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Einheitliche Identifikationsnummern für Elektromobilität

1. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wird ab 1. März 2014 einheitliche Identifikationsnummern für Elektromobilität vergeben und damit seine Aktivitäten zum Thema Mobilität weiter ausbauen. Diese Nummern sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Fahrer von Elektroautos in Zukunft einen kundenfreundlichen Zugang zu möglichst allen Ladesäulen im öffentlichen Raum bekommen. “Die Energiewirtschaft engagiert sich von Anfang an für den Aufbau der Elektromobilität in Deutschland und unterstützt die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung unter anderem durch den bedarfsgerechten Aufbau der Ladeinfrastruktur. Der BDEW übernimmt deshalb gerne die Verantwortung, die einheitlichen Identifikationsnummern für E-Mobility zu vergeben und damit das Fahren von Elektroautos noch verbraucherfreundlicher zu machen”, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW.

Interessierte Unternehmen werden künftig auf Antrag vom BDEW eine Identifikationsnummer für die Teilnahme als Provider von Elektromobilität sowie eine Identifikationsnummer für die Teilnahme als Ladesäulenbetreiber erhalten. In Abstimmung mit dem BMWi und den Marktpartnern wird ein kostendeckendes Entgelt für die Codenummernvergabe erhoben. Die einheitliche Codenummernvergabe, die den Aufbau eines funktionierenden Roaming-Systems ermöglicht, wurde im Rahmen des Technologieprogramms “IKT für Elektromobilität” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt.

ZEG-Initiative: spezielle Prüfnorm für eBikes

26. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

1,3 Millionen Elektrofahrräder rollen auf Deutschlands Straßen, und täglich werden es mehr. Elektroräder sind schneller und schwerer als normale Räder. Rahmen, Lenker und Bremsen müssen deshalb eine hohe Stabilität aufweisen. Bis dato gibt es jedoch noch keine speziellen Sicherheitsvorschriften für Elektrofahrräder. Für sie gelten die gleichen europäischen Normen, die auf normale Straßenräder ausgelegt sind. Darauf reagiert jetzt die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG), Europas größter Verbund von Zweirad-Fachhändlern.

Die ZEG lässt ihre Elektrofahrräder schon jetzt freiwillig bei mehreren unabhängigen Prüfinstituten testen. Das Problem: Aufgrund verschiedener Testverfahren können unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. “Eine einheitliche Prüfnorm würde hier endlich Klarheit für Hersteller und Verbraucher schaffen”, erklärt ZEG-Vorstandschef Georg Honkomp. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die ZEG ein marktübergreifendes Gremium zu bilden, das sich aus Industrievertretern und unabhängigen Experten zusammensetzt und eine einheitliche Prüfnorm erarbeitet. Dazu fanden u.a. bereits Gespräche mit der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest statt.

EU: einheitliche Sicherheitsstandards für eFahrzeuge

26. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag unterbreitet, um die Sicherheit von in Europa verkauften Elektrofahrzeugen sicherzustellen. Für EU-Industriekommissar Antonio Tajani zählen Elektrofahrzeuge zu den vielversprechendsten Technologien für einen umweltfreundlicheren Verkehr. Ihre Einführung wird von der EU-Kommission nach Kräften unterstützt. “Daher müssen wir die Sicherheit ihrer Benutzung gewährleisten”, erklärte Tajani am 15. Juni in Brüssel. Außerdem will die Kommission die Fahrzeug-Typgenehmigung durch Abschaffung der Duplizität von EG-Richtlinien und UN/ECE-Regelungen vereinfachen. Nach den UN/ECE-Regelungen erteilte Typgenehmigungen gelten künftig als EG-Typgenehmigung. Durch Übernahme der UN/ECE-Regelung Nr. 100 über die Genehmigung von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen, ihre Bauweise und Betriebssicherheit werde sichergestellt, dass sämtliche in Europa verkaufte Elektrofahrzeuge auf der Grundlage gemeinsamer Sicherheitsstandards konstruiert und geprüft werden, verspricht die Kommission. Harmonisierte Prüfanforderungen in Bezug auf die elektrische Sicherheit sollen die teils unterschiedlichen Genehmigungspraktiken einiger EU-Mitgliedsstaaten ersetzen und damit den Verwaltungsaufwand für die Hersteller verringern. Überdies soll dadurch der weltweite Verkauf von in Europa hergestellten Elektrofahrzeugen erleichtert werden.