kilometer pro Stunde. Ein besonderer Service für die Hertz-Kunden: Das Elektrofahrzeug wird in aufgeladenem Zustand vermietet und kann mit leerer Batterie zurückgegeben werden.

Opel-Entwicklungschefin bricht Tabu

22. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Opel-Entwicklungschefin Rita Forst hat mit ihrer Forderung nach mehr Kooperation innerhalb der Automobilbranche ein Tabu gebrochen. Der Süddeutschen Zeitung erklärte sie, dass die Wettbewerber enger kooperieren sollten und sich teure Komponenten wie Batterien einfach teilen sollten, anstatt gegeneinander zu kämpfen. Solch einen Vorschlag hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Wenige Wochen vor dem Elektroauto-Gipfel am 3. Mai mit Kanzlerin Merkel scheint Opel verstanden zu haben, dass strategische Partnerschaften wichtig sind, um Elektromobilität wettbewerbsfähig zu  machen und den Technologieanschluss an den asiatischen Markt nicht zu verlieren. “Ich würde sehr gerne mehr Kooperation mit anderen Autobauern machen”, erklärte Forst. “Vor allem, wenn es um Zukunftstechnologien wie das Elektroauto geht, müssen alle zusammenarbeiten.” Laut Forst müsse die Automobilbranche gemeinsam “an einem Strang ziehen” und mehr als nur Grundsatzvereinbarungen verabschieden. Ihr Vorschlag stößt bei ihren Mitkonkurrenten in der Automobilbranche auf wenig Gegenliebe. Da die Batterietechnik in den kommenden Jahren den Verbrennungsmotor ablösen wird, will jeder für sich allein am Technologievorsprung arbeiten und damit die Batterie zum Teil der Marke machen. Opels Konkurrenten sind sich fast alle einig: Die Batterie müsse künftig eine Möglichkeit sein, sich von Wettbewerbern zu unterscheiden. Deshalb wird es wohl eher unwahrscheinlich, dass es beim Gipfel Anfang Mai zu Annäherungen zwischen den Automobilherstellern kommen wird.