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Artikel Tagged ‘Geschäftsmodell’

E.ON kauft Ladesäulen in Dänemark

27. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Energiekonzern E.ON hat 770 Ladesäulen des insolventen eMobilitätsanbieters Better Place in Dänemark gekauft. Rund 350 dieser Säulen stehen laut Aussage eines E.ON-Sprechers im öffentlichen Raum. Der Plan sei, die Säulen binnen weniger Wochen wieder für Kunden verfügbar zu machen. Gegenwärtig können Fahrer von Elektroautos keinen Strom zapfen. Über den Verkaufspreis sei mit den Insolvenzverwaltern Stillschweigen vereinbart worden. Der Sprecher betonte, dass E.ON die ehemaligen Kunden von Better Place nicht mit übernimmt.

Da Better Place bereits erhebliche Summen in das Ladenetz investiert habe und E.ON einen günstigen Preis gezahlt habe, rechne sich das Geschäft. Man werde mit dem Betrieb der Säulen Gewinn erzielen, so der Sprecher. Unter Energieversorgern in Deutschland gilt das Angebot von Ladeinfrastruktur hierzulande als defizitär.

Überbetriebliche Nutzung von Elektrofahrzeugen

20. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Am 01. Juli 2013 startete mit “eFahrung” ein Forschungsprojekt zur Erprobung eines Geschäftsmodells für die gemeinschaftliche, flottenübergreifende Nutzung von Elektrofahrzeugen in Unternehmensflotten in Berlin-Brandenburg. Ziel ist es, eine Softwareinfrastruktur für die flottenübergreifende Optimierung der Fahrzeugausnutzung und die Integration von Dienstleistungen für Flottenbetreiber aufzubauen. Das Projekt offeriert eine Erprobungsplattform, auf welcher Erfahrungen zu den Akzeptanzkriterien Zuverlässigkeit und Attraktivität gesammelt werden können – bei gleichzeitiger Gewährleistung wirtschaftlichen Handelns. Das Ziel ist eine Gesamtlösung, die es Unternehmen bereits 2016 erlauben soll, wirtschaftlich und zuverlässig Elektrofahrzeuge als Teil ihrer Flotte betreiben zu können.

Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, erklärt: „Die Nutzung von eFahrzeugen in Unternehmensflotten ist der nächste große Schritt für die elektromobile Zukunft. Wir sehen Berlin als europäisches Praxislabor für Elektromobilität und wollen weltweite Beispiele für die Entwicklungsfelder im Bereich Elektromobilität schaffen.” Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Hubject veröffentlicht Schnittstellenbeschreibung

18. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen einer Entwicklerkonferenz legt die Hubject GmbH heute das von ihr erstellte Open InterCharge Protocol (OICP) offen. Interessierte Unternehmen können mit der Implementierung dieser Schnittstelle die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme am intercharge-Netzwerk für Elektromobilität schaffen. Ab Sommer 2013 ist damit ein anbieterübergreifender Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in ganz Europa möglich.

Die Nutzung unterschiedlicher Ladestationsnetze wird dabei durch das eRoaming-Modell zwischen den Betreibern von Ladestationen und Elektromobilitätsprovidern ermöglicht. Aufbauend auf vertraglichen Beziehungen werden auf der eRoaming-Plattform der Hubject GmbH alle Funktionen vom Management der Partnerbeziehungen bis zum Handling der Transaktionen verarbeitet. Das schafft die Basis für eine kundenfreundliche Nutzung von Ladeinfrastruktur und neue erfolgreiche Geschäftsmodelle in der Elektromobilität. „Mit dem Open InterCharge Protocol liefern wir die Grundlage für neue Produkte und Dienstleistungen der Elektromobilität. Durch Offenlegung des Protokolls folgen wir unserer Philosophie, als Enabler den Markt der Elektromobiltät barrierefrei und partnerschaftlich zu gestalten,“ so Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH. Ab dem 18. März 2013 können sich interessierte Unternehmen auf www.hubject.com kostenfrei registrieren und so das Open InterCharge Protocol (OICP) erhalten.

Elektrisches Schneemobil im Test

17. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ein rein elektrisch angetriebenes Schneemobil hat der steirische Landesenergieversorger Energie Steiermark (Estag) jetzt am Rande der Ski-WM in Schladming präsentiert. Der so genannte Snowbird wurde von der Estag in Kooperation mit der Fachhochschule Joanneum, dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark und den Planai-Bahnen entwickelt. Das bis zu 120 km/h schnelle Fahrzeug ist das erste seiner Art im mitteleuropäischen Raum. Insgesamt wurden rund 100.000 Euro in die Entwicklung gesteckt. Estag-Vorstandssprecher Christian Purrer sieht das Projekt als logische Weiterentwicklung der Elektromobilität abseits der Straßen: “Wir sind bei diesem Projekt federführend, weil wir die Elektromobilität weiter stark ausbauen wollen und die grüne Trendwende im Tourismus als interessantes Geschäftsmodell sehen.”

Der Snowbird sorgt bereits international für Interesse: Skigebiete in den USA und Kanada wollen das elektrische Schneemobil künftig auf ihren Pisten einsetzen. Bis zum Frühjahr wird er allerdings noch in Schladming von der Bergrettung ausgiebig getestet.

metropol-E: Seit gestern fährt Dortmund elektrisch

24. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Im Dortmunder Leuchtturm für Elektromobilität „metropol-E“ sind jetzt 13 Elektrofahrzeuge im Einsatz. Oberbürgermeister Ullrich Sierau nahm gestern die Fahrzeugschlüssel vor dem Rathaus in Dortmund entgegen. „Allein in unserer Region leben rund fünf Millionen Menschen. Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger Schritt für uns, um den CO2-Ausstoß zu senken. Wir wollen mit diesem Beispiel Schule machen“, so Ullrich Sierau. Erprobt wird der Einsatz von elektrischen Dienstfahrzeugen in der Metropolregion Ruhr. Ziel von metropol-E ist es, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das andere Städte für ihre kommunale Flotte übernehmen können.

Im Leuchtturmprojekt kommen 4 Citroën C-Zero, 6 Renault Kangoo Z.E., 2 NISSAN LEAF und 1 smart fortwo electric drive zum Einsatz. Zudem stehen seit April bereits vier „esee Rider“ Elektroroller für dienstliche Fahrten zur Verfügung. Die Fahrzeuge haben Reichweiten von 80 bis 160 Kilometer und können innerhalb von 4 Stunden öffentlich geladen werden, mit der Schnellladetechnik sogar in 1 Stunde. Hierfür betreibt RWE Effizienz gemeinsam mit Partnern in Dortmund 72 intelligente Ladepunkte mit einem 100-prozentigen Grünstrom-Angebot. 50 neue Ladepunkte an 27 Standorten für metropol-E stehen bereits fest. Diese sollen als Forschungs- und Entwicklungsprojekt Sonnen- und Windstrom aus lokal installierten Anlagen direkt speichern.

Trianel Studie: “Elektrische Mobilität und kommunale Unternehmen”

14. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Trianel befasst sich bereits seit dem Vorjahr intensiv mit den Potenzialen der Elektromobilität. Mit der Studie „Elektrische Mobilität und kommunale Unternehmen“ wurde von Trianel zwischen September 2009 und März 2010 die erste umfassende und speziell auf kommunale Unternehmen zugeschnittene Studie zur Elektromobilität erstellt. Inhalte sind u. a. eine Marktanalyse und Technologiebeurteilung, ein Gutachten zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für das Errichten und den Betrieb von Ladeinfrastruktur in Kommunen. Ein wichtiges Ergebnis: Der spätere Erfolg des gewählten Geschäftsmodells hängt entscheidend von der frühen und nachhaltigen Vorbereitung der Aktivitäten ab. Getreu dem Motto: „Gemeinsam ist man stärker als allein“ ermöglicht das Netzwerk einen einfachen und vielseitigen Einstieg in den Zukunftsmarkt Elektromobilität. Denn das Netzwerk bietet die Chance, eigenverantwortlich vor Ort zu handeln, die eigene Marktposition zu stärken und gleichzeitig die Vorteile einer großen Organisation realisieren zu können.

Partnern des Trianel Netzwerks steht die Studie zur Verfügung.

Automobilwoche Konferenz in München

5. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Zentrum der Automobilwoche Konferenz am 6. Mai 2010 steht die Frage wie sich die Automobilbranche verändern wird. Denn beim Autoantrieb wächst die Vielfalt an Konzepten – von fossilen und synthetischen Kraftstoffen über Hybrid bis zu Elektroantrieb und Brennstoffzelle. Unternehmenslenker von Autoherstellern und Zulieferern, Brancheninsider und neue Mitspieler im Autogeschäft wie Energieversorger und Batteriehersteller diskutieren in München über die Mobilität der Zukunft: Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Auf welche Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle setzt die Branche kurz- und mittelfristig? Wie sind Paradigmenwechsel und Ressourcenspagat zu meistern? Mit hochkarätigen Referenten wird das Programm der Konferenz dieses Fragen aufgreifen.

Anmeldung und Programm