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Artikel Tagged ‘Forschungsprojekt’

Ladeinfrastruktur: einfach und systemoffen zugänglich

12. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

Ladeinfrastruktur muss einfach und systemoffen zugänglich sein. Fahrer eines Elektroautos möchten genauso unkompliziert und uneingeschränkt laden können, wie sie ein konventionell betriebenes Auto betanken: Für die Nutzung der Infrastruktur, den Datentransfer zur Abrechnung etc. ist der Kunde nicht bereit, extra zu zahlen. Das soll mit e-clearing bald möglich sein. Derzeit testen die BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab und The New Motion (TNM), e-laad.nl als größter niederländischer Ladeinfrastrukturbetreiber im öffentlichen Raum mit über 1.700 Ladesäulen, Estonteco und Blue Corner einen fortgeschrittenen Prototypen von e-clearing.net im Rahmen des Forschungsprojekts econnect Germany. Wenn die Forschungsförderung Mitte des Jahres ausläuft und die Ergebnisse verwertet werden können, soll die offene Roaming-Plattform zur Marktreife gelangen. E.ON, Vattenfall, T-Systems und das BEM-Mitgliedsunternehmen Mitsubishi haben bereits die Absicht bekundet, der offenen Roaming-Plattform für Elektromobilität e-clearing.net beizutreten, sobald diese an den Markt geht. Auch VERBUND AG aus Österreich prüft eine Kooperation mit der Roaming-Plattform.

Online-Umfrage: Nutzungsverhalten privater Anwender

28. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Vision des Forschungsprojektes CROME ist es, grenzüberschreitende, sichere, benutzerfreundliche und zuverlässige Elektromobilität zwischen Frankreich und Deutschland zu gestalten, zu ermöglichen und zu analysieren, um Antworten auf Fragestellungen zum europäischen Standardisierungsprozess der Elektromobilitätsinfrastruktur (Netzanschluss, Kabelanschluss etc.) sowie zu Elektromobilitätsdienstleistungen (Authentifizierung, Billing, Roaming, Reservierung, etc.) geben zu können.

Im Rahmen der Forschungsaktivitäten untersucht das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) das Nutzungsverhalten privater Anwender von intermodalen Mobilitätsdienstleistungen und deren Umgang mit grundlegenden Elektromobilitätdiensten (z.B. als Webseite oder Smartphone-App). Zu diesem Zweck wurde jetzt ein Fragebogen erstellt, dessen Beantwortung etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch nimmt. Mit der Teilnahme an der Online-Umfrage unterstützen Sie die Forschungsaktivitäten maßgeblich und helfen dabei, die Elektromobilität ein Stück voran zu treiben, hin zu mehr Nutzerfreundlichkeit. Hier können Sie teilnehmen.

3. Arbeitstreffen des Netzwerks eMobil Untertage

4. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Am 31. März 2014 fand das dritte Arbeitstreffen des Netzwerks eMobil Untertage beim BEM-Mitgliedsunternehmen German E-Cars GmbH statt. Neben dem Gastgeber nahmen Vertreter der AGF GmbH, Akasol GmbH, BEDM GmbH, FR Consilium GmbH, K+S AG, Linde Material Handling GmbH, TU Kaiserslautern sowie die drei Netzwerkmanager des Bundesverbands eMobilität an dem Meeting teil. Neben einer Führung durch die Produktion von German E-Cars erhielten die Partner Einblick in den ersten voll elektrifizierten Highlifter. Bereits im Oktober letzten Jahres präsentierte German E-Cars gemeinsam mit DOLL Fahrzeugbau das Fahrzeugkonzept auf der inter airport in München. Das Fahrzeug der Klasse über 12 Tonnen wird nach der Zulassung seinen Einsatz auf unterschiedlichen europäischen Flughäfen antreten um dort als Cateringfahrzeug die kulinarische Versorgung der Fluggäste zu gewährleisten.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt “eMobil Untertage – Elektromobile Personentransportlösungen im Kali- und Salzbergbau” verfolgt das Ziel, den Personentransport untertage mittelfristig auf alternative Antriebe umzustellen. Dabei wird ein systemischer Ansatz verfolgt, in dem – neben dem Einsatz von Elektrofahrzeugen – ebenfalls die Ladeinfrastruktur sowie das Flottenmanagement untersucht werden.

Neue Brennstoffzellen für Autos

20. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Brennstoffzellen ermöglichen eine emissionsfreie Elektromobilität mit großen Reichweiten und kurzen Betankungszeiten. Eine neue Generation fahrzeugtauglicher Brennstoffzellen wollen jetzt neun europäische Automobilhersteller, Systemintegratoren und Zulieferer sowie fünf Forschungsinstitute in dem Verbund “Auto-Stack CORE” entwickeln. Mit dem Verbund sollen auch die Grundlagen für eine Serienfertigung gelegt werden. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. In dem europäischen Verbundprojekt werden fahrzeugtaugliche Brennstoffzellen mit optimierten Komponenten entwickelt. Ein umfassendes Testprogramm sowie eine kontinuierliche Kostenanalyse gehören ebenfalls zum Programm. Ziel ist zudem, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa aufzubauen. Das grenzüberschreitende Projekt läuft bis 2016. Das Gesamtprojektbudget beträgt 14,7 Millionen Euro, die EU fördert es mit 7,7 Millionen Euro. Weitere Informationen rund um das Projekt liefert das Konsortium im Rahmen der Hannover Messe.

BMW 1er ActiveE: Testfahrer in Berlin werden

19. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Wie können Elektrofahrzeuge zum Gelingen der Energiewende beitragen? Mit dieser Fragestellung setzt sich die BMW Group gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft in einem vom BMUB geförderten Forschungsprojekt auseinander. Im Projekt wird untersucht, wie der Ladevorgang so gestaltet werden kann, dass die Ladekapazität der Fahrzeuge flexibel als so genannte “Regelleistung” zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden kann, ohne dass die Nutzer dadurch in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Zudem soll das technisch komplexe System für den Anwender einfach zu bedienen sein. Je mehr Fahrzeuge gesteuert geladen werden können, desto größer ist der entlastende Effekt für das Netz. Deshalb geht es neben den technischen Lösungen im Projekt auch darum, Anreize zu entwickeln, mit denen möglichst viele Elektrofahrzeug-Nutzer zum Mitmachen gewonnen werden können. Bis Ende 2014 werden zehn BMW ActiveE in drei Phasen für je fünf Monate im Großraum Berlin eingesetzt. Für die dritte Phase sucht BMW aktuell Testpersonen, die idealerweise in einer Straße oder in einer Wohnanlage konzentriert sind, um damit auch die Verträglichkeit vieler Elektrofahrzeuge mit dem Stromnetz unter Beweis zu stellen. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Bewerbung.

Der BMW ActiveE wurde von der BMW Group speziell für solche “Lernprojekte” entwickelt. Mit einer unverkäuflichen Versuchsflotte der über 1.000 elektrifizierten BMW 1er Coupés wurden und werden weltweit unterschiedlichste Nutzerstudien und Forschungsprojekte durchgeführt. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Entwicklung der BMW Elektrofahrzeuge ein.

Hamburg startet mehrjährigen Feldversuch mit eAutos

3. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Unter der Devise „Nicht reden, sondern machen!“ setzt Hamburg seinen erfolgreichen Kurs beim Einsatz batterieelektrischer Fahrzeuge fort und startet einen mehrjährigen Feldversuch mit Hamburgs Wirtschaftsunternehmen. Erstmals kommt es hierbei zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Bei dem ab Januar 2014 beginnenden, auf drei Jahre angelegten Feldversuch soll die Eignung von Elektrofahrzeugen hinsichtlich der betrieblichen Einsatzprofile, des Energieverbrauchs sowie der für die Unternehmen messbaren CO2-Einsparung unter Beweis gestellt werden.

Im gemeinsamen Projekt „Eco Fleet Hamburg“ werden zusätzlich zu den derzeit bei Hamburger Wirtschaftsunternehmen bereits genutzten rund 600 Elektrofahrzeugen bis zu weitere 450 Fahrzeuge aller Hersteller, in allen Hamburger Branchen und unabhängig von der jeweiligen betrieblichen Nutzungsdauer und Fuhrparkgröße zum Einsatz gebracht. Hiermit soll erreicht werden, dass noch mehr Unternehmen die Vorteile von eFahrzeugen selber erfahren können. In einem unbürokratischen Zugangsverfahren ermöglichen die drei an der Umsetzung beteiligten Projektpartner Alphabet Fuhrparkmanagement, hySOLUTIONS Projektleitstelle Elektromobilität und Öko-Institut e.V. den wissenschaftlich begleiteten Einsatz der Fahrzeuge unter Alltagsbedingungen. Das Vorhaben wird mit rd. 3,9 Mio. Euro vom BMU gefördert.

TU Berlin erforscht Elektrifizierungspotenzial kommerzieller Flotten

2. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

„Tatsache ist, dass bei dem Thema Elektromobilität der Fokus zu stark auf dem Personenverkehr liegt. Dadurch wird die Chance vertan, den CO2-Ausstoß zu senken, der durch den städtischen Wirtschaftsverkehr verursacht wird“, sagt Prof. Dr. Stefanie Marker vom Institut für Land- und Seeverkehr der TU Berlin. Denn immerhin ein Drittel des städtischen Verkehrs entfällt auf ihn, zu dem nicht nur der Gütertransport zählt, sondern auch Dienstleistungsfahrten zum Beispiel von Handwerkern, mobilen Pflegediensten oder die Fahrten der Stadtreinigung. Das Forschungsprojekt „komDrive“, an dem die Professorin für das Fachgebiet Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung beteiligt ist, nimmt sich dieses Problems an.

Die Abkürzung steht für „Elektrifizierungspotenzial kommerzieller Kraftfahrzeugflotten im Wirtschaftsverkehr als dezentrale Energieressource in städtischen Verteilnetzen“. Die Forschungen innerhalb des Vorhabens kreisen um die zentrale Frage, ob und wie Elektrofahrzeuge technisch, ökologisch und ökonomisch sinnvoll in den städtischen Wirtschaftsverkehr integriert werden können; für welches Gewerbe es möglich ist, für welches nicht. Um diese Frage beantworten zu können, wird eine Fahrprofildatenbank erstellt. Sie soll Auskunft geben, welche Fahrzeuge in welchen Branchen im Einsatz sind und wie das ganz spezielle Fahr- und Nutzungsprofil zum Beispiel bei Flotten von Taxiunternehmen, Kurier- und Zustelldiensten oder Handwerksbetrieben aussieht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die Profile aufweisen. Weitere Informationen rund um das Berliner Forschungsprojekt finden Sie hier.

Bewerber für das Projekt LangstreckE gesucht

25. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit Mai 2013 sind in und um Leipzig 15 BMW ActiveE bei bisher 29 Berufspendler im täglichen Einsatz und haben seitdem über 200.000 Kilometer zurückgelegt – im Durchschnitt waren es rund 105 Kilometer pro Tag. Für die letzten beiden Projektphasen werden wieder Bewerber gesucht. Bei dem Projekt „LangstreckE“ geht es im Kern um die Fragestellung, wie ein Elektrofahrzeug auch im Grenzbereich der verfügbaren Batteriereichweite komfortabel eingesetzt werden kann. Nach Abschluss der ersten beiden Nutzerphasen hat sich gezeigt, dass 90 % der Nutzer mit dem BMW ActiveE zufrieden sind und einem Freund mit ähnlichem Fahrprofil ebenfalls ein Elektrofahrzeug empfehlen würden.

In jeder der fünf Phasen bekommen je 15 Privatnutzer für einen Zeitraum von 12 Wochen einen rein elektrisch betriebenen BMW ActiveE überlassen, mit dem sie ihren täglichen Arbeitsweg zurücklegen. Voraussetzung für die Auswahl dieser Personen ist, dass sie mindestens 70 Kilometer pro Tag fahren. Das Projekt läuft noch bis Herbst 2014. Für die letzten beiden Phasen sucht die Technische Universität Chemnitz noch Bewerber. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Virtuelle Elektromobilität in München

1. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

In München soll erstmals der Einsatz von 130 elektrisch angetrieben Taxis und Gewerbefahrzeugen simuliert werden. Dafür stellt die Technische Universität München (TUM) den teilnehmenden Betrieben ein Smartphone zur Verfügung, das in den Taxen und Handwerksautos angebracht wird und deren Bewegungsprofil misst. Die Handysoftware der TU München verarbeitet die erfassten Werte und zeigt dem Fahrer Energieverbrauch und verbleibende Reichweite eines virtuellen Elektroautos an. So wird schnell klar, ob der Einsatz eines Elektrofahrzeugs möglich und ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll wäre.

Parallel zur Simulationsphase werden die errechneten Daten mit einem echten Elektroauto überprüft. „Für so manchen Taxi- und Gewerbebetrieb wird sich dann wohl zeigen, dass eine Teilelektrifizierung des Fuhrparks nicht nur technisch möglich ist, sondern bereits heute wirtschaftliche und ökologische Vorteile bietet“, sagt Dipl.Ing. Benedikt Jäger vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TUM. Die größte Herausforderung für die Forscher ist es herauszufinden, wie die hohe tägliche Laufleistung von Taxis und Gewerbefahrzeugen mit Elektroautos zu bewerkstelligen sein könnte. Denn Elektroautos für die verschiedenen Bedürfnisse der Betriebe haben auch unterschiedliche Reichweiten. Eine wichtige Erkenntnis aus dem Projekt wird daher sein, wo zusätzliche Ladesäulen für die Routen der Taxi- und Gewerbefahrzeuge installiert werden müssten. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Bewegungsmittel der Zukunft im Fokus

16. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit 28 Prozent im Endenergieverbrauch in Deutschland spielt der Verkehrssektor im Rahmen der Energiewende eine bedeutende Rolle. Um die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen sowie die Emission von Klimagasen, Schadstoffen und Lärm zu reduzieren, ist ein Bewusstseinswandel im Verkehrssektor erforderlich. Daran knüpft das durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Kooperationsprojekt „elektrisch.mobil.owl“ der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe und der Kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe an. Der Startschuss fiel jetzt bei einer Infoveranstaltung in der Hochschule OWL in Detmold.

Das Projekt verfolgt unter anderem das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Pkw zu vermindern, indem vernetzte elektromobile Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürger vor Ort umgesetzt werden. „Durch die Einbindung der in Lippe produzierten Erneuerbaren Energien können wir einen Beitrag zur Verbesserung des regionalen Mobilitätsangebots, zum Immissions-, Klima- und Umweltschutz sowie zur regionalen Wertschöpfung leisten“, sagte Landrat Friedel Heuwinkel. Zum Auftakt von „elektrisch.mobil.owl“ konnten die rund 80 anwesenden Gäste unter anderem eine Ausstellung von unterschiedlichen Elektrofahrzeugen und innovative Ladesäulen begutachten.