Archiv

Artikel Tagged ‘Elektronutzfahrzeuge’

RVK unterstützt Vergleichsflottenversuch

22. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Forschungsprojekts NiVVE (Nutzfahrzeuge im Vergleich Verbrennungs- versus
Elektromotor) hat das BEM-Mitgliedsunternehmen e-Wolf drei Pkw und drei Kleintransporter an die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) übergeben. Zwei Fahrzeuge des jeweiligen Typs werden elektrisch betrieben, das andere ist mit einem Dieselmotor ausgestattet. Der Vergleichsflottenversuch verfolgt das Ziel, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur technischen und wirtschaftlichen Nutzbarkeit von Elektronutzfahrzeugen im Flotten- bzw. Dauereinsatz zu gewinnen und dadurch die Marktdurchdringung von eFahrzeugen zu fördern. Die RVK setzt die Autos als Dienstfahrzeuge im regulären Betrieb ein. Während des Versuchs werden Distanzen, Fahr,- Lade- und Standzeiten aufgezeichnet sowie Kraftstoff-, Strom- und Wartungskosten ermittelt. Zudem werden die Nutzer regelmäßig über ihre Eindrücke befragt. Im Anschluss an die Testphase erfolgt die Auswertung der Daten.

Für die Teilnahme an dem Vergleichsflottenversuch steht bei der RVK eindeutig der Umweltaspekt
im Vordergrund. „Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind
Elektrofahrzeuge deutlich klima- und umweltfreundlicher“, sagt RVK-Geschäftsführer Eugen
Puderbach
. „Sie verursachen kaum belastenden Feinstaub und sind klimaneutral.“ Zudem muss für den Antrieb dieser Fahrzeuge kein Öl gefördert, raffiniert, transportiert oder entsorgt
werden.

TU Berlin erforscht Elektrifizierungspotenzial kommerzieller Flotten

2. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

„Tatsache ist, dass bei dem Thema Elektromobilität der Fokus zu stark auf dem Personenverkehr liegt. Dadurch wird die Chance vertan, den CO2-Ausstoß zu senken, der durch den städtischen Wirtschaftsverkehr verursacht wird“, sagt Prof. Dr. Stefanie Marker vom Institut für Land- und Seeverkehr der TU Berlin. Denn immerhin ein Drittel des städtischen Verkehrs entfällt auf ihn, zu dem nicht nur der Gütertransport zählt, sondern auch Dienstleistungsfahrten zum Beispiel von Handwerkern, mobilen Pflegediensten oder die Fahrten der Stadtreinigung. Das Forschungsprojekt „komDrive“, an dem die Professorin für das Fachgebiet Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung beteiligt ist, nimmt sich dieses Problems an.

Die Abkürzung steht für „Elektrifizierungspotenzial kommerzieller Kraftfahrzeugflotten im Wirtschaftsverkehr als dezentrale Energieressource in städtischen Verteilnetzen“. Die Forschungen innerhalb des Vorhabens kreisen um die zentrale Frage, ob und wie Elektrofahrzeuge technisch, ökologisch und ökonomisch sinnvoll in den städtischen Wirtschaftsverkehr integriert werden können; für welches Gewerbe es möglich ist, für welches nicht. Um diese Frage beantworten zu können, wird eine Fahrprofildatenbank erstellt. Sie soll Auskunft geben, welche Fahrzeuge in welchen Branchen im Einsatz sind und wie das ganz spezielle Fahr- und Nutzungsprofil zum Beispiel bei Flotten von Taxiunternehmen, Kurier- und Zustelldiensten oder Handwerksbetrieben aussieht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die Profile aufweisen. Weitere Informationen rund um das Berliner Forschungsprojekt finden Sie hier.